Das Schmidt-Theater hat in der Vergangenheit mit Produktionen wie "Fifty Fifty", "Sixty Sixty" oder "Karamba" schon mehrmals die Musik eines Jahrzehnts gefeiert. Nun wird "ein wilder Trip durch die 80er und 90er" angekündigt. Songs aus der Zeit in neuem Sound werden in Spielszenen mit kultigen Erinnerungen an damals verknüpft. Schulterpolster, Gameshows und die Aerobic-Welle treffen auf Lieder von Rick Astley, Madonna, Nicole und vielen anderen erinnerungswürdigen Stars...
Die Bühnenadaption des Baz Luhrmann Films "Moulin Rouge!" hat es - nach Boston, dem Broadway und dem West End - nun auch in Deutschland auf die Musicalbühne geschafft. Was dem Publikum bei diesem 'Gesamtkunstwerk' geboten wird, sucht seinesgleichen. Der immersiv gestaltete Musical Dome in Kombination mit der mehrfach prämierten Inszenierung von Alex Timbers, der mitreißenden Jukebox-Musik, dem starken Ensemble und einem wahren "funkelnden Diamanten" in der Hauptrolle machen diese Show zu einem neuen Highlight der deutschen Musicallandschaft.
"Endlich angekommen!" - jedenfalls zum Teil. Disneys neuester Musical-Blockbuster "Hercules", der sich dem Stoff um den gottgleichen Helden der griechischen Mythologie annimmt, feiert nach Try-Outs in den USA nun in der Hamburger Neuen Flora seine offizielle Weltpremiere. Die Erwartungen sind hoch, doch "Hercules" wird ihnen nur partiell gerecht: Optisch und stimmlich wird einiges geboten. Das dünne, auf vielen Ebenen nicht überzeugende Buch, in dem sowohl die Dialoge als auch die Charaktere sehr flach und pathetisch daherkommen, vereitelt "Hercules" allerdings die Aufnahme auf den Musical-Olymp. Wahrlich heldenhaft sind in diesem Musical vor allem die herausragenden Darsteller, die stimmgewaltig und souverän die Odyssee auf der Bühne bestreiten und das Stück als Ganzes erlebenswert machen.
„Cindy Reller“, so schien es, wurde neben „Die Königs vom Kiez“ vom Schmidt-Theater immer ein wenig stiefmütterlich behandelt. (Lustigerweise passt das genau zum Inhalt des Stückes.) So war nach der letzten Spielzeit, die vor Corona lag, eigentlich klar, dass das Musical nicht mehr aufgeführt werden würde. Jedoch hat man sich während der Pandemie überlegt, dass es eine gute Idee sein könnte, noch mal ein altes Stück zu spielen, um auf Nummer sich zu gehen und das Publikum so wieder ins Theater zu bekommen. Zum Glück, denn das Werk ist so liebevoll gemacht und gut, dass es unbedingt auf den Spielplan gehört.
Bei "Aladdin" vereinen sich kunterbuntes Disney-Spektakel und eingängige Menken-Songs zu einer klassischen Broadway-Show, die zu unterhalten weiß. Die Story ist - eben auch disney-typisch - eher infantil und teils langatmig, dennoch wirkt die Show in Stuttgart straffer und pointierter als in Hamburg, was zu großen Teilen dem Hauptdarsteller-Trio zu verdanken ist. Bühnen- und Kostümbild tun ihren Teil, um einen farbenfrohen Abend in 1001 Nacht entstehen zu lassen.
Chefin Gloria Griesbach ist bei den Mitarbeitern der Lebensmittelfirma "Wuffins" alles andere als beliebt. Als ihre Assistentin Gigi zu Glorias 40. Geburtstag eine große Firmenfeier inkl. Lobhudelei auf die Beine stellen soll, deutet sich ein Desaster an... Musical-Komödie mit bekannten Hits von Marianne Rosenberg bis Lady Gaga.
Nach Erfolgen mit "Fifty-Fifty" und "Sixty-Sixty" richtet das Schmidt-Theater sein Augenmerk nun auf die 70er Jahre. Kurze Spielszenen, die die Klischees des Jahrzehnts aufgreifen, wechseln sich ab mit den großen Schlagerhits der Zeit. Im Schmidt-Theater war das Stück 2008-11 zu sehen, nun befindet es sich auf Tournee.
2018 widmen sich die Clingenburg Festspiele einem Klassiker: Leonard Bernsteins moderne "Romeo und Julia"-Variante um rivalisierende Jungend-Gangs in New York wird inszeniert von Marcel Krohn.
Die zweite Auflage des vom Schmidt-Theater ins Leben gerufenen Musical-Wettbewerbs steht an. Bis Ende des Jahres 2016 konnten unveröffentlichte Stoffe eingereicht werden. Eine Jury wählte aus den ca. 70 Einsendungen die 10 Besten aus, die sich in den zwei Vorrunden mit kurzen Bühnensequenzen präsentieren können. Fünf der Shows schafften es ins Finale, wo je eine ca. ein-stündige Aufführung inszeniert wird. Als Jury-Sieger gehen "Pendleton und die Theaterleichen" und "WWW - #verwunschen & vernetzt" aus dem Finale hervor.
Mehrere Begriffe ohne Anführungszeichen = Alle Begriffe müssen in beliebiger Reihenfolge vorkommen (Mark Seibert Hamburg findet z.B. auch eine Produktion, in der Mark Müller und Christian Seibert in Hamburg gespielt haben). "Mark Seibert" Wien hingegen findet genau den Namen "Mark Seibert" und Wien. Die Suche ist möglich nach Stücktiteln, Theaternamen, Mitwirkenden, Städten, Bundesländern (DE), Ländern, Aufführungsjahren...