Follies (2025)
Volksoper, Wien
Die Volksoper muss einem Parkhaus weichen und soll abgerissen werden. Der frühere Intendant Dimitri Weisman lädt seine ehemaligen Stars und Sternchen zu einer Abschiedsparty ein. Doch statt wie in der Vorlage im Jahr 1971, befinden wir uns im Jahr 2055. Martin G. Berger holt in seiner Inszenierung die Handlung aus der Nostalgie-Ecke und lässt sie schlüssig ohne Science-Fiction-Mätzchen im Wien der Zukunft spielen. Dabei zeichnet er kein sehr angenehmes Bild von dem, was in Österreich und der Welt zwischen 2025 und 2055 geschieht.
