Das Musical "Little Women" von Allan Knee, Jason Howland und Mindi Dickstein erzählt die Geschichte von vier Schwestern, die während des amerikanischen Unabhängigkeitskrieges erwachsen werden.
"Avenue Q" feierte 2003 am New Yorker Broadway seine umjubelte Uraufführung und war dort sechs Jahre lang zu sehen. Mittlerweile hat das Stück auch die deutschen Bühnen erobert. Die Bewohner der Avenue Q sind in der Mehrheit Puppen, die sich mit Humor, Schlagfertigkeit und Gesang durch die Unwägbarkeiten des modernen Lebens schlagen. Dabei werden auch schwierige Themen wie Immigration und Rassismus, Homosexualität, Arbeits- und Obdachlosigkeit unterhaltsam und absolut respektlos auf die Bühne gebracht.
"Chicago" wurde 1975 am Broadway uraufgeführt und ist mit weit über eintausend Vorstellungen am Broadway neben "Cabaret" das erfolgreichste Musical von John Kander und Fred Ebb. Das Theater Koblenz zeigt die Medien-Satire über Roxy Hart und Velma Kelly in der Saison 2019/2020 als große Musical-Inszenierung.
In Koblenz machen sich König Artus und seine Ritter der Tafelrunde ab Ende März auf den Weg, den Heiligen Gral zu finden. Das Musical, das sich selbst nicht allzu ernst nimmt, ist bis Ende September in der Kulturfabrik Koblenz zu sehen.
"Chess", ein Polithriller mit der Musik von Benny Andersson und Björn Ulvaeus (ABBA), erzählt von einer Schachweltmeisterschaft in Meran. Das Theater Koblenz spielt das Musical, in dem Solisten, Chor und Ballett sowie ein großes Orchester gemeinsam auf der Freilichtbühne zu erleben sind, in der 2014 aktualisierten deutschen Übersetzung von Kevin Schröder.
Andrew Lloyd Webbers selten gespieltes Musical "The Beautiful Game" erzählt die Geschichte einiger fußballbegeisterter Jugendlicher in Belfast, die auf dem Höhepunkt des Nordirland-Konflikts in die politischen Streitigkeiten des Landes hineingezogen werden. Markus Dietzes Inszenierung versucht, die Schwächen des Stückes mit geschickten Regieeinfällen zu bekämpfen.
Es ist immer eine Freude mitzuerleben, dass man bei einem so häufig gezeigten Stück wie "Jesus Christ Superstar" noch positiv überrascht werden kann. Die in englischer Sprache gezeigte Inszenierung von Markus Dietze ist modern, inspirierend, stimmt nachdenklich und ist obendrein exzellent besetzt.
Die Familie Addams - erschaffen als Kult-Comic in den 30ern - geistert schon seit Jahrzehnten durch die Fernsehlandschaft. 2010 traten sie erstmals am Broadway in der Musicalfassung von Marshall Brickman, Rick Elice und Andrew Lippa auf, die es im Sommer 2014 auch nach Deutschland schaffte. Die Stärke des Stückes in der aktuellen Produktion des Koblenzer Jugendtheaters liegt zweifelsohne in der pointierten Inszenierung, in der Gag auf Gag folgt. Dank stringenter Regieführung und cleverer Kulisse geschieht dies sehr liebevoll und lässt über die eher seichte inhaltliche Ebene hinweg schauen.
Mehrere Begriffe ohne Anführungszeichen = Alle Begriffe müssen in beliebiger Reihenfolge vorkommen (Mark Seibert Hamburg findet z.B. auch eine Produktion, in der Mark Müller und Christian Seibert in Hamburg gespielt haben). "Mark Seibert" Wien hingegen findet genau den Namen "Mark Seibert" und Wien. Die Suche ist möglich nach Stücktiteln, Theaternamen, Mitwirkenden, Städten, Bundesländern (DE), Ländern, Aufführungsjahren...