Sondheims eher selten gespieltes Musical hält in letzter Zeit immer öfter Einzug in die deutschen Stadttheater. Der Mitsommernacht-Beziehungsreigen nach einem Film von Ingmar Bergman läuft am Cuvilliéstheater unter Regie von Josef E. Köpplinger. Mit dabei u.a. Sigrid Hauser und Daniel Prohaska.
Auch in der 1997 am Broadway uraufgeführten Musicalfassung von Maury Yeston (Musik und Texte) und Peter Stone (Buch) kracht der Luxusliner in einen Eisberg und sinkt. Das Stück fokussiert sich dabei auf die Träume und Tragödien von Besatzung und den Passagieren der ersten, zweiten und dritten Klasse. Gleichzeitig mahnt das Musical aber auch vor dem menschlichen Größenwahn.
Im neuen Familienmusical des Theaters Baden wird die legendäre Geschichte von Odysseus kindgerecht erzählt. Der Titelheld bekommt dafür zwei Gefährten an die Seite gestellt: Sein Alter Ego, der mutige Odefteros und die Maus Pontiki.
Frau Dr. Giftig, Frau Zucker und Herr Braasch verfolgen einen teuflischen Plan: Mit Hilfe einer Maschine entziehen sie Kindern ihre Energie und speisen diese ins örtliche Stromnetz ein. Die kleine Meggi und ihr Babysitter Pauli legen ihnen das Handwerk. Das Buch basiert grob auf Grimms Märchen von Hänsel und Gretel.
Die Revue aus der Feder von Jan Neumann verspricht "Glamour der 20er-Jahre" kombiniert mit "einem ungewöhnlichen Mix aus Operettenschlagern, Liedern und Chansons". Von klassischen Friedrich Hollaender-Titeln bis zu modernen Hits von Wincent Weiss ist alles dabei.
Jede Uraufführung ist ein Wagnis. Bei "Der Mann mit dem Lachen" punktet die Staatsoperette Dresden mit einer sehenswerten Ausstattung und einem darstellerisch wie gesanglich präsenten Hauptdarsteller. Regisseur Andreas Gergen poliert die matte Vorlage von Frank Nimsgern (Musik), Tilmann von Blomberg (Buch) und Alexander Kuchinka (Liedtexte) mit seiner temporeichen Inszenierung gehörig auf. Der ganz große Wurf ist das Stück in dieser Fassung allerdings nicht.
Die 1943 uraufgeführte Musical Comedy "One Touch of Venus" ist mit 567 Vorstellungen in Folge Kurt Weills größter Erfolg am Broadway. Das Liebesduett "Speak Low" erreichte mühelos Top-Platzierungen in den Hitlisten und entwickelte sich durch Aufnahmen von Nat King Cole, Billie Holiday und Ella Fitzgerald zum Jazzstandard.
Auch im Euro-Land immer noch aktuell: Brecht und Weill schildern in ihrer "haifischzahn-scharfen" Satire auf die Gesellschaft die Machenschaften der Männer an den Hebeln der Macht. Wirtschaft, Politik und Polizei bekommen ihr Fett weg.
Mehrere Begriffe ohne Anführungszeichen = Alle Begriffe müssen in beliebiger Reihenfolge vorkommen (Mark Seibert Hamburg findet z.B. auch eine Produktion, in der Mark Müller und Christian Seibert in Hamburg gespielt haben). "Mark Seibert" Wien hingegen findet genau den Namen "Mark Seibert" und Wien. Die Suche ist möglich nach Stücktiteln, Theaternamen, Mitwirkenden, Städten, Bundesländern (DE), Ländern, Aufführungsjahren...