Dichtung oder Wahrheit? Hieronymus Carl Friedrich von Münchhausen ist als Lügenbaron in die Geschichte eingegangen. An den Uckermärkischen Bühnen wird ein neues Musical aus der Feder von Jan Christen uraufgeführt. Und das ist keine Lüge, sondern wahr! Pandemiebedingt wird die ursprünglich im Sommer 2020 geplante Uraufführung jetzt im Sommer 2024 stattfinden.
Das "Akrobatical", das in Kooperation des Chinesischen Nationalcircus mit dem First Stage Theater Hamburg aktuell auf Tour ist, vereint gekonnt verschiedene Sparten der performativen Künste. Ein nicht ganz ungefährliches Wagnis, das sich auszahlt: Das Ergebnis ist eine tolle Unterhaltungsshow, bei der Gesang, Tanz, Zirkus und Artistik symbiotisch zu einer Einheit werden. Bei so viel Kunst ist allerdings nur wenig Raum für Schauspiel und eine ausgefeilte Story.
Der Titel ist Programm: Einen Abend lang gibt es Ausschnitte aus Lloyd-Webber-Musicals, also u.a. "Starlight Express", "Liebe stirbt nie", "Jesus Christ Superstar", "Song & Dance". Laut Ankündigung gehören fünf Gesangssolisten, acht singende und tanzende Musicaldarsteller, ein Moderator sowie ein 14-köpfiges Orchester zur Tour-Besetzung.
In der titelgebenden Sommernacht haben Scheidungsanwältin Helena und der Ganove einen One-Night-Stand. Am nächsten Morgen gibt es ein unerwartetes Wiedersehen und jede Menge Probleme. Gibt es ein Happy End mit der vielleicht ganz großen Liebe?
In der rabenschwarzen, absurden Musical-Komödie streiten sich der überzeugte Gutmensch Ivan und der brutale Neonazi Adam unter dem titelgebenden Apfelbaum über den rechten Weg. Tom van Hasselt steuert flotte Songs bei. Reinhard Simon gelingt das Kunststück, den trefflichen Cast in seiner Inszenierung zwischen Aberwitz und Schrecken gekonnt balancieren zu lassen.
In Tom van Hasselts Musical versucht der nach Randstadt an der Aber zurückgekehrte Roland, seine Heimatstadt die Lust am Leben zurückzugeben. Trotz der Energiesparvorgabe des Bürgermeisters kommt die Stadt wieder ins Rollen. Daui wird geskatet, gesungen, getanzt und gejumpt.
0190 – ruf mich an! Hiermit wird allgemein eine telefonische Dienstleistung assoziiert, mit der Sexarbeiterinnen ihren Kunden eine gewisse Form der körperlichen Entspannung ermöglichen. In der neuen Musical-Komödie von Florian Stanek (Buch) und Sebastian Brand (Musik) geht es um genauso eine Telefonsex-Hotline, deren Betreiberinnen ein rüstiges Rentnerinnen-Trio ist. Die von Lars Franke inszenierte Uraufführung in Schwedt ist top besetzt und garantiert jede Menge Lachtränen, schafft aber auch Raum für ernstere Momente.
In schwierigen Zeiten tut gut gemachte Unterhaltung gut - besonders, wenn sie noch eine Botschaft mit im Gepäck hat. Diese Aufgabe erfüllt André Nickes Inszenierung vom Narrenkäfig dank toller Ausstattung (Mike Hahne) und einem hochkarätigen Cast mit Bravour.
Der nicht mehr ganz so erfolgreiche Schlagersänger Frank wird von seinem Manager Manfred gezwungen, eine berufliche Symbiose mit dem Countrysänger Otto alias Stanley einzugehen. Beide sollen mit ihrem Musik-Genre in einem Wettbewerb gegeneinander antreten. Das Publikum darf entscheiden, wer in den Hit-Olymp aufsteigen darf und wer mit seiner Musik im Möbelhaus auftreten muss.
Mehrere Begriffe ohne Anführungszeichen = Alle Begriffe müssen in beliebiger Reihenfolge vorkommen (Mark Seibert Hamburg findet z.B. auch eine Produktion, in der Mark Müller und Christian Seibert in Hamburg gespielt haben). "Mark Seibert" Wien hingegen findet genau den Namen "Mark Seibert" und Wien. Die Suche ist möglich nach Stücktiteln, Theaternamen, Mitwirkenden, Städten, Bundesländern (DE), Ländern, Aufführungsjahren...