Anna Blume wartet an der Kröpcke-Uhr - mitten in Hannovers Zentrum - auf die große Liebe. Das ist die Ausgangssituation in dem neuen Musical über die niedersächsische Landeshauptstadt, in dem zahlreiche zumindest regional bekannte Namen wie die Nanas, Bahlsen, Sprengel und sogar Fritz Haarmann auftauchen. Zum Konzept gehört auch, dass sich regionale Musiker für Gastauftritte bewerben können.
Neben etlichen deutsch-sprachigen Erstaufführungen, die das Theater für Niedersachsen (TfN) in Hildesheim bereits auf die Bühne gebracht hat, präsentiert TfN-Intendant und Regisseur Jörg Gade zum Ende der Spielzeit 2010/2011 nun den "Kleinen Horrorladen". Das Werk von Alan Menken und Howard Ashman ist ein Stück, das zwar recht häufig auf deutschen Bühnen zu sehen ist, aber seit Anfang der 1990er Jahre nicht mehr in Hildesheim aufgeführt wurde. Und wie schon damals, könnte auch die Neuinszenierung ein voller Erfolg werden.
Den Erfolg einer professionellen Men-Strip-Gruppe kann der arbeitslose Jerry, der kaum den Unterhalt für seinen Sohn aufbringen kann, so gar nicht nachvollziehen. Aber was die können, kann er schon lange. Also tut er sich mit einigen Kumpels zusammen und gründet eine eigene Stripper-Gruppe - ohne tänzerisches Talent, ohne perfekt geformte Körper, aber mit dem Herz am rechten Fleck... Das 2000 uraufgeführte Musical stammt von David Yazbek und Terrence McNally.
Erfolgs-Komponist Stephen Schwartz ("Wicked") fasste mehrere Kapitel des Alten Testaments in "Kinder von Eden" zusammen. Der Bogen reicht von der Schöpfungsgeschichte bis zum Bau von Noahs Arche und der anschließenden Sintflut. Nach der Aufführungsserie in der Hildesheimer St. Michaelis-Kirche im Sommer 2010 ist die Produktion nun auch in verschiedenen Kirchen im TfN-Spielgebiet zu sehen.
Ein düsteres Herrenhaus mit vielen Geheimnissen und das Gedenken an eine Tote, das die Lebenden lähmt: Die inhaltlichen Motive ähneln "Rebecca", die Musik ist aber ganz anders, nämlich klassisch-lyrisch. Das Theater für Niedersachsen zeigt eine stimmige Open-Air-Inszenierung des Kinderbuchklassikers - mit schönen Ideen, aber auch Längen vor allem im zweiten Akt.
Lockere Sommernachts-Unterhaltung der Landesbühne Hannover, daheim gespielt im passenden Ambiente der Herrenhäuser Gärten. Die Shakespeare-Bearbeitung besticht duch die gelungene Neu-Übersetzung von Heinz Rudolf Kunze und die pointensichere Regie von Gerhard Weber.
Mehrere Begriffe ohne Anführungszeichen = Alle Begriffe müssen in beliebiger Reihenfolge vorkommen (Mark Seibert Hamburg findet z.B. auch eine Produktion, in der Mark Müller und Christian Seibert in Hamburg gespielt haben). "Mark Seibert" Wien hingegen findet genau den Namen "Mark Seibert" und Wien. Die Suche ist möglich nach Stücktiteln, Theaternamen, Mitwirkenden, Städten, Bundesländern (DE), Ländern, Aufführungsjahren...