Im Musical-Klassiker aus dem Jahr 1964 meistern der jüdische Milchmann Tevje und seine Frau Golde in wirtschaftlicher Not die größeren und kleineren Sorgen des Alltages in der kleinen ukrainischen Gemeinde Anatevka. Trotz drohender Progrome im zaristischen Russland vergisst Tevje das Träumen nicht. Doch ein Happy End gibt es nicht! In der Hauptrolle ist Andreas Lichtenberger zu sehen.
Mit dem "Ruhrical" stiftet der Autor Bernd Böhne seiner Heimat, dem Ruhrgebiet, eine besondere Hommage. Eine Liebesgeschichte findet ihre Kulisse an verschiedenen Schauplätzen des ehemaligen Kohlereviers. Den Soundtrack dazu liefert neben einigen rockig anklingenden Kompositionen von Wolfgang Pettinghaus der fiktive Radiosender Radio Ruhrpott, der live aus Studio 1 zahlreiche Schlager und große Hits der Neuen Deutschen Welle aneinanderreiht.
Sie gehören zu den großen Künstlerinnen des 20. Jahrhunderts: der "Blaue Engel" Marlene Dietrich und der kleine, aus den Pariser Gossen emporgestiegene "Spatz", Edith Piaf. Regisseur Torsten Fischer setzt die Geschichte ihrer Freundschaft mitreißend in Szene. Stimmgewaltig und auf einem hohen schauspielerischen Niveau bringen Vasiliki Roussi und Anika Mauer die zwei starken Frauen auf die Bühne.
Dieses 2019 uraufgeführte Vintage-Musical handelt von Leo Kaiser und seine Frau, die wegen des Ausbruchs des Ersten Weltkrieges von Paris zurück in die österreichische Heimat fliehen müssen. Dabei werden beide durch eine Gaunerei nicht nur um ihr Hab und Gut gebracht, auch die Geheimpolizei verdächtigt sie, Agenten zu sein. Das Stück handelt von aktuellen Themen wie Flucht, Eifersucht, Überlebenskampf und Liebe in schwieriger Zeit.
Casting von Pop-Formationen ist keine Erfindung der "RTL-Superstars"! Das gab's auch schon 1927 bei den legendären "Comedian Harmonists": Dort herrscht hinter den Kulissen nicht immer eitel Sonnenschein. Auch wenn der kleine grüne Kaktus sticht und bei Veronika der Spargel sprießt - die Nazis greifen gnadenlos durch und teilen die erfolgreiche Truppe gnadenlos in zwei Hälften...
Ein bis zu tausendköpfiger Mega-Chor aus hochmotivierten Hobbysängern, ein herausragend stimmgewaltiger Hauptcast und extrem eingängige Balladen mischen sich mit stumpfen und hölzernen Dialogen, abgehackten Partituren und Ensemble-Liedern, deren Libretto an Konfirmations- oder Kommunionsunterricht erinnern. Das ambitionierte Tour-Musical "Martin Luther King" in einem Wort zusammengefasst: Ambivalent. In vielerlei Hinsicht ein außergewöhnliches Stück, das vieles richtig macht, und einiges nicht ganz.
Wenn Sängerin Marlene Dietrich, die Skandal-Tänzerinnen Anita Berber und Josephine Baker, Lyriker Bertold Brecht und die Komponisten Friedrich Holländer und Kurt Weill aufeinander treffen, befinden sie sich entweder in den 1920er Jahren im echten Berliner Nachtclub Admiralspalast oder 100 Jahre später im Kampnagel in Hamburg in der Revue "Berlin Berlin". Wen interessiert dabei die fehlende Handlung, wenn die Darsteller so phänomenal sind, dass das Publikum sie pfeifend mit Standing Ovations feiert und gerne über kleine Schönheitsfehler hinweg sieht?
Mehrere Begriffe ohne Anführungszeichen = Alle Begriffe müssen in beliebiger Reihenfolge vorkommen (Mark Seibert Hamburg findet z.B. auch eine Produktion, in der Mark Müller und Christian Seibert in Hamburg gespielt haben). "Mark Seibert" Wien hingegen findet genau den Namen "Mark Seibert" und Wien. Die Suche ist möglich nach Stücktiteln, Theaternamen, Mitwirkenden, Städten, Bundesländern (DE), Ländern, Aufführungsjahren...