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Dschungel-Show

Tarzan

Du brauchst einen Freund


© Stage Entertainment
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"Tarzan" in Oberhausen funktioniert - wie schon die Vorgängerversionen in Hamburg und Stuttgart - bestens. Der New Yorker Original-Tarzan Josh Strickland bringt zudem ein gewisses "Broadway-Feeling" an die Ruhr und überzeugt als Dschungelheld auf ganzer Linie. Die Titelrolle teilen sich Alexander Klaws, Josh Strickland und Anton Zetterholm. Die Spielzeit in Oberhausen endet im September 2018.

(Text: Jens Alsbach)

Premiere:06.11.2016
Rezensierte Vorstellung:09.06.2017
Dernière:23.09.2018


"Tarzan" ist also nun in Oberhausen angekommen. Auch hier ist das Opening spektakulär inszeniert, auch hier hangeln sich die Affen-Darsteller durch das Publikum und auch hier faszinieren die akrobatischen Choreografien. Zum Inhalt und zur Inszenierung müssen nicht mehr viele Worte verloren werden, denn diese sind fast 1:1 mit den Vorgängern vergleichbar.

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Einige Kleinigkeiten sind "tourneetauglicher" geworden. Beispielsweise kommt das Hubpodium für die Szene, in der Tarzan seiner Angebeteten den Dschungel präsentiert, nicht mehr aus dem Bühnenboden, sondern wird von hinten hereingefahren. Auch wirkt der Dschungelhintergrund durch die etwas offener gestalteten "Absprungpunkte" nun realistischer als die grünen Bänder vorher, die sehr plakativ wirkten.

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Das eigentlich Neue bzw. Besondere an der aktuellen Spielserie ist jedoch, dass Josh Strickland - der "Ur-Tarzan" vom New Yorker Broadway - erneut in die Rolle des Affenmenschen schlüpft, die er 2006 kreierte.
Zuallererst sei beruhigt: Sein Deutsch ist gut, und man merkt, dass an der Intonation stark gearbeitet wurde - wichtig für eine Hauptrolle in einem auf Deutsch gespielten Musical, sei der Darsteller auch noch so gut. Gesangstechnisch ist Strickland brillant. Grandios beispielsweise "Wer ich wirklich bin", der Song bei dem sich Tarzan fragt, wo seine eigentliche Herkunft liegt: Selten hat man die Nummer so kraftvoll gehört, und selten hat ein Tarzan-Darsteller den Song in solche Höhen katapultiert. Ein Gänsehaut-Moment, bei dem man Stricklands Erfahrung mit dem Stück sowie seine Lust an der Rolle zu erkennen vermutet. Auch sonst gleitet er mühelos durch den anstrengende Part und harmoniert hervorragend mit "seiner" Jane. Tessa Sunniva van Tol gefällt in dieser Rolle. Sie spielt die Forscherin gewohnt naiv und sympathisch, aber mit etwas dunkler gefärbter Stimme als ihre Rollenvorgängerinnen.

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Der gesamte Cast ist mit Schwung bei der Sache, was sich besonders bei den ausdrucksstarken Choreografien des Stückes erkennen lässt. Hervorzuheben ist Massimiliano Pironti als Tarzans Kumpel Terk, der - trotz deutlicher Phonetikprobleme - mit Witz und guter Stimme überzeugen kann. Etwas flach dagegen Patrick Stanke als "Silberrücken" Kerchack. Sein Bühnencharakter könnte etwas mehr herrisches Gehabe vertragen - den Anführer einer Gorillasippe stellt man sich imposanter vor.

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Alles in allem bietet "Tarzan" nach wie vor beste Disney-Unterhaltung, spektakuläre Choreografien und eine anrührende Geschichte, die derzeit in Oberhausen mit einer ausgezeichneten Cast zu sehen ist. Die Chance, den Original-Broadway-Tarzan noch einmal in seiner Parade-Rolle zu sehen – und das, ohne einen Transatlantik-Flug auf sich nehmen zu müssen – sollte man sich nicht entgehen lassen.

(Text: Jens Alsbach)






Kreativteam

Musik und LiedtextePhil Collins
BuchDavid Henry Hwang
Regie / Bühne / KostümeBob Crowley
Co-RegieJeff Lee
ChoreografieSergio Trujillo
Co-ChoreografieLeonora Stapleton
LichtNatasha Katz
SoundJohn Shivers
Aerial DesignPichón Baldinu
Kampf-RegieRick Sordelet
Music SupervisorJim Abbott
Musikalische Leitungn.n.
Übersetzung LiedtexteFrank Lenart
Übersetzung BuchRuth Deny


Besetzung

=09/2017-=

TarzanJosh Strickland [28.11.2017-]
John Vooijs,
(Andrew Chadwick)
(Merlin Fargel)
(Aleksandr Kochkin)

JaneTessa Sunniva van Tol,
(Isabel Trinkaus)
(Linda Verstraten)

KerchakAndreas Lichtenberger
Patrick Stanke [26.03.-20.05.2018],
(Raphael Dörr)
(Matthias Otte)
(Thorsten Ritz)

KalaSophia Wezer,
(Karen Helbing)
(Karolien Torensma)
(Isabel Trinkaus)
(Linda Verstraten)

TerkJeffrey Socia,
(Matthew Farci)
(David Hardenberg)
(Gustavo Nunez)

PorterJapheth Myers,
(Raphael Dörr)
(Matthias Otte)
(Thorsten Ritz)

ClaytonRudi Reschke,
(Raphael Dörr)
(Matthias Otte)
(Thorsten Ritz)

EnsembleAntoine D. Banks-Sullivan
Mireille Bobst
Daniel Bradford
Andrew Chadwick
Lorenzo di Girolamo
Callum Dyer
Matthew Farci
Merlin Fargel
David Hardenberg
Karen Helbing
Chukwu Asante I
Aleksandr Kochkin
Iury Matheus
Bryony May
Millie Mayhew
Gustavo Nunez
Gianluca Passeri
Charlotte Perry
Bathoni Puplampu
André Regazzoni
Thorsten Ritz
Emerson Silva
Paige Smith
Karolien Torensma
Isabel Trinkaus
Linda Verstraten
Emilia Viglianesi
Cheyne Whichello


Frühere Besetzungen? Hier klicken



Produktionsgalerie (weitere Bilder)

© Stage Entertainment
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Zuschauer-Rezensionen

Die hier wiedergegebenen Bewertungen sind Meinungen einzelner Zuschauer und entsprechen nicht unbedingt den Ansichten der Musicalzentrale.


11 Zuschauer haben eine Wertung abgegeben:


Ein Highlight in Oberhausen

13.07.2018 - Rezensierte Vorstellung: Dienstag, 10.07.2018

Nachdem ich im Jahr 2014 das Musical Tarzan bereits in Stuttgart sah gab es für mich eine lange Pause vom Stück für mich. Doch kurz vorm Ende der Spielzeit in Deutschland wollte ich es nun doch noch ein letztes Mal sehen.

Inszenierung
Ich muss sagen, dass ich positiv überrascht war von der gesehenen Vorstellug. Das Theater wird perfekt genutzt und für mich persönlich funktioniert Tarzan in diesem Haus auch besser als im Apollo Theater in Stuttgart.
Die Inszenierung ist spektakulär und aufwendig. Allerdings wirken manche Rollen einfach nicht perfekt ausgearbeitet. Vor allem die Rolle der Jane ist hier für mich sehr ausbaufähig. Ansonsten ist es einfach ein Disney Stück. Man bekommt was drauf steht. Das ist zwar nichts mit wahnsinnigen Tiefgang, aber es gefällt.

Musik
Mit dem Sound war ich relativ glücklich. Im Kontrast zu anderen Produktionen von Stage war er sogar perfekt. Das war in Stuttgart damals leider nicht so. Hier konnte ich die Stimmen und die Musik mehr genießen.

Besetzung
Als Tarzan stand in der besuchten Vorstellung MERLIN FARGEL auf der Bühne und das was er da leistet ist grandios. Gerade wenn er seine stimmlichen Tiefen auspackte, hatte ich Gänsehautmomente. Er ist sehr wandelbar im Gesang und auch als Schauspieler kann er überzeugen.
LINDA VERSTRATEN spielte die Jane. Sie war gesanglich sehr gut und man merkte eine Dynamik mit Merlin Fargel vor allem beim Duett "Auf einmal". Sie spielt die Jane sehr sympathisch, leider hatte sie mit den schwierigen schnell gesprochenen Passagen ihre Probleme.
SOPHIA WEZER spielt die Kala mit viel Herz und einer traumhaften Stimme. Es war wirklich toll ihr zu zuschauen vor allem im Zusammenspiel mit ANDREAS LICHTENBERGER, welcher Kerchak spielt. Dieser ist für mich einfach die perfekte Besetzung. Man merkt ihm an, dass er diese Rolle seit 10 Jahren inne hat. Da sitzt jeder Ton, jede Geste.
JEFFREY SOCIA war ein stimmstarker Terk mit dem in dieser Rolle üblichen Akzent. Nicht super, aber kein Abbruch.
Auch der Darsteller des jungen Tarzan MAX war wirklich sehr gut.

Ausstattung
Für die Oberhausener Produktion wurde die Ausstattung überarbeitet und das tut der Optik des Stückes verdammt gut. Das Ganze wirkt realistischer, abwechslungsreicher.
Auf der andren Seite wurde die Technik der Bühne etwas zurück geschraubt, da es in Oberhausen nicht möglich gewesen wäre. So kommt nun nichts mehr aus dem Boden gefahren. Ich fand das nicht weiter tragisch.

Fazit: Das Buch hat immer noch seine Schwächen, aber das Stück macht trotzdem Spaß, vor allem mit diesen Darstellern. Mir wird es auf jeden Fall fehlen.

Inszenierung: 3,5/5
Musik: 4/5
Darsteller: 4/5
Ausstattung: 4,5/5
Insgesamt: 4/5

LiveinTheater (99 Bewertungen, ∅ 3.7 Sterne)


Tolle Show!

29.05.2018 - Ich war am 25.05. zum ersten Mal bei Tarzen und was soll ich sagen? Mir hat es sehr gut gefallen! Die Show, die Kostüme, Musik - alles hat mir sehr gut gefallen!

Man ist buchstäblich mitten drin im Geschehen. Schon beim Betreten des Metronom Theaters wird man mit Dschungelgeräuschen empfangen, welche sich im Theatersaal auch wiederholen - so wird man direkt in den Dschungel "reingezogen".

Josh als Tarzan war grandios - zugegeben, man konnte ihn schlecht verstehen, aber seine ausdrucksstarke Stimme, gepaart mit seinem Schauspiel (da war wirklich mein "Mensch" mehr zu sehen) waren einfach gradnios!

Jekyll&Hyde (12 Bewertungen, ∅ 3.5 Sterne)


Immer noch sehr schöne Show mit kleinen Schwächen

25.03.2018 - Wir haben am 25.03.2018 die Nachmittagsvorstellung besucht (zusammen mit unserer fast 6-jährigen Tochter).
Wir haben die Show schon in Hamburg gesehen und konnten so einige Vergleiche anstellen. Die Geschichte ist ja bekannt, so dass ich hier nicht näher drauf eingehen möchte. Allerdings hat der 2. Akt einige Längen (insbesondere bei den nicht-musikalischen Szenen).
Sehr gelungen sind die Änderungen/Anpassungen des Bühnenbildes, welches ggü. dem Hamburger Bühnenbild abwechslungsreicher wirkt und den Zuschauerraum noch besser einbezieht. Das Metronom-Theater ist jedoch im Vergleich zu anderen Musicaltheatern in zwei Aspekten wirklich problematisch. Dadurch, dass die Sitzreihen nicht sehr stark ansteigen, ist insbesondere für kleinere Personen die Sicht durchaus schwierig. Ebenfalls höchst problematisch scheint die Akustik zu sein. Applaus wird fast vollständig geschluckt, so dass keine Stimmung aufkommt und die Tontechnik kämpft eher mit einem Klangbrei (jedenfalls im 1. Akt).
Wir hatten das Glück, dass wir fast vollständig die Erstbesetzung hatten. Insbesondere Josh Strickland ist wirklich ausdrucksstark und füllt die Rolle toll aus. Allerdings ist seine Aussprache nicht gut und die Texte häufig nicht verständlich. Auch Andreas Lichtenberger (Kerchak) und Sophia Wezer (Kala) leben ihre Rollen toll aus. Jeffrey Socia als Terk bringt viel Witz und Spass in die Aufführung. Isabel Trinkauser wirkte im 1. Akt sehr verhalten, ihre Stimme drang kaum durch. Im zweiten Akt war sie jedoch sehr präsent.
Im Laufe der Aufführung nutzen sich einige Choreografien und die Seilakrobatik zunehmend ab, sind aber immer noch sehenswert.
Großes Manko ist die bei Stage übliche Orchesterreduktion: bei einem solchen Stück keine echten Blechbläser zu haben, ist wirklich ein NO-Go. Zwar sind die genutzten Samples sicher hochwertig, dennoch bleib es bei häufig bei einem Synthesizer-Einheitsbrei und es wird tw. mit viel Percussion versucht die Löcher zu stopfen. Hierdurch kommt es zu einer Inbalance, so dass die eigentlich tolle Orchestrierung mit viel Drums und Percussion in eine Unbalance kommt. Man kann nachvollziehen, dass eine Show wie Tarzan rentabel sein muss, aber nur (musikalische) Qualität sichert langfristig das Interesse am Musical. Vielleicht passt hierzu auch, dass das Theater nur zu maximal 60 % ausgelastet war (am ersten Ferienwochenende in NRW!). Stage sollte einmal die Preisgestaltung überdenken. Bei einer Familienshow praktisch keine Kinderermäßigung anzubieten führt halt dazu, dass sich Familien mit Kindern einen Besuch häufig nicht leisten können.
Fazit: tolles Stück mit Schwächen bei der musikalischen Umsetzung. Der Veranstalter sollte sein Preiskonzept überdenken!

olalaoli (erste Bewertung)


Berechtigter Teil des deutschen Musicaldschungels

23.10.2017 - Ein Besuch bei Tarzan in Oberhausen ist am besten zu vergleichen mit einem Besuch beim Cirque de Soleil, aber eben mit Handlung und Songs von Phil Collins:
Ständig fliegt, springt und singt ein Ensemblemitglied um den Zuschauer herum; sei es im Affenkostüm, im Lendenschurz oder als gar als Schmetterling.
Dieser Umstand sorgt für Gänsehaut und ist äußerst eindrucksvoll. Zeitweise weiß man vor Verzückung wirklich nicht, wo man gerade auch noch hinschauen soll.
Komplettiert wird diese Erfahrung durch ein stimmiges, wandelbares Bühnenbild mit tollem Lichtdesign.
Da die derzeitige Version der Show designtechnisch "verschlankt" wurde, hatte ich vorab die Befürchtung, dass sie im Gegensatz zu meinem letzten Besuch in Hamburg 2010 billig aussehen könnte. Dem war absolut nicht so, im Gegenteil hatte ich das Gefühl, als Zuschauer noch tiefer in den Dschungel entführt worden zu sein, aus oben bereits genannten Gründen.
Die Show scheint insgesamt flüssiger zu laufen, was jedoch weiterhin von den Schwächen des Buches, gerade im ersten Akt, nicht immer ablenken kann.
Minuspunkt ist das leidige Thema "Orchesterreduktion":
Zu oft klang die Musik synthetisch und dünn. Wenn man die Hamburger CD dagegen hört (was wir tatsächlich auf der Rückfahrt im Auto getan haben), wird man richtig wehmütig anhand der Diffenzierheit der Klänge.
Sei's drum, oder wie eine der Damen im Vorderhaus so treffend zu uns sagte: "Man darf ja mittlerweile froh sein, wenn da überhaupt noch Menschen im Orchester sitzen."
In der Titelrolle durften wir das Cover Merlin Fargel erleben:
Optisch und schauspielerisch der ideale Tarzan, hätte er, wenn er stimmlich sicherer wird, durchaus das Zeug zur Erstbesetzung. Leider war er zudem in seinen Soli meist zu leise gegen die undynamische Band abgemischt.
Als kleiner Tarzan beeindruckt Simon Schlutius mit Natürlichkeit, Spielfreude, akrobatischem Können und schöner Stimme: Einmal mehr habe ich das Gefühl, dass das mit den Kindern auf deutschen Bühnen langsam richtig, richtig gut wird!
Zweitbesetzung Isabel Trinkhaus spielt ihre Jane pointiert und mit angenehmer Stimme.
Sophia Wezer als Kala steht für ein authentisches Schauspiel noch etwas zu sehr der Akzent im Weg. Vom Typ her ist auch sie ideal besetzt.
Tarzans Affenfreund Terk muss, egal welcher Darsteller diese Rolle verkörpert, zunächst einmal gegen das Buch ankämpfen: die Asbach-Uralt-Kalauer, die ihm in den Mund gelegt werden, dürften wirklich mal aufgefrischt oder zeitgemäß übertragen werden, dann könnte Terk als Comic-Relief-Figur auch aufgehen. David Hardenberg gibt sein Bestes, entgegen dieser Umstände die Rolle mit Stimme und Leben zu füllen.
Als Kerchak beeindruckt Andreas Lichtenberger mit einer starken, glaubhaften Performance.
Janes Vater Porter und Clayton sind mit den Tarzan-Urgesteinen Japeth Myers und Rudi Reschke wunderbar besetzt: Da stimmt jede Geste, jeder Blick, jede Nuance. Beide agieren dabei höchst authentisch. Es ist eine Freude, ihnen zuzuschauen und gerade die intime Szene zwischen Porter und seiner Tochter ist Garant für einige Tränchen der Rührung.
Sowieso ist der 2.Akt ein regelrechtes "Tränenfest", so sehr können die vielen Eindrücke der Show im Zusammenspiel überwältigen.
Tarzan in Oberhausen ist ein zauberhaftes Gesamterlebnis, welches in der deutschen Musicallandschaft seine absolute Berechtigung hat. Die Verschlankung hat der Show nicht geschadet, bis auf den leidigen musikalischen Aspekt.
Ich persönlich würde mich jederzeit gerne wieder in den Dschungel entführen lassen.

AdamPascal (52 Bewertungen, ∅ 4.2 Sterne)


WOW!

15.10.2017 - WOW, was für ein Spektakel am 11.03.17 um 19:30Uhr im Metronom Theater Oberhausen. Das Bühnenbild ist schöner und bunter wie in Hamburg. Klar hervorheben möchte ich Sabrina Weckerlin als Kala. WOW! Das negative ist nur dass die Karten zu teuer sind, wenn man am Samstagabend fast nur zweit Besetzung bekommt und ein kleineres Orchester. Schade. Ansonsten ist das Musical sehr sehenswert und spektakulär. Einfach WOW!

Mopelmue (21 Bewertungen, ∅ 4 Sterne)


Musikalisch zu eintönig

07.10.2017 - Ich finde die Handlung eigentlich sehr schön. Das Bühnenbild ist zwar ziemlich monoton, aber damit könnte ich auch noch leben.

Aber was mich wirklich stört, ist die eintönige Musik von Phil Collins. Der ist ja immer schon bekannt dafür gewesen, dass sich seine Musik immer gleich anhört, als würde man an einem Stück denselben Titel hören. Und das ist leider auch bei Tarzan der Fall.

Marten (5 Bewertungen, ∅ 4 Sterne)


Gut weiter entwickelt

10.09.2017 - Am 2.9 war es endlich soweit und ich konnte mir "Tarzan" in Oberhausen anschauen.

Es war die letzte Vorstellung eines kleinen Tarzan, Timon Strick, der seine Sache richtig gut machte.
Gute gespielt, gut gesungen. Es gibt sie also, die guten Kinder im Theater. Respekt.

Die Version in Oberhausen scheint runder als in Hamburg und Stuttgart. Durch das Arena Gefühl im Metronom Theater ist viel Platz für Flüge und man weiß in den Massen Szenen gar nicht wo man hinschauen soll.
Eine wahre Freude.

Die Cast macht einen guten Job und auch das neue Set, jetzt ohne viele grünen Lianen, sondern mit 3D Dschungel, kann sich sehen lassen.

Leider wieder schwer zu verstehen der Darsteller des Terk, gespielt von Massimiliano Pironti, mit guter Energie und Stimme. Anscheinend gibt es für diese Rolle kaum deutschsprachige Darsteller. Schade.

Patrick Stanke als Kerchak und Sabrina Weckerlin als Kala, singen fantastisch, aber spielerisch bleiben sie leider eher blass.

Eine Entdeckung war Martina Lechner in der Rolle der Jane. Wunderschöne Stimme und unglaublich sympathisch gespielt wie selten gesehen.

Anton Zetterholm hatte mich schon in Hamburg nicht wirklich überzeugt. Zu schmächtiger Körper für meinen Geschmack und die Stimme zu klassisch. Sehr störend, dass er immer lauter war vom Sound als alle anderen während des ganzen Abends, eher störend.

Insgesamt eine gute Vorstellung und zu empfehlen.

KristinP (69 Bewertungen, ∅ 3.6 Sterne)


Tarzan 4.8.

12.08.2017 - DER Tarzan ist wieder da

hab das Stück bei Anton Zetterholms erster Show in Oberhausen am 4.8. gesehen, und er ist noch besser geworden als er in Hamburg schon war , Top Schauspiel, Hammer Stimme, Tarzan in Perfektion

Auch die restliche Cast um Sabrina Weckerlin (Kala), Massimiliano Pironti (Terk), Patrick Stanke (Kerchak) und Tessa Sunniva (Jane) sowie das gesamte Ensemble sind einfach top
die Show hat einige andere Flüge und auch andere Szenenabläufe wegen des "neuen " Theaters aber nichts von seiner Action und auch dem Witz in dem Stück ging verloren

das beste Stück das in Deutschland läuft, seit Jahren (für mich persönlich)

Indis (erste Bewertung)


Tarzan auch im Ruhrgebiet ein echter Hit

31.07.2017 - Nach gut 5 Jahren habe ich mich dann doch ein zweites Mal in den Dschungel begeben. Und ich muss sagen, die Show ist in der Tat auch in Oberhausen ein großes Spektakel. Das neue Bühnenbild gefällt mir sehr, sehr gut, eine deutliche Verbesserung der Show. Die Flugbahnen gehen auch hier quer durchs Theater. Auch von der Besetzung (Strickland / van Tol / Otte / Weckerlin / Sia / Myers / Imhof) war ich sehr angetan. Das es durch Zufall die letzte Vorstellung von Josh Strickland war und ein Fanclub grüne Knicklichter verteilt hat, so dass sich zum Finale das ganze Theater in einen "Urwald" verwandelte war ein netter emotionaler Bonus. Leider gibt es eine halbe Note Abzug von der 4,0 weil es die Stage in Oberhausen nicht schafft, das Programm losgelöst vom überteuerten Picturebook zu verkaufen. Schade, aber so habe ich 5 Euro gespart und die Stage verdient eben weniger an meinem Besuch. :)

Besuchte Vorstellung:
30.07.17 (19.00) - Metronom Theater

Inszenierung: 4,0 von 5
Musik: 4,0 von 5
Besetzung: 4,0 von 5
Ausstattung: 5,0 von 5

Gesamtfazit: 3,5 von 5

MyMusical (22 Bewertungen, ∅ 3.6 Sterne)


Broadwayfeeling im Pott

20.05.2017 - Gefühle pur - So kann man die Oberhausener Inszenierung beschreiben und das liegt vor allem an den beiden Hauptdarstellern Sabrina Weckerlin und Josh Strickland. Weckerlin besticht mit ihrem gefühlvollen, aber sehr kraftvollen Gesang bereits im Opening und beschert einem sehr früh pure Gänehaut und Tränen in den Augen.
Josh Strickland ist ein wahrer Gewinn. Sein Akzent ist absolut nicht störend und sehr passend zu dieser Rolle. Seine Stimme ist einfach der Wahnsinn. Bereits die ersten Zeilen verursachten bei mir Gänsehaut und gerade sein Solo im zweiten Akt ergreift einen so dermaßen, dass man danach eigentlich gar nicht mehr bereit ist die Show weiter zu gucken, weil man zu geflasht ist. Ein Broadwaystar, der diesen Titel verdient.
Der Rest der Cast spielt herrlich munter und sehr überzeugend.
Insgesamt: Ein großartiges Ereignis und man sollte sich Josh Strickland auf keinen Fall in dieser Rolle entgehen lassen.

Ben97 (2 Bewertungen, ∅ 5 Sterne)


Das spektakulärste und kreativste Musical unserer Zeit

22.01.2017 - Man muss es ganz klar sagen: das was die Kreativen und die Darsteller da in Oberhausen vollbracht haben ist einzigartig und holt alles aus dieser Show heraus!

Tarzan sah ich vor 10 Jahren - 2007 das erste Mal im Circustheater Scheveningen und war dort schon restlos begeistert was Ron Link & Jantal Janzen und die anderen dort geboten haben - 2008 in Hamburg wurde alles noch weiter verfeinert, die Show über Jahre und auch in Stuttgart gelebt und nun Oberhausen!

Dank des neuen Daches des Metronom Theaters konnten die Kreativen nun das gesamte Auditorium zum Dschungel umfunktionieren - einfach nur grandios dieser Anblick beim Betreten des Theaters - die Fliege sind so spektakulär wie nie zuvor das Stück wurde noch schneller und wilder..

Und das mit einer Traumcast: auch mehr als 2 Monate nach der Premiere hatten wir gestern außer Tarzan die komplette First Cast - Stuart Sumner hatte die Rolle aber schon damals in Hamburg sehr gut gespielt und braucht sich daher hinter Alexander Klaws nicht zu verstecken!

Am meisten berührt hat mich Sabrina Weckerlin in der Rolle der Kala - so ein intensives Schauspiel und so bewegend gespielt das hatte ich so bisher noch nicht gesehen - nicht einmal bei Madame Gomez und die war schon überragend!

Ein bisschen enttäuscht war ich lediglich von Patrick Stanke als Kerchak: Er ist ein bisschen so wie Balu der Bär - emotional und die Härte nimmt man ihm nicht ab - da waren auch die Vorgänger wie Andreas Lichtenberger, Ethan Freeman einfach zu stark in der Rolleninterpretation

Tessa Sunniva van Tol gibt eine wunderbare naive liebe Jane die ihre Parts Akzentfrei und klar singt

Japheth Myers kehrte wieder in seine Rolle des vertrottelten Professors Porter zurück und Patrick Imhof als Clayton konnte endlich mal eine ganz andere facette seines Könnens zeigen..

Die Cast harmoniert perfekt - das wurde vor ausverkauftem Hause lautstark bejubelt - auf Nachfrage im übrigen täglich seit Premiere - und das bei erhöhten Preisen und 1.660 Plätzen - alles in allem ist diese Show allerdings jeden Cent wert und wird die nächsten Jahre im Metronom Theater weiterhin gut aufgehoben sein! Ich komme bestimmt wieder!

Maxim (54 Bewertungen, ∅ 4 Sterne)


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 Theater / Veranstalter
Metronom Theater
Musikweg 1
D-46047 Oberhausen
01805/44 44
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 muz-Lexikon
Handlung
Das Findelkind Tarzan wächst mit einer Gorillahorde im Urwald auf. mehr

Weitere Infos
Das Musical mit Musik von Phil Collins basiert auf dem gleichnamigen Disney-Film. Deutschsprachige Erstaufführung war am 19. Oktober 2008 in der Neuen Flora Hamburg. Ein Novum für Deutschland: Die Hauptdarsteller Anton Zetterholm und Elisabeth Hübert wurden zuvor in einem mehrteiligen TV-Casting ermittelt.

 Kurzbewertung [ i ]
(mil)

Inszenierung

Musik

Besetzung

Ausstattung

Beste Unterhaltung für die ganze Familie, ansprechend in Szene gesetzt. "Tarzan" kann auch im Oberhausener Metronom Theater auf ganzer Linie punkten.

 Leserbewertung
(11 Leser)


Ø 3.82 Sterne

 Termine

Leider keine aktuellen Aufführungstermine.


© musicalzentrale 2018. Alle Angaben ohne Gewähr.

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