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Compilation

Miami Nights

Rhythm is Gonna Get You!


Hinsetzen, Zurücklehnen und einfach Spaß haben! Wer mit dieser Einstellung "Miami Nights" besucht, ist in dieser Show genau richtig. Das im Turniertanz-Milieu spielende Handlungsgerüst wird mit vielen bekannten Achtzigerjahre-Hits zu einer respektablen Bühnenshow aufgewertet, die vor allem wegen ihrer rasanten, präzise getanzten Choreografien gefällt.

(Text: Kai Wulfes)

Premiere:08.11.2007
Rezensierte Vorstellung:29.02.2008
Letzte bekannte Aufführung:29.03.2008


Es sieht nicht gut aus für die "Maispuffer-Maus". Lauras Traummann Jimmy hat mit Tanzzicke Jessica Diamond ein Kind gezeugt, seine Eltern lehnen die Aushilfs-Popcornverkäuferin als Tanzpartnerin wegen ihrer dunklen Hautfarbe ab und Macho-Bruder Emilio beurteilt den Gringo als müden Schlaffi. Doch Laura kämpft gegen Vorurteile und Intrigen um Liebe, Anerkennung und tänzerischen Erfolg. Schließlich kommt die Geschichte zu einem guten Ende und die richtigen Paare können sich in die Arme schließen. Marcus Haseloffs Buch, das von zahlreichen Co-Autoren und Bearbeitern in die bei dieser Tournee gezeigte Fassung gebracht worden ist, dient als roter Faden für die Aneinanderreihung internationaler Hits, die zum größten Teil in den 1980iger Jahren an der Spitze der Hitparaden standen und auch heute noch landauf landab im Radio gespielt werden. Einzig zwei Songs ("Miami Nights" und "Baila me") wurden extra für die 2002 in Düsseldorf uraufgeführte Show komponiert und fügen sich nahtlos in den Pop- und Latino-Cocktail ein. Sechs für das Publikum unsichtbar hinter der Bühne postierte Live-Musiker sorgen für den entsprechenden Klangteppich.



Anders als bei anderen Hitrecycling-Shows legen die Macher von "Miami Nights" Wert auf ein eigenständiges Ganzes. So werden die Songs nicht einfach nachgespielt, sondern überraschen auch mit erfrischenden Arrangements. So erklingt beispielsweise "Let's Dance" (David Bowie) als feuriger Tango oder "Time After Time" (Cindy Lauper) beim Casting potenzieller Tanzpartnerinnen als Walzer und Cha-Cha-Cha. Wie hier werden die Songs immer wieder durch kurze Spielszenen unterbrochen und dann wieder aufgenommen. Unterstützt wird dieses Konzept durch die beiden fast unentwegt über die Bühne rollenden türkis-rosa Wände, hinter denen immer wieder neue, mit wenigen Requisiten angedeutete Spielorte auftauchen. Walter Vogelweiders schickes, aus zwei Ebenen bestehendes Einheitsbühnenbild verströmt im variablen bunten Lichtdesign (Andrew Voller) Atmosphäre und bietet genug Raum für die schnellen Szenenwechsel. Cheesha Gayden huldigt mit ihren knallbunten Kostümen den Achtzigern, parodiert gleichzeitig mit üppigem Paillettenbesatz und bonbonfarbenen Schleifen die Kleidung der Turniertänzer.



Alex Balga setzt bei seiner Regie auf Tempo und Witz, führt die Protagonisten als Stereotype vor, was aber bei der dünnen Handlung eh nicht besonders negativ ins Gewicht fällt. Außerdem fegt das Ensemble in seinen spektakulären, äußerst präzise ausgeführten Tanzszenen (Choreografie: Natalie Holtom) so rasant über die Bühne, dass dem Publikum kaum Zeit zum Nachdenken über das zuvor Gesehene bleibt. Witzige Details wie das von Priestern als Choral vorgetragene "Material Girl" oder die beim Tanz geschwenkte Zeitungsschlagzeile "I Need A Hero" zum gleichnamigen Song lockern das Geschehen ohnehin auf. Als Mischung aus intriganter Zimtzicke und verwöhntem Luxusweibchen profiliert sich mit diesen beiden Songs Natacza Soozie Boon (Jessica Diamond) und stelzt auf scheinbar endlosen Beinen durch die Szene. Mit ihrem warmen Sopran setzt sie Maßstäbe in der Darstellerriege, vielleicht auch der Grund, warum Felix Maximilian (Jimmy Miller) und Patricia Meeden (Laura Gomez) in ihren Solosongs eigenartig blass und zurückhaltend wirken. In Duetten wie "Time After Time" harmonieren ihre Stimmen allerdings hervorragend. Auch bewegen sie sich perfekt in den Tanzszenen. Gleiches gilt für Nina Weiß (Sarah) und Marc Seitz (Andy). Schade, dass beide neben "1-2-3" nur wenige Gesangsaufgaben haben. Aufhorchen lässt Ava Brennan (Mercedes) mit ihren Songs in der Salsa-Bar, Ruben Heerenveen macht in "The Wild Boys" als muskelbepackter Emilio nicht nur eine gute Figur sondern setzt seinen kraftvollen Bariton pointiert ein. Als schrill-komische Betty Miller hat Isabel Dörfler die Lacher auf ihrer Seite, Henrik Wager gibt als Roy Fire den alternden eitlen Gockel, der nach der Pause mit "Hey, Mambo" so richtig abräumt.

(Text: kw)




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Besetzung

Jimmy MillerFelix Maximilian
Marc Seitz,
(Bret Hibberd)

Laura GomezPatricia Meeden,
(Ava Brennan)
(Taryn Nelson)

Roy FireHenrik Wager,
(Arthur Büscher)
(Japheth Myers)

Jessica DiamondNatacza Soozie Boon,
(Sarah Bowden)
(Taryn Nelson)

Mr. BobHeiner Dresen
Tom Zahner,
(Arthur Büscher)
(Japheth Myers)

Betty MillerIsabel Dörfler,
(Ines Hengl-Pirker)
(Nina Weiß)

MercedesAva Brennan,
(Debroah Powell-Valentino)
(Ines Hengl-Pirker)

EmilioRuben Heerenveen,
(William Centurion)
(Matthew David Huet)

PräsidentinInes Hengl-Pirker,
(Janine Buck)
(Lorna Dawson)

AandyMarc Seitz,
(Richard Jackson)
(William Centurion)

SarahNina Weiß,
(Janine Buck)
(Sarah Bowden)

GinaTaryn Nelson,
(Faye Boutin)
(Julieta Anahi Frias)





Ensemble DamenJanine Buck
Juliete Anahi Frias
Lorna Dawson
Laura Fernandez
Debroah Powell-Valentino
Ensemble HerrenWilliam Centurio
Matthew David Huet
Arthur Büscher
Brett Hibberd
Kahlil Calder
Ferdi Antersijn
SwingsFaye Boutin
Sarah Bowden
Richard Jackson
Shane Morley



Zuschauer-Rezensionen

Die hier wiedergegebenen Bewertungen sind Meinungen einzelner Zuschauer und entsprechen nicht unbedingt den Ansichten der Musicalzentrale.


21 Zuschauer haben eine Wertung abgegeben:


knaller-show

31.12.2009 - die show mit gänsehautgarantie...
super songs
super tänzer
Patricia Meeden ist einfach mega sexy und kann sich hammer bewegen!

ines


Show am 3.1.08 in Düsseldorf

31.12.2009 - Einfach klasse! Die Schauspieler, das Esemble und das Bühnenbild! Am liebsten wär ich aufgestanden und hätte mitgetanzt.
Vielen Dank und ich hoffe auf ein Wiedersehen!

Am Besten ist der Esemble Herr
SHANE MORLEY

Christina Töpfer


immer wieder gerne...

03.03.2008 - Habe die Show einmal in Bremen und gestern in Berlin gesehen (matinee). Die Cast ist toll anzusehen, viel Power und tolle Sänger und Tänzer. Sicher eine einfache Story, aber warum nicht? Eine schöne Show zum Abschalten, Spaß haben und Mitwippen!
Vor allem mit meiner persönlichen Traumcast Taryn Nelson und Marc Seitz in den Hauptrollen... :-)

Doro


Das soll Musical sein?

03.03.2008 - Ich habe selten so ein schlechtes Stück gesehen. An Albernheit nicht zu überbieten, ich bin in der Pause gegangen. Die Stimmen waren wirklich toll, trotzdem konnten sie nicht die Schwächen des Stückes und der Regie weg machen. Erschreckend zu sehen, wie positiv das Publikum auf diesen übertriebenen "Haudrauf-Humor" reagierte. Da muss man sich wirklich Gedanken machen!

Anja K.


Perfekte Tanz-show

03.03.2008 - Eine brilliante, temporeiche und abwechslungsreiche Show, mit überzeugenden Darstellern, witzigen Dialogen und fetziger Live-Musik. Vielleicht erweckt der perfekte Sound den Eindruck, die Musik käme vom Band, aber wie beim Schlussapplaus zu bemerken, verbeugt sich die überzeugend und druckvoll musizierende Live-Band! Ein toller Musicalabend!

Jan


Super geil

10.02.2008 - ES war super toll. Die Handlung und das Improvisationstalent der Schauscpielerin von Laur(Candy Cane) in Bremen war einmalig.Ich
wäre am liebsten sofort wieder rein gegangen.

A


SUUUUPER!

24.01.2008 - Ich habe es gestern im Bremer Musical Theater gesehen und bin total begeistert von der ganzen Show. Super Musik, tolle Darsteller, megageile Tanzscenen!

Lili


rythm is gonna get you

18.01.2008 - Einfach genial! ich war am anfang skeptisch, wie diese show als tournee-version aussehen würde, war aba von den ersten paar tönen an gefangen... Herausragend war natürlich patricia meenden als laura, aber auch ruben heerenveert und felix maximilian haben mir sehr gefallen... ein Musical zum Mitsingen!

rotzele


Sänger Spitze . Ansonsten schnell weg

14.01.2008 - Musik kommt vom Band - da wird der Text nur so runtergespullt - für Emotionen gar keine Zeit . Schade eigentlich - nicht noch einmal .

maulwurf


Gute Show

12.01.2008 - Für eine Tourne, eine tolle Show. Die Darsteller sind alle gut. Auch die Nebenrollen (Isabell Dörfler, Heiner Dresen usw) sind gut besetzt.

Gert


Schöne Unterhaltung

19.12.2007 - Eine unterhaltsame Show mit schönen Tanzszenen, bekannten Musikstrücken zum Mitwippen und dem einen oder anderen kleinen Gag. Gut gelöster, einfacher aber sehr effektiver Bildwechsel für Umbauten. Simple Story, je nach Darsteller & Stück auch leichte gesangliche Schwächen. Herausragend als Charaktere besonders Patricia Meeden, Natacza Soozie Boon, Isabel Dörfler sowie die langen Beine von Ines Hengl-Pirker :-).
Insgesamt ein schöner Abend !

SGi


Spitzenmäßiger Abend

12.12.2007 - Wer sich eine Karte für ein Musical kauft, der überlegt vorher, ob er einen Abend mit Tiefgang haben oder einfach gut unterhalten werden möchte. Für die zweite Variante ist Miami Nights absolut empfehlenswert. Obwohl die Geschichte selbst wahrscheinlich an Anspruch nicht mehr wirklich weit zu unterbieten ist, lässt es die Cast, die ich hier um ein Vielfaches besser finde als bei der Premiere vor ein paar Jahren, echt krachen und man merkt, dass sie Spass bei dem haben, was sie tun. Für Freunde des Tanzmusicals ohnehin Top und obwohl ich ja eher auf die andere Seite tendiere, wurde mein Abend von vier Damen gestaltet: einer wunderbar komischen Isabel Dörfler als Betty Miller, einer absolut zuckersüßen Patricia Meeden als Laura, einer feurigen Ava Brennan als Mercedes und einer absolut atemberaubenden Natacza Soozie Boon als Jesscia Diamond mit einer Sprechstimme als wäre sie gerade aus einem Simpsons-Comic entführt worden und einer Singstimme, dass selbst Bonnie Tyler bei "I need a hero" blass geworden wäre! Auch Marc Seitz als Jimmy Miller war für mich besser als die damalige Erstbesetzung aus 2002! Mein Fazit: Es lohnt sich! Rhythm is gonna get you!

EinEssener


Einfach genial

10.12.2007 - Unglaublich!
Die Tänzerinnen haben super getanzt,(auf die Männer hab ich nicht geachtet)und die Gruppentänze waren sehr synchron und schön anzusehen!

Bert


The rhythm got me

03.12.2007 - OK, allzu hoch waren meine Erwartungen nicht. OK, es gibt sicher anspruchsvollere Musicals. OK, es gibt Stücke mit besseren Dialogen. Macht aber alles nix, denn dieses Stück versetzt einen zurück in die 80er, wo alles ein bisschen bunter und schräger war. Die Männer sind kerlig und die Frauen zickig, wie es sich gehört. Die Musik zündet sowieso und das Ganze macht einfach nur Riesenspaß, nicht mehr und nicht weniger. Wer 42nd street (das Stück) und Dirty Dancing (den Film) mochte, wird sich blendend unterhalten.

allyfriend


na ja

22.11.2007 - ich habe die Show gestern gesehen und war leider sehr enttäuscht. Die Show war das Geld nicht wert.

S.D


Gute Tourneeproduktion

22.11.2007 - Das Stück hat mir in dieser Produktion gefallen. Das Bühnenbild war gut gelöst und ließ einen schnellen Wechsel zu. Der Tanz war einwandfrei, gesanglich gab es leichte Schwächen. Der Nachmittag hat Spaß gemacht.
Ein Tip: In diesem Theater ist die 1. Reihe im 1. Rang nicht zu empfehlen, da eine Stange die Sicht stark behindert. Einige Zuschauer setzten sich um auf freie Plätze nach hinten.

ChristineL


Macht Laune

18.11.2007 - Tolle Choreographien und eine super super Band! Hat rundum Spass gemacht.

Bärbel


Geil!

13.11.2007 - Super Super Super!
Ein perfektes abend....
besonderes gut gefallen hat mir Jessica Diamond (Natacza S Boon) and Mercedes (Ava Brennan).
Mach weiter so!

JC


Super!

11.11.2007 - Es ist ein sehr schönes, rasantes Musical. Die Darsteller haben super Stimmen und die Musik reißt einen mit!

D


Abwechslungsreich

11.11.2007 - Tolle Darsteller, besonders Isabell Dörfler als urkomische Mutter, fantastische Tänzer und köstliche Regieeinfälle.
Hat sich gelohnt.

Konrad


super abend!

10.11.2007 - !

conga


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