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Aktuelle Shows ( Nord )Shows A-Z ( Nord )Premieren ( Nord )Elisabeth - Die Legende einer Heiligen


Historien-Musical

Elisabeth - Die Legende einer Heiligen

Du rettest die Welt für mich


Wo hört die Wahrheit auf und wo beginnt der Mythos? Mit dieser Frage setzt sich das aus der Feder der Bonifatius-Macher stammende Historien-Musical über Elisabeth von Thüringen auseinander. In der Titelrolle steht Sabrina Weckerlin auf der Bühne; ihr zur Seite stehen Armin Kahl und Chris Murray.

(Text: Claudia Leonhardt)

Premiere:07.07.2007
Letzte bekannte Aufführung:30.12.2009


Seit 2007 wird in Eisenach die Legende der heilig gesprochenen Landesfürstin Elisabeth jeden Sommer mit großem Publikumserfolg aufgearbeitet: eine äußerst opulente Musicalproduktion, an deren Ende man aber nicht den Eindruck hat, die Beweggründe der Person Elisabeth wirklich zu verstehen.

Der Auftakt ist düster und gewaltig, eine bedrohlich wirkende Ensemblenummer, in der der Ruf des Volkes nach Errettung durch Elisabeth immer lauter wird, eingeleitet durch den Prolog des Dichters Wolfram von Eschenbach. Dass man die Dramatik dieser Szene nicht durchgehend beibehalten kann, versteht sich von selbst, doch besonders im ersten Akt verliert sich das Stück zu viel im Dichterwettstreit zwischen Eschenbach und Walther von der Vogelweide, die sich nicht darauf einigen können, wie man die Legende der Elisabeth erzählen soll: wahrheitsgetreu oder romantisch-verklärt. Die Wortgefechte sind amüsant und ausgeklügelt, sie sorgen gleichzeitig für kurzweilige Unterhaltung und stellen die Sinnfrage nach einer "richtigen" Geschichtsinterpretation, lenken aber letztendlich zu sehr von der Story ab. Besonders die Titelheldin selbst kommt im ersten Akt, der Elisabeths frühe Jahre am Hof bis zum Beginn ihrer Wohltätigkeiten unter Leitung des Priesters Konrad von Marburg umspannt, deutlich zu kurz.

Der zweite Akt ist dramaturgisch dichter und mehr auf Elisabeth fokussiert. Die Ereignisse überschlagen sich hier förmlich: der Abschied von Ehemann Ludwig, der von Konrad angetrieben zum Kreuzzug aufbricht und dort fällt, Elisabeths Vertreibung vom Hof und ihre völlige Selbstaufgabe, ihr Bruch mit Konrad, und schließlich ihr Tod. Am Ende geht alles fast ein wenig zu rasant voran. Das Finale, Elisabeths Wiedervereinigung im Tode mit Ludwig und das abschließende "Ein Leben wird zum Wunder", bei dem Elisabeths Verbündete und Widersacher gemeinsam der Legende huldigen, ist sowohl szenisch als auch musikalisch im Vergleich zum düsteren Auftakt des Musicals überraschend hoffnungsvoll und versöhnlich.

Die Kompositionen von Dennis Martin und Peter Scholz sind durchweg klangvoll und kombinieren mittelalterliche Klänge mit poppigen Melodien. Dynamische Chornummern wechseln sich mit gefühlvoll-dramatischen Balladen ab, die zwar im ersten Moment eingängig erscheinen, von denen aber dennoch kaum eine Ohrwurm-Charakter besitzt. Neben dem starken Eröffnungssong bleiben vor allem Elisabeths Liebeserklärung an ihren Ehemann "Du rettest die Welt für mich", Eschenbachs rockiges "Wunder oder Wahrheit" (das ein wenig an "Eine Pyramide mehr" aus Aida und "Kitsch" aus Kunze/Levays Elisabeth erinnert) und das Damenterzett "Liebes ist alles" in Erinnerung. Die nach Überarbeitung des zweiten Akts dem Stück in der Spielzeit 2009 neu hinzugefügte Konfrontation zwischen Elisabeth und Konrad ist eines der Highlights des gesamten Stückes – ein kraftvolles und emotionsgeladenes Duett ("Abgrundtiefe Nacht"), das dem Publikum die Motivationen und Entwicklung der Charaktere ein wenig näher bringt. Der Showstopper "Standesgemäß", in der Bischof Eckbert und ein Tanzensemble in Glitzerkostümen die vom Schicksal gebrochene Elisabeth dazu auffordern, ihre Rolle als Superstar zu erfüllen, wirkt im zweiten Akt dagegen zu bemüht und deplatziert – eine Hommage an "Jesus Christ Superstar", die das Stück eigentlich nicht nötig gehabt hätte.

Bei der Besetzung hatten die Verantwortlichen ein mehr als glückliches Händchen: von der Titelheldin bis zur Bäuerin im Ensemble, die nur einen Solo-Vers hat, gibt es keinen Darsteller, der nicht stimmlich überzeugt.

Sabrina Weckerlin singt Elisabeth mit angenehmer Popstimme, agiert mal verletzlich, mal leidenschaftlich, und immer mit großer Bühnenpräsenz. Dass der Charakter für den Zuschauer schwer fassbar bleibt, ist nicht ihre Schuld und vielleicht auch nicht ungewollt.

Chris Murray spielt eindringlich und singt mit enormer Intensität ("Das Ende aller Zeiten"). Dabei legt er die Rolle des Konrad von Marburg mit einer unterschwelligen Bedrohlichkeit an, die einen bereits im ersten Akt das erahnen lässt, was Elisabeth erst zu spät erkennt: dass hinter der freundlichen Fassade ein gefährlicher, egozentrischer Fanatiker schlummert.

Als Ludwig hat es Armin Kahl nicht einfach, denn außer seiner Liebe zu Elisabeth gibt der Charakter wenig Spielraum und geht neben den charismatischen Persönlichkeiten von Elisabeth, Konrad und auch seinem Bruder Heinrich ein wenig unter. Erst als Ludwig als Toter seine sterbende Frau holt, bekommt er die Gelegenheit, mit der Ballade "So weit der Himmel reicht" zu glänzen, und Kahl nutzt diese Chance. Ludwigs intriganter, vom Neid zerfressener Bruder wird dargestellt von Christian Schöne, der trotz vergleichsweise kleiner Rolle mit viel Charisma und einer stimmstarken Darbietung seines Solos "Sie raubt Dir die Sinne" auf sich aufmerksam macht.

Das Erzählerduo Kristian Korsholm Vetter (Wolfram von Eschenbach) und Jesse Garon (Walther von der Vogelweide) hat spürbar Freude am Geplänkel ihrer Charaktere, und vor allem Vetter kann mit seinen rockigen Gesangspassagen stimmlich auftrumpfen.

Mara Dorn arbeitet als Landgräfin Sophie die Wandlung von der missgünstigen Schwiegermutter zur überzeugten Verbündeten Elisabeths glaubhaft heraus und kann mit der kraftvollen Anklage "Dein Herz kennt keine Liebe" an Heinrich und im sanften Duett mit Elisabeth und Gunda "Liebe ist Alles" ihre gesangliche Bandbreite unter Beweis stellen. Elisabeths Zofe Gunda wird von Saskia Leppin verkörpert, die vor allem durch ihre angenehme, klare Stimme auffällt, ansonsten aber etwas blass bleibt. Robert Meyer hat als Bischof Eckbert eine äußert dankbare Rolle und wird vom Publikum nach "Standesgemäß" gefeiert, auch wenn er nicht das Optimum aus seinem Kurzauftritt herausholt.

Trotz der dramaturgischen Schwächen, die "Elisabeth" auch nach intensiver Überarbeitung noch immer aufweist, ist es ein positiver Eindruck, der am Ende dominiert. "Elisabeth" ist eine ambitionierte, eigenständige Produktion, die auch optisch dank stimmungsvollem Bühnenbild, passenden historischen Kostümen und ausgeklügelter Choreographie einen geschlossenen Gesamteindruck erweckt.

(Text: Claudia Leonhardt)




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Kreativteam

RegieReinfried Schieszler
ChoreografieDoris Marlis
BühnenbildBernd Heinrich Sogel
LichtdesignSabine Wiesenbauer
KostümeClaudia Kuhr
MaskeElke Quirmbach
Musik/BuchDennis Martin
Musik/ProduktionsleitungPeter Scholz


Besetzung

ElisabethSabrina Weckerlin
Konrad von MarburgChris Murray
Norbert Conrads
Ludwig Armin Kahl
Karl Grunewald
Wolfram von EschenbachKristian Vetter
Walther von der VogelweideJesse Garon
Landgräfin SophieMara Dorn
Heinrich RaspeChristian Schöne
Guda Saskia Leppin
Bischof EckbertRobert Meyer


Frühere Besetzungen? Hier klicken


Zuschauer-Rezensionen

Die hier wiedergegebenen Bewertungen sind Meinungen einzelner Zuschauer und entsprechen nicht unbedingt den Ansichten der Musicalzentrale.


49 Zuschauer haben eine Wertung abgegeben:


Gänsehautfaktor genial gesungen Suchtgefahr

31.12.2009 - Elisabeth Die Legende einer Heiligen


Die Reise nach Eisenach hat sich gelohnt, in einem Stadttheater der Stadt Eisenach ist eine Legende eingekehrt mit Suchtfaktor. Die Erwartungen haben sich übertroffen.
Sabrina Weckerlin als Heilige Elisabeth grandios gesungen kraftvoll in der Stimme und jedes Lied mit hohem Gänsehautfaktor. Konrad von Marburg der besessene Priester dargestellt von Chris Murray kraftvoll gesungen und man hat ihm die Besessenheit abgenommen. Am Ende aller Zeit war das ganze Theater ergriffen.
Armin Kahl als Ludwig der im Kreuzzug nach Jerusalem stirbt hat die Rolle sehr gut ausgefüllt.
Sein Liebesduett mit Elisabeth im Schlafzimmer ein Ohrenschmaus.
Kristian Korsholm Vetter hat als Erzähler in der Rolle als Wolfram von Eschenbach manchen Lacher auf seiner Seite und seine kräftige Stimme hatte alle im Bann. Die zweite Erzählerrolle hatte Jesse Garon als Walther von der Vogelweide.
Christian Schöne hat den Bruder des Fürsten gespielt Heinrich Raspe er war der Bösewicht des Stückes und jede seiner Taten hat in den Zuschauern Wut und Ärger über Ihn ausgelöst. Auch sehr gut Gesungen.
Mara Dorn als Mutter und Schwiegermutter Landgräfin Sophie und Gunda gespielt von Katrin Wiedemann haben den sehr guten Eindruck abgerundet.
Das Ensemble hat die Hauptdarsteller unterstützt und die Szenen mit Bravour dargestellt.
Eine besondere Überraschung war die Szene in der Artur Ortens als Bischof Eckbert in Form einer Swing Darstellung Elisabeth zur Heirat des Kaisers bat. Hat bei mir einen Lacher ausgelöst. Besonders am Schluss durch die beiden Erzähler aber mehr wird nicht verraten.
Das Bühnenbild ist schlicht gehalten und die Kostüme dem Mittelalter angepasst. Ein besonderes Flair ist dass die Ensemblemitglieder auch als Kulissenschieber tätig sind.
Einziger Wermutstropfen ist die Tatsache dass die Musik vom Band kommt und keine Live Orchester im Graben sitzt. Aber letztendlich vergisst man das schnell spätestens bei dem 2. Lied gesungen von Sabrina.
Zum Schluss kann ich nur sagen fahrt nach Eisenach geht ins Theater und lasst euch 3 Stunden ins Mittelalter entführen und genießt jede Gänsehaut bei jedem Lied. Schade nur dass dieses Stück nicht länger läuft man sollte es sogar auf Tournee schicken. Nicht nur Stage kann Musicals entwerfen sondern auch SpotLight Musicalproduktion.

Gerhard Limmer


Super

31.12.2009 - Bin seit einem Jaht ein Musical-Fan. Von den bisher Live gesehenen hat mir dieses Stück ( Premiere ) am besten gefallen.
Weiter soöchen Mut

Heinz Jürgen


Eine großartige Show! Und jeder Darsteller hat seine Berechtigung!

31.12.2009 - Ich habe mir am Wochenende auch eine Show von "Elisabeth..." angesehen. Es hat mir super gefallen und ich war wirklich absolut begeistert von dem Stück , der Musik, den Texten und vor allem natürlich den Darstellern: HUT AB! Leider muß ich feststellen, dass hier auf dieser Seite , einige Leute bzw. das Stück selbst teilweise schlecht gemacht werden. Natürlich hat jeder Beobachter seine Meinung und kann diese frei äußern, aber ich finde es nicht in Ordnung, wenn Kritik nicht mehr objektiv bleibt, sondern sich subjektiv gegen bestimmte Personen (egal welcher Art) richtet. Jeder Darsteller hat in diesem Musical seine Berechtigung! Jede Figur ist wichtig und jeder gibt sein Bestes auf der Bühne! Das hat man eindeutig gespürt. Es geht nicht darum sich gegenseitig zu übertrumpfen , sondern gemeinsam ein tolles Musical zu spielen. Natürlich hat jeder Darsteller seine eigenen Fans,das ist auch gut so, aber auch diese sollten einander respektieren und tolerieren. Es wäre schön, wenn man gewisse Dinge objetiv betrachtet. Und wenn man unbedingt persönlich werden muß,dann sollte man sich zumindest nicht hinter Pseudonymen verstecken. Man darf auch nicht vergessen, dass natürlich auch Darsteller in solchen Foren wie hier, mitlesen und ich aus eigener Erfahrung sagen kann, dass es durchaus nicht erfreulich und sogar traurig ist, solche Anfeindungen (egal welcher Art und welche Person betreffend) mitlesen zu müssen.
In diesem Sinne wünsche ich noch viel Glück und vor allem viel Spaß mit dieser wirklich gelungenen Produktion in Eisenach.

Oliver Heim
-Musicaldarsteller-

Oliver Heim


Es war ein Gänsehaut Erlebniss

31.12.2009 - Ích kann viele der gennanten Kritiken nicht zustimmen.Ich gebe zu die Show "Elisabeth-Legende einer heiligen" könnte,aufgrund der leicht Dominierenden Balladen ,einige Straffungen vertragen aber das ist aber auch der größte Kritikpunkt den es zu nennen gibt.
Die Darstellerische Leistung des gesamten Ensamble war fantastisch und sehr Ausdrucksstark.Eine solche Emotionale Intsität von den Künstlern dieser Produktion vermisst man bei manchen Großproduktion der Stage Entertainmant.Hervorzuheben vor allem Sabrina Weckerlin.Die in Eisenach nun endlich , nach der ausdrucksarmen Rolle der Constance bei den "Drei Musketieren" und dem Lächerlichen "Dirty Dancing" Gastspiel, zeigen konnte das Sie wahrlich zu den wirklich ganz Grossen gehört.Wie alle aus dem gesamten Ensamble lebt Sie die Rolle wirklich mit allen dazugehörigen Emotionen.Auch eine Gänsehaut Garant ist Chris Murray - The Voice.Er spielt und singt die Rolle des Ketzerverfolgers Konrad von Marburg wirklich so intensiv das er mit seiner charismatischen Auftreten und seiner Wahnsinns Stimme den Zuschauer komplett für sich einnimmt wenn er die Szenerie betritt. Armin Karl der den Elisabeth Gatten Ludwig IV darstellt spielt auch extrem Glaubhaft und ist sehr Emotional in seinem Gesang .Nicht zu vergessen Kristian Korsholm Vetter ,der Däne mit der klangvollen Stimme ,die einem gleich in dem Prolog des Stückes als Wolfram von Eschenbach empfängt.Er ist nicht nur Gesanglich ein Hochgenuss(zB: "Prolog" oder dem wunderbaren Ohrwurm "Hol mich heim" im Duett mit S.Weckerlin, "Wunder oder Warheit" usw. ) auch sein humoristisches Talent an der Seite von Jesse Garon sorgt stetig für Lacher.
Das sich stehtig veränderbare Bühnenbild ist recht einfach gehalten und lenkt nicht von den Darstellern ab ,kann aber jederzeit und in jeder Szene volkommen überzeugen.Stellenweise treten durch die geschickte Beleuchtung sogar richtige optische monumental Erlebnisse in einem eher spartanischen Bühnenbild auf.Dieses Geschick haben die Spotlight Lichtdesigner aber auch schon bei "Bonifatius" meisterhaft verstanden.Schade nur das Artur Ortens eine solch kurzen Auftritt als Elisabeth´s Onkel Bischoff Eckbert von Bamberg hat.Dieser hat es aber gewaltig in sich,denn nicht nur ein Musikalisch sondern auch ein gewaltiger optischer Wechsel reisst den Zuschauer aus dem Geschehen.
Für mich und meine Frau war der Abend im Landestheater Eisenach bei "Elisabeth-Legende einer heiligen" eine magische Zeitreise voller Mitfühlender,schöner,nachdenklicher und lustiger Momente.Wir hatten hohe Erwartungen an "Elisabeth" nach dem fantastischen "Bonifatius" in Fulda .Wir sind uns aber einig diese heilige Dame aus Eisenach dem tatkräftigen Bischoff in fast nichts nachsteht.

Thomas


Wunderschön!

31.12.2009 - Ich war schon gespannt darauf, ob es mir gefallen würde oder nicht, weil ich eigentlich nicht so der Historienliebhaber bin... Wir waren vorher auf der Wartburg und schauten uns dort schon das Leben der Elisabeth an. So hatten wir etwas Vorlauf.
Nun zur Show. Die Songs waren toll, die Besetzung fantastisch und das Theater sah von innen richtig schön aus, was man von außen gar nicht ahnt. Die haben dort außerdem super Merchandise Artikel verkauft! Wie auch immer, auf jeden Fall war ich begeistert und die CD dudelt seit gestern hoch und runter! (:

Liebe Grüße und viel Spaß dabei, wenn ihr euch das Stück anschaut.

one-from-the-vaults


Ein sehr schöner Abend

31.12.2009 - Hallo, ich hab mir gestern am 30.08.2007 Elisabeth angesehen und ich fand es Klasse. Das Bühnenbild war sehr schön und immer passend und abwechslungsreich. Die songs waren echte Ohrwürmer und halten leicht mit den großen Produktionen wie z.B. Phantom der Oper mit. Am besten waren die Darsteller selber, selten sieht man so ein engagiertes und gutes Emsemble und auch die Hauptdarsteller waren perfekt und super. Allen voran: Sabrina Weckerlin. Ihre Stimme ist der Hammer und als ich Sie nach der Show im Eingangsbereich des Theaters antraf war Sie sehr nett und ich machte sogar ein Foto von Ihr und mir. Ich kann nur eines sagen: Sabrina, deine nächste rolle ist die Hauptrolle in der Deutschlandpremiere von Rebecca!

Bastian


Musical mit Weltcharakter

31.12.2009 - Seitdem ich dieses Musical gesehen habe bin ich großer Fan von Elisabeth von Thüringen und habe erst einmal richtig angefangen mich mit der Geschichte auseinander zu setzen. Dieses Musical ist Traumhaft. Gefühl mit Gänsehautcharakter.
Wer keine Veranstaltung besucht,
hat da wichtigste im Leben verpaßt.

Büchner Torsten


Eine großartige "kleine" Produktion

19.07.2009 - Eine großartige "kleine" Produktion ist "Elisabeth-Die Legende einer Heiligen" im Landestheater in Eisenach geworden.

In der dritten (und wieder sehr erfolgreichen) Spielzeit ist "Elisabeth" in allen produktionstechnischen Bereichen eine absolut professionelle und sehenswerte Aufführung geworden.

Ein ganz großes Lob an die großartige (und namenhafte) Besetzung: Sabrina Weckerlin, Kristian Vetter, Chris Murray, Armin Kahl,... plus ein wunderbares und engagiertes Ensemble. Das alles zu einem Drittel der sonst üblichen SE-Preise.

Ausverkauftes Theater, begeistertes Publikum, unterhaltsames und lehrreiches Musical mit deutscher Thematik. Spotlight hat scheinbar alles richtig gemacht.

kevin (144 Bewertungen, ∅ 3.4 Sterne)


gelungenes neues Ende

12.07.2009 -

antonia (8 Bewertungen, ∅ 4 Sterne)


das Beste überhaupt

27.10.2008 - Bin immer noch gefesselt. Ein charmantes, witziges, mitreissendes Stück mit viel Gefühl und guter Botschaft. Tadellos gesunden mit schönen Kostümen und spielfreudigen Darstellern. Mehr davon!

evelyn (10 Bewertungen, ∅ 3.5 Sterne)


Es war fabelhaft

13.09.2007 - Ich war gefesselt von der ersten bis zur letzten Minute und danke den Darstellern und dem Produktionteam für dieses Stück. Ich habe geweint, gelacht, mitgelitten, mich gefühlt als ob ich mitten drin wäre...
Das beste Musical das ich je gesehen habe. Es hat den nötigen Tiefgang und die Texte sind einmalig schön. Schade, dass es nicht mehr zu sehen ist ab dem 15.September und leider schon ausverkauft ist. Ich hätte es mir am liebsten gleich nocheinmal angesehen. Bitte Bitte Bitte, spielt bald wieder!

Telma Meder


coole show

07.09.2007 - war gestern drin und fand die show gut. etwas lang und balladenmässig aber hatte hammer momente. Der konrad von chris murray war von einer fast erschreckenden intensietät und stimmgewalt. wow. die sabrina weckerlin war super und hat klasse gesungen. armin kahl war auch prima.

michael


Echtes Highlight

02.09.2007 - Diese Show hat eigentlich nur einen einzigen Schwachpunkt, (der sogar meiner Frau auffiel) und zwar das das Ende
doch sehr künstlich hinausgezögert wird. 20 Minuten Kürzung würden da nichts schaden bei einer evtl. Überarbeitung. Nichts destotrotz ein wunderbares Stück, gesanglich wie auch schauspielerisch wundervoll dargeboten (wenn es die Rolle hergibt, aus Ludwig kann man nunmal nicht mehr rausholen, weil er eben nicht allzuviele wirklich prägnante Szenen hat). Hervorzuheben (neben den sowieso souveränen Hauptdarstellern) Kristian Vetter, Artur Ortens (in meinem Fall in der Rolle von "Walther von der Vogelweide") und auch zweifellos Mara Dorn und Christian Schöne. Das die Musik vom Band kommt, spielt nicht wirklich eine Rolle, kommt sie doch gerade deshalb glasklar herüber. Das Bühnenbild ist zweckmässig, aber das Spiel mit dem Licht und den Farben reißt alles evtl. fehlende wieder raus.
Standing Ovations am Schluß garantiert und auch hochverdient! Ein Wort noch zu der Sitzverteilung im Theater, die hier und auch im Forum teilweise (und auch berechtigt) heftig kritisiert
wurde. Ich saß 2. Reihe Parkett und das ist schon eine kleine Erhebung gegenüber Reihe 1 (wenn auch nicht viel) und mit 1,82 m. konnte ich auch ganz gut sehen. Vor mir in Reihe 1 saßen einige ältere Menschen, die weitaus kleiner waren wie ich, und ich könnte mir gut vorstellen, das die einige Schwierigkeiten gehabt haben.
Vor allem bei Szenen, wenn die Künstler auf dem Boden liegen (ist zum Glück nicht allzuoft) wirds für kleinere Menschen (sogar ich mußte mich da anstrengen) sehr schwierig, weil die Orchestersitze vor dem Parkett
in der Höhe mit der Reihe 1 im Parkett bündig sind. Bei einer evtl. Übernahme des Stücks ins nächste Jahr, und bei dieser Auslastung gehe ich da mal davon aus, beim Kartenkauf dran denken. Auch für eine "Weiterverwertung" in Marburg, wo Elisabeth die letzten Jahre gewirkt und auch
verstorben ist, wäre das Stück sehr geeignet. Auf jeden Fall viel zu schade, um nach einem Jahr schon in der Mottenkiste zu verschwinden.

Jürgen


Es gleitet ein Traum durch die Zeit

18.08.2007 - Ich war vergangenen Sonntag abends in der Show und war begeistert. Das Musical und seine Inszenierun ist nicht nur musikalisch und darstellerisch wundervol, sondern hat vor allem auch eine Ebene, die nicht nur flach eine Geschichte erzählt, sondern Vergangenheit und Gegenwart miteinander verbindet und dem Zuhörer/-schauer Fragen mit auf den Weg gibt ... ich denke nur an das Lied "Wunder oder Wahrheit" ... "Der erste Schritt"... oder auch das "Finale" ....
Ein besonderes Lob gilt den Darstellern - allen voran Sabrina Weckerlin, Armin Kahl und Chris Murray. Aber auch alle anderen Darsteller und das Ensemble haben mir eine Gänsehaut bereitet ....
Dem Kreativ-Team ist es gelungen, die "Legende einer Heiligen" ansprechend, witzig, tiefsinnig und mit vielen gefühlvollen und mitreißenden Liedern ans Volk zu bringen ...
Danke für drei schöne Stunden!

vonKrolock


Super klasse !Hoffe auf Wiederholung !

18.08.2007 - Das Stück ist nur zu empfehlen, wer Bonifatius mag wird Elisabeth lieben.
Fantastische Darsteller angefangen bei Chris Murray, Kristian Vetter, Mara Dorn und Armin Kahl. Sie haben klasse Stimmen und garantieren Gänsehautfeeling.Ich habe das Musical nicht als zu lange empfunden, sehr, sehr schöne Musik. Mir gefiel nur ein Lied nicht, nicht, dass es nicht klasse gesungen war von einem hervorragenden Darsteller -Artur Ortens-ich verstehe nur den Sinn des Liedes nicht und für mich passt es auch mit Kostümen und allem nicht in den Rest des Stückes.Ich denke wenn es ein wenig Überarbeitung bekommt, kann es ein Fantastisches Stück werden.

Miss Eurocent


zum weinen schön

16.08.2007 - gestresst saß ich nach langer Anreise auf meinem Sessel und dachte, hoffentlich kann ich mich überhaupt auf das stück einlassen, aber schon beim 2. lied gingen alle schleusen auf, und ich musste einfach weinen.
den zuschauern rechts und links neben mir erging es ebenso.
ich fand alles sooo schön, vor allem die beleuchtung. dass man mit so wenigen mitteln so viel ausdruck schaffen kann ist enorm.
2 kleinigkeiten die mir persönlich nicht ganz so gut gefielen: ich fand sophie etwas zu jung und die nr. mit dem bischoff (20-er jahre) gefiel mir nicht. wobei ich die aussage derer natürlich verstehe.
slebst nach über 3 stunden war mir noch nicht langweilig und ich fand es schade, dass das stück schon vorbei war.
danke für den schönen nachmittag

simpson


Super Umsetzung

10.08.2007 - Meiner Meinung nach kann man in Eisenach eine emotionale Hochleistung der Darsteller miterleben. Die Musik, der pure Wahnsinn, das Buch ist in Ordnung und die Darsteller durch die Bank PERFEKT. Allen voran Sabrina Weckerlin.... wie man in so jungen Jahren schon so überzeugend spielen und singen kann. Ihr steht sicherlich eine große Karriere bevor, wenn sie auf dem Boden bleibt. Auch Armin Kahl war ein echter Mann auf der Bühne, die Stimme war super, leider hatte er an dem Abend leichte Probleme mit dem Timing, das störte aber nur kurz. Guda spielt eine liebevolle Freundin für Elisabeth und man glaubt ihr wirklich, dass Elisabeth ihr sehr am Herzen liegt. Ihr Gesang ist weich und schön. Die Sophie singt herausragend und spielt sehr überzeugend. Ihre Bühnenpräsenz ist in jeder Sekunde zu spüren. Konrad von Marburg singt wahnsinnig gut, sein Köstüm hätte ich mir etwas dunkler vorgestellt, sein Spiel war gut. Heinrich Raspe dagegen nimmt man sogar ab, in der früheren Zeit gelebt zu haben. Die beiden Erzähler ergänzen sich prima, sie helfen einfach mal durchzuatmen und die manchmal enstandene Schwere, des Leben der Elisabeth ertragen zu können. Danke an die Beiden, sie sind toll. Die Körpersprache einfach super!
Die Regie war super, auch das Licht und das Bühnenbild. Choreografie und Kostüm finde ich noch leicht ausbaufähig. Aber angesicht des wahrscheinlich schmalen Budgets bei den Kartenpreisen auch wirklich gut.
Die Musik und auch das Buch sind sehr eingängig und schön, es gibt so viele Ohrwürmer, dass ich immerwieder neue Melodien summe! Die Texte ergreifen mich immer mehr. Sie sind erstaunlich reif und anspruchsvoll. Vielleicht hatte Martin hier doch noch mehr Unterstützung. Das kein Liveorchester da war hat mich überhaupt nicht gestört. Ich war schon in vielen Musicals, bei denen 3-8 Menschen im Orchestergraben gesessen haben und auf Knöpfe gedrückt haben und der Sound um vieles schlechter war. Oder glaubt denn wirklich noch einer, dass mit z.B. 1-2 Geigen ein Sound von einem ganzen Orchester erzeugt wird??? Da ist mir doch die gut abgemischte, Live eingespielte, Version viel lieber. Dann brauche ich wenigstens nicht 10 Euro mehr für mein Ticket bezahlen und kann schon fast nocheinmal gehen. Und vom Hörgenuss ist es für mich persönlich schöner!
Ich kann dieses Stück nur weiterempfehlen und für Eisenach selber ist dieses Stück auch wirklich ein Schatz, den sie noch lange hegen und pflegen sollten!

Sanni


Entbehrliche Schmonzette

07.08.2007 - Als begeisterte Musicalbesucher aus Hamburg sind wir dem ausgeklügelten Werbeauftritt von SPOTLIGHT zum Opfer gefallen. Perfetkter Internetauftritt, beeindruckende Plakate und Folder. Wir entschlossen uns sehr früh, die weite Fahrt nach Eisenach auf uns zu nehmen, die berühmte Wartburg endlich zu besichtigen und als abschliessenden Höhepunkt das Musical im Landestheater. Das Hochglanzprogrammheft steigerte unsere Erwartungen noch mehr. Das Eröffnungsbild war noch beeindruckend, was dann allerdings über die Bühne ging, war eine bemühte Schmonzette ersten Ranges. Die Mystik der Heiligen Elisabeth war in keiner Sekunde spürbar, das Buch ist absoluter Käse. Vorerst sollte wohl ein ordentliches Buch geschrieben werden, bevor man in so ein Ding Geld reinbuttert! Eine lähmende Ballade folgte der nächsten, unerträgliches Synthi-Gesülze, das noch dazu vom Band kam. SPOTLIGHT hat wohl das meiste Geld in Werbemassnahmen gesteckt und das schlimme ist wohl, dass der Trick funktioniert hat. Das Theater war ausverkauft, aber in den Gesichtern der meisten Zuschauer herrschte Ratlosigkeit. Die meisten Leute gingen wohl der Werbung auf den Leim.
Dem Regisseur ist es nicht gelungen, Spannungsbögen zu setzen, wie denn auch, bei dem Gesülze und schlechtem Buch, Personenführung war da keine erkennbar, auch die zickigen Tanzschritte passten nicht zur Geschichte und auch das Licht erinnerte an Schulaufführungen. Die einzige brauchbare Nummer in dieser Schmonzette sang der stimmlich begnadete Chris Murray. Was tut so ein begnadeter Sänger in so einer Produktion?
Das ausgezeichnet singende Ensemble könnte einem leid tut. Die Reise nach Eisenach hat sich dennoch gelohnt, denn die Stadt ist schön und hat viel Historisches zu bieten, aber leider ein entbehrliches Musical. ANGELIKA DOMUS

Angelika Domus


sehr gelungen

05.08.2007 - Mir hat die Show Freitag abend sehr gut gefallen. Die Besetzung ist durchgehend gut (meine persönlichen Highlights waren die "Bösewichter" Chris Murray als Konrad und Christian Schöne als Heinrich), auch die Zweitbesetzung des Abends (Sophie) hat sich tadellos mit eingereiht. Die Produktion ist einfach, aber schön anzusehen. Man lernt eine Menge über Elisabeth dazu. Mein Tipp: Mit der Ausstellung auf der Wartburg kombinieren! (Gibt sogar Ermäßigung!)

Karin


Ein super Musical

01.08.2007 - Obwohl einigen meiner Vorgänger das Musical Elisabeth- Die Legende einer Heiligen offensichtlich überhauptnicht gefallen hat, muss ich sagen, dass ich wirklich begeistert war. Deshalb kann ich mich 1. nicht mit dem obrigen Text von Michael Rieper anfreunden, denn ich finde es nicht schlimm, dass das Musical nunmal genauso wie das Musical "Elisabeth" (über Kaiserin Sissi) heißt, denn "Elisabeth" ist nunmal ein vielbenutzter Name und wenn man sich die Zeitleiste anschaut fällt ja unweigerlich auf, dass St. Elisabeth gewaltig lange vor Sissi da war und daher wohl die älteren Namensrechte hat, falls man sich allenernstes über sowas streiten will! 2. Überhauptnicht anfreunden, kann ich mich mit dem Kommentar von Dietmar von Reusche, dass die Kostüme nicht so toll waren. Dem kann ich mich garnicht anschließen und dem "Genörgel" im Bezug auf das Bühnenbild stimme ich auch nicht zu. Ich finde, dafür, dass es sich bei diesem Musical doch um eine kleine Produktion handelt, hat man das Problem des Bühnenbildes doch souverän gelöst. Denn man braucht sich ja nur die Bühnenproduktionen an anderen kleinen Theaterhäusern anzusehen und man merkt, dass da nunmal kein Goldesel im Keller steht und sich nicht jeder eine supertolle und teure Kulisse leisten kann. Und ich finde zudem, dass auch eine komplett anspruchslose Bühne von qualifizierten Schauspielern mit Leben erfüllt werden kann und die Darsteller von diesem Musical würden das auch definitiv schaffen, wenn die Bühne tatsächlich so anspruchslos wäre. Wünsche nach einem opulenteren Bühnenbild erinnern mich daher doch wieder sehr daran, dass wir in einer Hollywood-Blockbuster verwöhnten Kulturlandschaft leben. Und das dieses Musical bei weitem auch nicht das Budget einer Stage Entertainment-Produktion zukommt, kann man sich doch denken.

Die Kostüme waren meiner Meinung nach sehr schön und für mich stimmig, die Musik finde ich persönlich total klasse besonders "Du kommst und rettest die Welt für mich" und ich fand, dass alle Darsteller ihre Aufgabe super bewältigt haben. Das Bühnenbild hat aus wenig viel gemacht und mich vollkommen zufrieden gestellt und die Chereographien waren für mich gut.

Was aber sicherlich stimmt ist, dass Konrad von Marburg undurchsichtig bleibt und von Ludwig hätte ich auch gerne mehr gesehen, dennoch habe ich in puncto St. Elisabeth von diesem Musical erwartet, dass die Außerordentlichkeit der Liebesheirat im Mittelalter von Ludwig IV und Elisabeth zum Tragen kommt und genau das wurde dargestellt. Ich persönlich war zudem natürlich auch erst verwundert, dass es eine 20er Jahre Szene gibt, fand sie dann aber doch stimmig. Denn wenn man bedenkt, was heutzutage für ein Starrummel herrscht, kann man sich gut vorstellen, dass die Menschen zu allen Zeiten andere Menschen zum Vergöttern brauchten und das kann man dann auch durchaus modernsiert darstellen. Meinetwegen kann Wolfram von Eschenbach auch gerne schon vor St. Elisabeths Geburt gestorben sein, dennoch ist es eine gute Idee ihn und Walter als Erläuterer des Musicals zu nehmen. Der Tod in aus der Elisabeth von Levay/ Kunze läuft ja auch nicht real durch die Gegend.

Also mir hat deshalb dieses Musical gefallen und ich empfehle es wirklich weiter. Zumal Eisenach sowieso eine Reise wert ist!

kajika


Danke Dennis und Peter

01.08.2007 - Eine Wiederbegegnung mit ALRUN (Katrin Wiedmann) in Eisenach

Natürlich hatte ich in der Besetzungsliste im Internet schon gelesen, dass erneut Katrin Wiedmann, die ich im Bonifatius Musical sehr genossen habe,von Spotlight engagiert wurde. Aber ich habe nicht damit gerechnet, sie am 29.7.07 (Nachmittagsvorstellung)in Eisenach als Elisabeth zu sehen.Sie gibt mit ihrer Ausstrahlung, die in Fulda schon faszinierte, und ihrem schauspielerischen Talent der Rolle der Elisabeth seelische Tiefe, genau das, was diese Rolle braucht. Ihre unvergleichliche Stimme hat wieder berührt. Hervorragend neben ihr Armin Kahl als Ludwig. Er überzeugt als Herrscher zerissen zwischen Staatsraison und Emotion. Mara Dorn beeindruckt als Landgräfin Sophie mit einem mitreißenden Song. Christian Schöne ist als Heinrich Raspe kalt, machtbesessen und aggressiv, stimmlich und schauspielerisch mehr als überzeugend. Melanie Gebhard ist als Guda eine perfekt liebevolle Begleiterin Elisabeths.

Dem Spotlightteam ist erneut eine Produktion gelungen, die überzeugt. Bedenkt man, dass dies erst der zweite Anlauf dieses jungen Kreativteams ist, dann kann man die Längen und die eine oder andere inhaltliche Unstimmigkeit verzeihen. Schade, dass die Rolle Konrads von Marburg nicht schlüssig konzipiert wurde, Chris Murray macht mit seiner grandiosen Stimme das beste daraus. Vielleicht lässt sich an dieser Figur noch etwas feilen. Unverzichtbar für den Handlungsverlauf ist das gelungene Trio "Liebe ist alles".

Wie bei Bonifatius überzeugen die Chorsätze, unterstützt von gelungenen tänzerischen Einlagen. Die Kritik, das Team sei zu jung, kann ich nicht nachvollziehen. Maske und Kostüme können hier doch einiges kaschieren.

Nicht unerwähnt bleiben sollten auch Jesse Garon, lebendig, witzig, erfrischend, sprachlich perfekt und Kristian Korsholm Vetter ein perfekt gezeichneter stimmgewaltiger Gegenpart.

Was man diesem Team zutraut, lässt sich auch aus dem Kartenverkauf ablesen, denn wer noch Karten will, muss sich sputen.

Ich wünsche der gesamten Cast noch eine schöne Zeit in meinem geliebten Thüringen und hoffe für alle auf mehr sonnige Tage und weiterhin viel Erfolg.


Eine der vielen Elisabeths

Elisabeth


Gänsehaut pur! Großartig!

30.07.2007 - Habe das Stück am Wochenende gesehen und ich war einfach nur begeistert! Ein super Ensemble, grandiose Musik und ergreifende Texte. Besonders heraus stach Sabrina Weckerlin als Elisabeth mit ihrer schönen Stimme und dem gefühlvollem Schauspiel, sowie Armin Kahl als Ludwig und Mara Dorn als seine Mutter, die einen sehr ergreifenden Song im zweiten Akt mit absoluter Souveränität und grandioser popiger Stimme schmetterte und das Publikum begeisterte. Insgesamt absolut weiter zu empfehlen!Hingehen!

ABCDEFG


Was bleibt?

30.07.2007 - Ich bin ein großer Fan von Produktionen, die nicht das Logo der Stage Entertainment tragen und ein noch größerer Fan bin ich vom Genre des Drama Musicals. Die anberaumten Zusatztermine scheinen spotlight auch Recht zu geben. Meiner Meinung nach darf man jedoch nicht zu viel erwarten von dieser neuen Musicalproduktion in Eisenach! Ich verließ zutiefst enttäuscht das Landestheater. Aber der Reihe nach...
Das Buch: Der erste Akt ist zufriedenstellend, manchmal schafft es der Plot sogar mich zu berühren. Der zweite Akt bricht dann aber völlig ein. Ein kompletter Fauxpas die Szene mit Bischof Eckbert im Stil der 20er Jahre („Standesgemäß“). Wahrscheinlich dachte sich Dennis Martin: „Was Webber in Jesus Christ mit seinem Herodes kann, darf ich auch mit meinem Bischof Eckbert“. Naja... da gibt’s dann doch kleine Unterschiede! Die Partien des Walther von der Vogelweide und Wolfram von Eschenbach sollen Witz in das Stück bringen. Ich musste nur an unfreiwillig komischen Stellen wirklich schmunzeln, etwa wenn der Chor den Gesang mit seinem „uhhhh, ahhhh“ unterstützt! Aber so weit sind wir noch nicht! Weil dem zweiten Akt ein dramatischer Höhepunkt komplett fehlt, wird einfach eine Reprise des Konrad von Marburg aus dem Ärmel geschüttelt („Weltvernichtung“). Zu wirklich keinem Zeitpunkt gewinnt das Stück inhaltliche Tiefe, obwohl das „die Legende einer Heiligen“ ja eigentlich hergeben würde. Offensichtlich ist Martin theologisch wenig belesen. Er machte sich auch nicht die Mühe, einen fachkundigen Coach zu Rate zu ziehen. Das merkt man leider! Eine Auseinandersetzung mit den religiösen Themen der Zeit findet nur oberflächlich und äußerst plakativ statt. Plattitüden wie „Liebe ist alles“ kennt man inzwischen zur Genüge und werden weder einer heiligen Elisabeth, noch einer Kirche des Mittelalters gerecht.
Die Musik: Ich bin wirklich ein Freund von Balladen, aber nach mehr als zweieinhalb Stunden fühlte ich mich völlig weich gespült und matschig in der Birne. Eine Soloballade löst die andere ab. Wieder und wieder und wieder! Wirklich mehrstimmige Duette oder polyphone Chorstücke muss man mit der Lupe suchen! Wenn aus Kostengründen auf das Live Orchester verzichtet wurde, hätte ich für meinen Teil lieber 10 Euro mehr bezahlt, als mit einem Vollplayback Vorlieb zu nehmen.
Die Regie: Da ich weiß, dass die Darsteller mehr können, fällt die schauspielerische Einfallslosigkeit von Reinfried Schieszler doppelt ins Gewicht. Ständig werden die gleichen Bewegungslinien (meist die Zentrale) bedient. Selbst in Szenen, die vom Buch aus Dramatik zu ließen (etwa den Auszug der Kreuzzugsritter), wirkt das gesamte Schauspiel hölzern, uninspiriert und eindimensional.
Die Choreographie: Zugegeben... die Bühne ist klein und lässt im wahrsten Sinne des Wortes keine großen Sprünge zu. Aber die Mischung aus mittelalterlichem Tanz und moderner Choreo von Doris Marlis wirkt manchmal richtig gehend peinlich! Geklaut meiner Meinung nach die Szene „Veitstanz“. Wer da nicht an den Tanz der Vampire denkt, bei dem die Vampire zu Beginn des zweiten Aktes aus den Gräbern steigen, hat das Krolock Musical wahrscheinlich nicht gesehen.
Bühnenbild: Zu Gunsten von Bernd Heinrich Sogel nehme ich an, dass das Budget nicht sonderlich üppig war. Aber nach zwei Stunden nervt das Hin und Her der sechs Wände, dann doch irgendwie! Zu keiner Zeit sieht man die Silhouette der Wartburg. Schade! Wieso nicht der Mut zu Projektionen?
Die Requisite: Totalausfall! Wenn es einen Requisiteur hinter der Bühne gab, war der oder die drei Stunden lang arbeitslos.
Das Lichtdesign: Sabine Wiesenbauer kommt über die Qualität einer Schultheateraufführung nicht hinaus. Und da tut man den meisten Amateurproduktionen noch Unrecht! Eigentlich fehlen mir da wirklich die Worte!
Die Kostüme und Maske: Claudia Kuhr und Elke Quirmbach tun ihr Bestes! Das Design ist nicht wirklich opulent, aber angemessen. Etwas eintönig das schwarz/weiß der guten Elisabeth und des bösen Hofstaats.
Das Tondesign: Da es kein Live Orchester gibt, sondern die Musik komplett aus der Konserve kommt, sind die Anforderungen an Andreas Balaskas im akustisch dankbaren Landestheater minimal. Auch die ein oder andere Chorszene wird mit Playback unterstützt oder schallt gar komplett aus dem Lautsprecher (wie der Prolog). Eine solide Arbeit.
Die Cast: Für meinen Geschmack ist der Chor und das Tanzensemble zu jung besetzt. Ein Hofstaat besteht eben nicht nur aus 20 und 30 jährigen Menschen. Selbst wenn man damals nicht so alt wurde, so sah man doch alt aus! Die Leistung ist gut, hätte jedoch noch besser sein können, wenn die Regie etwas inspirierter bei der Arbeit gewesen wäre.
„Was bleibt?“, fragt man sich unweigerlich! Ja, tatsächlich! Was bleibt? Wären da nicht eine wie immer fesselnde Sabrina Weckerlin, ein stimmgewaltiger Chris Murray, ein überzeugender Armin Kahl und ein rockender Kristian Korsholm Vetter, ich hätte heiser vom Buen das Landestheater verlassen. Die Hauptdarsteller geben ihr Bestes, faszinieren gesanglich und lassen einen wirklich ehrlich applaudieren! Aber das allein macht eben ein Musical nicht aus.

Dietmar von Reusche


Endlich wieder ein neues Musical!

30.07.2007 - Ich habe mich sehr auf dieses Musical gefreut und meine Erwartungen wurden mehr als erfüllt. Es gibt zwar Ähnlichkeiten zu anderen Musicals, aber das stört mich gar nicht, denn es wurde nur das Beste aus anderen Stücken zu einem eigenständigen Neuen zusammengefügt und mit neuen Ideen ergänzt. Die Musik ist wunderschön, die Rollen perfekt besetzt und die Inszenierung durchweg packend.

Till


Restlos begeistert!

29.07.2007 - Vielen Dank an die Macher dieses neuen, herausragenden Musicals.
Gestern Abend wurde uns eine Show auf allerhöchstem Niveau geboten. Perfekte Besetzung, super Musik, einfaches, aber wirkungsvolles Bühnenbild und stimmungsvolles Licht.
Längen hatte das Stück für mich nicht, da es mich von Anfang bis Ende fesseln konnte.
Leider waren die etwas älteren Pauschaltouristen, die die Show besucht hatten zwischendurch sehr klatschfaul. Das änderte sich allerdings beim Schlussapplaus, als der Saal minutenlang die Darsteller bejubelte.

graf-zahl


Einfach genial

29.07.2007 - Wir waren in der Vorstellung am 14.07.2007 im Landestheater in Eisenach. Es ist eine absolut gelungene Gesamtvorstellung mit weltklasse Darstellern und pfiffig inszenierten Vorführungen. Die Rollen der Elisabeth und Konrad von Marburg- absolute Weltklasse.

Es muss gesagt sein, dass ein solches Musical mit derartigem Inhalt nicht einfach ist,in die heutige Zeit zu transportieren. Doch es ist meiner Ansicht nach mehr als gelungen! Ich hatte einen wunderschönen, gelungenen Nachmittag und wünsche dies auch vielen Zuschauern. Kurzum: einfach ergreifend!

Rennteufel


Beeindruckende Aufführung

28.07.2007 - Das war mein erstes Musical und ich war begeistert! Der Besuch in Eisenach hat sich auf jeden Fall gelohnt.

gitti


Klasse !

24.07.2007 - Besser als Bonifatius !
Endlich mal wieder ein Musical, was mann nicht kennt.
Gute Geschichte, super Darsteller und alles in allem sehr aktuell (Jubiläumsjahr!)
Die Reise hat sich gelohnt.

Willy


Gut, aber noch ausbaufähig

22.07.2007 - Toll, dass die Spotlight Musical wirder ein neues historisches Stück an einer anderen Spielstätte bietet. Alleine das ist schon einen riesen Respekt wert.
Leider hat das Stück doch einige Längen. Das liegt auch an der leider meist sehr ähnlichen Musik, die hauptsächlich aus Balladen besteht.
Es wurden bekannte und sehr gute Darsteller gecastet. Vor allem Sabrina Weckerlin überzeugt gesanglich und schauspielerisch. Gut auch Kristian Vetter, Jesse Webb, Mara Dorn und Christian Schöne.
Armin Kahl bleibt leider ziemlich blaß. Das liegt aber mehr an der Rolle als an ihm.
Chris Murray singt großartig, seine Rolle bleibt aber leider undurchsichtig.
Überhaupt bleibt uns das Team leider einige Erklärungen schuldig. Es erinnert auch einiges an den Vorgänger "Bonifatius". Das wurde ja erfolgreich überarbeitet. Wenn das mit "Elisabeth" auch passiert, ist eine Zukunft in Stadttheatern möglich.

Hary


Eine überzeugende Leistung

22.07.2007 - Wir haben das Stück 2x gesehen und waren sehr angetan. Das 1. Mal, am 14. Juli, war das Theater überhitzt, am 18. Juli hat die Klimaanlage funktoniert. Die Plätze sind nicht unproblematisch. Am 14. Juli hatten wir Plätze in der ersten Reihe Rang, da waren die Plätze der Orchestersitze vor uns höher und die Sichteinschränkung enorm. Wir haben dann an der Abendkasse für Mittwoch Plätze in der 1. Reihe Orchestersitze bekommen und da war die Vorstellung ein ungetrübter Genuß.
In Bezug auf die künstlerische Leistung kann ich mich nur den positiven Vorschreibern anschließen. Besonders hervorzuheben Sabrina Weckerlin und Chris Murray.
Wir waren auch auf der Wartburg und haben uns dort die Sonderausstellung "Elisabeth von Thüringen", die zur Zeit die Wartburg ausfüllt, angesehen. Das war eine tolle Ergänzung zum Musical und Vieles der Handlung wurde nachvollziehbarer und verständlicher. Für 8.-- Euro bekommt man als Eintritt eine Elisabeth-Karte. Die Karte gilt 2 Tage und beinhaltet noch viele Eintritte in der Region.
Die Fahrt von Stuttgart nach Eisenach hat sich gelohnt.
ChristineL

ChristineL


rundum schön

21.07.2007 - Eine rundum schöne Aufführung, packende Songs, nachvollziehbare Handlung, sehr gute Sänger. Bravo!

Martin


Eine gelungene Sache

18.07.2007 - Mir hat das Stück sher gut gefallen, auch wenn es wriklich etwas lang ist, wie hier mehrfach angemerkt. Vielleicht hätte man einfach eine halbe Stunde früher anfangen sollen, dann wäre es nicht so spät. Aber bis auf ein, zwei Songs (darunter witzigerwiese die beiden, die mein Vorredner so toll fand), die man ruhig hätte weglassen können, war ich musikalisch gefesselt. Am Intensivsten finde ich Konrad von Marburg, den Chris Murray einfach zum Gänsehaut-Bekommen spielt und mit toller Stimmpower singt. Sabrina Weckerlin verdient allen Respekt für ihre riesig lange Rolle. Als Landgraf hatte ich Dave Mandell, den ich etwas farblos fand, da er aber wohl recht kurzfristig eingesprungen ist, wie man hörte, ist eine Kritik natürlich unfair. Von den übrigen Rollen gefielen mir Christian Schöne als Heinrich und die beiden Erzähler sehr. Einziges Manko aus meiner Sicht ist das Fehlen einer zweiten interessanten Frauenrolle, da die beiden anderen Rollen leider klein und uninteressant sind. Ich kann das Stück als Ganzes aber uneingeschränkt empfehlen.

Carola


Tolle Sänger, tolles Licht, schwaches Buch, gute Gesamtleistung

17.07.2007 - Zu sehen ist ein insgesamt gelungenes Musical, schade nur, dass man auf Nummer sicher ging und das erfolgreiche „Bonifatius“-Strickmuster einfach bei dieser Heiligenbiographie übernahm. Im Gegensatz zu „Bonifatius“ fehlt aber diesmal ein eigener Buchautor mit neuen Impulsen.

Das Stück ist mit rund drei Stunden zu lang. Auch wenn die Autoren jedes Lied als handlungstragend sehen, an manchen Stellen werden Spannungsbögen verspielt, weil „noch ein Lied“ kommt. Auch das Kürzen innerhalb der Songs würde die Dynamik erhöhen. So einschmeichelnd die Melodien auch oft klingen, die Texte versuchen, Banalitäten zu vermeiden und die Handlung wirklich zu vertiefen. Das gelingt etwa bei Elisabeth Tod („Die Welt wird dich verehren, weil sie dich nicht begreifen kann“). Ein richtiger Höhepunkt ist „Liebe ist alles“, den gegen Ende Elisabeth zusammen mit zwei Mitstreiterinnen in ihrem Marburger Hospiz singt. Das ist Musical pur, musikdramaturgisch perfekt aufgebaut, vergleichbar „Einen Schritt zu weit“ aus „Aida“.
Wunderbar ist „Standesgemäß“, in der Bischof und Cast ihre Gewänder ablegen, Federboa, Frack und Zylinder zum Vorschein kommen und man in 20er Jahre-Manier fröhlich swingt „Du bist ein Kind der Oberschicht“, als ob Roger Cicero gerade seinen Grand-Prix-Auftritt hat. Die Szene fällt optisch und musikalisch aus dem Rahmen, überrascht. Doch genau diese Brüche hätte man sich mehr gewünscht.

Reinfried Schießler liefert eine Regie ab, die im Bühnenbild von Bernd-Heinrich Sogel und Licht von Sabine Wiesenbauer keine Langeweile aufkommen lässt. Hier hat sich ein Team gefunden, das sich blind versteht und deshalb dem Zuschauer soviel zeigen kann.

Bei allem Lob an der Gesamtproduktion und der Kritik am Buch, uneingeschränkter Jubel für die Darsteller.

(Mehr dazu in der nächsten Ausgabe der "musicals")

Marcus (freier Mitarbeiter "musicals")


naja

17.07.2007 - Durfte an einem Wochenende zwei Musicals genießen Elisabeth und der Graf von Gleichen - das zweite hat eindeutig gesiegt - nicht nur weil das Ambiente an diesem heißen Tagen besser war(OpenAir). Die Darsteller waren viel überzeugender, die Bühne schöner, Die Geschichte spannender und die Musik eingängiger. Alles in Allej war ich von Elisabeth ganz schön enttäuscht!Der Graf von Gleichen dagegen ist eine Reise wert.

Ramona


Danke

16.07.2007 - Wir durften die Vorpremiere genießen und waren durchweg beeindruckt von der soliden Leistung der Darsteller, die auf uns besonders stark im Ausdruck wirkten, weil wir sehr nahe an der Bühne saßen. Gesanglich und darstellerisch haben die Akteure alles gegeben um Emotionen zu erzeugen - was sehr gut gelungen ist. Im Vergleich zu Bonifatius fehlen allerdings ein bischen die markanten Bass- und Bariton- Stimmen wie die von Radbord. Musical-Profis finden sicher immer ein Haar in der Suppe und auch Profi-Christen die sich mit der Vita der hl. Elisabeth beschäftigt haben, finden sicher einige Unrundungen in der Handlung. Alles in allem ist dieses Musical sehr kurzweilig, unterhaltsam und hinterläßt einen langanhaltenden Eindruck. Weiter so und danke dafür.

Susi


Bewegendes Musical der Spitzenklasse

16.07.2007 - Wir haben das Musical 'Elisabeth' am Samstag (14.7./ Abendvorstellung) gemeinsam mit Freunden gesehen und sind begeistert.

Die Darsteller bewegen sich sowohl gesanglich als auch schauspielerisch auf oberstem Niveau und wirken sehr motiviert. Sabrina Weckerlin spielt überzeugend die Rolle der jungen Elisabeth, teilweise so echt, dass es einen innerlich fast zerreisst. Chris Murray als Konrad von Marburg - einfach Weltklasse. Armin Kahl als Ludwig, Mara Dorn als Sophie sowie Kristian Vetter und Jesse Garon (Wolfram und Walter), etc. - alle mit eigenem Profil und extrem gut.
Toll, solche Spitzenleute, die sonst nur auf großen Bühnen zu sehen sind, in Eisenach erleben zu können.

Die Musik (modern und abwechslungsreich) sowie die deutschen Texte transportieren die Geschichte perfekt. Selten habe ich so gute deutsche Songs gehört, die frei von Kitsch durchweg das Potential zum Hit haben. Musikalisch wiederkehrende Elemente spinnen einen dezenten roten Faden und verbinden alles zu einem harmonischen Ganzen. Respekt dem Komponisten Dennis Martin, der hier gemeinsam mit Peter Scholz ein Riesentalent bewiesen hat.

Die Tanzszenen sind beeindruckend - genial der 'Veitstanz' - die Wirkung von Licht und Bühnenbild ist erstaunlich.

Ja, das Theater ist klein und wir haben am Samstag auch geschwitzt, was uns aber nicht gestört hat.

Den teilweise zaghaften Applaus zwischen den Szenen sollte man nicht falsch verstehen. Auf uns wirkte das Publikum nicht reserviert, sondern gebannt und ergriffen. Tatsächlich hatte man das Gefühl, den Zauber zu zerstören, wenn man zu klatschen anfängt.
Die Anspannung entlud sich dann bei den lockeren/ rockigen Stücken sowie beim minutenlangen Schlussapplaus.

Fazit:
Das Musical ist rundum gelungen. Die tragische Geschichte der Elisabeth ist nachvollziehbar und ergreifend erzählt und bis zum Ende unterhaltsam.
Das Musical vermittelt eine Botschaft und lässt dennoch Raum für die eigene Interpretation.

Danke für diesen tollen Abend :-)

fussel


Enttäuschung pur

16.07.2007 - Also was man da geleistet hat -
Im theater zu heiss - so das man sich garnicht auf das Stück konzentrieren konnte .
Schauspielerische Leistung gleich null - wo waren da die Gefühle . Chris Murray scheint da noch der Beste zu sein - leider aber eine zu kleine Rolle ( 3 Lieder )- schade das sich so ein Ausnahmesänger sich sowas antut .
Die lange Anreise hat sich nicht gelohnt - wir waren sehr enttäuscht - vieleicht waren oder sind die Erwartungen nach Bonifatius einfach zu hoch .

maulwurf


sehr berührend

15.07.2007 - Ich war heute nachmittag in der Show und trotz der Hitze sehr gefesselt von der Geschichte und der Musik. Die Stimmung auf der Bühne war richtig spannend, nur das Publikum war leider sehr lahm, mehr Applaus für die tollen Sänger hätte es schon sein dürfen!

Jenny


Hat mir sehr gut gefallen

12.07.2007 - Ich fand die Vorstellung am Mittwoch sehr ergreifend. Toll war der Konrad, da hat es einen ja richtig in den Sessel gedrückt! Die Elisabeth war sehr süß, und auch der Landgraf. Der Bruder war richtig schön böse, nur die Mutter hat zuviel geschrien, fand ich. Die Bühne ist ein bisschen kahl, aber schön beleuchtet. Es hat mir sehr gut gefallen, vielleicht gehe ich noch einmal hin!

Louise


Eine tolle Premiere mit starker Musik und klasse Darstellern

10.07.2007 - Grosses Lob an das Spotlight Team und die Darsteller die aus diesem schweren Stoff eine packende Show gemacht haben. Wir haben jede einzelne Nummer genossen TROTZ Überlänge. Sicherlich kann man in jeder Produktion Mängel suchen und auch finden. Aber ist das immer notwendig? Warum kann man die Dinge einfach nicht stehen lassen so wie sie sind und das Beste für sich mitnehmen.. und wenn nach einem Lied an einem Abend nicht sofort getobt wird, heisst es nicht, dass dieses Lied überflüssig ist und gestrichen werden sollte, denn an einem anderen Abend löst es vielleicht den tobenden Applause. (siehe Kerstin!) Es gibt Momente wo "lähmende Stille" kein schlechtes Zeichen sein muss. Und jeden Abend ändert sich die Wirkung der jew. Lieder, weil auch jeden Abend ein anderes Publikum in der Show sitzt. So z.B. war gerade Sophies Solo eine Abräumernummer am Premierenabend. Ich kann aber genauso verstehen das man nach diesem Lied nicht klatscht, da das Lied sehr abrupt und still endet, und die Aussage eine ziemlich dramatische ist. Diesen Moment will man ja auch nicht durch das Klatschen und Jubeln unbedingt zerstören. Es hängt von den Zuschauern und ihrer Verfassung ab wann, wo und wie man auf die Lieder reagiert. Für einen stillen Beifall gibt es außerdem genügend andere Beispiele: "Wahrheit" Aida, "Der Regen" Les Miserable, "Gott lächelt uns zu" 3M.., dennoch sind das gelungene Kompositionen und man möchte sie nicht missen geschweige denn streichen, weil sie dramaturgisch wichtig sind. Schließlich gab es nach einigen Konrad- (Chris Murray), Ludwig- (A.Kahl) und Ensembleliedern auch keinen Applause - und unsere Meinung nach waren sie alle an der richtigen Stelle platziert und gesanglich sehr stark interpretiert. Ein Musical sollte nach Möglichkeit jeden Zuschauer von jung bis alt erreichen können und dieses tut es ganz bestimmt. Ein jüngeres Publikum reagiert, tobt und jubelt nach einem Rocklied, während älteres Publikum lieber Balladen und ruhigere Lieder mag. Man darf auch nicht vergessen das es sich hierbei um ein Stadttheater handelt ohne eine Musicaltradition. An einem Oper/Operettenabend wird erst nach der Aufführung geklatscht. Das könnte auch ein Grund für die häufiger eingetretene "Stille" als in der großen Musicalhäusern sein. Wir wünschen dieser Produktion tolerantere und offenere Zuschauer, denn das hat sie sich verdient. Weiter so!

yvonne & micha


sehr schön

09.07.2007 - Für eine Uraufführung super gelungen! Ok, kleinere Längen gegen Ende, aber auch wirklich tolle Lieder (absoluter Höhepunkt: Ende aller Zeiten mit dem stimmlich überragenden Chris Murray) und schöne Ensemble-Szenen. Alle Darsteller der Hauptrollen (Sabrina Weckerlin, Armin Kahl, Kristian Vetter, Christian Schöne) waren sehr gut. Manche Nummern im 2. Akt könnte man streichen (Traum oder das Solo von Sophie, mit dem das Publikum wohl auch nichts anfangen konnte, dem lähmenden Schweigen nach der Nummer nach zu urteilen), aber geschenkt - ich war am Ende beeindruckt und gerührt, und was will man mehr von einem Theaterabend?

Kerstin


gerne wieder

09.07.2007 - wir fanden das Stück gut gelungen. Das Zwischenstück mit den modernen melodien konnten wir nicht richtig einordnen. würden gerne im Herbst bei einem nächsten Besuch in Eisnach noch einmal hingehen doch leider läuft es im Oktober nicht mehr.
Insgesam ein schöner Abend mit guter Musik und tolle Umsetzung des schwierigen Themas.

seifsuess


Der Herausforderung gestellt und bewältigt

09.07.2007 - Zunächst eines vorneweg:
Wer sich einem solch schwierigen Thema als Musicalvorlage widmet verdient schon alleine aufgrund dieser Tatsache Respekt.

Die dramatisch-fatale Lebensgeschichte Elisabeths in eine unterhaltsames Kleid zu betten ist eine äußerst schwierige Aufgabe. Doch anstatt sich gut bekannter und bereits bestehender Lieder zu widmen (Mamma Mia, etc.) brauchen die Macher der Spotlight anscheinend den Kick der extremen Herausforderung.

Sicherlich ist das Stück sehr lang und in der Tat hätte man sich zum Ende hin ein, zwei Stücke schenken können. Das Stück wirkt insgesamt aber sehr schlüssig und rund mit vielen imposanten Momenten. Es lebt von der starken Musik und den klasse Darstellern. Das es am Ende dennoch eine positiv-optimistisch Finalaussage gibt stimmt den Besucher zufrieden und lässt ihn mit einem rundum guten Gefühl nach haus gehen.

Ein Musical (ebenso wie der Vorgänger BONIFATIUS), dass mehr Nachhaltigkeit bietet als die meisten anderen Musicals in Europa. Es erweiteret die Palette der Möglichkeiten dieses Genre und stellt einen guten Kontrast zu den kurzweiligen Mitklatsch Musicals.

Soviel Engagement und Mut muss belohnt werden.

Musicaltrapper

musicaltrapper


gut, aber zu lang

09.07.2007 - Ich fand das Stück insgesamt sehr ggen, aber kleine Mängel waren nicht zu übersehen.
Im Schauspiel hat vor allem Sabrina Weckerlin zu Beginn etwas Probleme, weil sie doch schon sehr taff wirkt und man zunächst eine etwas zurückhaltendere, junge Elisabeth erwartet hätte. Stimmlich ist sie bärenstark, eine flotte Up-Tempo Nummer hätte ihr sicherlich noch gut zu gesicht gestanden, mit den vielen Balladen konnte sie nicht so recht variieren.
Größer Kritikpunkt ist aber die Länge des Musicals in einem kleinen Theater, in dem das Klima nach ca 2 1/2 Stunden unerträglich wurde. Nach Ludwigs "Armin Kahl: Klasse!) bewegendem Solo zum Ende der Show hätte sofort das Finale kommen müssen, dann wäre es ein perfekter Abschluss geworden. Elisabeths "Traum" und Konrads (Chris MUrray wunderbar) Kurz-Version von "Ende aller Zeiten" hätte man sich sparen können, zumal das Finale letztlich wieder ein Highlight war, dass man aufgrund der Raum,luft aber gar nicht mehr richtig genießen konnte.
Außerdem hatte das Script kleine Schwächen, so wurde überhaupt nicht klar, warum Mara Dorn alias Sophie zunächt komplett gegen Elisabeth eingestellt war, dann aber plötzlich ihre beste Freundin darstellte. Und die Swingnummer im 2. Akt mit Artur Ortens war zwar musikalisch ein willkommener BREAK im sehr balladen-getragenen 2. Teil, aber inhaltlich passte diese Szene nun gar nicht.
Ansonsten war es aber eine sehr gelungene Inszenierung mit erstklassigen Darstellern, einem ungewöhnlich dynamischen Ensemble (Sorry, die Kritik unten wegen der viel zu jungen Darsteller kann ich nun wahrlich nicht tragen, die waren doch bärenstark und ein großes Plus der Show!) und sehr unterhaltsamer Musik mit dem absoluten Gänsehaut-Knaller "Das Ender aller Zeiten", dass bereits bei der Pfingstgala in Tecklenburg zurecht stehende Ovationen hervorrief. Großes Lob noch an Armin Kahl, der für mich der überzeugendste Darsteller auf der Bühne war, aber auch an Kristian Vetter, Mara Dorn und all die anderen. Ein schweres Thema unterhaltsam aufgearbeitet, als nächstes dürfen die Spotlight-Leute aber auch gerne mal ein nicht-kirchliches Thema aufgreifen.

Mone


sehr gut gelungen

08.07.2007 - Hat mir sehr gut gefallen!

Helmut


gut

08.07.2007 - 10x besser als Bonifazius von den gleichen Machern.
Vor allem die Handlung ist gut - spannend und konfliktreich. Die Idee des "Sängerwettstreits" als Rahmenhandlung sehr genial !

Natürlich gibt es auch "negative" Kritik.
Die Musik ist abwechslungsreich und gut, aber leider ohne eigenes Profil - so bleibt sie dann doch etwas beliebig und austauschbar.

Die Cast ist durchweg super bei Stimme, doch leider bleibt oft das Spielen und vor allem das Sprechen auf der Strecke.... schade dass ein "Star" wie Herr Murray, der klasse singt, seine Rolle im Bereich Schauspiel verschenkt.
Frau Weckerlin war durchweg überzeugend, Herr Kahl hingegen etwas blass.
Mehr als überzeugen konnten dagegen Frau Dorn und Herr Vetter, die stimmlich, wie spielerisch am stärksten waren.

Auch die Choreographien sind toll anzusehen - Super Leistung !

Insgesamt ein sehr lohnenswertes Theaterstück, dass Lust auf mehr Produktionen dieses Kreativteams macht.

Cef im Ring


bitte nicht nochmal

08.07.2007 - schon wieder ein lahmes stück mit lahmen, viel zu jungen leuten auf der bühne!

derrick


Klasse - mehr als das es sich lohnt!

08.07.2007 -

H. Schubert


sehr beeindruckend

08.07.2007 - ich fand das stück sehr beeindruckend, starke songs und sänger (hit: ende aller zeiten und jerusalem, beide mit chris murray als konrad). manche langsamen songs hätten mehr power haben können. sabrina we´kerlin und arnim kahl waren auch sehr gut, etwas blass vielleicht als rollen. außerdem hat mit christian schöne als heinrich gefallen. das finale war etwas lahm, hier hätte ich mir mehr power gewünscht. alles in allem aber sehr interessant und empfehlenswert, die beste premiere des sommers! freue mich schon auf die gesamtaufnahme!

charlotte


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