Die Geschichte der Comedian Harmonists, von dem Casting bis zur Trennung, erzählt die Revue von Gottfried Greiffenhagen und Franz Wittenbrink mit viel Musik. Zur Cast gehört u. a. Felix Powroslo („Pinkelstadt“).
Im Dezember 1927 träumte der junge Harry Frommermann einen Traum: er wollte die deutschen „Revelers“ gründen – eine a-capella Gesangsgruppe, die mit Schlagern, Volkslieder und selbst getexteten Songs die Massen begeistert. Bald erschien in Berlin seine Kleinanzeige: „Tenor, Baß, (…) schönklingende Stimmen, (…) für einzig darstehendes Ensemble (…) gesucht“. Elf Tage später drängelten sich 70 arbeitslose Sänger vor seiner Mansardenwohnung. Die meisten Bewerber waren schlecht bis mittelmäßig – auch Johannes Heesters sang vor und fiel durch!
Die erfolgreichen Bewerber, die „Comedian Harmonists“, waren immer wieder kurz davor aufzugeben. Nächtliche Proben in schlecht geheizten Mansarden, die ersten Misserfolge bei Vorsingen und nicht zuletzt Frommermanns hohe Anforderungen ließen die Stimmung im Quintett immer wieder sinken. Doch sie glaubten an ihren Erfolg und machten bald durch witzig getextete Schlager, erstklassigen A-capella-Gesang und Lieder mit Charme und intelligenter Satire von sich reden. Auf dem Gipfel ihres Erfolges angekommen, verboten die Nazis 1934 Auftritte jüdischer Künstler. Die Emigration der drei jüdischen Mitglieder besiegelt das Ende der „Comedian Harmonists“.
Inszenierung: Udo Schürmer
Musikalische Leitung: Ralf Schurbohm
Bühne/Kostüme: Heiko Mönnich
Choreografie: Henning Paar
Dramaturgie: Konstanze Wolgast
Regieassitenz: Katarina Kokstein
Ausstattungsassistenz: Angelika Sielaff
Mit: Dirk Mestmacher (Ari), Felix Powroslo (Erich), Ulrich Bildstein (Roman), Stephan Clemens (Harry), Götz van Ooyen (Robert), Ralf Schurbohm (Erwin), Björn Jacobsen (Hans).
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