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Stimmgewaltig, emotional, charismatisch, energetisch und extrem witzig: Musicalstar Patricia Meeden begeht ihre fulminante Solokonzert-Premiere im Mannheimer Capitol-Theater, begleitet von reibungsloser Technik, einer virtuosen Band und einer hochkarätigen Riege von Special Guests – ein rundum erfolgreicher Abend, der wiederholt werden will!
Patricia Meeden gehört zu den großen Namen der deutschsprachigen Musicalszene. Mit Stücken wie „Aida“, „Dirty Dancing“ und „Sister Act“ hat sich ihre Bekanntheit stetig erweitert, während sie in den letzten Jahren beispielsweise in den Deutschlandpremieren von „The Bodyguard“ und „Pretty Woman“ die Hauptrollen verkörperte. Zuletzt war sie als energetische Erstbesetzung der Mimi Marquez in der Dortmunder Inszenierung von „Rent“ zu erleben. Das Multitalent ist zudem aus Film und Fernsehen bekannt: Als Schauspielerin in Serien wie „SOKO Köln“, „Alarm für Cobra 11“ und „Wilsberg“ und als Synchronstimme von Asha im Disneyfilm „Wish“ flimmert sie über die hiesigen Bildschirme. In der ersten Staffel von „The Voice of Germany“ sang sie sich zudem erfolgreich ins Team von Xavier Naidoo – und kam so in Berührung mit Mannheim, das sie nun als idealen Standort für ihr erstes Solokonzert auserkoren hat.
Nach einer intensiven Vorbereitungsphase lud Meeden am 21. September 2025 ins Capitol-Theater ein, ermutigt durch Sänger und Schauspieler Sascha Krebs, der die Veranstaltungen im Haus koordiniert. In enger Zusammenarbeit mit der internen fünfköpfigen Band, der hauseigenen Licht- und Tontechnik und einer handverlesenen Gruppe einiger ihrer engsten Weggefährten gelingt Patricia Meeden ein außergewöhnlicher Abend, der zwischen Musicalgala, Pop- und Rockkonzert und Stand-Up-Comedy changiert und restlos begeistert.
Schon der bombastische Auftakt zu Whitney Houstons „Queen of the Night“ etabliert die magnetische Präsenz der Künstlerin, die über den ganzen Abend nicht an Intensität einbüßt. Meeden nimmt das Publikum mit auf eine Reise durch ihre größten Erfolge, Herzensprojekte, Lieblingssongs und persönlichen Inspirationen, bei der kein Auge trocken bleibt – vor Rührung, aber auch vor Lachen! Zwischen den Songs lockert sie mit ihrem natürlichen, ungefilterten Humor die Atmosphäre immer wieder auf, indem sie – gespickt mit ihrer einzigartigen, zum Eigenläufer werdenden Lache – selbstironische Anekdoten improvisiert oder mit ihren Gästen, sowohl denen im Publikum als auch ihren Showgästen auf der Bühne, herumalbert. Die lockeren Schlagabtausche mit ihrer guten Freundin Amani Robinson sind so witzig und herzlich, dass die beiden Musicaldarstellerinnen damit ein eigenes Comedy-Format füllen könnten. Es wird offenkundig: Meeden ist nicht nur eine begnadete Sängerin und Schauspielerin, sondern beweist auch echte Entertainer-Qualitäten.
Einwandfreie Tonabmischung und dramatisches Lichtdesign, das gekonnt zwischen großem Konzertfeeling und intimen Spotlight-Momenten wechselt, rahmen die Künstlerin und ihre Gäste zu jedem Zeitpunkt optimal ein. Ein besonderes Highlight ist die musikalisch herausragende fünfköpfige Band des Hauses, die jedes Lied des bemerkenswert weit gefächerten Repertoires virtuos vertont und sich optimal zwischen den Power verlangenden und Zerbrechlichkeit spiegelnden Melodien bewegen kann.
Jeder von Meedens Gästen komplementiert die Gastgeberin im Spotlight auf individuelle Weise und die besonderen Verbindungen zwischen ihnen auf künstlerischer sowie auf freundschaftlicher Ebene sind auch für das Publikum spürbar, was den Duetten berührende Noten verleiht. Ob das emotionale Terzett zu „Ein Schritt zu weit“ aus „Aida“ mit Andreas Bongard und Amani Robinson, „Die With A Smile“ von Lady Gaga und Bruno Mars oder die Queen-Hymne „I Want It All“ mit Rockröhre Vini Gomes, die souligen RnB-Songs „Ceilings“ (Lizzy McAlpine) und „II Most Wanted“ (Miley Cyrus ft. Beyoncé) mit Popsängerin Makeda, das „One More Try“-Duett mit Bongard aus „& Julia“ mit oder ein gewaltiges „Don’t Stop Believing“ mit dem Allrounder Sascha Krebs – jedes Lied wird energetisch und stimmlich beeindruckend von Meeden und ihren BühnenpartnerInnen performt. Sämtliche Songs werden durch die Musicaldarstellerinnen Christin Reiter und Eva Opalla als Background-Sängerinnen stimmlich makellos ergänzt und abgerundet.
Besonders im Gedächtnis bleiben die Duette mit Tobias Joch: Zu Tränen rührend einfühlsam singen die beiden „Falling Slowly“ aus „Once“ und potenzieren sich stimmlich gegenseitig in „Come What May“ aus „Moulin Rouge!“, bei dem sich durchaus eine mögliche Idealbesetzung für Christian und Satine herauskristallisiert. Einen weiteren Duett-Höhepunkt erschaffen Patricia Meeden und Amani Robinson mit perfekter Stimmsymbiose in der Frauenpower-geladenen „Rent“-Nummer „Take Me Or Leave Me“.
Neben dem „Disney’s Wish“-Song „Ich hab diesen Wunsch“, der „Sister Act“-Hymne „Fabelhaft, Baby“ und „Anywhere But Here“ aus „Pretty Woman“ bewegt Meeden mit Pop-Songs wie „Any Way You Want It“ (Journey) und dem an ihre im Publikum sitzende Mutter Mercedes gewandten „Glitter In The Air“ (Pink), inklusive eines Auditorium-Ständchens für ihre ‚Mamacita‘ zum Geburtstag. Intim wird es auch mit Meedens selbst geschriebenem Popsong „Finally“, der sich vor den großen Kompositionen des Abends keinesfalls verstecken muss und Lust auf weitere Melodien aus der Feder der Künstlerin macht. Das selten gesungene „Whispering“ aus „Spring Awakening“ sorgt im Zuschauersaal für glasige Augen, und mit einem triumphalen „I Will Always Love You“ beschließt Meeden den Abend, dem lautstark eine Zugabe abverlangt wird: Im Finale zu „I Wanna Dance With Somebody“ hält es das Publikum nicht mehr in den Sitzen und eine sichtlich gerührte Patricia Meeden, bejubelt von ihren nicht minder bewegten FreundInnen auf der Bühne, badet dankbar in der euphorischen Stimmung und den Ovationen. Ein mehr als gelungener Einstand Meedens in die Welt der Solokonzerte, mit einem gut durchdachten Format, das sich mit Sicherheit vortrefflich auf den Spielplänen deutschlandweiter Musicaltheater anbieten würde.
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| CAST (AKTUELL) | |||||||||
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| Mit | Patricia Meeden |
| Special Guests | Amani Robinson Makeda Tobias Joch Andreas Bongard Vini Gomes Sascha Krebs |
| Background Vocalists | Eva Opalla Christin Reiter |
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| GALERIE | |||||||||
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| So, 21.09.2025 19:00 | Capitol, Mannheim | Premiere |
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