Die in regelmäßigen Abständen tourende Großproduktion von "Dirty Dancing" wurde für die aktuelle Laufzeit neu inszeniert. Dabei begeistert das virtuose Tanzensemble, das die vielen schwungvollen wie emotionalen Choreographien perfekt umsetzt. Auch die Hauptdarsteller überzeugen darstellerisch wie tänzerisch auf ganzer Linie. Das Bühnenstück zeigt sich des Kultfilms vollumfänglich würdig, auch wenn aus der Sicht von Liebhabern des Genres Musical vor allem inszenatorisch und in der musikalischen Umsetzung durchaus noch Luft nach oben ist.
Die Bühnenversion des 1987 uraufgeführten Tanzfilms kehrt in einer englischsprachigen Tour-Version nach Deutschland zurück. Beim Urlaubs-Techtelmechtel von Frances "Baby" Houseman mit Tanzlehrer Johnny Castle erklingen viele der Filmsongs in der Originalversion.
In ''Dirty Dancing'' wird getanzt, getanzt, getanzt. Die Songs kommen dabei etwas zu kurz und auch den Sprechszenen fehlt es häufig an Tiefe, doch schafft dies Zeit für ausgiebige Tanzszenen von hoher Qualität. Der leidenschaftliche Tanz, das große Bühnenbild und das immer enthusiastischer werdende Publikum machen die Inszenierung zu einer runden Sache. Spätestens wenn ''Baby'' im entgegengefieberten Finale angstfrei und grazil über die Köpfe der anderen Resortgäste schwebt, macht sich eine wohlige Gänsehaut bemerkbar. Gäbe es das Kellerman's Resort wirklich, das Publikum hätte nach dieser Inszenierung mit Sicherheit den nächsten Sommerurlaub dort gebucht.
Wer von der "Dirty Dancing"-Tourversion eine abgespeckte Sparvariante erwartet, der wird richtig enttäuscht. Fans der Show werden weiter auf hohem Niveau unterhalten und können in Achtzigerjahre-Erinnerungen schwelgen. Wen schablonenhaft angelegte Charaktere in einer klinisch-perfekt daherkommenden Inszenierung nicht stören, ist hier richtig. Denn mehr aus dem Stück rausholen, als es hergibt, kann auch diese Produktion nicht.
Nach einer erfolgreichen Tour durch Großbritannien kehrt die Film-Adaption zurück ins West End, wo sie bereits von 2006 - 11 zu sehen war. Gezeigt wird erneut die bekannte Inszenierung, in der die Hauptdarsteller spielen und tanzen, der Gesang jedoch größtenteils von einem eigenen Gesangsensemble übernommen wird.
"Die Zeit seines Lebens" sucht man vergeblich bei der Bühnenversion des Kultfilmes. Dafür ist "Dirty Dancing - Das Original Live on Stage" zu unstrukturiert und konzeptlos, lässt jegliche Innovation und Kreativität vermissen und kann auch von einem tänzerisch hervorragenden Ensemble nicht gerettet werden.
Einer der größten Filmerfolge der 80er Jahre als "Original live on Stage". Mambo tanzen mit Johnny und Baby, in London gespielt von Johnny Wright und Hannah Vassallo.
Don’t call it musical! Das will die Show allerdings auch gar nicht sein. Vielmehr wird ein zum sterilen Hightech-Spektakel aufgemotzter Bühnen-Klon der Zelluloid-Version als Schauspiel mit Musikuntermalung und Tanz gezeigt. Beim Urlaubs-Techtelmechtel von Frances "Baby" Houseman mit Tanzlehrer Johnny Castle erklingen viele der Filmsongs in der Originalversion aus der Konserve.
Mehrere Begriffe ohne Anführungszeichen = Alle Begriffe müssen in beliebiger Reihenfolge vorkommen (Mark Seibert Hamburg findet z.B. auch eine Produktion, in der Mark Müller und Christian Seibert in Hamburg gespielt haben). "Mark Seibert" Wien hingegen findet genau den Namen "Mark Seibert" und Wien. Die Suche ist möglich nach Stücktiteln, Theaternamen, Mitwirkenden, Städten, Bundesländern (DE), Ländern, Aufführungsjahren...