In unregelmäßigen Abständen gibt es sonntags im 'Crazy Coqs' selbst-produzierte Konzert-Abende mit West-End-Darstellern, die Songs eines bestimmten Themas interpretieren...
Nach der konzertanten Fassung des Manga-Musicals "Your Lie in April" im Frühjahr, die alle Definitionen des Begriffs 'konzertant' sprengte, kündigte Komponist Frank Wildhorn kurz darauf eine 12-wöchige voll-szenische Spielzeit seines Musicals im deutlich kleineren Harold Pinter Theatre an - im Gegensatz zum riesigen Theatre Royal Drury Lane. Der intime Rahmen dieses Theaters ist ideal für die Geschichte des Musicals, die sich ganz auf ihre zwei Hauptfiguren konzentriert.
Das 2004 uraufgeführte Musical erzählt die Geschichte der Band "The Four Seasons", die in den 1960er Jahren - nicht zuletzt dank der markanten hohen Stimme ihres Leadsängers Frankie Valli - zahlreiche Charterfolge landen konnte. Es war bereits von 2008 bis 2017 im West End zu sehen.
Obwohl Vielschreiber Frank Wildhorn beinahe schon ein Füllhorn voll Werke mit durch und durch europäischen Storys hat, hat er für sein West-End-Debüt eine amerikanische Legende ausgewählt: Die Geschichte um das berühmte Gangsterpaar Bonnie und Clyde, die in den USA zu Zeiten der Großen Depression Anfang der 1930iger Jahre durch ihre Raubüberfälle und immerhin 14 Morde berühmt wurde. Die Entscheidung für dieses Werk ist umso bemerkenswerter, als dass das Stück am Broadway gnadenlos gefloppt ist: Nach lediglich 36 regulären Vorstellungen musste die Show im Jahr 2017 bereits wieder schließen. Und obwohl "Bonnie & Clyde" weder an die musikalische noch an die erzählerische Komplexität von etwa "Jekyll & Hyde" rankommt, funktioniert die Show im verhältnismäßig kleinen Garrick-Theatre in London überraschend gut. Das liegt zum einen an der sehr stimmungsvollen und intim wirkenden Inszenierung und zum anderen an der bis in die Nebenrollen durchweg starken Besetzung.
Nach der Scheidung seiner Eltern muss Teenager Ren mit seiner Mutter aus der Großstadt in das kleine Provinznest Bomont ziehen. Als er mitbekommt, dass es in der Stadt ein Tanzverbot gibt, erwacht der Kampfgeist in ihm, um sich und seinen Freunden das Recht auf freie Bewegungsentfaltung zu erstreiten. Die Adaption des Tanzfilmes aus 1980 befindet sich auf Tour durch Großbritannien incl. Abstecher in die Schweiz.
Mehrere Begriffe ohne Anführungszeichen = Alle Begriffe müssen in beliebiger Reihenfolge vorkommen (Mark Seibert Hamburg findet z.B. auch eine Produktion, in der Mark Müller und Christian Seibert in Hamburg gespielt haben). "Mark Seibert" Wien hingegen findet genau den Namen "Mark Seibert" und Wien. Die Suche ist möglich nach Stücktiteln, Theaternamen, Mitwirkenden, Städten, Bundesländern (DE), Ländern, Aufführungsjahren...