Komponist Kurt Weill vermischt in der dem auf einer barocken Opernparodie basierenden Stück Elemente aus Jazz, Tango, Jahrmarktsmusik und parodiert Oper und Operette.
Auf Basis von John Gays Bettleroper aus dem Jahr 1728 entwickelten Bertolt Brecht und Kurt Weill ein Stück über das Leben im modernen Kapitalismus und landeten damit einen Welthit. In der Bearbeitung des Staatsschauspiel Dresdens spielt die Handlung im Deutschland der Gegenwart. Die Inszenierung stammt von Völker Lösch.
Nach "Heiße Zeiten" und "Höchste Zeit!" treffen die Karrierefrau, die Vornehme, die Hausfrau und die Junge nun in der Privatstation eines Krankenhauses aufeinander. Mit viel Humor und zahlreichen umgetexteten bekannten Songs werden dabei die Symptome des Älterwerdens und die Angst vor dem Ende thematisiert. Auf der Bühne stehen erneut Franziska Becker, Heike Jonca, Angelika Mann und Nini Stadlmann.
Es ist erfreulich, wenn sich kommunalfinanzierte Häuser mit einer deutschsprachigen Erstaufführung an neue Musicals wagen. Ärgerlich ist dann allerdings, wenn die slapstickartige Inszenierung und der fehlbesetzte Cast das Stück total gegen die Wand fahren.
Anfang der 1950er Jahre stöckelte Marilyn Monroe in der Filmadaption des Musicals von 1949 über die Leinwand und hauchte "Diamonds Are A Girl's Best Friend". Die Staatsoperette Dresdem bringt den Blondie-Klischee-Klassiker mit der Musik von Jule Styne zurück auf die Bühne.
Die Revue aus der Feder von Jan Neumann verspricht "Glamour der 20er-Jahre" kombiniert mit "einem ungewöhnlichen Mix aus Operettenschlagern, Liedern und Chansons". Von klassischen Friedrich Hollaender-Titeln bis zu modernen Hits von Wincent Weiss ist alles dabei.
Leonard Bernsteins Klassiker um zwei Liebende, deren Zugehörigkeit zu rivalisierenden Jugendbanden eine Katastrophe heraufbeschwört. Frei nach Shakespeares Romeo und Julia. Besetzt wird die Aufführung mit über 30 Sängern und Tänzern.
Männer! (2004) Theater - Bühnen und Orchester der Stadt, Bielefeld
"Männer!" in der Inszenierung von Katja Wolff bietet 1 1/2 Stunden beste und vor allem spaßigste Unterhaltung, die die Lachmuskeln bis aufs Letzte beansprucht. Songs wie "Es war Sommer" von Peter Maffay, "You are so beautiful" von Joe Cocker oder Robbie Williams' "Angels" werden gekonnt eingesetzt, um dem starken Geschlecht Sorgen und Probleme mitteilen zu lassen.
Mehrere Begriffe ohne Anführungszeichen = Alle Begriffe müssen in beliebiger Reihenfolge vorkommen (Mark Seibert Hamburg findet z.B. auch eine Produktion, in der Mark Müller und Christian Seibert in Hamburg gespielt haben). "Mark Seibert" Wien hingegen findet genau den Namen "Mark Seibert" und Wien. Die Suche ist möglich nach Stücktiteln, Theaternamen, Mitwirkenden, Städten, Bundesländern (DE), Ländern, Aufführungsjahren...