Verwirrende Inszenierung, überraschende Songauswahl und eine nicht ausgewogene Tontechnik verleiden die Freude an dem selten gespielten Stück von Benny Andersson und Björn Ulvaeus.
Ursprüngliches Konzept der Stage Entertainment: Großmusicals werden nicht mehr als Long Run in ein eigenes Theater gesteckt, sondern auf Tour mit mehrmonatigen "Gastspielen" geschickt - in Oberhausen wird daraus nun doch mehr als ein Jahr. Roman Polanskis mittlerweile etwas angestaubtes Vampirmusical kommt mit solider Cast und unverwüstlichem Jim-Steinman-Rock-Bombast daher.
Jekyll & Hyde intim: Die Bad Vilbeler Festspiele stoßen mit einer stimmigen Inszenierung und einem starken Ensemble in die erste Liga der deutschsprachigen Open-Air-Produktionen vor. Nur der in den Massenszenen eingesetzte Laienchor stört den professionellen Eindruck.
Das sieht man in Ensuites immer seltener: richtiges Musiktheater. Polanskis Grusical ist sichtlich gereift und war noch nie so überzeugend wie in Berlin.
Thomas Zaufke (Musik) und Peter Lund (Texte) haben Shakespeares "Die lustigen Weiber von Windsor" nach LETTALand, eine Vorstadtsiedlung wie aus dem Bilderbuch verlegt. Ein quirliges, gut aufgelegtes Ensemble zeigt, wie aktuell dieser Klassiker ist. Bissige Texte und eingängige Songs garantieren einen vergnüglichen Musicalabend.
Sally Bowles, Star des Berliner Kit-Kat-Clubs, wird mit der Realität des politischen Umsturzes durch die Nazis konfrontiert. Das Hauptaugenmerk der Inszenierung liegt dabei auf der immer stärker werdenden Beeinflussung des Lebens durch die Partei und deren Helfershelfer.
Mehrere Begriffe ohne Anführungszeichen = Alle Begriffe müssen in beliebiger Reihenfolge vorkommen (Mark Seibert Hamburg findet z.B. auch eine Produktion, in der Mark Müller und Christian Seibert in Hamburg gespielt haben). "Mark Seibert" Wien hingegen findet genau den Namen "Mark Seibert" und Wien. Die Suche ist möglich nach Stücktiteln, Theaternamen, Mitwirkenden, Städten, Bundesländern (DE), Ländern, Aufführungsjahren...