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Beziehungdrama

Die letzten fünf Jahre

Ich bin Teil davon


Musical von Jason Robert Brown mit der deutschen Übersetzung von Wolfgang Adenberg. Bekannt wurde das 2-Personen-Musical in Deutschland mit Patrick Stanke als Jamie und Charlotte Heinke als Cathy. Die Vorstellungen finden im Theater am Haidplatz statt.

(Text: esh)

Premiere:19.03.2010
Letzte bekannte Aufführung:11.05.2010


„Die letzten fünf Jahre“ erzählt die Geschichte von Cathy und Jamie, zwei jungen Künstlern, die sich ineinander verlieben, später heiraten und sich nach fünf Jahren wieder trennen. Während Jamie zum erfolgreichen Buchautor aufsteigt und Cathy versucht, als Schauspielerin und Sängerin Fuß zu fassen, erleben wir mit, wie ihre unterschiedlichen Lebenssituationen die beiden langsam auseinander bringen. Was in gegenseitiger Verzauberung begann, endet nach fünf Jahren in der großen Trauer umeinander. Reizvoll raffiniert macht diese Geschichte ihre außergewöhnliche Erzählweise: Sie wird von Jamie und Cathy gegenläufig vom Anfang und vom Ende her erzählt. Wenn wir Jamies Sichtweise folgen, wird die Geschichte chronologisch erzählt. Sie verläuft vom ersten Rendezvous über die Hochzeit bis hin zu dem Moment, als er Cathy verlässt. Zur gleichen Zeit wird Cathys Version rückwärts dargestellt – beginnend mit dem Moment der Trennung und zurückgehend zum ersten Kuss.
Eingerahmt wird die sinnliche und zugleich intellek­tuell packende Geschichte über die Sehnsucht und die Unmöglichkeit der Liebe von einer wunderschönen Partitur aus der Feder des in New York geborenen Komponisten Jason Robert Brown. Seine Musik für „Die letzten fünf Jahre“ changiert in reizvoller Weise zwischen elegischen Streicherklängen, sanften Melodien, rhythmischen Raffinessen mit Klezmer-Anklängen, jazzigem Drive und ausgreifender Show-Geste. Seit der Uraufführung 2002 ist das Werk nicht nur in Deutschland, sondern auch in Italien, Spanien, Japan und Korea nachgespielt worden.

(Text: Theater)






Kreativteam

Musikalische Leitung Leonhard Garms
Inszenierung Christina Schmidt
Bühne Sascha Gratza
Kostüme Heike Endres


Besetzung

Cathy Monika Maria Staszak
Jamie Cameron Becker



Zuschauer-Rezensionen

Die hier wiedergegebenen Bewertungen sind Meinungen einzelner Zuschauer und entsprechen nicht unbedingt den Ansichten der Musicalzentrale.


1 Zuschauer hat eine Wertung abgegeben:


28447
Wahrlich gelungen!

22.04.2010 - Als großer Fan der Musik von Jason Robert Brown war ich sehr gespannt darauf endlich mal seine Musik live hören zu können und eines seiner Musicals auf der Bühne erleben zu dürfen. Etwas skeptisch angereist, wegen der Schwierigkeiten der zu erzählenden Geschichte und der Befürchtung es könnte in einem Liederabend enden, durfte ich mich aber eines Besseren belehren lassen.

Schon die Einlassmusik, die für meinen Geschmack etwas zu laut war, mit Songs von Tom Waits und Nick Cave, versetzte mich in eine leicht melancholische Stimmung, die genau die richtige war um in die Handlung einsteigen zu können, denn der erste Song des Musicals zeigt die traurige Cathy am Ende ihrer Beziehung zu Jamie, den beiden Protagonisten des Abends. Und mit solchen Details, durch Kombination von Bühnenbild, Kostümen, Requisiten, Videoprojektionen und durch die sehr geschickte Personenführung von Sängern und Statisterie, gelang es der Regisseurin Christina Schmidt einen überaus spannenden, gelegentlich humorvollen, aber vor allem einen sehr berührenden Abend zu gestalten.
Das klug konzipierte Bühnenbild von Sascha Gratza erlaubte es in sekundenschnelle, durch Hinein- oder Herausschieben eines Regals und eines Tapeziertisches die Handlungsplätze von einem Moment zum anderen von einer Wohnung zu einem Hinterhof, von einem Cafe zu einem Bootsteg (in Kombination mit einer Wasserprojektion) zu verwandeln. Die Kostüme von Heike Endres passten sich diesen Verwandlungen aufs homogenste an. In leichter Anlehnung an “Sex and the City” fühlte man sich in einem Moment auf den Spuren des erfolgreichen Jungschriftstellers Jamie im hippen New York und im anderen leidete man mit Cathy mit, die so gerne Singen würde, sich aber ihr Geld in einem Cafe als Bedienung verdienen muss.
Ein Musical endlich mal wieder ohne Mikroports zu hören, wie es ja mittlerweile in großen Häusern so üblich ist, war ein besonderer Genuss! Das relativ kleine Theater am Haidplatz erlaubt dies. Beide Sänger, Monika Staszak als Cathy und Cameron Becker als Jamie konnten nicht nur überzeugen sondern gar begeistern. Zum kongenialen Spiel des Orchesters unter der Leitung von Leonhard Garms sangen beide stimmgewaltig und wunderschön.
Das alles nutze die Regisseurin Christina Schmidt für ihr dramaturgisches Konzept. Anstatt die Protagonisten ihre Songs einzeln runterspulen zu lassen, denn eigentlich gibt es nur eine gemeinsame Nummer der beiden, bindet sie oftmals den Partner mit ein, was zu wunderbaren Bildern führt. Das Mitwirken von Statisten, zum Beispiel als eine Geliebte von Jamie oder als tanzende Gäste im Cafe(die sie im Übrigen auch selbst choreographiert hat) , die Verwendung eines weißen Schals, der immer wieder als Requisit auftaucht, und damit als Verknüpfung zwischen den Zeiten dient, bewirken, dass die Vorstellung eben nicht zum Liederabend wird, sondern tatsächlich zu einem stringentem Bühnenwerk und durch die wohl erdachten Einzelszenen alle Facetten, von amüsant bis traurig, beinhaltet.

Überaus beeindruckt und mit neu gewonnenen Kenntnissen über die Möglichkeiten Jason Robert Brown auf der Bühne umzusetzen werde ich diesen Abend in bester Erinnerung behalten.

Illuminator (erste Bewertung)


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