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Hommage

Aspects of Andrew Lloyd Webber

Die Musicalwelterfolge


Sound of Music präsentiert die größten Hits aus Werken des britischen Komponisten. Mark Seibert, Annika Bruhns, Paul Kribbe, Kristin Hölck und Christian Alexander Müller lassen von "Cats" über "Sunset Boulevard" bis zu "The Woman in White" Ausschnitte aus sämtlichen Stücke Webbers erklingen.

(Text: mde / dbk)

Premiere:04.03.2009
Letzte bekannte Aufführung:31.12.2011


Zuschauer-Rezensionen

Die hier wiedergegebenen Bewertungen sind Meinungen einzelner Zuschauer und entsprechen nicht unbedingt den Ansichten der Musicalzentrale.


2 Zuschauer haben eine Wertung abgegeben:


27578
Großartiges Entertainment!

06.03.2009 - Ich habe mir die Show am Mittwoch mit großem Vergnügen angesehen.Nicht nur daß das Ebertbad ein ganz besonderes Ambiente bietet,nein auch die Show selbst und die Sänger waren einfach ausgezeichnet!
Annika Bruhns überzeugte mit toller Stimmengewalt und Nicole Mühle mit einer wunderbaren Klassik.Paul und Andi waren einfach nur großartig sowohl stimmlich als auch von ihrer Ausstrahlung her ebenso wie Christian Müller,toll!Noch nicht gekannt habe ich Markus Psota und Nadine Kühn.Zwei unglaubliche Talente.Bei "Du allein" hatte ich Gänsehaut.Auch Nadines Solo (welches ich bis dahin nicht kannte) interpretierte sie sehr gefühlvoll!
Natürlich kann man sagen,daß
die Lieder alle wirklich teilweise sehr alt waren und oft gespielt wurden,aber genau daß gefiehl mir so.Beim nächsten Mal wieder!

Vera Mann (erste Bewertung)


27575
Ein Abend für Fans und meinen Opa

05.03.2009 - Das Ebertbad selbst ist ein ehemaliges Hallenbad mitten in Oberhausen, dass sich besonders für Musical- und Schlagerkonzerte im kleineren Rahmen einen Namen gemacht hat. Veranstaltet werden diese Konzerte vom Musicalfachhandel Sound of Music in Essen.
Das Ambiente im Ebertbad wird vor allem im unteren Bereich geprägt durch rotes Kerzenlicht auf zwischen den Stuhlreihen angebrachten Tischen, auf denen der Besucher seine Getränke abstellen kann. Durch das gewollt gemütliche Licht verliert man zumindest im Erdgeschoss schnell das Gefühl, sich noch immer in einem Schwimmbad zu befinden. Auf der Empore sieht es leider ein wenig anders aus. Auch hier wurde sich um Atmosphäre bemüht, der Blick auf die gekachelten Wände, das verdeckte Becken und die dominante Notbeleuchtung an den Treppen macht es dem Zuschauer jedoch schwerer, sich völlig auf das Bühnengeschehen zu konzentrieren. Einen Vorteil hat der völlig gekachelte Raum jedoch ohne Zweifel: kein Besucher wird über mangelnde Lautstärke klagen können, da jedes Geräusch weit getragen wird.

Das an diesem Abend präsentierte Konzert aus der Reihe "Musicalstars in Concert" war ganz den Werken von Andrew Lloyd Webber gewidmet. Bekannte Namen der Musicalwelt, wie Paul Kribbe, Andreas Bieber, Annika Bruhns und Christian Alexander Müller präsentierten zusammen mit unbekannteren Künstlern wie Nicole Mühle, Nadine Kühn (ZDF "Musical-Showstars") und Markus Psotta (ZDF "Musical-Showstars") einen Streifzug durch die Stücke des englischen Komponisten.
Musikalisch begleitet wurden die Sänger durch Marina Komissartchik am Klavier.

Die Stücke von Webber sind immer ein Fall für sich. Ihm wird oft nachgesagt, dass seine Musik keine besondere Tiefe an den Tag bringt und vor allem in den letzten Jahren nichts wirklich nachhaltiges mehr aus seiner Feder kam. Der besondere Ruhm von Webber hält sich auch sicherlich auch heute noch vor allem durch "Cats", "Starlight Express", "Das Phantom der Oper" und "Evita".

So ist ein Andrew Lloyd Webber Abend eine Gelegenheit für viele, sich mit weiteren Werken des Komponisten bekannt zu machen und sich mit der oft schlagerähnlichen Musik von Webber einen unterhaltsamen Abend zu verbringen. So kam es auch, dass sich der eingefleischte Fan eines Darstellers plötzlich neben der "Oma von nebenan" wiederfand, die sich einfach die beliebten Musicalmelodien anhören wollte.

Als Liebhaber der Originaltexte war es ein wenig befremdlich, auf der im Programm aufgeführten Songliste ausschließlich deutsche Titel vorzufinden. Sicher, bei denen in Deutschland häufig aufgeführten Stücken war dies nicht anders zu erwarten. Aber auch die weniger oder gar nicht bekannten Lieder kamen mit deutschen Zeilen daher. Da war es beim Durchlesen oft nicht einfach, vorab bereits zu wissen, was gesungen werden würde. Aufgrund des gemischten Publikums war es aber durchaus passend und auch sinnvoll, möglichst viel zum Textverständnis bzw. zum Plotverständnis durch die Übersetzungen beizutragen.
Merkwürdig ist es dann nur, wenn die als Encore angekündigten Schluss-Soli der Künstler plötzlich doch wieder in Originalsprache vorgetragen werden, z.B. "Unexpected Song", wo vorher schon zwei andere Lieder aus "Tell Me On A Sunday" auf deutsch vorgetragen wurden.

Der Aufbau des Konzerts bestand aus zwei Akten. Im 1. Akt wurden die bekannten Werke von Andrew Lloyd Webber in den Vordergrund gestellt, im 2. Akt dann die weniger geläufigen. Die Songauswahl passte größtenteils gut zu den Künstlern, hatten viele genau diese Rollen auch bereits im deutschsprachigen Raum verkörpert. Einhellige Meinung war jedoch, dass die Songzusammenstellung insgesamt sehr unglücklich war. So gab es im 1. Akt noch ein wenig Abwechslung, wenn es um Balladen und schnellere Stücke ging. Der Unterschied war leider durch die einseitige Klavierbegleitung nicht immer groß, aber immerhin spürbar vorhanden. Im 2. Akt war es dann schon schwieriger, allem mit der gleichen Aufmerksamkeit zu folgen, da sich durchgängig eine Ballade an die andere reihte. Das hätten sich die meisten Zuschauer ein wenig anders gewünscht und so war die Unruhe im Saal während des 2. Akts deutlich hör- und spürbar.

Bei einem Konzert bleibt es natürlich nicht aus, über die beteiligten Künstler zu sprechen. Mein persönlicher Eindruck war da durchwachsen, wobei das Gefälle zu den Damen hin stark zunimmt. Paul Kribbe, Christian Alexander Müller und Andreas Bieber präsentierten durchweg solide Leistungen. Jeder der Herren hatte seine eigene Stimmfarbe, seine eigene Art zu singen. Der eine etwas rockiger, der nächste mit starker und erkennbar klassischem Akzent, der letzte als Gegensatz mit typischer Pop-/Musical-Stimme. Auch Markus Psotta zeigte einen recht passenden und glaubwürdigen "Rusty" aus "Starlight Express".
Bei den Damen ist es sicher eine Geschmacksfrage, ob man z.B. die hohen und die lauten Töne von Annika Bruhns mag oder nicht. Mir persönlich gefällt diese Art nicht, was jedoch von mir keine Kritik an der Leistung von Frau Bruhns darstellt. Denn trotzdem war sie bei den Damen sicher die herausragenste Sängerin an diesem Abend.
Bei Nicole Mühle fällt mir schwerer, etwas für diesen Abend positives zu finden. Die Dame mag eine gute Opernsängerin sein, doch in diesem Rahmen kam leider das "typische" Opernklischee zum tragen. Entweder, es war überhaupt keine Regung zu spüren, oder alles wurde in Gestik und Mimik völlig übertrieben. Auch stimmlich wurde einiges niedergesungen, so dass der Applaus nur selten wirklich enthusiastisch war. Für diese Künstlerin wäre sicher ein klassischer Abend die bessere Wahl.
Nadine Kühn, bisher den meisten sicher auch nur aus der ZDF Castingshow bekannt, zeigte sich zunächst als gut ausgesuchte "Pearl" in "Starlight Express". Auch ihr zweites Solo, diesmal aus "Whistle Down The Wind", klang sauber und klar durch den Raum.

Auch Marina Kommisartchik soll nicht außen vorgelassen werden. Diese Pianisten ist mir bereits aus anderen Konzerten bekannt, beim Webber Abend hat sie mir jedoch leider nicht wirklich gefallen. Oft waren ihre Anschläge gewollt hart und laut, an Stellen wo man sich eigentlich viel mehr nur die Lautstärke der Sänger gewünscht hätte. So kam es manchmal zu einem regelrechten Duell zwischen Klavier und Stimme.

Als Fazit muss ich für mich sagen, dass ich solch ein Konzert sicher nicht unbedingt noch einmal besuchen würde. Dafür ist mir Andrew Lloyd Webber dann doch zu sehr "Schlagerpabst des Musicals" und so ein Konzert einfach mit zu vielen aneinander gereihten Balladen versehen. Ich bin mir sicher, dieser Liederabend hätte genau den Geschmack meines Großvaters getroffen, der besonders Stücke wie "Memory", "Wein nicht um mich Argentinien" und "Liebe ist viel mehr" geliebt hat.
Das Publikum spiegelte auch wieder, dass die Zielgruppe für solche Abende definitiv ein wenig älter ist, oder ansonsten zur Fangemeinschaft einer der Künstler gehört.

Aineas (erste Bewertung)


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