Norden Westen Osten Süden
Termine aus DeutschlandÖsterreichSchweizNiederlandeLondonTirolLinksSuchen nach JobsRedaktionDatenschutzImpressum
Aktuelle Shows ( Nord )Shows A-Z ( Nord )Premieren ( Nord )Mozart!


Biografie

Mozart!

Gold von den Sternen


Neun Jahre nach der Uraufführung in Wien ist das Musical aus der Feder von Michael Kunze und Sylvester Levay erstmals in einer Stadttheater-Produktion zu sehen. Davon sollten sich aber auch Großproduktion-Liebhaber nicht abschrecken lassen, denn was Intendant und Regisseur Ingolf Huhn hier auf die Bühne gebracht hat, kann sich sehen lassen.

(Text: Claudia Leonhardt)

Premiere:18.01.2008
Letzte bekannte Aufführung:25.04.2009


Wenn ein Musical wie "Mozart!" zum ersten Mal in ein Repertoiretheater Einzug hält, dann gehen Erwartungshaltung und Skepsis Hand in Hand. Kann man auf einer vergleichsweise kleinen Bühne die Atmosphäre von Michael Kunzes pompösem Drama-Musical genauso gut einfangen wie bei den Großproduktionen in Wien und Hamburg? Funktioniert so ein Stück auch ohne "große Namen" auf der Besetzungsliste? Die Antwort ist überraschenderweise: ja.

Ingolf Huhns Inszenierung in Zwickau bringt große Gefühle, gute Darsteller und eine vielseitige Kulisse auf die Bühne und lässt die Zuschauer beinahe vergessen, dass es sich hierbei nicht um eine große Ensuite-Produktion handelt.

Die Ausstattung lässt nichts vermissen: über die gesamte Bühne erstreckt sich eine übergroße, geschwungene Klavier-Tastatur, die sich neben ihrer offensichtlichen symbolischen Wirkung auch als Treppe als überaus praktisch erweist. Das dank der Drehbühne enorm wandlungsfähige Bühnenbild bleibt nicht immer abstrakt, sondern wird z.B. bei der Darstellung von Mozarts bescheidenem kleinen Zimmer und der Wohnwagen-ähnlichen Behausung der Familie Weber mit realistischen Elementen ausbalanciert.

Auch wenn die aufgetürmten weißen Puderperücken des Hofstaates aus Pappmaché sind - die aufwendigen und farbenfrohen Kostüme sind ein Hingucker und wirken stilecht. Wie auch in Wien und Hamburg hat man sich auf hier dafür entschieden, den Gegensatz zwischen Mozarts meist moderner Kleidung und den barocken Gewändern der restlichen Charaktere herauszuarbeiten. Die Tatsache, dass der Komponist seiner Zeit voraus ist, wird auf dem ersten Blick deutlich.

Maximilian Nowka stellt das musikalische Genie als hyperaktiven, liebenswerten Chaoten dar, der eigentlich die besten Absichten hat, aber diese - sei es aufgrund seiner eigenen Schwächen oder der Grenzen, die ihm von seinen Zeitgenossen gesetzt werden - am Ende nicht umsetzen kann. Nowka ist gesanglich solide, schauspielerisch aber enorm stark und versteht es, Sympathie für Mozart aufzubauen.

Die vielleicht tragischste Figur des Musicals ist letztendlich aber nicht der Titelcharakter, sondern Mozarts Schwester Nannerl, die ihre eigenen Träume zum Wohle ihrer Familie zurückstecken muss. Sandrine Guiraud vereint Bühnenpräsenz, wohlklingende Stimme und emotionale Darbietung in der Rolle und macht Nannerl Mozart damit zu mehr als nur einer Nebenrolle unter vielen.

Als Leopold Mozart hat man mit Michael Junge einen Opernsänger an Bord geholt - rein stimmlich funktioniert das etwas gewöhnungsbedürftige Besetzungs-Experiment, und auch schauspielerisch ist Junge den Anforderungen der Rolle durchaus gewachsen. Problematisch ist allerdings, dass jegliche emotionale Interpretation der Lieder durch den opernhaften Gesang verloren geht, und damit Songs wie "Niemand liebt Dich so wie ich" ein Teil ihrer Wirkung genommen wird.

Anders ist das bei Michael Kunze (nicht zu verwechseln mit dem Librettisten), der als Fürsterzbischof Colloredo zwar ebenfalls mit harter, schmetternder Opernstimme singt, was sich hier aber wunderbar ins Rollenbild einfügt.

Auch die kleineren Rollen sind durchweg passend besetzt. Inga-Britt Andersson als Mozarts Ehefrau Constanze flitzt bei "Irgendwo wird immer getanzt" temperamentvoll wie ein Wirbelwind auf Rollschuhen über die Bühne und arbeitet sowohl die selbstbewusste, nach Unabhängigkeit strebende Seite ihrer Rolle wie auch die Verletzlichkeit heraus. Porzellankind Elin Kolev gelingt mit der stummen Rolle der Spagat zwischen kindlichem Liebreiz und kaltem Genie, das Mozart in die (Selbst-)Zerstörung treibt.

Silke Richter singt die Baronin von Waldstätten mit so angenehmer, warmer Stimme, dass man es bedauert, dass das vom Publikum mit großem Beifall bedachte "Gold von den Sternen" ihr einziges Solo bleibt. - Was die Liedabfolge betrifft, hält man sich in Zwickau an das Wiener Original, welches im Vergleich zur Hamburger Produktion zwar als die komplettere, ausgereiftere Inszenierung gilt, aber einige großartige Songs (u.a. das Mozart/Nannerl-Duett "Jeder Abschied ist der Anfang einer Reise" oder das zweite Solo der Baronin, "Menschen vergessen") vermissen lässt. Wenn überhaupt, dann werden sich daran jedoch nur "Mozart!"-Kenner stören.

Erwähnenswert ist auch das hervorragende Zusammenspiel des Ensembles in den mächtigen Chornummern. Schade nur, dass man diese nur ansatzweise hört, weil hier die Tontechnik völlig versagt. Daran muss man in Zwickau noch arbeiten - was alles andere betrifft, ist man mit "Mozart!" bereits am Ziel angekommen.

(Text: cl)




Verwandte Themen:
News: PdW: Mozart! (14.01.2008)
News: "Mozart!" von Kunze/Levay 2008 in Plauen und Zwickau (30.06.2007)
Lexikon: Mozart!
Hintergrund: Interview mit Michael Kunze (02.10.2007)



Besetzung

Wolfang Maximilian Nowka
Leopold Michael Junge
Nannerl Sandrine Guiraud
Colloredo Michael Kunze
Baronin Silke Richter
Cäcilia Sabine Münkner
Constanze Inga-Britt Andersson
Schikaneder Marcus Sandmann



Zuschauer-Rezensionen

Die hier wiedergegebenen Bewertungen sind Meinungen einzelner Zuschauer und entsprechen nicht unbedingt den Ansichten der Musicalzentrale.


15 Zuschauer haben eine Wertung abgegeben:


23943
Eine gelunge Aufführung

31.12.2009 - Wenn man bedenkt, dass man für die 21,00 €, die man für die besten Plätze der Premiere gezahlt hat, bei einer Aufführung der Stage Entertainment nur ca. 30 Minuten des Stückes zu sehen bekommen würde, kann man nur staunen, was das Theater Plauen-Zwickau da auf die Beine gestellt hat.
Das Bühnenbild ist sehr funktionell auf einer Drehbühne angeordnet und zaubert in allen Szenen ein harmonisches Bühnenbild, welches teils durch Projektionen unterstützt wird.
Musikalisch ist das Orchester in guter Hand, spielt aber in einigen Passagen ein wenig zu flach und verliert dabei den nötigen Drive, den die Partitur von Sylvester Levay eigentlich benötigt.
Maximilian Nowka spielt den Mozart zwar sehr ordentlich, allerdings fehlt ihm in den hohen Lagen die nötige Power in der Stimme, zumal seine Interpretation stark an Yngve Gasoy-Romdal angelehnt ist. Nannerl interpretiert von Sandrine Guiraud überzeugt gesanglich mit einem ähnlichem Timbre wie Caroline Vasicek. Die anderen Hauptrollen werden von klassisch ausgebildeten Sängern gespielt, welche Titel wie "Schließ Dein Herz in Eisen ein", "Gold von den Sternen" oder "Wie kann es möglich sein" regelrecht entzaubern, was aber an nicht an deren Leistung liegt, sondern einfach am opernhaften Gesang, der einfach nicht paßt.
Vielleicht vergleicht man auch nur viel zu viel und hat nachwievor die wunderbare Aufnahme der Wiener Uraufführung im Ohr. Wer weiß, auf jeden Fall bleibt "Mozart!" das was es ist - ein wunderbares Stück Musik!, was den Besuch in Zwickau trotzdem jederzeit rechtfertigt.

Dirk S.


24067
stimmlich eine katastrophe

31.12.2009 - Ich habe dieses Meisterwerk in Hamburg sehen dürfen und war da total berührt von der Musik, den Texten und vor allem dem Team auf der Bühne.

Jegliche Emotionen werden in Zwickau nicht geweckt.

Man vesucht hier schlechthin, ein Musical mit vorhandenen Opern-/Operettensänger-Sängerinen und Chor zu besetzten, und das ist im Endefekt schlechthin fürs Musicalohr eine zumutung.

Ich war bei der Premiere, und wurde durch mein Missrufe nach
"Schließ Dein Herzen in Eisen Ein" sogar in der Pause gebeten das Theater zu verlassen.
Wie sich rausstellte vom Generalintendant Hr. Huhn persönlich, der zugleich auch die Regie führte.

Ganz ehrlich Hr. Huhn, wenn sie nicht mit Kritik umgehen können, dann sollten sie ganz schnell einen anderen Beruf wählen und freiwillig Ihre Position am Theater aufgeben.
Sie sind einfach fehlbesetzt-so wie Ihr Cast für Mozart.

Ich habe allen meinen Freunden davon abgeraten sich einen so schlechten Abend auszusetzen und kann nur hoffen das schlechte Besucherzahlen eine Absetzung des Stückes und am besten auch von Ihnen erwirken

Mozart!-Das Musical hat es verdient, mit dem nötigen Respekt aufgeführt zu werden- und nicht wie Sie Hr. Huhn,es zur Zeit in Zwickau tun.

Kai Gera


25958
Maximilian Nowka

31.12.2009 - Ich liebe Nowka. Er singt so toll, und er hat so schöne blaue Augen. Das Musical war super, das Orchester war sehr gut und die Schauspieler auch. Aber Maximilian war der beste! :)

Franzi


26456
Etwas Gold

31.12.2009 - Mozart! ist ein tolles Musical, das besonders durch Klänge und tolle Texte berührt. Jedoch habe ich diese Berührung in Plauen nicht gespürt. Sicher ein agiert ein eifriger junger Mozart, der lebensfroh über die Bühne springt, und weinend im Schoss der Geliebten liegt. Aber Musik steht bei Musicals immer noch im Vordergrund. Und davon habe ich hier nicht sonderlich viel mitbekommen...ein viel zu lautes Orchester übertönt die viel zu leisen Stimmen der Sänger. Vom Chor mal ganz zu schweigen. Das schlimmste war für mich der Mozart Vater der das schönste Lied des Stückes so singt als ob er (wie Herr N.M. es schon geschrieben hat) einen Wagner trällern würde. So geht jegliches Gefühl für das Leben Mozarts verloren. Alles in allem würde ich das Stück in dieser Version nicht empfehlen, aber vom herrlich klassischen Theater in Plauen keinesfalls abraten.

Julia Roth


27418
absolut genial

25.01.2009 - Ich habe am 09.01. und dann nochmal am 24.01. "Mozart" in Plauen gesehen und muß sagen, ich bin restlos begeistert. Die Kritiken meiner Vorgänger kann ich nicht nachempfinden, aber jeder hat eben seine Meinung.
Ich war auch erst skeptisch, zumal ich das Stück sehr gut kenne und die Stimmen und Interpretationen von Ingve, Rasmus, Borchert, Kröger, C. Vasicek usw. im Kopf habe. Aber meine Skepsis war unnötig, denn ich war schon in den ersten Minuten gefangen und als Maximilian Nowka dann auf die Bühne kam, hatte ich dieses "Wow"-Gefühl vom ersten Moment an. Er ist für mich absolut genial in jeder Hinsicht, sein Schauspiel super, die Interpretation sehr frisch und frech, so wie man sich Mozart vorstellt und auch gesanglich fand ich ihn absolut spitze, von dünner Stimme oder Intonationsproblemen keine Spur und er hat mehrfach mit seinem Gesang für Gänsehautfeeling gesorgt. Ich muß sagen, daß er mir sogar besser gefallen hat als Ingve, also Max braucht den Vergleich mit anderen Künstlern, die man im Moment besser kennt als ihn, nicht zu scheuen. Er ist ein junger Künstler, in dem noch viel Potential steckt, gerade in Sachen Musical und ich hoffe, man hört und sieht in diesem Bereich noch mehr von ihm. Für mich war er der perfekte Mozart und ich gebe ihm dafür einen 6. Stern.
Aber auch alle anderen Darsteller waren super, z.B. Sandrine Guirand als Nannerl - eine wunderbare Interpretation mit einer sehr schönen Stimme, die sehr an Caroline Vasicek erinnert - im positiven Sinn. Ihr Nannerl geht ans Herz und die Rolle ist mit ihr super besetzt - Sandrine ist sehr schön anzusehen und natürlich auch anzuhören. Auch von ihr dürfte man noch einiges hören in der Zukunft!
Michael Junge als Leopold hat mir auch sehr gut gefallen und ich finde es überhaupt nicht störend, daß er den Leopold "opernhafter" singt. Gerade zu dieser Rolle finde ich es sehr passend und M. Junge hat mit seiner wunderschöne Stimme den Leopold wunderbar verkörpert. Von fehlendem Gefühl konnte ich nichts feststellen, im Gegenteil, sein Gesang hat mich mehr als einmal berührt.
Inga-Britt Andersson als Constanze war ebenfalls klasse und besonders ihr "Irgendwo wird immer getanzt" war ein Highlight, es ist eines meiner Lieblingslieder und das mit den Rollschuhen war einfach superpassend und wunderschön.
Leider weiß ich den Namen vom Colloredo am 09.01. jetzt nicht, es war nicht Michael Kunze. Dieser Colloredo hat mich auch überzeugt mit tollem Schauspiel, Aussehen :-) und klasse Gesang, absolute Musicalstimme, von opernhaft keine Spur. Ich kannte bisher nur Uwe Kröger in dieser Rolle, der mir auch supergut gefällt, aber ich muß sagen, daß ich auch hier in Plauen nichts vermißt habe in der Darstellung und im Gesang. Am 24.01. hatte ich dann völlig unerwartet das besondere Glück,Marc Clear als Colloredo zu sehen. Damit hätte ich nie in Plauen gerechnet und es war natürlich schon eine super Überraschung und der Colloredo genial. Ich denke zu Marc Clear brauche ich hier nicht viel sagen- der Name spricht für sich. Er war für mich der beste Colloredo, den ich je gesehen habe! So eine Stimme und Ausstrahlung! Aber wie gesagt auch der Colloredo, der eigentlich spielt, ist wirklich supertoll!
Alles in allem muß ich sagen, daß sich dieses Stück nicht vor seinen "großen" Vorgängern zu verstecken braucht. Man bekommt hier einen absolut tollen Musicalabend geboten und alle Darsteller machen ihre Sache super und brauchen den Vergleich mit manch bekannten Namen nicht scheuen. Das ist ganz großes Theater - ich hoffe das Stück geht weiter, ein ständig ausverkauftes Haus und der Applaus und die Begeisterung sprechen hier für sich.
Ein großes Kompliment von mir an alle Darsteller - super, macht weiter so!

titania206 (erste Bewertung)


25500
Sehr gute Leistung

07.04.2008 - Wir haben die Aufführung am 6. April in Plauen gesehen. Wir waren begeistert von der guten Leistung des Theater's. Das Stück wurde etwas opernhafter gespielt, aber das kann so gemacht werden. Die Besetzung war sehr gut, allen voran Maximilian Nowka als Wolfgang Mozart. Michael Junge als Leopold und Michael Kunze als Colleredo haben uns auch überzeugt. Das Gleiche gilt für das Philharmonische Orchester Plauen-Zwickau. Die Kostüme sind liebevoll gemacht und das Bühnenbild war treffend. Sehr schön die Treppe als Klaviertasten. Das Stück lehnt sich mehr an die Wiener Fassung an. Zum Schluß gab es minutenlanges Standing Ovation völlig verdient.

ChristineL


25389
Respekt

02.04.2008 - Ich finde es vollkommen bewundernswert was da mit viel Mühe und Arbeit in Plauen und Zwickau auf die Beine gestellt wurde.Ein wundervoller Abend.Mit den ohne Zweifel ins Ohr gehenden Liedern.Den wundervollen Darstellungen die echte Emotionen rüber bringen und und und...
Meine einzige Kritik wäre auch, dass der Operngesang bei einigen Liedern die Emotionen etwas drückt aber trotzdem nett anzuhören ist.Mal eine völolig neue Version des Musicals die auf jeden Fall sehenswert ist.

Amelie


24999
Respekt vor dem Rausschmiss

10.03.2008 - Zunächst zu meiner Bewertung des Stücks. Mit den vorhandenen Möglichkeiten hat das Theater GROßES geleistet. Genau in diesem Verhältnis ist auch die Arbeit des Ensembles zu bewerten. Ein solches Haus kann eben nicht 20 Gäste für eine Musicalproduktion verpflichten. Rundum ist ein Besuch zu empfehlen.
Großen Respekt habe ich vor dem Intendanten bezüglich der Empfehlung an Kai aus Gera das Theater zu verlassen!
Erstens ist es schon als Dummheit zu bezeichnen, eine Stadttheater-Produktion (gerade bei der Größe dieses Theaters) mit einer (damals) Stella-Produktion zu vergleichen!
Zweitens muss man genau dies Wissen wenn man ein Stadttheater besucht und daran auch seine Ansprüche messen! Ich denke die Eintrittskarte für diesen Möchtegern-Musicalexperten hat in Gera keine 100,oo Euro gekostet!
Drittens sind Buhrufe sehr sensibel einzusetzen. Sie treffen neben dem Regisseur und einem bestimmten Sänger immer eine ganze Produktion mit allen Künstlern.
Und wenn Sie Produktionsstörend sind, ist ein Theaterverweis durchaus gerechtfertigt.
Viertens sind solche Meinungsforen nicht dazu da um Personen persönlich anzusprechen. Ein Disput zwischen 2 Menschen hat hier nichts zu suchen. Denn hier kann keine Lösung erzielt werden! Wenn Kai dem Intendanten glaubt etwas sagen zu müssen, dann sollte er einen Brief schreiben!
In solchen Foren ist es leicht Stimmung zu machen! Dies ist jedoch äußerst PRIMITIV!
Eine Wertung über die Arbeit eines Intendanten ist an solch einer einzigen Produktion oder an einem einzelnen Vorfall die zweite Dummheit des Schreibers!
Zu einem Boykott des Theaters und des Stücks aufzurufen ist dann gleich die dritte Dummheit. Wir sollten uns freuen, dass das Stadttheater das Musical mehr und mehr würdigt und Musicals gespielt werden!
In diesem Sinne besuchen Sie das Theater und diskutieren Sie sachlich in der Pause und nach dem Stück!

DoDo


24962
großer respekt

07.03.2008 - Alle die hier schelcht über das Musical reden, wissen nicht was sie da sagen. Wenn man alleine schon anfängt ein kleines Stadttheater in Zwickau bzw. Plauen mit den Theatern der Welt in Hamburg, München, Tokio und Wien zu vergleichen, zeugt das von großer Inkompetenz und das man keine Ahnung vom Bühnengeschehen hat. Das Theater hat sich mit dieser Produktion an seine Grenzen geschoben und hat ein wahres Meisterwerk geschaffen. Das Bühnenbild ist sehr gut für ein Stück mit vielen Umbauten gemacht und auch die Musik ist nicht schelcht. Nicht schlecht, weil kein einziger ausgebildeter Musicalsänger dabei ist, aber das Stück trotzdem wie ein Musical rüberkommt. Das Theater verzichtet hierbei auf Gastschauspieler (bis auf Nowak und Giraud, sind aber ehemalige Ensemblemitglieder) und schafft es trotzdem. Bestreiten kann man nicht, dass manche Gesänge nicht so ganz einwandfrei waren und der Chor zu leise, doch wenn man das von einem Stadttheater und einer Eintrittskarte von max. 20 € erwartet, dann ist man hier vollkommen falsch am Platz. Das Musical wird von allen Seiten nur gelobt und auch Hr. Dr. Huhn, damit was er auf die Beine gestellt hat. Es wird sicherlich nicht demnächst abgesetzt und Vorstellungen werden weiterhin ausverkauft sein. Ich kann es nur jedem weiterempfehlen, der nicht eine Weltklasseproduktion am Broadway, sondern ein Meisterwerk am Stadttheater erwartet. Man wird es nie bereuen sich in das Musical hineingesetzt zu haben!

K.S.


24640
Schöne Unterhaltung, gute Besetzung

22.02.2008 - wirklich gut gemacht! Ich fand es sehr interessant, wie Opernsänger in einem Musical zurechtkommen und es war echt erstaunlich, wie gut es geklappt hat! Allerdings kam der "Mozart" dagegen nicht recht an... ein zartes Stimmchen gegen solche Energie?! Geht nicht, allerdings trotzdem Respekt für die große Rolle und alles und gespielt war es auch sehr gut :)
Allerdings muss ich mich schokojr anschließen... der Chor war sehr schlecht zu verstehen... wiedereinmal! und auch die Umbautpausen waren nicht gut... das Bühnenbild war allgemein sehr..naja... schlicht für ein Musical!

tak


24337
grandiose Darstellung

06.02.2008 -

sab


24213
schulaufführung

29.01.2008 - Ich habe heute in Zwickau das Musical "Mozart" gesehen. Ich kannte die Musik und war auch schon etwas vorgewarnt, da ich die Besetzung gesehen habe. Leider hat sich mein Verdacht bestätigt und ich kann es nicht empfehlen.
Der Hauptkritikpunkt ist auch bei mir die Besetzung. Der Mozart ist einfach falsch besetzt. Ich hatte ja Mitleid und habe jedes Lied abgewartet und gehofft und er hat das ja mit seinen Mitteln recht geschickt gemacht, aber irgendwann sollte man dann doch singen. Mozart hat so viele schwere Titel zu singen und ich meine singen, dass man als Darsteller selbst so ehrlich zu sich sein sollte und wissen muss ob man es bewältigt oder nicht.
Auch Mozarts Schwester war in der intonation hörbar daneben. Der Vater von Mozart hätte meines Erachtens nach einmal gesagt bekommen müssen dass es keine Wagneroper ist. Man kann dieses Lied "Schließ dein Herz in Eisen ein" doch nicht so singen. Ich habe keinen Text mehr verstanden, die Stimme wurde in der Tiefe so festgesungen das die höhe nur noch gestemmt werden konnte. Weniger ist manchmal mehr!
Das könnte man jetzt noch so weiterführen. Einziger Lichtblick war die wohl das "Gold von den Sternen". Auch diese Sängerin war der Musicalgesangstechnik nicht mächtig, aber sie versuchte es auf ihre Art zu lösen. Es war toll zu sehen, dass man auch als "klassiker" über den Text gehen konnte und nur an einigen Stellen zeigte das man Sängerin ist. Da störte dann auch die klassische stimme nicht denn es war einfach emotional. Also daher von mir großes Lob.
Der Chor ist übrigens nciht zu verstehen. Ich kenne die Texte, aber konnte nur erahnen was da gesungen wurde. Und die Bühnentechnik baut so um, dass man es so sehr sieht dass man sich zum Teil nicht auf das Bühnengeschehen konzentriert sondern auf den umbau.
Alles in allem würde man nicht sagen wäre es eine etwas bessere Schulaufführung , aber wir sind leider im Theater.
Musical soll unbeding dort stattfinden, aber man sollte doch darauf achten etwas besser zu besetzten und nicht nur weil es am Hause Sänger gibt die sowieso bezahlt werden auf Teufel komm raus besetzen.

Sorry aber meine Stimme bekommen sie damit nicht!

N.M.

schokojr


24204
***Genialer gehts nicht mehr***

29.01.2008 - Ich habe "Mozart" zwar noch nicht gesehen, aber weiß
auch so das es ein tolles Stück ist, man sollte die Arbeit die in so einem Stück steckt nicht unterschätzen und Unterbewerten "das gilt für die Person mit den Buh-Rufen" das finde ich echt unfair denn man muss sich auch mal in die Lage der Schauspieler versetzen wie die sich viell. dabei fühlen.
Das ist echt harte Arbeit immer wieder andere Theaterstücke auf die Beine zu stellen und zu presentieren und deswegen haben diese Leute auch den nötigen Respekt verdient.
Ich finde es mutig ihr trotzdem weiter spielt wenn so etwas vorkommt und nich unsicher werdet das könnte nicht jeder!

Ich werde mir das Musical auf jedenfall anschauen



laura?

laura ?


24200
Tolle Show, Unschlagbares Preis/Leistungsverhältnis

29.01.2008 - Auch ich hatte im Vorfeld eher eine Katastrophe erwartet, aber ich wurde mehr als positiv überrascht! Sicher ist die Aufführung mit denen in Wien, Hamburg oder München nicht vergleichbar. Trotzdem kann man dem Haus und seinem Indendanten zu dieser Auführung nur gratulieren, vor allem auch zu dem Mut sich an diesem Stück zu versuchen. Die Inszierung ist gelungen, das Orchester gut, das Bühnenbild zeigt gute Einfälle wie z.B. mit dem Gagevorhang beim Rätsel. Nowka als Wolfgang ist überzeugend und wird bei längerer Spieldauer bestimmt noch besser. Sicher hört man bei dem ein oder anderen Titel, das da Opernsänger und keine Musicaldarsteller singen, aber das stört nicht. Den Buh-Rufer hätte ich übrigens auch rausgeschmissen! Mit einem Fusstritt! Eine wirkliche Frechheit die von der Inkompetenz des Rufers (hier Schreiber "Gera") zeugt. Fazit: Unbedingt hingehen! Für wenig Geld gibt es eine tolle Show.

Schicksalsprinz


23976
Höchstes Niveau bei kleinstem Preis

20.01.2008 - Am vergangenen Freitag haben wirt mit großer Begeisterung die Premiere
von MOZART! im Gewandhaus Zwickau erleben dürfen. Die Inszenierung ist
ganz große Klasse, und kann mit jeder Ensuiteproduktion spielend mithalten.
Das Bühnenbild ist sehr ansprechend gestaltet. Die gesamte Ausstattung ist für
Stadttheater-Verhälnisse einfach perfekt - sowohl Requisiten als auch Kostüme.
Das Ensemble muss sich zwar erst noch mehr einspielen, aber gerade die Showstopper
wie Gold von den Sternen oder Wie wird man seinen Schatten los, sowie die großen
Ensemblenummern sind ganz große klasse und sorgen für Gänsehaus.

Das Publikum am Premierenabend war restlos begeistert und feierte Darsteller
und Orchester mit Standing Ovations über meherer Vorhänge hin.

Fazit: Wenn man es nicht an den Eintrittspreisen erkennen würde, fiele nicht
auf dass es sich bei MOZART in Zwickau um eine Stadttheater-Produktion handelt.
Es war einfach erfrischend MOZART! wieder einmal live zu erleben - völlig frei
von Enttäuschungen - hingehen und anschauen - unbedingt!

Martin


Bitte melden Sie sich an, wenn Sie einen Leserkommentar abgeben wollen.
Neu registrieren | Logon

 
Details können Sie hier nachlesen: Leserkommentare - das ist neu
 
 

 Theater / Veranstalter
Gewandhaus
Gewandhausstr. 7
D-08056 Zwickau
0375/834647
Email
Homepage
Hotels in Theaternähe

 So fand ich die Show
Jetzt eigene
Bewertung schreiben!

 muz-Lexikon
Handlung
"Mozart!" erzählt vom Leben des Komponisten Wolfgang Amadeus Mozart. mehr

Weitere Infos
Das Musical mit Texten von Michael Kunze und Musik von Sylvester Levay feierte am 2. Oktober 1999 in Wien seine Weltpremiere. Die Deutschlandpremiere folgte am 21. September 2001 im Hamburger Theater Neue Flora. Weitere Spielstätten waren Schweden, Japan, Ungarn, Tschechien und Korea.

 Leserbewertung
(15 Leser)


Ø 3.87 Sterne

 Termine

Leider keine aktuellen Aufführungstermine.


© musicalzentrale 2019. Alle Angaben ohne Gewähr.

   DEUTSCHES THEATER MÜNCHEN: BERLIN, BERLIN

   DEUTSCHES THEATER MÜNCHEN: FLASHDANCE

   Wir suchen Dich!

   SOFTWAREBILLIGER.DE

Ein Platz für Ihre Werbung?




   HOTEL.DE

MUSICAL-THEATER


Testen Sie Ihr Wissen! Was läuft aktuell in diesen Musicalhäusern?
Basel: Musical-Theater +++ Berlin: Theater des Westens +++ Berlin: Friedrichstadt-Palast +++ Berlin: Theater am Potsdamer Platz +++ Essen: Colosseum +++ Düsseldorf: Capitol +++ Hamburg: Neue Flora +++ Hamburg: Operettenhaus +++ Hamburg: Theater im Hafen +++ München: Deutsches Theater +++ Oberhausen: Metronom +++ Stuttgart: Apollo-Theater +++ Stuttgart: Palladium-Theater +++ Wien: Raimund-Theater +++ Wien: Ronacher
Alle Theater, alle Spielpläne: Deutschland-Nord, -West, -Ost, -Süd, Österreich, Schweiz, Niederlande, London.


Unsere Seite verwendet Cookies & Google Maps, um Ihnen ein bestmögliches Besuchserlebnis zu bieten. Wenn Sie auf der Seite weitersurfen, stimmen Sie beiden Nutzungen zu. [ X ]
;