Immer wieder wird behauptet, dass das Mittelalter eine trübe wie traurige Epoche gewesen sei. Das Gegenteil beweist Regisseur Matthias Thieme mit seiner Parodie der König Artus Sage am Theater Plauen-Zwickau, die gekonnt jeglichen Klamauk vermeidet. Auch dank eines spielfreudigen Casts gelingt "Spamalot" in Perfektion, wird allerdings von einer unzureichenden Tonanlage in Plauen ausgebremst.
Die Geschichte einer jüdischen Gemeinde im zaristischen Russland, die mit Veränderungen und Vorurteilen konfrontiert wird und deren Bewohner schließlich fliehen müssen, hat auch 60 Jahre nach der Uraufführung des Musicals noch aktuellen Bezug. Dirk Löschner inszeniert den Stadttheater-Evergreen für das Theater Plauen-Zwickau.
Ein Spot richtet sich auf den noch geschlossenen tiefroten Samtvorhang des Vogtlandtheaters Plauen. Eine weiß behandschuhte Hand kommt zwischen den Vorhängen zum Vorschein und deutet dem Publikum gestisch, dass es nicht erwünscht sei, zu filmen, zu fotografieren und um Himmels Willen vor allem nicht mit Papier zu rascheln. Dem schmunzelnden Publikum wird bereits an dieser Stelle klar, dass in den folgenden knapp zweieinhalb Stunden dem Addams-Family-Kult in jeder erdenklichen Weise gefrönt wird. Dabei ist es völlig nebensächlich, dass die Handlung ziemlich vorhersehbar oder der ein oder andere Gag ein ziemlicher Kalauer ist. Es zählt nur, dass es einfach verdammt viel Spaß macht!
"Füttere mich!" Die Geschichte vom Blumenladen-Angestellten Seymour und seiner gefrässigen Pflanze Audrey II ist ein beliebter Stadttheater-Klassiker. Am Theater Plauen-Zwickau inszeniert Christina Schmidt das morbide Musical.
1976 tauchten die Blues Brothers erstmalig in einem TV-Sketch in der NBC-Comedy-Show "Saturday Night Live" auf. Die beiden Männer hinter den schwarzen Sonnenbrillen waren die Comedians John Belushi und Dan Aykroyd. Für beide wurde es die Rolle ihres Lebens und die Filmversion wurde zum Kult. Auch in der Bühnenfassung wollen die zwei Brüder "nur" Musik machen, um ein Waisenhaus zu retten. Dabei stürzen sie von einem Fiasko in das nächste.
Wer schon einmal die Idee gehabt hat, die missliebige Verwandtschaft auf elegante Weise um die Ecke zu bringen, der findet in dem 2012 uraufgeführten, bitterbös-schwarzhumorigen Musical mit dem etwas sperrig wirkenden deutschen Titel "Liebe, Mord und Adelspflichten" von Robert L. Freedman (Buch und Gesangstexte) und Steven Lutvak (Musik und Gesangstexte) zahlreiche Anregungen. Cusch Jungs flotte Inszenierung des skurrilen Stoffes gerät auch dank seines präzise agierenden und brillant singenden Casts bei der Premiere in Plauen zum umjubelten Publikumserfolg.
Das 2014 in Chicago uraufgeführte Stück "The Last Ship" thematisiert das Schicksal einer Region, in der die Werften der traditionellen Schiffbau-Industrie zugrunde gehen, Arbeiter, Angehörige und Politiker jedoch für den Erhalt der Arbeitsplätze kämpfen.
Vor 25 Jahren, am 24. Mai 1996, gastierte Rio Reiser in Plauen. Es war sein letztes offizielles Konzert vor seinem Tod am 20. August 1996. Das Theater Plauen-Zwickau erinnert mit diesem Liederabend, bei dem seine Musik im Vordergrund steht, an den Künstler.
Mehrere Begriffe ohne Anführungszeichen = Alle Begriffe müssen in beliebiger Reihenfolge vorkommen (Mark Seibert Hamburg findet z.B. auch eine Produktion, in der Mark Müller und Christian Seibert in Hamburg gespielt haben). "Mark Seibert" Wien hingegen findet genau den Namen "Mark Seibert" und Wien. Die Suche ist möglich nach Stücktiteln, Theaternamen, Mitwirkenden, Städten, Bundesländern (DE), Ländern, Aufführungsjahren...