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Frisurical

Hairspray

Wiederaufnahme der Deutschen Erstaufführung


Es ist alles eine Spur zurückgefahren in St. Gallen. Regisseur Matthias Davids hat die knallbunte Broadway-Parodie kräftig gebleicht. Dank des wasserdichten Buches von Mark o'Donnell und Thomas Meehan funktioniert das. Die Show macht auch in dieser stadttheater- bzw. tournee-tauglichen Variante Spaß, ein richtiger Kracher wie die Broadway-Inszenierung ist sie aber nicht.

(Text: Michael Rieper)

Premiere:15.03.2008
Letzte bekannte Aufführung:11.05.2009


"Hairspray" kann wirklich gut knallige Farben im Übermaß vertragen. Die Kostüme (verantwortlich: Renate Schmitzer) sind zwar bunt, es herrschen aber Pastellfarben vor; warum der jugendliche Held Link Larkin z.B. immer nur in Schwarz-Weiß auftritt, ist nicht nachzuvollziehen. Auch das Bühnenbild von Hans Kudlich sorgt mit seinen baugerüst-ähnlichen Bauten für eine kühle Atmosphäre. Dank ihrer Beweglichkeit und einseitiger Verkleidung mit verschiedenen Hintergrundmotiven sind sie sehr variabel für Ortswechsel einsetzbar, nur an Atmosphäre hapert es.
Jede einzelne der Hauptpersonen ist ein lebendiges Klischee, bei deren Darstellung ebenfalls gerne übertrieben werden darf; erst dann wird die Geschichte des sympathischen Underdogs Tracy, die sich allen widrigen Umständen zum Trotz gegen das fiese Mutter-Tochter-Gespann von Tussle durchsetzt und zum Fernsehstar wird, zu einem wirklichen Märchen. Aber genau diese Übertreibungen vermisst man an vielen Stellen auf der Bühne.
Rasmus Borkowski als Frauenschwarm Link und Nadine Schreier als Oberzicke Amber bieten zwar gesangliche Highlights, bleiben aber darstellerisch blass. Eine Lehrstunde im Pointensetzen erteilt ihnen Gudrun Schade als Ambers ebenso zickige Mutter Velma, die jeden ihrer Auftritte voll auskostet. Mit der stärksten Stimme des Abends sorgt Amanda Whitford in der Rolle der Motormouth Maybelle für Gänsehaut-Momente.
Im Mittelpunkt des Interesses steht aber natürlich Familie Turnblad, und hier besonders Mama Edna. Einen dramaturgischen Grund, diese Figur von einem Mann spielen zu lassen, gibt es nicht, aber gerade darum, weil es einfach nur das i-Tüpfelchen auf den vielen spaßigen Übertreibungen des Abends ist, ist die Rolle zu einem Star-Vehikel geworden, bei der die renommierten Darsteller Schlange stehen. In St. Gallen fiel die Wahl auf Fernseh-Entertainer Ralph Morgenstern. Und genau wie sein Fatsuit, der ihm zwar einen dicken Oberkörper verschaffte, (die nicht gepolsterten) Arme und Beine aber als unpassend dünn erschienen ließ, passte ihm die ganze Rolle noch nicht wie angegossen. Sein Sprechgesang steht Edna ganz gut, doch in den Dialogszenen sieht der Zuschauer immer wieder zuviel Morgenstern und zu wenig liebende, zweifelnde, sich sorgende oder ängstliche Mama Turnblad. Besser liegt Morgenstern der Part der Ehefrau: Das Showstopper-Duett "Du bist zeitlos für mich" mit Gatten Wilbur (liebenswert verrückt und damit absolut rollendeckend: Walter Andreas Müller) ist seine beste Szene.
Ilse La Monaca strahlt in jeder Szene den entwaffnenden Optimismus aus, mit dem Tracy den Hürden des Lebens begegnet. Mit einer soliden gesanglichen Leistung wird sie den Anforderungen dieser Rolle gerecht, manchmal wünscht man sich aber von ihr ein bisschen mehr Power in Stimme und Darstellung. Schließlich schreckt Tracy vor schwierigen Wegen nicht zurück.
Wolfgang Adenberg zeichnet für die Übersetzung einiger handlungstragener Songs verantwortlich. Die Sitte, dass nicht mehr alle Songs übersetzt werden, greift zurzeit im Musical-Business immer mehr um sich. Doch ob die Produzenten sich damit einen Gefallen tun? Welchen Respekt bringen die Verantwortlichen damit einerseits dem Publikum und andererseits dem Autoren entgegen, wenn ein geringer Teil der Lieder dem Zuschauer mit einer Übersetzung nähergebracht werden soll, für den Rest sich diese Mühe aber nicht zu lohnen scheint?
Darüber hinaus ist die Auswahl der sogenannten "handlungstragenden" Songs in St. Gallen eher fragwürdig ausgefallen. Der erwähnte Showstopper für die Turnblads im zweiten Akt gehört dazu. Im Grunde genommen besteht er aus einer Aneinanderreihung mehr oder weniger direkter Liebeserklärungen des Ehepaares. Das ist ohne Zweifel amüsant ("Du bist wie'n stinkiger Käse, du wirst nur reifer - nicht alt!"), bringt das Geschehen aber kaum weiter. "Welcome to the Sixties", aus dem viel mehr über die Familiensituation der Turnblads herauszuholen ist, oder "I Can Hear the Bells" und "Without Love" - die Lieder über das stärker im Mittelpunkt stehende Paar Tracy und Link - sind mit Sicherheit nicht weniger handlungstragend.
Dennis Callahans Choroegraphien sind schwungvoll und machen Cast und Publikum Spaß, ähneln dabei aber sehr den Original-Schritten der Broadway-Inszenierungen. Bei aller Freude über den Mut, einen der größten Broadway-Erfolge des Jahrzehnts an ein Stadttheater im deutschsprachigen Raum zu holen, bleibt die Frage, ob die Original-Inszenierung nicht auch in anderen Aspekten stärker als Vorbild hätte dienen sollen.


Buch: Mark O'Donnell + Thomas Meehan
Musik: Marc Shaiman
Orchestrierung: Steve Sidwell
Liedtexte: Scott Wittman und Marc Shaiman
Nach dem Film von John Waters
Deutsche Dialoge: Jörn Ingwersen
Deutsche Liedtexte: Wolfgang Adenberg


(Text: Michael Rieper)




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Kreativteam

Musikalische Leitung Robert Paul
Inszenierung Matthias Davids
Choreografie Dennis Callahan
Bühne Hans Kudlich
Kostüme Renate Schmitzer
Musical Supervisor John Gladstone Smith
Lichtdesign Guido Petzold
Tondesign Frank Sattler
Stephan Linde
Künstlerische Beratung Dagmar Windisch


Besetzung

Tracy Turnblad Ilse La Monaca
Edna Turnblad Ralph Morgenstern
Wilbur Turnblad Walter Andreas Müller
Penny Pingelton Christina Ogink
Corny Collins Frank Winkels
Link Larkin Rasmus Borkowski
Amber von Tussle Nadine Schreier
Velma von Tussle Gudrun Schade
Motormouth Maybelle Amanda Whitford
Seaweed J. Stubbs Marcel Rocha
Little Inez Walesca Frank
Mr. Pinky, u.a. Christian Intorp
Prudy Pingelton, u.a. Vera Schweiger
The Dynamites Nyassa Alberta
Ava Brennan
Kudra Owens
Ensemble Jennifer Boone
Ava Brennan
Nyassa Alberta
Kudra Owens
Maria Palliani
Marie Schmieder
Ingetje Wielenga
Jessica Francois
Filipe Baracho
Davide Bellotta
Simon Eichenberger
Fabio Liberti
Roderick de Leeuw
Robb Morris
Marcelo Pereira



Zuschauer-Rezensionen

Die hier wiedergegebenen Bewertungen sind Meinungen einzelner Zuschauer und entsprechen nicht unbedingt den Ansichten der Musicalzentrale.


33 Zuschauer haben eine Wertung abgegeben:


25327
Ganz OK

31.12.2009 - Fand die Show ganz ok!

Finde Ilse auch sonst immer fantastisch.

Nur ist sie für mich keine Tracy. Viel zu dünn und leider nur niedlich.

Kathryn S.


25957
Gute Laune pur

31.12.2009 - Die Anreise aus München war den Spaß wert. Solch ein hohes Niveau in allen künstlerischen Bereichen war nicht ansatzweise zu erwarten.
Dafür durften wir dann zweineinhalb Stunden ein Ensemble in blendender Spiellaune erleben, eine Regie die detailverliebt ist und durchgehende typgerechte Besetzungen.
Nur der Wechsel zwischen einigen Songs in deutsch, andere in englisch hat gelegentlich gestört.
Und selbst das Publikum war zwei Stunden begeistert und gab verdiente Standing Ovations!

Harpo


26403
Richtig spassig

31.12.2009 - Wir haben uns richtig gut unterhalten am letzten Sonntag Nachmittag.

Eine kurzweilige Inszenierung (meine 8-jährige Tochter fragte kein einziges Mal, wie lange es denn noch dauere ;-)

bunte Kostüme und tolle Perücken!

eine Band, die es versteht die Puppen tanzen zu lassen

und ein spielfreudiges, gesanglich überzeugendes Ensemble....

was will man mehr. Na ja, ich als "alte Tanzmaus" hätte mir von Dennis Callahan mehr Inovation erhofft.....aber als Teil des Ganzen sind die Choreografien rund und zügig.

Ein kleiner Wermutstropfen ist, dass die meisten Songs trotz der Ankündigung einer "Deutschen Erstaufführung" in Englisch gesungen werden. Wer kein Englisch versteht oder die Story nicht kennt, bleibt auf der Strecke. Schade.

Trotzdem mein Tipp: geht hin und geniesst 2 Stunden Sixties pur!

Gaby Meier-Felix


27356
naja

03.01.2009 - Warum Herr Borowski als Musicalstar gehandelt wird weiss er wahrscheinlich selber am besten, der rest ist mittelmass nur herr Morgenstern macht glücklich, das allein ist die reise nicht wert gewesen.

hannibal (3 Bewertungen, ∅ 3.3 Sterne)


26654
einfach der oberhammer

14.06.2008 - Ich war vor 2 Wochen in St. Gallen und ich war einfach beeindruckt. Vom Bühnenbild,den Kostümen, dem Cast, einfach von allem, Es ist genial. Freue mich schon wenn es im September wider Premiere feiert....wieder in St.Gallen....

metz


26323
Nett

24.05.2008 - Ich muss sagen, dass ich mehr erwartet habe. Klar die Musik ist 1 a aber die gab es vorher schon. Die deutsche Umsetzungen hätte man besser machen können. Teilweise ist es deutsch dann englisch.... ich habe mich sehr über die Besetzung von Link gefreut und fand ihn mit am besten.... Auch Edna und "ihr" Mann aber sonst war ich nicht zufrieden.

Michaela


25917
Es lebt von der Musik

29.04.2008 - Also ich muss sagen es lebt von Musik die einen fast vom Stuhl haut, dafür finde ich einige Darsteller Schauspielerisch nicht besonders. Aber man sollte es sich anschauen.

Jana H.


25889
Genial!

28.04.2008 - Für diese Show meine absolute Empfehlung! Die Show macht einfach Spaß, die Darsteller sind toll, es ist verdammt lustig (und selbst wenn die Witze nicht tiefgründig sind ... lieber unter Niveau amüsiert als über Niveau gelangweilt, nicht wahr? ;-) ), und und und ... einfach geil :-)

Chica


25746
Überflüssig

21.04.2008 - Es strotzt von fehlbesetzungen, die Regie ist harmlos und nicht flott, Dialogwitz findet nicht statt und das gros der Besetzung kann nicht schauspielen,überflüssig.

Kinnelar


25659
absolut sehenswert

17.04.2008 - Haben die Show letzte Woche gesehen und waren beeindruckt vom Schwung der Inszenierung sowie von den Darstellern.
Rundum ein gelungene Darbietung und ein Musical das die Reise wert ist

cultura


25564
einfach der hammer

11.04.2008 - ich war vor 2 wochen da und muss sagen, einfach genial. und diese leute die sage es sei schlecht, die sollte man mal über gesang und so aufklären. geht doch mal in die oper o.ä.

hairsprayer


25417
macht spaß

03.04.2008 - Toller abend!

Reicht aber leider nicht an den Original Film.

Trotzdem hatte ich viel Spaß!

Lukas B.


25353
Fantastisch!

31.03.2008 - Entschuldigt bitte, ich weiß, es soll auf Vorkritiken möglichst kein Bezug genommen werden. Aber ich habe das Gefühl, dass eine kleine Clique (oder gar eine Einzelperson) unter verschiedenen Namen versucht, eine exzellente und liebenswerte Produktion herunterzuschreiben. Leute - glaubt nichts, was ihr nicht selbst gesehen habt! Die Besetzung ist erstklassig, die Choreographie mitreißend und die Regie super! Und tatsächlich den einigermaßen misslungenen Film über diese Produktion zu stellen, ist geradezu aberwitzig.

Lester Rubin


25324
Nur zu empfehlen!

30.03.2008 - Nachdem ich die Kritiken hier gelesen habe, bin ich mit einiger Skepsis nach St. Gallen gefahren. Das war zum Glück völlig unbegründet - Ilse la Monaca ist klasse als Tracy! Und überhaupt die nahezu komplette Cast hat überzeugend und mit viel Spaß an der Sache gespielt und gesungen. Ralph Morgenstern trotz Storchenbeinen grandios als Edna, Gudrun Schade überragend als Velma van Tussle, die Amber hat mich stimmlich fast vom Sitz geweht. Insgesamt hat sich die weite Reise absolut gelohnt - hoffentlich kommt's auch endlich mal nach Deutschland. Gerne auch mit dieser Cast. Top!

cathy


25322
Geheimtipp

30.03.2008 - 29.03.2008 in St. Gallen. Ilse La Monaca als Tracy ist eine Idealbesetzung. Sie lebt Tracy und man fühlt sich tatsächlich in die 60er versetzt. Herr Morgenstern als Edna ist der Oberhammer. Lustig und einfach genial. Eine bessere Besetzung hätte ich mir für die Edna nicht vorstellen können. Gudrun Schade als Velma ist auch wunderbar!Tolles Schauspiel und erst diese Stimme! Auch ganz toll sind die Dynamites die hin und wieder über die Bühne singen und tanzen... =) Rundum gelungenes Stück. Nur die Musik hätte etwas lauter sein können! Ansonsten...weiter so! Hoffentlich kommt Hairspray bald nach Deutschland!

Julia B.


25312
... ist keine Reise wert

29.03.2008 - Habe mich so gefreut
... aber leider nicht, wie erwartet.

Die Tracy geht so gar nicht.

:-(

Jumbo


25298
Besser den Film gucken

28.03.2008 - Also ich kann nur sagen das man lieber den Film gucken sollte. Texte sind zum Teil auf deutsch dann wieder auf englisch gesungen. Eine Tracy (meine persönliche Hauptfigur) ist in dem Stück nicht zu finden, denn Ilse bei aller liebe hat nur eine Seite dargestellt und ist "NUR" süß. Das langweilt. Gut das es da noch Ralf Morgenstern gibt.

Andrea Beul


25278
schade

27.03.2008 - Ich verstehe nicht, wieso Rasmus Borkowski seit Mozart in Wien Rollen annimmt, die entweder für ihn nicht geeignet sind, oder ihm schlicht eine Nummer zu groß sind. Von allen Jungdarstellern nimmt er die bedenklichste Entwicklung. Eine glatte Fehlbesetzung, vor allem, was seine Stimme betrifft.
Diese Show hätte in dieser Form nie produziert werden dürfen. Ganz offensichtlich ist die Übersetzung nicht rechtzeitig fertiggeworden. Songs auf Englisch und wahlweise Deutsch zu bringen, ist absurd.
Ich kann beim besten Willen nichts Positives an dieser Produktion finden. Das Lichtdesign war okay.

troy


25274
Geniales Musical - alles andere grauenhaft

26.03.2008 - Hätte nie gedacht, daß man dieses tolle Musical, derart verunstalten kann.
Nach meiner Meinung hat diese Inzenierung nicht ansatzweise den Charme und den Flair der Filme und der Original Inzenierung. Natürlich ist es jedem Regisseur selbst überlassen und man ist auch gespannt auf neue GUTE Ideen. Aber die St. Gallener Version wirkt nur wie die billige Nachahmung eines fantastischen Stoffes.

Und das Hauptproblem - denke ich - liegt an der Besetzung. (Mit außnahme Amanda Whitford als Motormauth Maybelle & Gudrun Schade) Ralf Morgenstern macht seine Sache auch OK, aber er ist einfach keine Edna. Walter Andreas Müller dagegen passt wie die Faust aufs Auge.

- Soweit ist ja alles noch ganz gut, aber Rasmus Borkowski kann sich anstrengen, wie er möchte, er wirkt eher wie ein Milchbubi, als wie DER Frauenheld. Frank Winkels versucht sich mit mehr schlecht als rechtem Schwiegermutti Charme über die Bühne zu retten. Und auch Penny und Amber (Ogink & Schreier) füllen bei weitem nicht das, was die Vorlage bietet.

Aber der grauenhafte Höhepunkt war und ist Ilse La Monaca als Tracy. Wobei ich einwenden muß, daß man der Darstellerin nicht wirklich den Strick draus drehen sollte, sondern dem Regisseur.
Eine derartige Fehlbesetzung hätte ihm schon nach den ersten Proben auffallen müssen.
Das wichtigste ist bei Tracy Turnblad nicht nur das bei La Monaca fehlende darstellirische Können. (Ein versuchtes niedliches Herumgegrinse reicht leider nicht aus.) Sondern erfüllt sie leider schon gar nicht die "körperlichen" Vorraussetzungen, die für eine Tracy unabdingbar sind. Es gibt doch sicherlich im deutschsprachigen Raum (denn eine bessere Aussprache wäre bei ihr auch schön gewesen) viele gutbeleibte Darstelleinnen, die sich mit Freude in die Rolle der Tracy geschmissen hätten.

Letztendlich bin ich froh, daß ich wenigstens hier meine Meinung zu diesem "Theater-Abend" abgeben kann.

Nur ganz wichtig: Dies ist meine persönliche Meinung

Jürgen Tjorden


25245
Nicht so wie erwartet

25.03.2008 - Also manch einem Vorredner von hier muss ich zustimmen. Sorry aber sogar Tracy spricht mit Akzent und das ist sehr sehr Schade. Außerdem fand ich Sie nicht so toll besetzt. Ralf Morgenstern ist sehr witzig, aber bin mir auch nicht sicher ob es nirgens einen besseren gegeben hat, der vielleicht nicht allzu bekannt, aber geeigneter gewesen wäre.
Die Musik ist unschlagbar und der Spaß ist auch zu sehen, aber bei der ein oder anderen Besetzung hätte man woanders suchen müssen.

Perdita K.


25208
Ich war begeistert!

23.03.2008 - Mir hat die Aufführung sehr gut gefallen und die Stimmung war super, das Publikum hat sehr gejubelt.
Die Leistung der Darsteller war toll und besonders überzeugend war meiner Meinung nach Ralph Morgenstern! Aber auch die anderen haben ihre Rollen toll gespielt.

Michi


25197
Tolle Show

23.03.2008 - Tolle Show mit Topbesetzung. Die Schweiz kann stolz sein, dass es St. Gallen immer wieder schafft, Musicalshows auf solch einem hohen Niveau zu präsentieren. Vielleicht hätte man nicht alle Stars (Ausnahme WAM) aus dem Ausland einkaufen müssen...

P.P:


25196
Naja

23.03.2008 - Ehrlich Leute ist Musical eine sooo seichte Sache ausser Herrn Morgenstern geht das gar nicht, warum nur besetzt man Herrn Borkowski.Wieder so ein gemachter sogennanter Star, Painlich

Tina


25191
Die Stimmung war grandios!

22.03.2008 - Ich war ebenfalls in der Show und habe niemanden gesehen, der gegangen ist. Einige Leute haben sich etwas weiter nach vorne gesetzt, weil die ersten drei Reihen ja erst nachträglich dazu kamen und deshalb dort noch einige wenige Plätze frei waren.
Es gab standing ovations und die Leute haben geklatscht und gerufen und alle waren begeistert!
Und dies ist auch kein Wunder bei einer so tollen Inszenierung, bei der wirklich alles stimmt und vor allem die grandiose Cast durch absolut überzeugende Leistungen hervorsticht!

Tina


25184
daneben

21.03.2008 - war in der gleichen show, nicht voll das haus und viele gingen, witzig wars auch nicht und ich fands daneben

lissie


25145
Nicht zu toppen

19.03.2008 - Habe gestern die zweite Vorstellung gesehen. Meine Hände tun noch weh und ich bin heiser vom Jubeln, denn so etwas hab ich im deutschsprachigen Raum noch nicht gesehen. Begeisternd die Darsteller, rasant die Choreographie, gewitzt und schnell die Inszenierung, dazu ein transparentes, verwandlungsreiches Bühnenbild, crazy Kostüme und nicht zuletzt die turmhohen Frisurenkreationen. Holt euch Karten, solange es noch welche gibt!

Cappucino


25142
Super!

19.03.2008 - Eine tolle, schriller, schräge Inszenierung!
Natürlich können einige Darsteller noch an sich arbeiten. Aber Ralf Morgenstern als Edna ist fantastisch, und mit Walter Andreas Müller ein unschlagbares Team welches das Publikum sofort auf seiner Seite hat.
Erwähnt sein auch Amanda Whitford als Motormauth Maybelle, die gänsehaut erzeugt wenn sie singt.

Das Bühnenbild steht der Broadway version in nichts nach, auch hier, könnten hie und da ein Lämpchen mehr nicht schaden aber im gesammten ein sehr aufwändiges, farbiges, Bühnenbild, das unterhält und spass macht sich anzusehen.

Die Frisuren und Kostüme sind wie es sein soll schrill, schräg und farbenprächtig.

Was ich schade finde ist das nicht mehr Songs ins Deutsche übersetzt wurden, da die Songtexte ja auch sehr witzig sind, geht halt oft etwas witz verloren, weil das Publikum es nicht versteht.

Ein überzeugende, unterhaltsame, Musical inszenierung, die sich vor dem Amerikanischen Original in keinster Weise verstecken muss.
Zum Lachen, mitfeiern und auch ein wenig zum nachdenken. HAIRSPARAY im Stadttheater St. Gallen!

Bluedog


25125
Für Morgenstern den Stern

17.03.2008 - Morgenstern und Frau Schweiger waren Klasse der rest mittelmässig bis ungeniessbar.das Schlusslicht der arrogant spielende und leichenblasse Herr Borowski.Nicht die Reise wert gewesen, warte bis was besseres in Zürich kommt.

Karla


25122
Tolle Besetzung, dynamische Inszenierung!

17.03.2008 - Ich habe die Premiere am 15.3.2008 besucht und mir hat die Inszenierung sehr gut gefallen.
Die Besetzung ist erstklassig und die Darsteller agieren mit einer außergewöhnlichen Spielfreude.
Schauspielerisch hat mich Ralph Morgenstern besonders überzeugt und er verleiht der Rolle einen überaus gelungenen, und vor allem nicht übertriebenen, Charakter.
Die Hauptrollen sind top besetzt, wobei mir hier vor allem Gudrun Schade und Nadine Schreier positiv aufgefallen sind!
Besonders begeistert hat mich auch Rasmus Borkowski, der gezeigt hat, dass er auch eine solche Rolle absolut überzeugend spielen (und tanzen) kann.
Erwähnt werden müssen zudem die tänzerischen Leistungen des Ensembles und die gesanglich herausragende Qualität der drei 'Dynamites'!
Die Musik und Choreografie sind erstklassig und die ganze Inszenierung wirkt in sich sehr stimmig.
Die Stimmung im Publikum war hervorragend und ich werde mir das Stück zu einem späteren Termin bestimmt noch einmal anschauen!

Anja


25105
Da lohnt die Reise nicht

17.03.2008 - Also ich habe mich sehr auf das Stück gefreut. Vorallem auf Tracy und Edna war ich mehr als neugierig, da ich ein großer Fan der Filme bin und endlich gibt es die Möglichkeit (außer nach Amerika zu fahren) das Stück live zu sehen. Leider konnten beide meine Erwartungen nicht erfüllen. Da lohnt die ganze Reise nicht. Vorallem gestört hat mich das Tracy nicht so wirkt wie im Original als auch im Musical Film. Auch sonst fängt es an mich wirklich zu nerven wenn man oft kaum ein Wort versteht bei all den Akzenten auf der Bühne. Ich hoffe das das Stück bald nach Deutschland kommt und mit neuer Besetzung überzeugen kann.

Natascha B.


25094
Überragende Inszenierung, fantastische Cast

16.03.2008 - Die St. Galler Inszenierung trumpft auf mit einer wunderbaren Besetzung, großem Tempo und einer verschwenderischen Ausstattung (die dem New Yorker Original vollkommen ebenbürtig ist). Ralph Morgenstern überraschte mich äußerst positiv - man muss seine mütterliche und trocken-humorige Edna einfach lieben! Die Kombination mit Schweizer Lokalmatador WAM trifft ins Schwarze - das Publikum hätte sich nach "Timeless" am liebsten von den beiden adoptieren lassen. Ich habe die New Yorker Tracy geliebt, aber Ilse Monaca legt für mich noch einen Scheit drauf. Ihre Stimme ist nicht so amerikanisch verquäkt und ihre Ausstrahlung so mitreißend positiv, dass man einfach nicht anders kann als mit ihr den Twist tanzen. Und die vielen "Neben"-Darsteller, von denen jeder Einzelne seine Rolle fantastisch ausfüllt - fast eine Unmöglichkeit, wenn man sich vorstellt, dass hier ein Stadttheater im regulären Spielplan ein Musical auf die Bühne bringt.
Dennis Callahan hat wie immer wunderbar witzig und organisch choreographiert, die Musik kommt (unter ganz leichten Abstrichen bei der Tontechnik) knackig rüber, und Matthias Davids' Inszenierung überzeugt mit gelungenen Pointen und menschlichem Antlitz.
Ein Muss!

Torge


25089
Nett

16.03.2008 - Es war ein netter Abend! Die Inszenierung war (leider) nicht so übertrieben und lustig wie das Original. Kostüme und Bühnenbild waren das größte Manko, aber man muss ja auch bedenken, dass es eine Stadttheaterproduktion mit geringem Budget ist. Die Besetzung ist okay, wird aber von der Regie oft alleine gelassen. Herausragend sind Walter Andreas Müller und Ralph Morgenstern, die das Publikum voll im Griff hatten und ein total süßes Paar abgeben!

Georg


25083
Hairspray?

16.03.2008 - Schade, ich habe mir wirklich mehr erhofft von der Produktion.
Warum wurde sich nicht mehr an die Originalinszenierungen gehalten?
Link Larkin sollsexy sein und Frauen zum schmelzen bringen... das tut asmus leider nicht. Er ist sehr klein und hat dieses charmante, was ein Link braucht einfach nicht. Auch wenn er nett singt.
Dasselbe gilt für Corny Collins. Frank Winkels steckt genau zwischen Film Version und Broadway. Konnten sich die Produzenten, oder der Herr Regisseur nicht einigen was sie nun wollen?
Er wirkt definitiv zu unfertig für diese Rolle.
Ralph Morgenstern als Edna mag ja eine nette Idee gewesen sein, aber wenn schon Fatsuit, dann bitte richtig. Oder direkt nen etwas fülligern engagieren. Diese Storchenbeine zum Rest der Figur, lassen die Rolle lächerlich wirken. Schade. Denn Harvey Firstein und auch andere die ich am Broadway sah, waren einfach toll.
Zu guter letzt die gute Ilse..... nett, mehr aber auch nicht.
Wieder wohl ne Sache der Regie. Warum muss für den deutschsprachigen Markt alles so umgeformt werden?
Warum keinen Twang? Wir rennen wie die blöden nach new York in die Theater weil wir es lieben! Und hier bekommt man es europäisiert, weil die Herren meinen, das kommt hier so besser an. I don´t think so.
Im Interview meinte Herr Morgenstern, daß Hairspray sehr rund sei im Original. Das ist es in der tat, und dazu zählen aber auch die characteristischen Stimmen. Ende aus.

Hairspray Fan


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