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Klassiker

Kiss Me, Kate

Der Widerspenstigen Zähmung


Musical-Komödie aus der Feder von Cole Porter, frei nach dem Shakespeare-Stück "Der Widerspenstigen Zähmung" ("The Taming of the Shrew"). Inszeniert von Ana Christine Haffter, in den Hauptrollen Milko Milev und Marianne Larsen.

(Text: cl)

Premiere:30.09.2006
Letzte bekannte Aufführung:17.07.2008


Die Idee zu einem Musical mit dem Stoff der Komödie „Der Widerspenstigen Zähmung“ geht auf das Jahr 1935 zurück – da war die widerborstige Katharina/Kate schon seit rund 350 Jahren in verschiedenen Bearbeitungen für die Bühne zu sehen. Das erfolgreiche Musical von Cole Porter ging nach seiner Uraufführung 1948 in New York um die ganze Welt.

In ihrem Buch behielten die Autoren die für Shakespeare typische Technik des Theaters auf dem Theater bei, ersetzten aber die Szenen der Rahmenhandlung mit dem Trunkenbold Sly, dem in den Gemächern eines Lords von einer Schauspieltruppe „Die Zähmung“ vorgeführt wird, durch einen völlig neuen, zeitgemäßen Handlungsstrang.
Die Komödie ist geschickt zu einer Fassung zusammengestellt, in der unter größtenteils wörtlicher Übernahme der Originaltexte die wichtigsten Szenen der Vorlage aufgegriffen werden. Parallel zur adaptierten Handlung der Shakespeare-Komödie zieht sich auch durch die neue Rahmenhandlung das Motiv des streitlustigen Paares, hier Lilli und Fred, das sich schließlich zusammenrauft.

In klassischer Musical-Manier ist die Musik komponiert: Eingängige Melodien, jazzige Gesang-Tanz-Einlagen und die parodistische Verarbeitung von Walzern der Wiener Operette sorgen für unterhaltsame Stimmung. Auch die Songtexte prägen diese Musical-Komödie: Sie sind witzig und bisweilen ausgesprochen bissig!
Der sprachliche Gegensatz von elisabethanischem Englisch und moderner Alltagssprache ermöglicht amüsante, fließende Übergänge von einer Inhaltsebene zur anderen. Das Einbeziehen von Vorgängen hinter der Bühne ist eine zusätzliche Raffinesse, die die Anforderungen an eine Inszenierung von „Kiss me, Kate“ umso reizvoller machen.
Ana Christine Haffter wird diese Beziehungskomödie zusammen mit der Ausstatterin Stefani Klie auf die Bühne bringen. Dabei wird sie das humorvolle Wechselspiel auf doppeltem (Bühnen-)Boden, das Hin- und Herschlüpfen von der „echten“ Theaterrolle in die jeweilige Shakespeare-Figur, keine Szene lang außer Acht lassen.

Musik und Gesangstexte: Cole Porter
Deutsch von Günter Neumann

Musikalische Leitung: Stefan Diederich
Inszenierung: Ana Christine Haffter
Bühne, Kostüme: Stefanie Klie
Choreinstudierung: Wolfgang Horn
Choreographie: Mirko Mahr

Chor und Ballett der Musikalischen Komödie
Orchester der Musikalischen Komödie

In den Hauptrollen:

Fred Graham/Petruchio: Milko Milev
Lilli Vanessi/Katharine: Marianne Larsen
Lois Lane/Bianca: Katja Kriesel
Bill Calhoun/Lucentio: Andreas Rainer
Hattie: Sabine Töpfer
Paul: Alexander Voigt
Harrison Howell: Karl Zugowski
Harry/Baptista: Ullrich Graichen
Hortensio: Peter Paul Haller
Gremio: Jens Lützner
1. Ganove: Ralph Morgenstern / Torsten Süring
2. Ganove: Folker Herterich




Zuschauer-Rezensionen

Die hier wiedergegebenen Bewertungen sind Meinungen einzelner Zuschauer und entsprechen nicht unbedingt den Ansichten der Musicalzentrale.


4 Zuschauer haben eine Wertung abgegeben:


15194
Immer noch heiß

31.12.2009 - Endlich wieder Cole Porter in Leipzig auf der Bühne. Damit kann sich Sachen glücklich schätzen, denn in Dresden an der Staatsoperette laufen von Amerikas Komponisten-Genius noch "Anything goes" und "Can-Can". Nun also "Kiss me, Kate" in Leipzig. Eigentlich muss sich jede neue Inszenierung ja an der farbenprächtigen und genial arrangierte MGM-Verfilmung aus dem Jahr 1953 messen lassen, denn in diesen jazzigen und swingenden Arrangements kling Porters Musik einfach am besten. Und um es mit drei Worten zu sagen: Sie kann es. Schon die Ouvertüre und die erste Nummer "Premierenfieber" werden so fabelhaft und mitreißend orchestriert, dass man sich wünschen würde, die Musik würde nie aufhören zu spielen (Gibt's hier 'ne Zugabe?). Leipzigs "Kate" ist ebenso wunderbar choreographiert mit einem genial aufgelegten Ballett und auch der Chor tanzt hier und da mit, singt aber ansonsten genial die Chorus-Nummern wie "Es ist viel zu heiß" und "Bianca", einem Song, der eine Entdeckung ist, da er im MGM-Musical nur instrumental enthalten ist. Bei aller Euphorie bleibt die Enttäuschung über das Textbuch oder dessen Umsetzung oder beides. Vielleicht hat sich auf dem Buch der Spewacks in den letzten 56 Jahren wirklich zuviel Staub niedergelegt, so dass der Wortwitz heute kaum noch zündet. Geklappt hat es meist, wenn viel Klamauk im Spiel war (mit den Ganoven) oder man die Textparts als Boulevard spielte. Wenn Milko Milev den Fred spielt und Cornelia Horak die Lilli gelingt die Inszenierung zu einem Meisterwerk. Hier also das Fazit: 2 Sterne für Cole Porters geniale Musik und Stefan Diederichs ebenso geniale Orchestrierung, 1 Stern für die "Premierenfieber"-Reprise am Ende, 2 Sterne für die beiden Ganoven Ralph Morgenstern und Folker Herterich, 3 Sterne für Ballett, Chor und die Choreograhie von Mirko Mahr, 1 Stern für einige sehr amüsante Regie-Einfälle, aber 4 Sterne Abzug für ein nicht mehr so modernes Buch und dessen Umsetzung. Macht - summasumarum - 5 Sterne. Glückwunsch.

holiday


26791
Naja... schöne Momente

13.07.2008 - Manchmal saß ich nur da und hab überlegt, was ich morgen einkaufen muss. Dann saß ich aber auch wieder da, hab mich gut unterhalten gefühlt und hab versucht, der Geschichte zu folgen.
Es gab immer wieder schöne Momente, mit guten Darstellern. Allen voran Marianne Larsen, die mit klassischer, wie Belttechnik überzeugt. Zu erwähnen sind noch Thorsten Frisch, Sabine Töpfer und Alexander Voigt, die mit Spielfreude überzeugen.
Fazit: Ein schöner Abend mit deutlichen Längen. Trotzdem empfehlenswert.

Petrucchio (6 Bewertungen, ∅ 4 Sterne)


23787
viel zu heiß

11.01.2008 - Ich mag das Stück. Die Musik ist toll und Marianne Larsen hat das Talent zur Kate. Ihr "Kampf dem Mann" ist einfach nicht zu toppen. Auch Ralph Morgenstern als Ganove ist ein sehr amüsanter Part. Ich freue mich auch schon auf die nächste Vorstellung. Über die Umsetzung reden lieber nicht... Aber die Musik und die Darsteller holen alles wieder raus, vor allem diese pinke Bühne. *pfui*

one-from-the-vaults


15139
Zu lange Dialoge

15.10.2006 - Sobald die Songs kommen, ist der Musical-Himmel ganz nah: Die Solisten sind stimmlich und auch spielerisch sehr gut, Chor und Ballett vollbringen eine fulminante Leistung und das MuKo-Orchester unter Stefan Diederich bringt den Saal zum Kochen: Allerdings sind in der Inszenierung beide Handlungsstränge nicht ausreichend miteinander verbunden, gerade die Shakespeare-Szenen erschöpfen sich irgendwann, vielen treffsicheren Lachern fehlt es einfach an Subtilität und die Dialoge sind einfach viel zu lang, sodass man sehnsüchtigst auf die Musik wartet. Schade eigentlich, das Stück sowie Sänger, Tänzer und Orchester versprechen eigentlich mehr...

Heffalump


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D-04177 Leipzig
+ 49 341 12 61 261
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