Sekretärinnen sind, was Männer gerne wären: einfach unersetzlich. Nicht nur, dass ohne sie nichts läuft. Auch niemand sonst birgt ein so tiefes Reservoir an ungestillten Sehnsüchten. Ein Abend mit Schlagern und Songs von Knef bis Ramazotti, von Hollaender bis Hagen, von Gershwin bis Franklin.
"Wenn uns auch so manches fehlt, humorlos sind wir nicht!" Unter diesem Motto findet die kleine, aber charmante Produktion des Klassikers ihr lachwilliges Publikum. Das Ensemble aus Profis und ambitionierten Laien bedient die nicht wirklich bühnenerfahrenen Nonnen mit viel Engagement. Ein schmissiges Musikkonzept tröstet allerdings nicht über sehr statische Momente
im Bühnengeschehen hinweg.
Die Träume der Tippsen, witzig und unterhaltsam. Mit Songs wie "Für mich soll’s rote Rosen regnen", "Bei mir bist du schön", "I Wanna be Loved by You" und "Ich bin ein Mädchen aus Piräus". Landgraf-Tourneeproduktion.
Das Wirtschaftswunder der 50er und frühen 60er Jahre hat ein wohlgenährtes (Westdeutsch-)Land hervorgebracht. Aber unterschwellig brodelt es, und es ist abzusehen, daß der hausgemachte Mix aus Verdrängung der deutschen Vergangenheit und Konsumterror bald überkochen wird.
Das Wirtschaftswunder nimmt seinen Lauf. Das „deutsche Fräuleinwunder" geht über die Straßen, Theodor Heuss philosophiert und Fritz Walter schießt das Tor zur Weltmeisterschaft. „Wir sind wieder wer" war einer der Slogans dieser Jahre. Die fünfziger Jahre, das waren aber auch: der Beginn des Kalten Krieges, Wasserstoffbomben und Atomtests, der 17. Juni 1953 in Berlin und eine Vergangenheit, die verdrängt wurde. Und nach den Schlagern kamen die Beatles und die Rolling Stones, die den Aufbruch einläuteten.
Die letzten sieben Tage im Leben Jesu - kein Historienschinken und kein Kirchenchoral, sondern ein Stück über Superstars, die von der Öffentlichkeit manipuliert werden. Und die an den unmenschlichen Erwartungen, die an sie gestellt werden, zerbrechen können.
"Ich esse meine Suppe nicht! Nein, meine Suppe ess' ich nicht!" sprach Kaspar am ersten Tage. Am zweiten war er schon deutlich dünner, am vierten wog er vielleicht noch ein halbes Lot und am fünften Tage war er tot. Die grotesken Geschichten aus "Der Struwwelpeter" haben die britischen Regisseure Julian Crouch und Phelim McDermott mit der Musik von Martyn Jacques zu einer schrägen Junk Opera gemacht.
Mehrere Begriffe ohne Anführungszeichen = Alle Begriffe müssen in beliebiger Reihenfolge vorkommen (Mark Seibert Hamburg findet z.B. auch eine Produktion, in der Mark Müller und Christian Seibert in Hamburg gespielt haben). "Mark Seibert" Wien hingegen findet genau den Namen "Mark Seibert" und Wien. Die Suche ist möglich nach Stücktiteln, Theaternamen, Mitwirkenden, Städten, Bundesländern (DE), Ländern, Aufführungsjahren...