Dieses 1879 uraufgeführte, oft auch als Musical bezeichnete Stück ist eine kongeniale Mischung aus schillernder Musik und der Dialog- und Situationskomik, die bereits Größen des 20. Jahrhunderts wie Monty Python und Mister Bean erahnen lässt. Es handelt vom Piratenlehrling Frederik, der den Piraten von Penzance eröffnet, dass sein Freibeuter-Leben auf einem Missverständnis beruhe.
Hugo von Hofmannsthals 1911 uraufgeführtes Stück über einen reichen Mann, der mit der Endlichkeit alles Irdischen und seinem eigenen Tod konfrontiert wird, ist nicht nur bei den Salzburger Festspielen ein fester Programmpunkt. Das Staatstheater Cottbus zeigt unter freiem Himmel die im Jahr 2018 uraufgeführte Musicalversion, die eine Überarbeitung der gleichnamigen Rockoper ist.
Mit ihrem Werk schufen der Komponist Andrew Lloyd Webber und sein Textdichter Tim Rice Anfang der 1970er Jahre einen Prototyp für das Genre der Rockoper, die trotz ihres ernsten Inhalts als Show konzipiert ist. Geschickt verbindet das Textbuch biblische Geschichte mit dem damals aktuellen Zeitgeist der Studentenbewegung und erzählt von den letzten sieben Tagen im Leben von Jesus.
In Georges' Drag-Club an der französischen Riviera ist sein Lebenspartner Albin alias Zaza der Star. Das Leben des schwulen Paares gerät aus den Fugen als Georges' Sohn ausgerechnet die Tochter eines ultrakonservativen Politikers heiraten will. Das Staatstheater Saarland zeigt Jerry Hermans Liebeserklärung an das Anderssein in einer Inszenierung von Tom Gerber.
Seit dem vergangenen Jahr hat sich das Theater Regensburg mit den deutschsprachigen Erstaufführungen von "Come from Away" und "Merrily We Roll Along" zu einem überraschenden Musical-Hotspot entwickelt – und darf sich seit dieser Spielzeit sogar offiziell Staatstheater nennen. Damit lag die Messlatte für die weiteren Produktionen natürlich hoch. Umso bemerkenswerter ist es, dass Regensburg ihren Kurs fortsetzt und mit "Charlie und die Schokoladenfabrik" gleich die nächste Erstaufführung präsentiert. Die Inszenierung von Ulrich Wiggers punktet mit einer hervorragend aufgestellten (Haus-)Besetzung...
Professor Henry Higgins setzt das Blumenmädchen Eliza Doolittle einem phonetischen Drill aus, um zu beweisen, dass man aus einer Rinnstein-Göre eine feine Dame formen kann. Das 1956 uraufgeführte Musical inszeniert am Anhaltischen Theater Generalintendant Johannes Weigand.
Dass Kurt Weill nach seiner Emigration während der Zeit des Nationalsozialismus in den USA am Broadway höchst erfolgreich war, ist bei uns wenig bekannt. Das erfolgreichste Stück dieser Schaffensphase, "Ein Hauch von Venus", steht in einer soliden Produktion mit Schwächen auf dem Spielplan des Schleswig-Holsteinischen Landestheaters.
Es ging ein Raunen durch die deutsche Musical-Landschaft, als das Theater Koblenz zu Recht stolz verkündete, man habe die Rechte an der Deutschen Erstaufführung von "Kristina från Duvemåla", dem schwedischen National-Musical, bekommen. Mit dieser prestigeträchtigen Produktion wollte man das Theater nach seiner Sanierung feierlich eröffnen. Doch weil sich die Arbeiten länger hinziehen als geplant, gibt es in dieser Spielzeit nur drei gekürzte konzertante Aufführungen. Intendant Markus Dietze nennt sie "Appetithappen". Es fühlt sich aber mehr wie ein Provisorium an.
Düstere wie blutrünstige Sondheim-Perle, die der Komponist selbst als "schwarze Operette" bezeichnet. Im Stück rächt sich der unschuldig verurteilte Barbier Benjamin Barker als "Sweeney Todd" am korrupten Richter Turpin. In Mrs. Lovett, einer Pastetenbäckerin, findet er eine kongeniale Vertraute.
Mehrere Begriffe ohne Anführungszeichen = Alle Begriffe müssen in beliebiger Reihenfolge vorkommen (Mark Seibert Hamburg findet z.B. auch eine Produktion, in der Mark Müller und Christian Seibert in Hamburg gespielt haben). "Mark Seibert" Wien hingegen findet genau den Namen "Mark Seibert" und Wien. Die Suche ist möglich nach Stücktiteln, Theaternamen, Mitwirkenden, Städten, Bundesländern (DE), Ländern, Aufführungsjahren...