Der Musical-Klassiker schlechthin - 2017 in einer Freilichtinszenierung auf dem Chemnitzer Theaterplatz. Die Wiederaufnahme ab Sommer 2018 zieht ins Opernhaus ein.
Wetten, dass man mit Hilfe von Sprach- und Benimmunterricht aus einem proletarischen und vorlauten Mädchen den strahlenden Mittelpunkt der Gesellschaft schaffen kann? Henry Higgins gewinnt nicht nur diese Wette, sondern auch das Herz seiner Schülerin Eliza.
Der Broadway-Klassiker von Oscar Hammerstein II über eine Mississippi-Dampfbootcrew und ihre persönlichen Konflikte gilt als das erste Musical überhaupt, das sich mit sozialkritischen Fragen beschäftigt und gesellschaftliche Probleme wir Rassismus thematisiert. In Dresden inszeniert die französische Regisseurin Pascale-Sabine Chevroton, die musikalische Leitung übernimmt Michael Ellis Ingram.
Finden Matt und Luisa zueinander, obwohl ihre Väter sich ihnen gegenüber so verhalten, als seien ihre Familien verfeindet? Das auf einem französischen Lustspiel basierende Musical war seit seiner Uraufführung im Jahr 1960 42 Jahre lang 17.162 Mal am Off-Broadway zu sehen und gehört damit zu den meistgespielten Werken der amerikanischen Theatergeschichte.
Jede Uraufführung ist ein Wagnis. Bei "Der Mann mit dem Lachen" punktet die Staatsoperette Dresden mit einer sehenswerten Ausstattung und einem darstellerisch wie gesanglich präsenten Hauptdarsteller. Regisseur Andreas Gergen poliert die matte Vorlage von Frank Nimsgern (Musik), Tilmann von Blomberg (Buch) und Alexander Kuchinka (Liedtexte) mit seiner temporeichen Inszenierung gehörig auf. Der ganz große Wurf ist das Stück in dieser Fassung allerdings nicht.
Die 1943 uraufgeführte Musical Comedy "One Touch of Venus" ist mit 567 Vorstellungen in Folge Kurt Weills größter Erfolg am Broadway. Das Liebesduett "Speak Low" erreichte mühelos Top-Platzierungen in den Hitlisten und entwickelte sich durch Aufnahmen von Nat King Cole, Billie Holiday und Ella Fitzgerald zum Jazzstandard.
Ein Lachgas-süchtiger, sadistischer Zahnarzt mit Darth Vader-Kostümfetisch, exotisch-botanische Alien-Soulgirls und blutrünstige Pflanzen – der Stoff, aus dem Alpträume sind. Genauer: Figuren aus dem Alptraum eines kleinen Jungen, der auf dem Weg zum Zahnarzt ausgerissen ist und in einem alten Gewächshaus in einen unruhigen Schlaf fällt. Die Idee, die trashige Kult-Story rund um die fleischfressende Audrey II in eine Rahmenhandlung einzubetten, ist nur eine von vielen Pluspunkten von Ulrich Wiggers‘ wunderbar skurriler Inszenierung des vielgespielten Musical-Frühwerks von Alan Menken. Ein imposantes, farbintensives Bühnenbild, opulente Ausstattung, beeindruckende Lichttechnik und eine treffsicher besetzte Cast machen das Stück zu einem Must-See der aktuellen Saison.
Ein Wirbelsturm weht Dorothy samt Haus und Hund vom ländlichen Kansas ins zauberhafte Land Oz. Doch auch dort ist nicht alles im Lot... Der Kinderbuchklassiker von L. Frank Baum als Musical, angelehnt an den gleichnamigen Hollywood-Kultfilm mit Judy Garland.
Zwischen Roaring Twenties und den Schrecken des Dritten Reichs. Das Opernhaus Magdeburg wartet im November mit einer Neuinszenierung des Kander/Ebb-Klassikers "Cabaret" auf. Regie übernimmt Sebastian Ritschel.
Ursprünglich 1930 als "Girl Crazy" aufgeführt wurde Gershwins romantische Komödie um den Erben einer New Yorker Bankiers-Dynastie mit Broadway-Ambitionen in den 90ern runderneuert und mit Songs aus anderen Produktionen (u.a. "Shall We Dance", "A Damsel in Distress") erweitert. Es inszeniert Erik Petersen, die Hauptrollen übernehmen Bettina Mönch und Dirk Weiler.
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