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Uraufführung

Vivaldi - Die fünfte Jahreszeit

BaRock-Oper


© Barbara Pálffy/Volksoper Wien
© Barbara Pálffy/Volksoper Wien
In dieser neuen Form der BaRock-Oper verbindet die Volksoper traditionelle barocke und moderne Pop-Musiken, die gar nicht so weit auseinander liegen. Erzählt wird das aufregende, skandalträchtige und dramatische Leben des "roten Priesters" Antonio Vivaldi, dem Superstar der Barockmusik schlechthin. In der Titelrolle ist Drew Sarich zu erleben.

(Text: Volksoper/hh)

Premiere:03.06.2017
Letzte bekannte Aufführung:24.11.2018


Libretto von Angelika Messner
Liedtexte von Christian Kolonovits und Angelika Messner



Verwandte Themen:
News: Das Programm der Volksoper Wien 2016/17 (21.04.2016)



Kreativteam

RegieRobert Meyer
DirigentChristian Kolonovits
ChoreographieFlorian Hurler
Bühne und KostümeChristof Cremer


Besetzung

Antonio Vivaldi Drew Sarich
Carlo Goldoni
Kaiser
Boris Pfeifer
Kardinal Ruffo Morten Frank Larsen
Annina Giró Rebecca Nelsen
Caffarelli, ein Kastrat Thomas Lichtenecker
Die Mutter Sulie Girardi
Der Vater
Kardinal Ottoboni
Wolfgang Gratschmaier
Gasparini Thomas Sigwald
Toni
Paolina Giró
Julia Koci
Loni
1. Schauspielerin
Apollonia
Marie-Luise Schottleitner
Clara
2. Schauspielerin
Chiara
Sarah Weidinger
Cati
3. Schauspielerin
Catarina
Mai Leeb
Gasparini
Erzbischof
Alexander Pinderak
Erster KardinalJoachim Moser
Zweiter KardinalStefan Tanzer
Antonio als KindJonas Ambrosch




Produktionsgalerie (weitere Bilder)

© Johannes Ifkovits
© Johannes Ifkovits
© Barbara Pálffy/Volksoper Wien
© Barbara Pálffy/Volksoper Wien
© Barbara Pálffy/Volksoper Wien
© Barbara Pálffy/Volksoper Wien
© Barbara Pálffy/Volksoper Wien
© Barbara Pálffy/Volksoper Wien
© Barbara Pálffy/Volksoper Wien
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Zuschauer-Rezensionen

Die hier wiedergegebenen Bewertungen sind Meinungen einzelner Zuschauer und entsprechen nicht unbedingt den Ansichten der Musicalzentrale.


2 Zuschauer haben eine Wertung abgegeben:


31934
Viva la musica

27.11.2018 - VIVALDI - DIE FÜNFTE JAHRESZEIT ist wieder einmal ein Historienmusical und eine Künstlerbiografie auf einer Wiener Theaterbühne.
Das Werk ist überaus gelungen, sehenswert und unterhaltsam geworden.
Das Stück kommt ausgesprochen fragmentarisch daher. Aber das ist wohl dem Wesen der biografischen Stücke, die einen ganzen Lebenslauf umspannen, geschuldet.
Schlaglichtartig werden einige mehr oder weniger relevante Lebensstationen von Antonio Vivaldi ins Zentrum der Betrachtung gerückt. Da auch nicht all zu viel über Vivaldi historisch gesichert ist, nimmt sich der Autor auch die Freiheit der Fiktion. Es macht auf jeden Fall Sinn, sich vorher kurz mit einer Inhaltsangabe zu beschäftigen.
Buch und Text sind durchaus zweckdienlich, erreichen aber nicht die Stärke und Nachhaltigkeit der großen Klassiker dieses Genres, wie z.B. ELISABETH oder EVITA.
Letztendlich wird Vivaldi auch nicht als getriebene, gequälte Künstlerseele mit inneren Konflikten gezeichnet. Er durchlebt vergleichsweise gelassen seine Zeit und reagiert auf äußere Einflüsse und Zeitgenossen.
Dementsprechend unaufgeregt und unpathetisch ist die Darstellung Drew Sarichs in der Titelrolle.
Sehr viel mehr Feuer und Temperament packt Boris Pfeifer in seine Rolle des Vivaldi Biografen Carlo Goldoni und füllt damit die Bühne mit prallem Leben und Energie.

Was bleibt von einem Ausnahmekünstler und seinem Werk stellt sich in der Rahmenhandlung des Musicals die Rockband "Vivaldi" die Frage.
Es bleibt die Musik und die Inspiration für kommende Generationen.
Und so ist wohl auch dieses Musical zu verstehen.
Die musikalische Seite ist der Höhepunkt von VIVALDI.
Hochverdient hat Komponist Christian Kolonovits für die Musik und die Arrangements den Deutschen Musical Theater Preis 2017 erhalten.
Mit großer Könnerschaft variiert und zitiert er die Barock-Thematik und das Werk Vivaldis. Er führt das Ganze fließend und bruchlos zu zeitgenössischen Pop-, Rock- und Musicalklängen und auch wieder zurück. Die Komposition ist wie kaum ein anderes Musical der jüngeren Vergangenheit abwechslungsreich, kraftvoll und eigentlich genial zu nennen und entspricht damit der zitierten Fünften Jahreszeit Vivaldis.

kevin (152 Bewertungen, ∅ 3.3 Sterne)


31468
Hochs und Tiefs

08.07.2017 - Rezensierte Vorstellung: 12.6.17

Für mich eine schwer zu bewertende Vorstellung. Zuerst: ich habe mich ganz gut unterhalten gefühlt - aber mit Abstrichen.
Die Rahmenhandlung ist -Verzeihung- einfach Schrott. Und ärgerlich. Sie ist nicht nur schlecht geschrieben, sondern auch schlecht gesungen. Die Mädchen der Rockband "Vivaldi" (hach wie witzig!), die verschollene Noten des roten Priesters suchen, haben ganz passable Stimmen. Sie sind aber keinesfalls geeignet, "Rocksongs" zu interpretieren. Dazu sind sie zu schwach, da fehlt einfach der Wumms dahinter. Man sieht und spürt das Engagement, aber das allein reicht nicht, schon gar nicht, wenn die Rahmenhandlung so doof ist.
Wenn dann das eigentliche Stück losgeht, ist man dann aber relativ schnell versöhnt. Ich fand das Stück ansonsten sehenswert, ohne große Längen. Einige Kritiker bemängelten das Fehlen von Ohrwürmern. Das kann ich so nicht teilen. "Lebenslange Haft" blieb mir sofort im Ohr hängen, auch "Ein Jammer, dass er Priester ist" und mein persönlicher Favorit über "Rom, die Stadt der Kastraten". Herausragend fand ich die Kostüme. Bunt, grell, übertrieben, aber nie geschmacklos und mit stimmigen Farbkonzept. Einfach toll. Der Auftritt von Thomas Lichtenecker als Kastrat Caffarelli ist der Knaller.
Es singen ausnahmslos tolle Sänger, auch der Chor brilliert. Bisweilen war die Tonabmischung nicht immer einwandfrei, aber noch akzeptabel.
Highlight und für Fans auf alle Fälle der wichtigste Grund, sich die Sache anzusehen, ist Drew Sarich. Man nimmt ihm den Vivaldi 100%ig ab. Er gibt den Lebens- und liebenslustigen Rebellenpriester, der sowohl die Slapstick beherrscht (Weihrauchallergie), als auch die Enttäuschung (am Anfang, wenn er darüber singt, dass Anna ihn verlassen hat), als auch laute Verzweiflung (lebenslange Haft). Natürlich hat er den Rocker im Blut und wirkt im Totenkopf-T-Shirt genauso authentisch wie in der Soutane. kolonovits sagt selber, er hätte Drew Sarich die Rolle auf den Leib geschneidert. Das sieht man nicht nur, man hört es. Da passt jeder Ton, da schwingt sich Drews Stimme mit absoluter Sicherheit in höchste Höhen. Phänomenal. Das macht einfach Spaß. Zu Recht ist ihm beim Schlussapplaus frenetischer Beifall sicher.
Mein Fazit: Für Drew-Fans ein 5-Sterne-Muss, für alle anderen ebenfalls – mit Abstrichen – empfehlenswert und auf alle Fälle -auch durch das sehr ausführliche Programmheft- wieder was gelernt!

Schlosine (2 Bewertungen, ∅ 3.5 Sterne)


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