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Komödie

Hello, Dolly!

Man braucht ein Frauchen


Amerikanische Musical Comedy aus den 1960ern, für das Oldenburgische Staatstheater inszeniert von Aron Stiehl.

(Text: rj)

Premiere:22.10.2004
Letzte bekannte Aufführung:18.06.2005


Schon vor dem ersten Vorhang geht die Show los: Dolly Gallagher Levi (Marcia Parks) begrüßt die Zuschauer im Foyer und verteilt Visitenkarten mit dem Aufdruck "Dienstleistungen aller Art". Der Saal wird dunkel, man wartet auf die Ouvertüre, doch nein, ganz in Erinnerung an alte Hollywood-Glanzzeiten des Musicals erklingt die aus dem Kino wohl bekannte MGM-Fanfare und ein brüllender Löwe erscheint auf der Bühne.
Durch und durch klassisch inszeniert blieb die Show in der entsprechenden zeitlichen Eingliederung. Kostüme und Kulissen sind naturgetreu und historisch meist korrekt angesiedelt. Über die Playboy-Bunnys als Serviererinnen im "Harmonia Garden" mag man anderer Meinung sein, aber es bleibt ein zumindest optisch sehr reizvoller Einfall. Gelegentliche textliche Anspielungen auf das tagespolitisches Geschehen (z. B. Hartz IV) werden nur sehr vereinzelt und pointiert gesetzt.
Hohes Tempo, Spielfreude und Witz sorgen dafür, dass das Stück nicht allzu verstaubt wirkt. Schauspielerisch und tänzerisch tut sich besonders Barnaby Tucker (Arne David) hervor. In der Rolle der Hutmacherin Irene Molloy überzeugt Magdalena Schäfer, die sich vor allem durch ihr komisches Talent und ihr angenehm operettenhaftes Gehabe gut in den Inszenierungsstil einbringt.
Gesanglich gibt es nichts zu meckern, allerdings bleibt die im Vergleich zu anderen Musicalproduktionen sehr klassische Stimmfärbung (vor allem der Damen) Geschmackssache. Wer sich mit einem gesanglichen Operettentouch anfreunden kann, findet auch an der musikalischen Seite durchaus Gefallen. Das Orchester setzt unter Leitung von Jason Weaver die schwungvolle Musik Jerry Hermans gekonnt um.
Die tänzerischen Anteile waren an externe Tänzerinnen vergeben worden. Nach der Choreographie von Michael Schmieder wirbeln diese über die Bühne. Zum Teil mit kleinen darstellerischen Anteilen versorgt, gliedern sich die Tanznummern gut ein und unterlegten, ganz im Zuge der klassisch-hollywoodesken Inszenierung, auch Nummern, die sonst gerne mal ohne Tanz über die Bühne gehen. Dem Titelsong und Showstopper hätte man aber vor allem musikalisch etwas mehr Drive gewünscht.
Buch von Michael Stewart. Musik und Gesangstexte von Jerry Herman. Nach "The Matchmaker" von Thornton Wilder. Deutsch von Robert Gilbert.

(Text: Helge Giepz)






Kreativteam

Musikalische Leitung Jason Weaver
Inszenierung Aron Stiehl
Choreographie Michael Schmieder
Choreographische Assistenz Sandy Schlumm
Bühne und Kostüme Karen Fries
Chor Thomas Bönisch
Dramaturgie Astrid Reibstein.


Besetzung

Mrs. Dolly Gallagher Levi Ks. Marcia Parks
Ariane Arcoja
Horace Vandergelder Jens Müller-Rastede
Cornelius Hackl Thomas W. Kuckler
Thomas Winter
Barnaby Tucker Arne David
Thomas L. Dietz
Irene Molloy Magdalena Schäfer
Mary Kehl
Minnie Fay Irina Wischnizkaja
Ambrose Kemper Daniel Behle
Ermengarde Insina Lüschen
Mona Tawussi
Rudolph Stefan Vitu
Ernestina, Dollys Freundin Norina Scalorbi
Richter Marne Ahrens
Tänzerinnen Paula Ebeling
Stefanie Felisiak
Claudia A. Gerber
Ilka Humpert
Xenia Linke
Sandy Schlumm
Necmiye-Ayla Steinert
Ivonne Stüwe
Cornelia Waibel
Sabrina Heidemarie Wolfram
Swing Marla Weedermann



Zuschauer-Rezensionen

Die hier wiedergegebenen Bewertungen sind Meinungen einzelner Zuschauer und entsprechen nicht unbedingt den Ansichten der Musicalzentrale.


8 Zuschauer haben eine Wertung abgegeben:


4975
Genial mit Namenskrankheit

31.12.2009 - Wir hatten das Stück einst selbst auf Englisch inszeniert, allerdings noch mit der original Bühnenfassung (The Matchmaker). Ich muss sagen, dass die Musikinszenierung des Stücks mehr als genial ist und auch die Sänger/Tänzer und vor allem das groß angelegte Bühnenbild passen wunderbar zu diesem Musical. Es ist einer der Musicals, bei denen man eine derartige Riesenschow ála Cabaret erwartet und sie auch bekommt.
Thomas Winter als Schauspieler des Cornelius Hackl gefiel mir überaus.
Was allerdings störend war, waren die falsch ausgesprochenen Namen (als Kenner der englischen Fassung besonders schmerzhaft ein Mrs. Leeevi und Mr. Vondergälder zu hören).
alles im allen allerdings ein sehr gutes Stück, herzlichen Glückwunsch

Roman Pertl


5036
Gelungener Nachmittag

31.12.2009 - Konnte meinen Ehemann endlich mal überreden mit mir in ein Musical zu gehen. Es war wirklich sehr amüsant, vor allen Dingen die gezielt eingesetzten aktuellen Pointen in der Richterszene. Die Darsteller gefielen mir ausnehmend gut (vor allem Cornelius Hackl und Barneby Tucker). Aber auch die weiblichen Darstellerinnen überzeugten mich. Mein Mann schwärmte allerdings mehr von den jungen Damen des Ballets.

Musicalfan


5141
Toilles Bühnenbild, prima Tänzerinnen

28.03.2005 -

Felsenbirne


4562
L

20.02.2005 -


4096
Amüsant!

22.01.2005 - Tolle Tänzerinnen!

Helga


3869
super

02.01.2005 -

inge


3646
Langweilig

20.12.2004 -

Frohsinn


2998
Super Tänzerinnen, die alles aufmischen

10.11.2004 -

Meyer


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 muz-Lexikon
Handlung
Erzählt wird die Geschichte der verwitweten Heiratsvermittlerin Dolly Levi, die im Jahre 1890 den wohlhabenden, aber geizigen Kaufman Horace Vandergelder aus Yonkers verkuppeln soll. mehr

 Leserbewertung
(8 Leser)


Ø 3.38 Sterne

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