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Historien-Epos

Les Misérables

Das Lied des Volks


Alain Boublils und Claude-Michel Schönbergs Epos um Lieben und Leiden vor dem Hintergrund der Pariser Juli-Revolte in einer Neuinszenierung von Kurt Josef Schildknecht. Mit dabei: Ansgar Schäfer (Valjean / Enjolras) sowie Katharine Mehrling (Eponine).

(Text: cl)

Premiere:07.12.2007
Letzte bekannte Aufführung:06.07.2008


Seit der Uraufführung 1985 war das weltberühmte Musical nur in wenigen „Remakes“ der Originalinszenierung zu sehen. Nach einigen gelungenen Versuchen an anderen Theatern, zuletzt sehr erfolgreich am Saarländischen Staatstheater Saarbrücken, möchte das Meininger Theater nach einer längeren Pause die Tradition eigener Neuinszenierungen im Bereich Musical fortsetzen. Der Bilderbogen um die Pariser Juli-Revolte vereint geschickt Massenszenen mit Momentaufnahmen berührender Einzelschicksale. Popularität der Erzählweise und Komposition verbinden sich hier mit sozialpolitischem Engagement wie bei kaum einem anderen Musical. Der musikalische Stilreichtum verdichtet sich mit einer Mischung aus Pop und Klassik zu zahlreichen Ensemblestücken, Hymnen, Chorälen und natürlich zu den weltberühmten Songs. Die Vorlage lieferte der gleichnamige Roman aus dem Jahre 1862 von Victor Hugo. Die Geschichte um den ehemaligen Häftling Jean Valjean und der Pariser Arbeiteraufstand ist ein Klassiker der französischen Literatur.

Der bekannte deutsche Songschreiber Heinz Rudolf Kunze übertrug „Les Misérables“ ins Deutsche. Seine direkte Sprache und sein musikalisches Gespür für Rhythmus und Farbe gesungener Texte prägen seine Übersetzung.

Regie führt Kurt Josef Schildknecht, der als Regisseur von Musicals internationale Erfolge feierte, so an der Oper Graz, am Opernhaus in Genf und in seiner Zeit als Intendant am Saarländischen Staatstheater in Saarbrücken. Für das Bühnenbild zeichnet der Wiener Rudolf Rischer. Die Kostüme entwirft Gera Graf.

Besetzung:
Jean Valjean - Guido Baehr
Javert - Michael Jeske
Fantine - Felicitas Breest
Marius - Erwin Belakowitsch
Enjolras - Ansgar Schäfer
Eponine - Katharine Mehrling
Cosette - Maria Rosendorfsky
Thénadier -Max Reimann
Mme Thénadier - Lydia Bicks

(Text: Theater)





Zuschauer-Rezensionen

Die hier wiedergegebenen Bewertungen sind Meinungen einzelner Zuschauer und entsprechen nicht unbedingt den Ansichten der Musicalzentrale.


7 Zuschauer haben eine Wertung abgegeben:


25977
Naja

04.05.2008 - Die eher schwache Regie samt dem choreographischen Einheitsbrei wurde durch die fast optimalen Gesangsdarbietungen der Darsteller wieder ausgeglichen.

Für Les Mis Fans am 25.04.2008 keine Offenbarung, jedoch netter Theaterabend, nur durch die Darsteller gerettet.

Tanja


23738
Toll!

08.01.2008 - Gute Darsteller, super Kulissen, einfach nur Toll!

Christin


23715
Sehr gute Show

07.01.2008 - Als ich am 04.01.08 die Vorstellung in Meiningen besuchte, hat eine grandiose Cast gespielt. Ich kann diese Aufführung nur weiterempfehlen! 7 Minuten Schlußapplaus und Standing Ovation sprechen für sich.

Charlotte Meyer


23693
Echt Spitze

06.01.2008 - Kann man echt jedem empfehlen. Super Kulisse, super Darsteller! Einfach genial!

Karin


23687
Absolut sehenswert!

06.01.2008 - Da ich ein begeisterter Musicalfan bin, hab ich mir damals die Großproduktionen von Les Miserables in Duisburg und Berlin angeschaut! Ich muß sagen, Hut ab vor Meiningen! Wenn man so ein Musical in so einem kleinen Theater so großartig umsetzt, kann man sich vor allen Beteiligten nur tief verbeugen! Wem es nicht gefällt, der soll ruhig weiter bis zu 120,-€ für die Großproduktionen ausgeben! Ich persönlich geh da lieber 5 mal nach Meiningen! Liebe Meininger macht weiter so, ich bleibe Euch treu!

Ralf


23679
mässig

05.01.2008 - fad und sehr mittelmässig.keine oper und dennoch zu statisch,schade

gerda


23457
Uneingeschränkt sehenswert mit kleinen Ärgernissen

27.12.2007 - Schildknecht setzte schon in Saarbrücken auf starke Theaterbilder, die auf viel rot-grün-weißes Licht, Nebel und sparsamen Requisiten ebenso setzen, wie fließende Bildübergänge. Besonders Ideenreich wird die Rückseite der Barrikade durch immer neue Detailbeleuchtungen und Wände aus den Schnürboden zu immer neuen Spielorten. Regelrecht peinlich wird es, wenn am Ende über den Sängern ein weißes Tuch gespannt ist, auf dem zunächst noch stimmungsvoll die Trikolore projiziert wird, dann aber unterschiedliche Länderflaggen gezeigt werden. Ärgerlich, wenn eine mustergültige Inszenierung im Schlussbild so in pädagogischen Kitsch abrutscht.
Und noch etwas ärgert: An der Bühnenrampe steht ein zwei Quadratmeter großer Leuchtkasten, der unglaublich vorhehrsehbar immer dann erstrahlt, wenn ein Sololied ansteht. Man reibt sich die Augen vor so viel Einfallslosigkeit, wenn dann die Sänger der Reihe nach auf ihn treten. Guido Baehr nimmt man den alternden Valjean hab. Er gehört ganz klar zu den besten deutschsprachigen Interpreten dieser Rolle.
Als Javert überzeugt Michael Jeske mit Präsenz und Präzision.
Ebenfalls aus Saarbrücken hat Schildknecht die Eponine mit Katharine Mehrling besetzt. Heute keine Unbekannte und zu Recht stimmlich und schauspielerisch gut aufgestellt, auch wenn sie fast zu viel Schönheit und Ausstrahlung verliehen bekommt.
Max Reimann und Lydia Bicks begeistern als Ehepaar Thenardier. Gut besetzte Solisten runden die Ensembleleistung ab: Felicitas Breest (Fantine), Ansgar Schäfer (Enjolras), Erwin Belakowitsch (Marius) und Maria Rosendorfsky (Cosette).

Die musikalische Leitung liegt bei Scott Lawton, der aus dem Orchestergraben Beachtliches schallen lässt. Er dirigiert sehr zügig, was besonders bei den Chorstücken die musicalungeübten Sänger an die Grenzen der Textverständlichkeit bringt (Chöre: Sierd Quarré). Im Arrangement lässt er und die Tonmischung Individualität zu und so hört man keinen wabernden Einheitsklang. Wohltuend besonders bei den Einsätzen der E-Gitarre. (Was übrigens die Frage aufwirft, ob nicht ein rockigeres Neuarrangement interessant wäre.)
Schade, dass bei der Premiere viele Mikoporteinsätze verpasst wurden oder teilweise blechern ausgesteuert waren. Bei so viel fürs Auge, kann man das aber angesichts der Kraftanstrengung für die Staatsoper verzeihen.

(Die Vollständige Rezension findet man in der nächsten Ausgabe der "musicals")

Marcus Leitschuh


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