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Musical-Komödie

Das Apartment

I'll never fall in love again


Der kleine Angestellte Chuck Baxter träumt von zwei Dingen – seiner hüb­schen Kollegin Fran und einer bescheidenen Karriere. So willigt er ein, als die Herren aus der Chefetage plötzlich die Vorzüge seines Appartements ent­decken und es für gewisse Stunden mieten wollen... Seine Gefälligkeit spricht sich rum. Und immer öfter muss Chuck seinen Feierabend draußen vor der Tür statt in den eigenen vier Wänden verbringen. Als er eines Tages auch Fran in seiner Wohnung findet, trifft er eine Entscheidung... - Bühnenfassung eines Billy-Wilder-Films.

(Text: Theater)

Premiere:25.11.2006
Letzte bekannte Aufführung:06.01.2007


Besetzung:
Chuck Baxter - Tommaso Cacciapuoti
J. D. Sheldrake - Thorsten Tinney
Fran Kubelik - Susi Banzhaf
Dr. Dreyfuss - Hans-Peter Kurr
Dobitch u.a. - Oliver Hermann
Kirkeby u.a. - Uwe Serafin
Vanderhof - Burkhard Heim
Marge u.a. - Katrin Gerken
Miss Olson u.a. - Natascha Clasing
Eddie - Andreas Böther

Musiker:
Piano - Rainer Schnelle
Saxophon, Flöte - Andreas Böther
Bass - Henning Kiehn
Schlagzeug - Thomas Himmel

Regie - Frank-Lorenz Engel
Musikal. Leitung - Andreas Böther
Choreografie - Mecki Fiedler
Bühne - Birgit Voß
Kostüme - Cornelia Nier
Dramaturgie - Anja del Caro

(Text: Theater)





Zuschauer-Rezensionen

Die hier wiedergegebenen Bewertungen sind Meinungen einzelner Zuschauer und entsprechen nicht unbedingt den Ansichten der Musicalzentrale.


3 Zuschauer haben eine Wertung abgegeben:


gute Darsteller

01.02.2007 - Obwohl das Stück sicherlich nicht der große Wurd ist und das Bühnenbild leider doch stark eingeschränkt wurde, ist der Abend gelungen.
Dies ist vor allem den sehr guten Darstellern zu verdanken. Hauptdarsteller Tommaso Cacciapuoti ist genau der richtige "Junge von Nebenan", mit dem sich jeder irgendwie identifiziern kann. Susi Banzhaf ist in den Hamburger Theatern längst Inventar. Sehr gut aber auch alle anderen wie Thorsten Tinney, Katrin Gerken (herrlich komisch betrunken), Natascha Clasing, Burkhard Heim und vor allem Hans-Peter Kurr als Doc.
Was bringt die Bühne als nächstes? Wir sind da!

Hardy


unterhaltsam, aber mit Längen

05.01.2007 - Gerade der erste Akt, in dem eigentlich nicht so richtig viel passiert, zieht sich doch sehr. Im zweiten Teil verdichtet sich das Geschehen dann glücklicherweise, außerdem hat der zweite Akt auch die besseren Songs. Hauptdarsteller Tommaso Cacciapuoti ist ein hervorragende Besetzung für die Hauptrolle: Typ "netter Junge von nebenan" und stimmlich bestens disponiert. Susi Banzhaf hat in Hamburg schon so viel gespielt. Schön, sie hier auch mal in einer nicht-komödiantischen Rolle zu sehen. Sie bringt die tiefen Emotionen der Fran bestens über die Rampe. Abräumer des Abends ist aber Hans-Peter Kurr, dem der trockene Humor des Arztes wie auf den Leib geschrieben ist.

Meikel


Komödie mit Tiefgang

11.12.2006 - Früher war alles besser?
Wenn man dieses Musical aus den späten 60er Jahren besucht, könnte man zumindest für den Bereich Musical auf diesen Gedanken kommen. Und man fragt sich, wieso heutige Musicals zumeist nur noch aus bunten Spektakeln, flacher Handlung und schlechten Texten bestehen.

"Das Appartment" bietet einen unspektakulären, dafür unterhaltsamen gleichzeitig anspruchsvollen Theaterabend. Die Story vom Durchschnittsbüroangestellten, der seine Wohnung stundenweise seinen Vorgesetzten für Schäferstündchen überlässt, um befördert zu werden, ist auch heute noch aktuell. Was tun Menschen nicht alles für die Karriere? Bleibt die Menschlichkeit in einem Grossunternehmen auf der Strecke? Werden die kleinen Leute auch nicht heute noch von den big Bosses ausgenutzt?

Alles Fragen, die man sich inspiriert von diesem Stück hinterher stellen kann.
Das Buch und die Texte von Neill Simon weisen eine Qualität auf, wie man sie heutzutage in grossen Musicals kaum noch findet: die Dialoge sind spitzfindig und hintergründig, oftmals richtig witzig. "Billige" Gags wie in mordernen Shows ("3 Musketiere", "König-der-Löwen") gibts in diesem Stück kaum.

Die Musik ist unterstützend! Dominierend sind die Sprechpassagen. Dabei sind die Musikpassagen wie ich finde optimal fast schon genial in die Handlung eingefügt. Ohrwurmträchtiges gibts allerdings wenig. Die Soundfarbe ist Spätsechziger-Flower-Power-Schlager-Beat. Die Melodien wirken auf heutige Ohren leicht schräg bzw. eckig. Ausnahme sind natürlich die zwei im zweiten Akt gespielten Welthits "Never fall in Love again" und "Raindrops keep falling on my head". Ich denke, jeder kennt diese Lieder und hat die Melodien sofort im Kopf.

Die Cast bietet vor allem schauspielerisch aber auch musikalisch gute bis sehr gute Leistungen. Auch über regie lässt sich kaum meckern, obwohl mir die musikalischen Pausen zwischen den Szenen etwas zu lang erschienen.

Was mich einzig störte: das bei einigen Songs nach einer Strophe deutsch ins englische gewechselt wurde. Den Sinn habe ich nicht verstanden. Ich hätte die Songs wegen des Gesamteindruckes entweder konsequent in deutsch oder englisch gehabt. Vielleicht waren rechtliche Gründe die Ursache für diese Merkwürdigkeit.

Unterm Strich: ein empfehlenswertes Stück Theater, das sich der Musicalfreund nicht entgegehen lassen sollte, zumal dieser einstige Broadwayhit (über 1000 ensuite-Vorstellungen) selten auf deutschen Spielplänen steht. Wegen der Besinnlichkeit passt dieses Stück optimal in die Weihnachtszeit.

Das Altonaer Theater war an einem Freitagabend wie ich schätze zu mindestens 90% ausgebucht. Was beweist: auch unbekanntere Stücke zu scheinbar langweiligen Themen, werden vom Publikum goutiert. Den menschen im saal schien die Show zu gefallen und ich hatte mit meiner Begleitung hinterher beim Glas Wein reichlich Gesprächsstoff.

Hingehen! Gutes Preis-Leistungsverhältnis! Unterhaltung mit Hirn.

Ludwig2


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