Die Bühnen-Adaption eines der erfolgreichsten Hollywood-Filme aller Zeiten war 2020-23 im West End zu sehen und geht nun auf Tour durch Großbritannien.
Mit der Londoner Fassung von "Hercules" legt Disney eine deutlich überarbeitete Version seines 90er-Jahre-Kultfilms als Musical vor – und liefert dabei eine straffere, klarer strukturierte Inszenierung als noch in der Hamburger Produktion. Die Story wurde auf zwei Stunden gekürzt und wird nun fokussierter erzählt, die Übergänge zwischen den Szenen wirken stimmiger und dramaturgisch sauberer gesetzt. Auch visuell legt die West-End-Variante zu: Die Puppen – darunter die vielköpfige Hydra – sind eindrucksvoller integriert und überzeugender eingesetzt. Herausragend ist zudem Luke Brady in der Titelrolle, der mit starker Bühnenpräsenz und stimmlicher Präzision eine glaubwürdige Heldenreise auf die Bühne bringt. Allerdings berührt auch in London die Show zu wenig, um zu den 'Großen' zu gehören.
Die Bühnenadaption des gleichnamigen Films hat nach diversen Stationen in Deutschland nun ein neues Zuhause im Frankfurter English Theatre gefunden. Hier erlebt man die Story um Nachtclubsängerin Deloris Van Cartier in angenehm intimer Atmosphäre, bei der die Discosongs von Alan Menken dank starker musikalischer Umsetzung voll zur Geltung kommen. Ein hervorragendes Ensemble und eine clevere Regiearbeit runden die Feel-Good-Show ab.
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