Wie stellt man das Leben eines Holocaust-Überlebenden im (Musik-)Theater dar? Darf man das überhaupt? Die klare Antwort der Hamburger Kammerspiele lautet: Ja! Die eindrucksvolle Inszenierung von Gil Mehmert zeigt, dass es möglich ist, das dunkelste Kapitel deutscher Geschichte angemessen, berührend und ohne unnötige Dramatisierungen, dafür aber mit Einsatz von Jazz- und Swing-Musik auf die Bühne zu bringen. Das hochkarätige Ensemble um Hauptdarsteller Konstantin Moreth überzeugt sowohl in musikalischer als auch in schauspielerischer Hinsicht.
Investmentbanker Carl-Christian Blau soll eigentlich für einen Super-Deal nach Peking fliegen, doch eine Zwangsneurose hindert ihn daran sein Büro zu verlassen. An dieser Situation hängt ein Glückscoach seinen Vortrag auf und versucht aufzuzeigen, wie Blau glücklich werden kann... Spielszenen und musikalische Nummern wechseln sich ab in dieser Revue von Jan Christof Scheibe.
Die Musical-Komödie hat eine ziemliche Reise hinter sich: vom Theaterstück zur Verfilmung, weiter zur Neuverfilmung mit ein paar Songs von Cole Porter und schließlich – wiederum um zusätzliche Porter-Songs aus anderen Werken erweitert – als Musical zurück auf die Bühne. "High Society" ist sicher kein Höhepunkt des Genres, aber amüsante Unterhaltung. Auch in Heilbronn macht man mit dieser publikumsnahen Stückauswahl nichts verkehrt. Nur hätte der Abend ein bisschen mehr Pep vertragen können.
Neues Musical von Birgit Simmler (Idee, Buch, Übersetzung) und Paul Graham Brown (Musik, englische Liedtexte) um den Kampf eines Wunsiedler Kaufmanns gegen die Kontinentalsperre Napoleons. Er handelt mit der heißesten Schmugglerware des 19. Jahrhunderts - dem süßen, weißen Gold: Zucker.
Frank Abagnale jr. ist ein Charmeur wie er im Buche steht - und ein Hochstapler. Immer wieder nimmt er neue Identitäten an, sucht sich Jobs als Arzt oder Pilot ohne die entsprechende Ausbildung zu haben. Sein ärgster Verfolger ist Inspector Hanratty, doch Abagnale jr. scheint ihm immer einen Schritt voraus zu sein...
Während der Herrschaft der Nationalsozialisten wurden in dem Kinderkrankenhaus in Rothenburgsort zahlreiche schwer behinderte Kinder getötet, nachdem sie als nicht lebenswert eingestuft worden sind. Vor diesem wahren Hintergrund erzählt das Musical von der Studentin Anna, die von den Greueltaten erfährt und versucht die Menschen zu bewegen, sich mit dieser Geschichte auseinander zu setzen.
So richtig will sich das Stück nicht in den Hof der Götzenburg einfügen. Das historische Gebäude hat keinerlei Bezug zum Inhalt und ins Bühnenbild kann man es in diesem Fall auch schlecht integrieren. Wer ausblendet, dass die Verpackung nicht zum Inhalt passt, bekommt gut umgesetzte Sommerunterhaltung geboten, die geschmeidig wie ein Uhrwerk abläuft. Dabei lässt der Start des Stückes Schlimmes befürchten.
Das Musical von Iain Softley und Stephen Jeffreys erzählt vom Engagement der Beatles in Hamburg und den Anfängen der "Fab Four".
Mehrere Begriffe ohne Anführungszeichen = Alle Begriffe müssen in beliebiger Reihenfolge vorkommen (Mark Seibert Hamburg findet z.B. auch eine Produktion, in der Mark Müller und Christian Seibert in Hamburg gespielt haben). "Mark Seibert" Wien hingegen findet genau den Namen "Mark Seibert" und Wien. Die Suche ist möglich nach Stücktiteln, Theaternamen, Mitwirkenden, Städten, Bundesländern (DE), Ländern, Aufführungsjahren...