Im Musical von Peter Lund (Buch) und Thomas Zaufke (Musik) wird das Märchen der Brüder Grimm mit anderen Stoffen aus ihrer Sammlung verquickt und ins Heute transferiert. Was passiert, wenn sich das Rotkäppchen und sein Wolf plötzlich zum Fressen gern haben und wie reagieren darauf die anderen Figuren aus dem Märchenwald?
Die noch einigermaßen frischgebackene zweifache Tony-Preisträgerin Shaina Taub (bestes Buch und beste Musik für "Suffs") hat Shakespeares Komödie "Was ihr wollt" geschickt in ein Musical verwandelt. Auch wenn der melancholische Grundton der elisabethanischen Vorlage ein wenig dem Spaß- und Revuetheater geopfert wird, ist Taub mit abwechslungsreichen, dramaturgisch gut eingearbeiteten Songs ein Stück gelungen, das hoffentlich hierzulande auf vielen Spielplänen auftauchen wird. Beim Jungen Staatsmusical in Wiesbaden übertragen sich Spaß und Energie schon mit dem energiegeladenen Opener.
Das Musical basiert auf dem gleichnamigen Film aus dem Jahre 1983, der in die Geschichte der Pop-Kultur einging mit Songs wie "What a Feeling", "Maniac" oder "Gloria". Zusätzlich zu diesen Hits schrieben Robbie Roth und Robert Cary sechzehn weitere brandneue Lieder für die Bühnenversion.
Am Stadttheater Pforzheim wird unter der Regie von Iris Limbarth die eine oder andere heiße Sohle aufs Parkett gelegt: "Fame" ist für seine Zunft außergewöhnlich, denn der Tanz ist hier doch eher ein prominentes stilistisches Mittel als das zentrale Handlungselement der Geschichte. Diese künstlerische Einordnung gelingt in der Pforzheimer Produktion vortrefflich, sodass zu keinem Zeitpunkt der Fokus der Handlung, der auf dem besonderen Schulalltag eines elitären künstlerischen Bildungstempels liegt, verloren geht. Die enttäuschende Akustik bildet allerdings den großen Schwachpunkt dieser Produktion.
Zehn junge Menschen träumen vom Ruhm und starten ihren Weg an einer Hochschule für Künste. Sie sind auf der Suche nach sich selbst - und finden viel. Vom Film über die die TV-Serie bis hin zum Bühnen-Musical: "Fame" hat in der kommerziellen Verwertungskette recht viele Metamorphosen durchlaufen. Das 1996 mit dem Oliver Award ausgezeichnete Musical ist eine Produktion des Jungen Staatsmusicals.
Der Amerikaner Clifford Bradshaw besucht Berlin und amüsiert sich im berüchtigten Kit-Kat-Klub, wo er auf Sally Bowles trifft. Eine schicksalshafte Begegnung ohne Happy End. Im Gegenteil: Das Berlin der ausgehenden wilden Zwanziger gerät immer stärker in die Fänge des Faschismus.
Musicalfassung des gleichnamigen Mel Brooks Films, der die in Schwarz-Weiß gedrehten Horrorfilme der 1930er Jahre auf die Schippe nimmt. Darin eifert der amerikanische Hirnchirurg Dr. Frederick Fronkensteen seinem legendären Großvater nach und erschafft in einem verstaubten Labor im transsylvanischen Stammsitz der Frankensteins sein eigenes Monster. Doch dann nimmt das Schicksal seinen Lauf...
Mehrere Begriffe ohne Anführungszeichen = Alle Begriffe müssen in beliebiger Reihenfolge vorkommen (Mark Seibert Hamburg findet z.B. auch eine Produktion, in der Mark Müller und Christian Seibert in Hamburg gespielt haben). "Mark Seibert" Wien hingegen findet genau den Namen "Mark Seibert" und Wien. Die Suche ist möglich nach Stücktiteln, Theaternamen, Mitwirkenden, Städten, Bundesländern (DE), Ländern, Aufführungsjahren...