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Komödie

Kiss Me, Kate

Viel zu heiß...


Cole Porters Komödie um das "Shakespeare-Stück im Stück" feierte 2006 in der RheinOperMobil (Ausweichspielstätte während des Umbaus des Opernhauses) in Düsseldorf Premiere. In der Spielzeit 07/08 wird das Stück in der Inszenierung von Norbert Kentrup ans Duisburger Theater transferiert.

(Text: ah)

Premiere:02.06.2006
Letzte bekannte Aufführung:16.02.2008


Eine Frau wird auf offener Bühne verprügelt. Ein Mann kriegt unschuldig Gangster an den Hals gehetzt. Und zwischendurch: permanente Laszivität. Jeder mit jedem, ohne Rücksicht auf Verluste. Ist das ein Holz, aus dem sich ein Broadway- und anschließend ein Welterfolg schnitzen lässt?

Ein Popanz von Regisseur. Eine Zicke von Hauptdarstellerin. Ein gewissenloser Popsänger. Eine karrieregeile Nachtklubschnalle. Der Inspizient ein Schnösel, der Knattermime eine Mimose. Dazu ein tödlich langweiliger Spitzenpolitiker. Und als eigentliche Sympathieträger: zwei Kriminelle.
Sind das die Figuren, die man mit amerikanischem Musicalschmalz verbindet?
Und überhaupt: das Ganze soll doch eine Art Vertonung von Shakespeare sein? Der Widerspenstigen Zähmung? Also eigentlich ein altmodisch-spröder Stoff? Ein Fall für die Hochkultur?

Das dachte sich 1948 Cole Porter zuerst auch, als man ihn als Komponisten gewinnen wollte, denn er brauchte endlich wieder einen überzeugenden Bühnenerfolg, um nicht als Altmeister in Vergessenheit zu geraten. Aber Kiss me, Kate ist weniger eine Shakespeare-Adaption als ein höchst gelungenes Stück im Stück: das Zentrum der Handlung ist ein Theater, und wie bei allen Schwänken, die in einem Irrenhaus spielen, ist Vergnügen garantiert.

Die Handlung soll übrigens im Ansatz auf einer wahren Begebenheit aus dem Jahre 1935 beruhen: ein damals sehr bekanntes Schauspieler-Ehepaar, beide Hauptdarsteller einer Inszenierung von The taming of the shrew, kam während einer Vorstellung auch privat heftigst ins Streiten, womit zumindest einmal die Idee grundgelegt war- das Ausreifen dauerte dann immerhin mehr als ein Jahrzehnt.
Und noch ein überraschendes Detail: der übermütige Hit "Schlag nach bei Shakespeare" wurde von Cole Porter erst buchstäblich im letzten Moment in die bereits stehende Produktion eingefügt. Sehr zum Schrecken aller Beteiligten, nicht aber zum Nachteil der Show, wie man weiß.

Musik und Gesangstexte von Cole Porter
in deutscher Sprache
Dialoge von Sam & Bella Spewack

Musikalische Leitung: Martin Fratz
Inszenierung: Norbert Kentrup
Kostüme: Polly Hope

Fred: Ludwig Grabmeier
Harry: Jürgen Kloth
Ann: Laura Nykänen
Lilli: Morenike Fadayomi
Hattie: Gwendolyn Killebrew
Bill: Heikki Kilpeläinen
1.Ganove: Peter Nikolaus Kante
2. Ganove: Markus Weckesser
Harrison: Harald Beutelstahl
Gremio: Aexandru Ionitza
Hortensio: Sergey Tkachenko

(Text: Veranstalter)





Zuschauer-Rezensionen

Die hier wiedergegebenen Bewertungen sind Meinungen einzelner Zuschauer und entsprechen nicht unbedingt den Ansichten der Musicalzentrale.


7 Zuschauer haben eine Wertung abgegeben:


Eine klasse Show

31.12.2009 - Die Inszenierung kann man mögen oder nicht: die Darsteller waren schauspielerisch und musikalisch super und das Orchester sensationell.
Mir hat's großen Spaß gemacht !

Marianne Franken


Ein tolles Oper

31.12.2009 - Kiss me,Kate ist ein Musical
mit Witz, geht in richtung Oper. Es ist "wunderbar" gesungen worden. Besonders die Rolle der Ann und Lilli hat mir gefallen.
Und die des Fred.
Wunderschöne Stimmen!

Theaterfreund


wunderbar

04.09.2006 - Bei dieser Inszenierung kommt nichts zu kurz, weder Spaß noch die Musik! In diesem Sinne: wunderbar, wunderbar...

fiorellina


Mad

16.06.2006 - Die akustik ist schlecht...die musik geht in richtung Oper...kein vergleich mit einem Musical! Erinnert an eine Oper!

schwanensau86


Warum soviel Klamauk?

07.06.2006 - Man hofft, dass sich die Schauspieler (und der Regisseur) nach der Premiere besser in das Stueck eingefuegt haben und eine gewisse Leichtigkeit hineinschieben konnten. Oder sollte der Klamauk (besonders der letzten Szene) diese Leichtigkeit ersetzen? Es taete mir leid um Cole Porter's Charme. Die zwei Ganoven waren ausgezeichnet, der Rest eher hoelzern. Durchaus amuesant im Ganzen.

Elisa


Volksoper im Sinne Shakespeares

06.06.2006 - Eine wunderbare Adaption des Musicals. Gags auf Gags, ohne die Geschichte aus den Augen zu verlieren. Die Inszenierung ist"Zadek"-nah, aber musikalisch beschwingt.
Herrliche Stimmen (mit 2 Ausnahmen), ein wunderschönes Bühnenbild, tolle Kostüme ein inspiriertes Orchester.

Christoph Etog


ging so

06.06.2006 -

Gingso


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