Die Dreigroschenoper (2005 - 2006)
Schauspielbühnen, Stuttgart

Bertolt Brecht kritisiert die bürgerlich-kapitalistische Welt im Deutschland seiner Zeit. Die Musik Kurt Weills enthält Elemente des Jazz und des Sprechgesangs, aber auch Opernmelodien. In der Inszenierung von Axel Stöcker ist Travestiestar Georg Preuße, besser bekannt als „Mary“, in der Rolle des Mackie Messer zu sehen.

Die Londoner Verbrecherwelt wird beherrscht von Bettlerkönig Peachum. Sein einziger ernstzunehmender Gegner ist der Räuber Macheath, genannt Mackie Messer. Als Mackie Peachums Tochter Polly heiratet und damit dessen Geschäfte zu ruinieren droht, entbrennt ein Kampf auf Leben und Tod. Mehrmals entkommt Mackie den von Peachum initiierten Anzeigen und Verhaftungen. Doch schließlich holt Peachum zum vernichtenden Schlag aus: Er plant, seine Bettlermassen zu mobilisieren und den Krönungsszug der Königin zu stören, falls der korrupte Polizeichef Tiger-Brown seinen Freund Mackie nicht verhaften lässt. Tatsächlich wird Mackie gefangengenommen, und es scheint um ihn geschehen zu sein…
„Erst kommt das Fressen, dann die Moral“: Brecht zielt mit der „Dreigroschenoper“ auf die Entlarvung der korrupten Bourgeoisie. Trotz seiner scharfen sozialen Anklage war das Werk, das auf John Gays 1728 entstandener „Beggar’s Opera“ fußt, eine der populärsten Inszenierungen der Weimarer Republik und wurde mit Kurt Weills Musik ein weltweiter Erfolg.

Inszenierung: Axel Stöcker
Ausstattung: Barbara Krott

Mit Asita Djavadi, Silke Muriel Fischer, Katja Hentschel, Regine Hentschel, Angela Pfützenreuter, Kira Primke, Kathrin Anna Stahl, Karl-Heinz Butzen, Thomas Harke, Armin Jung, Jan-Christof Kick, Oliver Krämer, George Meyer-Goll, Georg Preuße, Nils Weyland u.a.

 
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SPIELORTE
07.12.2005 - 18.01.2006Altes Schauspielhaus, Stuttgart39 x
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