Wie viel muss jedes Individuum für Staat, Familie oder Ideale in einer aus den Fugen geratenen Welt opfern? Mit Fragen wie diesen, die heute aktueller denn je sind, setzt sich Krystian Lada in seiner Neuinszenierung des American Tribal Love-Rock Musicals „Hair“ auseinander. Premiere ist am kommenden Samstag am Theater St. Gallen.
Im 1967 uraufgeführten Musical kommt der junge Claude Bukowski mit seinem Einberufungsbefehl zum Militärdienst in der Tasche aus der Provinz nach New York. Dort trifft er im Central Park auf den „Hippie-Tribe“ um die Aussteiger George Berger und Sheila, der als radikaler Gegenentwurf zur bürgerlichen Ordnung das Leben zwischen Drogenrausch, freier Liebe und Spiritualität feiert. Völlig fasziniert schließt sich Claude den langmähnigen Blumenkindern an und verfängt sich in einer Ménage-à-trois, für die er einen hohen Preis zahlt. Dazu erklingen Galt MacDermots weltbekannten Hymnen wie „Aquarius“, „I Got Life“ oder „Let the Sunshine in“.
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