Am Staatstheater Hannover wird der Klassiker "Anything Goes" visuell neu gedacht: Der oftmals hochglanzpolierte Transatlantikdampfer schippert hier als rostige Schrottlaube übers Meer – glücklicherweise ist das Schiff an dieser Inszenierung das einzige, was zu sinken droht!
Erinnerung an die Pubertät in den 1980er Jahren mit Erdbeerbowle, Engtanzfeten und Geknutsche vor der spießigen Schrankwand der Eltern. Nach 26 Jahren gibt es für Sophie und Pierre, die damals für sechs Wochen ein Paar waren, zufällig ein Wiedersehen. Fließen beim Schwelgen in Erinnerungen Tränen oder finden sie wieder zueinander? Dazu passend erklingen Hits aus ihrer Teenie-Zeit.
Seit einigen Jahren gehören die Brüder Grimm Festspiele mit ihren Musical-Uraufführungen nach Stoffen der Namensgeber immer wieder zu den Nominierten und Preisträgern des Deutschen Musical Theater Preises. 2025 macht sich eine Band - bestehend aus Esel, Hund, Katze und Hahn - auf den Weg nach Bremen. Das Musical um die vier tierischen Freunde stammt aus der Feder von Isabelle Flachsmann (Buch und Liedtexte) und Juri Kannheiser (Komposition).
Die vier Schöllack-Frauen sind zurück im Theater des Westens und entführen das Publikum unweit des traditionsreichen Kurfürstendamms in das Jahr 1959. Die Pop-Ballade "Ich versprech Dir" bildet einen großartigen musikalischen Auftakt und lässt die Zuschauenden am Innenleben der Schwestern Monika, Helga und Eva teilhaben – und das ist alles andere als rosig.
Bei der Musical-Adaption von "Flashdance" lockt das Publikum nicht die seichte Story, sondern die bekannten Hits aus dem Film-Soundtrack ins Theater. Christoph Drewitz, Regisseur dieser Tournee-Produktion mit Musikbegleitung aus der Konserve, gelingt es nicht, die vorhersehbare Handlung zwischen dem Ohrwürmern mit einer originellen, straffen Personenführung aufzuwerten. Die beiden wenig überzeugenden Hauptdarsteller Veronika Hammer und Denis Riffel werden vom restlichen Cast an die Wand getanzt.
Vieles, das in Film, Fernsehen oder Literatur erfolgreich ist, landet häufig irgendwann auch auf der Musical-Bühne. So auch der TV-Dreiteiler "Ku´Damm 56". Die Adaption krankt hauptsächlich an einem unübersichtlichen Buch, das sich nicht auf einen Handlungsstrang fokussieren mag, sondern sich als Sittenbild der 1950er Jahre im Nachkriegsdeutschland austobt. Der tolle Cast rettet, was zu retten ist.
"Was mich erschreckte, soll auch andere erschrecken" sagte Mary Shelly einmal über ihren Schauerroman "Frankenstein" aus dem Jahr 1818. Diesem Erschrecken hat sich offensichtlich auch Kevin Schroeder im Buch seiner Musicalfassung verschrieben. Damit meinte er jedoch nicht das Erschrecken über ein fürchterlich entstelltes Monster, sondern das Erschrecken über die menschlichen Abgründe. Gleich zu Beginn der Show lässt er von einem der höchsten Punkte der Felsenbühne Luisenburg seinen Victor Frankenstein deswegen auch die Frage stellen, wer eigentlich in dieser Geschichte das Monster sei. Stimmungsvoller könnte ein Einstieg kaum gelingen.
Der Musical-Dauerbrenner "Sister Act" mit Musik von Alan Menken überzeugt in Wunsiedel vor allem durch die grandiose Hauptdarstellerin und durch Glücksgriffe in der Besetzung einiger Nebenrollen. Die Produktion punktet allerdings nicht durchgängig.
Zügelloser Tanz trifft auf die konservativen Bürger der fiktiven Kleinstadt Bomont, wo jegliche Tanzveranstaltungen, Rock'n'Roll, Alkohol- und Drogenkonsum nach einem tragischen Autounfall gesetzlich verboten wurden. Nach 16-monatiger Zwangspause steht mit "Footloose" die Bühnenfassung des gleichnamigen Kinofilms von 1984 auf dem Spielplan des First Stage Theaters. Im hauseigenen Theater der StageSchool Hamburg wird das Kultstück in der deutschen Übersetzung von Hauke Jensen von einigen Musicaldarstellern zusammen mit Absolventen sowie derzeitigen Studenten gespielt. Als unterhaltsames Rockmusical zeigt es die unfassbare und doch lose an wahre Begebenheiten angelehnte Geschichte um den Kampf für das Recht zu tanzen.
Mehrere Begriffe ohne Anführungszeichen = Alle Begriffe müssen in beliebiger Reihenfolge vorkommen (Mark Seibert Hamburg findet z.B. auch eine Produktion, in der Mark Müller und Christian Seibert in Hamburg gespielt haben). "Mark Seibert" Wien hingegen findet genau den Namen "Mark Seibert" und Wien. Die Suche ist möglich nach Stücktiteln, Theaternamen, Mitwirkenden, Städten, Bundesländern (DE), Ländern, Aufführungsjahren...