Cathy and Jamie lernen sich kennen und lieben, heiraten, streiten und trennen sich. Beide erzählen ihre Geschichte - Jamie chronologisch vorwärts und Cathy von Ende aus rückwärts.
Dieser Abend hätte eigentlich eine größere Bühne verdient gehabt: Vertreibung, Zensur, Freiheitsverlust und die Unmöglichkeit von Liebe zur Zeit des Nationalsozialismus – Werner Bauers musikalische Komödie arbeitet sich gekonnt an zahlreichen großen Themen ab und überzeugt mit starken Gesangsperformances.
Bei der Inszenierung eines Biograficals stehen sowohl Darsteller als auch Regie stets vor der großen Herausforderung, dem historischen Vorbild gerecht zu werden und – wenn es richtig gut läuft – auch noch eine Botschaft zu vermitteln. Beides gelingt dem Grenzlandtheater Aachen mit Werner Bauers Inszenierung von "Die Comedian Harmonists", dessen Ensemble nicht nur musikalisch einem hohen Anspruch gerecht wird. Die Zwänge der 1930er Jahre haben nach dem beispiellosen Aufstieg des Berliner Sextetts nicht nur dessen Auflösung zur Folge , sondern lassen auch bewährte Freundschaften zerbrechen. Beim Publikum bleibt eine enorme Betroffenheit, nachdem mit den Helden der Geschichte zuvor das Leben, die Liebe und nicht zuletzt die Freundschaft gefeiert wurde, ganz im Sinne von "Ein Freund, ein guter Freund, das ist das Schönste, was es gibt auf der Welt".
Schweiß auf der Stirn, gebräunter Teint und Sonne nicht nur im Gemüt – das passt leider so gar nicht in die letzten Wochen, denn der August von 2023 ist bisher alles andere als sommerlich. Das soll sich nun mit einem Besuch in Tecklenburg beim Tanzstück "Miami Nights" ändern. Mit einer geballten Ladung guter Laune und heißen Rhythmen tanzen und singen die Darstellenden gegen den Dauerregen und die herbstlichen Temperaturen an. Das nach Jahren auf diese Freilichtbühne zurückgekehrte Musical ist genau das, was man bei diesem unschönen Pseudo-Sommer gebrauchen kann!
Gelobt sei der Herr! Zwei Jahre nach der ursprünglich geplanten Spielzeit 2020 kann man auf der Tecklenburger Freilichtbühne endlich "Sister Act" in der rundum gelungenen Inszenierung von Werner Bauer erleben.
Bei den 36. Brüder Grimm Festpielen Hanau besteht ein Schneider Prüfungen, an denen andere vorher gescheitert sind, und rettet dadurch das gesamte Königreich.
Roberts 35. Geburtstag steht bevor. Zeit für den Single und seine verheirateten Freunde, einen genauen Blick auf den Beziehungsstatus zu werfen. Ist die langfristige Partnerschaft wirklich das einzig erstrebenswerte Ziel? Werner Bauer inszeniert die Gesellschaftskomödie von Stephen Sondheim und George Firth.
Farbenfrohe Kostüme, ein natürlich aufspielendes Ensemble sowie flotte Ensembleszenen überzeugen in der Inszenierung von Werner Bauer. Die musikalische Umsetzung ist perfekt gelungen. Gänzlich kann in der rezensierten Vorstellung der Funke aufs Publikum dennoch nicht überspringen. Die zügige Umsetzung sowie einige Kürzungen nehmen dem Stück ein wenig den Tiefgang.
Als zweite Produktion 2018 in Tecklenburg kommt "Spamalot" der britischen Komikergruppe Monty Python aus dem Jahr 2004 auf die Bühne. Das Stück basiert auf dem Film "Die Ritter der Kokosnuss" (1975), der die Gralsuche von Artus und seinen Rittern persifliert. Es inszeniert Werner Bauer, die Hauptrollen übernehmen Frank Winkels, Femke Soetenga, Robert Meyer und Thomas Hohler.
Mehrere Begriffe ohne Anführungszeichen = Alle Begriffe müssen in beliebiger Reihenfolge vorkommen (Mark Seibert Hamburg findet z.B. auch eine Produktion, in der Mark Müller und Christian Seibert in Hamburg gespielt haben). "Mark Seibert" Wien hingegen findet genau den Namen "Mark Seibert" und Wien. Die Suche ist möglich nach Stücktiteln, Theaternamen, Mitwirkenden, Städten, Bundesländern (DE), Ländern, Aufführungsjahren...