Nach dem Motto "The Show mus go Nonn!" veranstalten Mutter Oberin und vier Nonnen eine Benefiz-Show, um Geld für die Beerdigung ihrer unerwartet verstorbenen Mitschwestern zu sammeln.
"Into the Woods" fesselt in Gießen von Anfang an. Mit viel Tempo und Witz sowie liebevoller Figurenzeichnung erzählt ein engagiertes, spielfreudiges Ensemble die Geschichte. Das Ergebnis ist eine musikalisch wie darstellerisch gelungene Produktion mit Tiefgang.
Stephen Sondheims in Deutschland recht selten gespieltes Beziehungs - Verwirrungs - Entwirrungs - Musical "A little night music" nach dem Film von Ingmar Bergman mit dem bekanntesten Song "Send in the Clowns" findet seinen Weg auf die Bühne des Bielefelder Theaters.
Fetzig und bunt geht es zu im Song-Drama rund um Sekretärinnen von Franz Wittenbrink. In einem Büro besingen die jungen Damen ihre Sorgen und Nöte und nehmen einen unscheinbaren Büroboten erst dann wahr, als er sein wahres Gesicht zeigt. Aufgeführt im Schloss Eichhof ist die peppige Unterhaltung unter der Regie von Yvonne Groneberg bereits restlos ausverkauft.
Wenn die volkstümliche Anfangsphase überstanden ist und das Stück an Ernsthaftigkeit gewinnt, zeigt auch die Inszenierung ihre Stärke: die gelungene Balance zwischen Leichtigkeit und Schwermut. Eine Atmosphäre, in der man lachen, aber auch die ganz großen Fragen stellen kann. Rundum gelungen.
Das 1966 uraufgeführte Musical mit jazzigen Songs von Cy Coleman erzählt die Geschichte des naiven Animiermädchens Charity Hope Valentine, das trotz aller Rückschläge unbeirrt an die große Liebe glaubt.
Uraufführung bei den 60. Bad Hersfelder Festspielen: Das Auftragswerk von Judith Kuckart (Buch und Songtexte) und Wolfgang Schmidtke (Musik) transferiert die bekannte Oper von Georges Bizet in die deutschen Nachkriegsjahre. Die Titelrolle übernimmt Anna Montanaro, Regie führt Nico Rabenald.
"Evita" im Kino? Diesmal jedoch nicht als Film mit Madonna, sondern als inszenatorische Metapher. Stefan Huber bringt den Webber-Klassiker stilsicher und mit exzellenter Besetzung auf die Bühne der Dortmunder Oper.
Historiendrama im klassischen Kunze/Levay-Stil, das vor allem in Buch und Regie enttäuscht. Musikalisch dagegen hervorragend mit einer brillanten Sabrina Weckerlin an der Spitze eines hochklassigen Ensembles.
Das diesjährige Abschlussprojekt der Studenten der Folkwang Hochschule entpuppt sich als unausgewogene Inszenierung, die das Können der jungen Darstellerinnen und Darsteller nicht immer im besten Licht erstrahlen lässt.
Mehrere Begriffe ohne Anführungszeichen = Alle Begriffe müssen in beliebiger Reihenfolge vorkommen (Mark Seibert Hamburg findet z.B. auch eine Produktion, in der Mark Müller und Christian Seibert in Hamburg gespielt haben). "Mark Seibert" Wien hingegen findet genau den Namen "Mark Seibert" und Wien. Die Suche ist möglich nach Stücktiteln, Theaternamen, Mitwirkenden, Städten, Bundesländern (DE), Ländern, Aufführungsjahren...