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Aktuelles aus der musicalzentraleArchivFür "Rebecca" gehen wir finanziell in die Vollen
Für "Rebecca" gehen wir finanziell in die Vollen
Ungefähr drei Wochen vor der Premiere Ihrer ersten diesjährigen Großproduktion "Shrek" und mitten in den laufenden Proben musste der verletzte Dominik Hees kurzfristig durch Thomas Hohler ersetzt werden. Wie ist Tecklenburg in der Vergangenheit mit solchen Fällen "höherer Gewalt" umgegangen? Erinnern Sie sich doch bitte an die drei größten Herausforderungen dieser Art.

Radulf Beuleke: Es gibt immer wieder Ereignisse oder plötzlich auftauchende Probleme, die uns vor Herausforderungen stellen. Sturmwarnungen, Verletzungen oder sogar Zusammenbrüche von Darstellern... Wichtig dabei ist, erst einmal Ruhe zu bewahren und nach Lösungen zu suchen. Vieles bekommt der Zuschauer nicht mit - und das ist auch gut so! Wenn das Problem offenbar wird, indem wir offiziell reagieren müssen, dann stehen wir dazu. Wir machen den Vorgang aber meist aus Schutzgründen nicht öffentlich, auch nicht im Nachhinein.

An erster Stelle steht jetzt erst einmal, dass Dominik Hees wieder gesund wird. Wir stehen in ständigem Kontakt mit ihm. Die aufgrund von Dominiks Verletzung erfolgten Umbesetzungen von Thomas Hohler auf den Esel und Robert Meyer als Lord Farquaad sind glatt gelaufen - dank der hervorragenden Darsteller. Glücklicherweise verfügen wir aber auch über ein gutes Netzwerk zur Vermittlung. Das ist zwar grundsätzlich immer wichtig, aber vor allem in solchen Fällen unabdingbar.
Als zweite Großproduktion bringen Sie in diesem Jahr "Rebecca" auf die Freilichtbühne. Können Sie uns hierzu vielleicht ein bisschen Konzeptionelles verraten bzw. einen kleinen Ausblick geben? Worauf kann sich Ihr Publikum freuen?

Radulf Beuleke: Die Konzeption stammt von Andreas Gergen. Schwarz und weiß bestimmen die Optik. Tod, Feuer und Zerstörung gegen Glück, Illusion und Zukunft – Gegensätze bilden die Grundmotive des Handelns und finden sich auch in den Bildern wieder. Sicherlich werden sich alle fragen: "Wie wird Tecklenburg den Schluss des Musicals realisieren?" Dazu haben wir uns in der Tat lange Gedanken gemacht. Ich kann verraten dass wir etwas ganz Neues für Tecklenburg präsentieren und finanziell dabei in die Vollen gehen!
Das klingt sehr spannend! Und obwohl die Saison ja gerade erst begonnen hat, sind Sie als Intendant bestimmt gedanklich schon wieder einen Schritt weiter, was Ihre Spielplangestaltung für die kommende(n) Saison(s) angeht. Ganz allgemein: Welche Schritte müssen gegangen werden, bevor Sie dem Publikum fix mitteilen können, was auf dem Programm steht?

Radulf Beuleke: Ich kann für mich sagen, dass ich im Kopf immer ein Jahr weiter bin. Selbstverständlich haben wir - die Freilichtspiele Tecklenburg e.V. - Wünsche und meist auch konkrete Ideen, was die Spielplangestaltung angeht. Leider werden diese Wünsche manchmal durch externe Faktoren behindert, auf die wir keinen Einfluss haben.

Selbstverständlich fragen wir im Vorfeld Verlage oder Rechtegeber an und informieren unseren Vorstand und die Mitgliederversammlung entsprechend, damit wir zeitnah mitteilen können, was wir für das Folgejahr planen. Der Markt für Stücke ist begrenzt, und die Frage, die wir uns stellen, ist: "Greifen wir zurück auf Klassiker oder gehen wir auf Risiko?" Grundsätzlich bleibt es immer spannend. Aber Mitte Juli steht dann fest, was geplant ist. (Silke Milpauer)

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