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HintergrundInterview mit Iris Limbarth
Theater mit Leidenschaft
 
Die deutsche Erstaufführung von "Zwei hoffnungslos verdorbene Schurken" und die Wiederaufnahmen von "Non(n)sens" und "Superhero" innerhalb von nur zwei Wochen – das Junge Staatsmusical Wiesbaden (1987 als "Jugendclub des Hessischen Staatstheaters" gegründet und 2014 mit dem Intendantenwechsel umbenannt) hatte einen arbeitsreichen Saisonstart. Wir haben die Regisseurin und Leiterin des Ensembles Iris Limbarth getroffen und mit ihr über das Staatsmusical, die Arbeit mit Jugendlichen und die Herausforderung der anstehenden Inszenierung von "The Pirate Queen" in Nordhausen gesprochen.
Interview von Ingo Göllner
Die letzte Spielzeit war für das Junge Staatsmusical mit der Uraufführung von "Superhero" und der deutschen Erstaufführung von "Our House" eine sehr besondere. Finden Sie solche Inszenierungen reizvoller?

Sie sind Musical-Fan, ich bin Musical-Fan – wir reisen viel herum, gucken uns viel an. Wenn man dann von einem Stück schon so viele Bilder im Kopf hat und es gut war, ist es natürlich schwer sich davon zu lösen. Wenn man den Stoff liest und ihn dann jungfräulich umsetzen muss, ist es eine ganz andere Herangehensweise. Das fand ich schon spannend. Eine deutsche Erstaufführung ist nicht ganz so spektakulär. Von "Our House" bekam ich als erstes vom Verlag das Video geschickt, was zwar ganz anders als die Textbuchfassung ist, aber dann sieht man schon mal ein Konzept und wie es aufgebaut ist.

Bei "Superhero" war das so: Mitarbeiter des Verlags Felix Bloch Erben, die sich oft Sachen von mir angeguckt hatten, haben mich vorgeschlagen, und Paul Graham Brown [der Komponist, die Red.] schrieb mich an, weil er das Stück zusammen mit Anthony McCarten [der Autor, die Red.] machen wollte. Die Thematik fand ich interessant und mochte auch die Buchvorlage, die ich schon vorher gelesen hatte, sehr gern. Ich fand es auch passend bei dem Intendantenwechsel etwas Besonderes zu machen. Aber das kostete ziemlich viel. Und damit dachte ich: "Okay, das ist dann gestorben", aber unser Verwaltungsdirektor hat tatsächlich ja gesagt.

Macht es besonders stolz, wenn der Verlag sagt: "Wir hätten gern, dass Sie die Uraufführung machen"?

Es ist einfach schön, wenn wahrgenommen wird, dass man versucht, gute Arbeit zu machen.

Ich arbeite mit den Verlagen relativ gut zusammen. Es gibt ja auch oft Sachen, die dürfen wir gar nicht machen, z.B. "West Side Story", was jeder Intendant immer gerne möchte, oder auch "Catch Me If You Can", von dem ich dachte, das wäre was für uns. Es ist oft nicht so einfach, die Rechte für ein Stück zu kriegen. Deswegen ist es auch wichtig, mit den Verlagen in Kontakt zu sein. Ich habe "Crazy for You" oft gemacht, was Boris Priebe [Dramaturg beim Verlag Felix Bloch Erben, die Red.] ziemlich gut fand, und sagte: "Sie müssen "42nd Street" machen". Ich hatte es in Stuttgart damals gesehen und meinte, das kriegt man mit einer Amateurtruppe niemals hin. Aber dann habe ich es mir nochmal vorgenommen und es hat funktioniert. Jetzt mache ich es nächstes Jahr bei der Freilichtbühne Meppen. "42nd Street" ist für ein normales Stadttheater ohne viele spezialisierte Gäste nicht zu machen. Wir mit unserer Truppe können zwar nix perfekt, aber alles auf so einem Niveau, dass es vertretbar ist, und dass die Leute denken "Wow!"

Iris Limbarth: "Es ist einfach schön, wenn wahrgenommen wird, dass man versucht, gute Arbeit zu machen." (Foto: Francesco Cucinotta)

Iris Limbarth: "Es ist immer eine Teamsache!" (Foto: Francesco Cucinotta)
"Superhero" hat Ihnen erfreulicherweise zwei Nominierungen für den Deutschen Musicalpreis für Choreographie und Regie eingebracht. In der Sparte Choreographie treten Sie u.a. gegen die hochgelobte Fußball-Choreographie von "Das Wunder von Bern" an. Sie haben in der Regie-Kategorie eine Großproduktion wie die Fußballer aus dem Turnier gekickt, und auch noch mit einer Produktion mit Amateurdarstellern. Freut das ganz besonders?

Ich habe "Das Wunder von Bern" nicht gesehen, aber als es hieß, wir sind da mit denen im Rennen, habe ich natürlich gedacht: "Da brauchen wir uns überhaupt keine Chancen auszurechnen". Ich schätze den Kollegen Gil Mehmert sehr, er ist ein sehr guter Regisseur, und die Entscheidung hat mich schon sehr überrascht. Ich wusste gar nicht, dass es da so viele Kategorien gibt. Ich dachte, es ginge bei dem Preis nur um das Stück. Und da saß ich so beim Augenarzt und kriegte plötzlich lauter Whatsapps mit "Herzlichen Glückwünsch!". Ich bin nicht bei Facebook und hatte es dementsprechend noch nicht mitbekommen.

Es freut mich sehr, aber es ist immer auch eine Teamsache. Wenn ich die Darsteller nicht dazu kriege, dass sie das rüber bringen, dann funktioniert ja auch meine Arbeit nicht. Der Jugendclub ist einfach ein ganz tolles Team, die jungen Leute sind total engagiert. Wir haben hier keine luxuriösen Bedingungen, ganz wenig Etat und immer sehr wenige Bühnenproben. Am Wochenende vor der "Schurken"-Premiere haben wir jeweils zwölf Stunden geprobt, dazwischen mussten wir noch das Theaterfest mit zwei Showblöcken bestreiten, die Schule ging wieder los, und einige der Darsteller gehen ja auch arbeiten. Dann wird es manchmal ein Uhr nachts, bis sie hier rausgehen, müssen zum Teil noch nach Frankfurt, Limburg, sonst wohin fahren... Sie leisten schon sehr viel. Und es macht einen so großen Spaß, mit ihnen zu arbeiten.

Bei "Superhero" haben sich die beiden Jungs, die abwechselnd die Hauptrolle spielen, so in diese Rolle reingeworfen. Wir haben die Schauspielszenen wirklich minutiös und extrem viel geprobt, und es freut mich, wenn man das dann auch sieht, dass wir uns da viel Mühe gegeben haben. Diese Krebs-Thematik kann ja schnell in so eine Kitschsoße abrutschen oder eben peinlich werden. Aber es hat wohl offensichtlich funktioniert.

Von uns wird immer gerne gesehen, dass wir Unterhaltungstheater machen. Deswegen war es vom Haus natürlich ein großes Zugeständnis, so ein Stück zu machen, das keiner kennt. Ich bin jetzt gespannt, wie es mit "Zwei hoffnungslos verdorbene Schurken" läuft. Es ist ein tolles Stück, aber wer kennt den Film noch? Wenn man Titel macht, die jeder kennt – wie "Jesus Christ" oder "Fame", da muss man sich keine Sorgen machen.

Wie kam es denn zur Entscheidung für "Zwei hoffnungslos verdorbene Schurken"?

"Zwei hoffnungslos verdorbene Schurken" hatte ich in New York damals gesehen – fand ich aber eigentlich gar nicht so gut. Die Musik mochte ich schon immer, aber die Inszenierung war so ein bisschen 08/15.

Ich gucke immer, was habe ich für ein Ensemble in dem Jahr. Ich hatte jetzt ein paar Jungs, von denen ich dachte, es könnte funktionieren. Fürs Kleine Haus hatte ich sonst immer zu viele Leute, sodass es dann zu wenig Rollen in den "Schurken" waren und für die kleinere Spielstätte Wartburg ist es musikalisch einfach zu groß. Es musikalisch runterzubrechen auf fünf oder sechs Musiker klingt nicht – das ist dann nicht schön. Und so hat das Stück ein bisschen in der Warteschleife gehangen und dieses Jahr hat's aufs Ensemble gepasst.

Die Hauptfiguren im Stück sind knapp 15 – 20 Jahre älter als ihre Darsteller. Kriegt das dann nicht doch den Touch von Schultheater?

Wir haben ja auch ein paar Leute, die schon ein bisschen älter sind und nicht mehr 16 oder 17, die das nicht zum Beruf machen wollen, und solange ich sie lasse, spielen sie mit. Bei Norman Hofmann, der den Lawrence spielt, sieht man natürlich, dass er nicht Mitte 40 ist, aber der hat schon so eine Art und so eine Aura, dass ich das glaubwürdig finde. Und bei Freddy, der zweiten Figur, ist es nicht so wichtig – der kann auch Mitte 20 sein. Bei den Mädels passt das Alter bis auf Muriel, und das macht dann unsere Alltime-Favourite Felicitas Geipel, die eben diesen Witz und diese Komik hat. Das funktioniert dann schon ganz gut. Ich achte darauf, dass es nicht lächerlich ist. Aber ich finde, mit den Leuten, die wir jetzt haben, klappt es gut.
Sie machen nicht nur in Wiesbaden das Junge Staatsmusical, Sie machen auch noch in Ludwigshafen den Jungen Pfalzbau und mit der Musikschule Lingen führen Sie "Non(n)sens" auf. Was fasziniert Sie so an der Arbeit mit Jugendlichen und jungen Erwachsenen?

Ich selber bin ein Kind aus diesem System. In den Achtzigern wurden diese Jugendclubs überall gegründet. Wir waren eine ganze Horde, die unbedingt was machen wollten und dafür brannten, aber Schultheater nicht so toll fanden, weil man sich da eben immer mit Leuten herumschlagen muss, die a) nicht begabt sind oder b) überhaupt keinen Bock drauf haben. Da hat uns der damalige Wiesbadener Intendant eine Plattform gegeben. Mir hat es diese Möglichkeit gegeben, wie auch Reinhard Friese, der jetzt in Hof Intendant ist, das auf professionellem Niveau auszuprobieren. Das fand ich damals ganz toll und denke, dass man den jungen Leuten diese Chance für den Einstieg geben muss, weil der eben sehr schwer ist. In Meppen z.B. gibt es ganz viele begabte Leute, die aber überhaupt keine Möglichkeit haben, weil es in der Gegend kein Theater gibt. Man muss über eine Stunde bis Münster oder Osnabrück fahren.

Ich mache ja auch viele "normale" Theaterproduktionen, z.B. in Nordhausen und Coburg. Da hat man oft viele Zwänge, die wichtiger sind als das eigentliche Theater-Machen. Das ist eben bei diesen Truppen so 'back to the roots': diese Begeisterung und dieses "Das muss toll werden!". Auch die Entwicklung zu sehen, wenn die Leute ganz jung starten, dann die ersten zwei, drei Jahre Ensemble spielen und immer ein bisschen weiter wachsen, um am Ende große Rollen zu übernehmen und auf die Hochschule zugehen – das so mitzuerleben gibt mir ganz viel.

Ich mag das andere auch gerne. Ich habe fünf Jahre lang "Geist der Weihnacht" gemacht, das war natürlich sehr schön von der Arbeit mit professionellen Leuten, mit einem tollen Lichtdesigner, einem tollen Tondesigner. Aber es ist dann doch Job und das andere ist Leidenschaft. Das werden Sie beispielsweise in den "Schurken" auch sehen. Die Mädels sind ja nicht mehr gewohnt, hohe Schuhe zu tragen, die sind tot nach diesen ganzen anstrengenden Probenwochen, aber die werden trotzdem immer alles geben. Und von den Jungs konnte z.B. keiner vorher tanzen. Ich höre oft beim Casting, dass die Jugendlichen, die die Show gesehen haben, denken: "Das kann ich nie im Leben", weil sie eben nur das Endergebnis sehen.

Iris Limbarth: "Man muss jungen Leuten die Chance für den Einstieg geben." (Foto: Francesco Cucinotta)

Iris Limbarth: "Ich sehe 'The Pirate Queen' als eine Herausforderung." (Foto: Francesco Cucinotta)
Sie haben eben schon das Theater Nordhausen erwähnt. Da inszenieren sie nächstes Jahr "The Pirate Queen", was eine ziemlich mutige Entscheidung des Theaters ist.

Das fand ich auch. Deswegen arbeite ich sehr gern in Nordhausen. Der Intendant Lars Tietje hat es geschafft, dass die Leute durch seine Kontinuität ein Grundvertrauen haben und sie gehen dann eben auch in Stücke, die sie nicht so kennen. Er versucht immer zu gucken, was passt musikalisch besser zur Oper. Und er nimmt das Musical sehr wichtig. Es ist dort kein notwendiges Übel, sondern ein Aushängeschild.

Das Stück hat den Makel eines grandiosen Broadway-Flops. Schüchtert dieser Ruf Sie ein?

Als ich gefragt wurde, ob ich mir das Stück vorstellen könnte, habe ich erst mal die Kritik von 2007 gelesen und mir gedacht "Oh. Okay ...". Ich versuche immer, mir einmal im Jahr in New York Sachen anzugucken. New York ist sehr gnadenlos. Wenn ich das dann so lese, denke ich oft: "Na, so schlimm war es jetzt auch nicht". Das ist schon ein hartes Pflaster. Da geht dann auch tatsächlich keiner mehr rein, wenn die Kritiken schlecht sind. Also erst mal klingt der Titel natürlich super...

Der Name klingt nach großer Ausstattung.

Das ist in Nordhausen natürlich ein Problem. Die vielen Orte, die das Musical bespielt, mit den manchmal kleinen Bühnen… Das war auch bei der "Päpstin" nicht einfach. Wir haben keine Drehbühne, die richtig gut funktioniert, dann wird es schon echt schwierig mit den Umbauten. Die Techniker ziehen super mit, aber das ist trotzdem immer ein bisschen der Haken dabei.

Beim ersten Hören dachte ich auch: "Wo ist denn da der Hit?" Aber als ich es das zweite und dritte Mal gehört habe, dachte ich: "Ach, das ist schon schön". Es hat diese irische Flöte, das finde ich musikalisch schön – ich kann mir das mit einem Orchester gut vorstellen. Dann kommt es natürlich auch auf die Besetzung an. Wir haben mit Femke Soetenga, die ihre erste große Rolle in Nordhausen damals in "Chess" gespielt hat, auch eine Kontinuität. Patrick Stanke als Tiernan ist jemanden, der zu ihr passt, weil sie sehr groß ist, und so kann ich mir das gut vorstellen.

Ich bin jetzt dabei, mich mit dem irischen Tanz zu beschäftigen. Das ist zwar nicht mein Spezialgebiet, aber ich habe eine Freundin hier in Wiesbaden, die mit einem irischen Geiger verheiratet ist und in ihrem Studio Irish Dance unterrichtet. Ich werde mal sehen, ob ich sie mit ins Boot nehme. Die Kampfchoreographien sind auch nicht so einfach, aber für die Fechtchoreographien konnten wir Patrick Stanke gewinnen. Und die restlichen Rollen kann man sehr gut mit Opernsängern machen. Ein bisschen Herausforderung wird eine Schlacht, wo sich die beiden irischen Clans vereinen und gegen die Engländer kämpfen. Wir haben aber nur neun Leute im Chor und fünf Tänzer, und daraus muss ich drei Gruppen bilden. Das wird entweder eine Kostümschlacht oder sehr lustig.

Aber ich sehe das als Herausforderung. Und ich glaube, die Nordhäuser mögen das dann auch. Eigentlich wollten sie als Koproduktion mit Coburg "Les Misérables" machen, aber da haben sie die Rechte nicht bekommen. Ich finde, die "Pirate Queen"-Musik ist sehr schön und sehr gut gemacht. Ich kann nicht verstehen, warum es so geflopt ist.

Aber prinzipiell ist es sehr lobenswert, wenn ein Stadttheater nicht sagt: "Wir machen einfach "My Fair Lady", dann ist immer voll", sondern andere Wege geht.

Letzte Spielzeit haben wir "Die Päpstin" gemacht, davor "Singin' in the Rain". Der Intendant versucht immer, einen Wechsel zwischen bekannten und unbekannten Sachen zu machen. Machen wir hier im Staatsmusical ja auch. Für nächstes Jahr bin ich wieder angehalten, etwas zu machen, was die Leute kennen. Ich bin jetzt schon für nächste Saison am Suchen, weil wir einen längeren Vorlauf haben. Wir können nur am Wochenende proben – dann muss ich im Januar schon anfangen. Ich bin eifrig am Lesen und Gucken und dann werden wir uns im Oktober mal zusammensetzen.

Beim Jungen Pfalzbau in Ludwigshafen hatte mir der Intendant Tilman Gersch, der hier in Wiesbaden früher Hausregisseur war und sich immer den Jugendclub angesehen hatte, vorgeschlagen, ob ich etwas Vergleichbares auch da mache. Aber das funktioniert nur mit guten Mitarbeitern. In Wiesbaden unterstützt mich meistens Myriam Lifka und in Ludwigshafen Tim Speckhardt und Nina Links, die in den "Schurken" die Christine spielt. So haben sie dann auch die Möglichkeit, sich in diese Richtung noch ein bisschen auszuprobieren. Und so geht das Tragen der Jugend in das Theater weiter.
 
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