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HintergrundTraumberuf Musicaldarstellerin: Interview
Man wird viel kritischer
 
Traumberuf Musicaldarstellerin: Doch was ändert sich, wenn das Hobby zum Beruf wird? Lena Wischhusen (19), Studentin an der German Musical Academy in Osnabrück über Traumrollen, Auftrittspraxis und Konkurrenzdruck an großen und kleinen Musicalschulen.
Interview von Björn Herrmann
Wenn man sein Hobby zum Beruf macht und Musicaldarstellerin wird, verändert sich dann der eigene Blick aufs Theater?

Ja, absolut. Man wird viel kritischer, schaut vielmehr hin. Wenn dann jemand einen Fehler macht, den sieht man sofort. Wenn sich jemand vertanzt, wenn jemand auf der Bühne privat wird oder wenn jemand eigentlich eingefroren stehen soll und dann zuckt plötzlich ein Finger. Darauf hätte man früher nie so geachtet. Man guckt viel mehr auf Details und wird auch negativer, das ist leider so.

Das heißt, die Bühne verliert ihren Zauber?

Nein, überhaupt nicht. Wenn jemand auf der Bühne richtig toll ist, dann sitzt man da und denkt: Wow! Das kann man dann umso mehr genießen. Ich war zum Beispiel jetzt zweimal im "Tanz der Vampire" und Thomas Bochert hat mich absolut begeistert und gefangen genommen. Für solche Leistungen wird man sensibler.

Was bedeutet für Dich das auf der Bühne stehen?

Singen, das ist für mich einfach alles. Das liebe ich total und daran kann mich niemand hindern. Ich stelle jetzt fest, dass ich auch im Schauspiel ganz gute Noten bekomme, aber das singen ist und bleibt für mich der Mittelpunkt.

Und der Tanz als dritte Komponente?

Ja, das ist dann so eine Sache (lacht). Ich tanze zwar auch gerne, aber ich bin schon von der Figur her keine Tänzerin. Ich bin zu groß und zu schwer dafür und habe wenig Lust, mir dafür die Figur anzuhungern. Da setze ich meine Schwerpunkte dann eben doch eher bei den anderen beiden Sachen.

Du bist in Osnabrück an einer kleineren Schule, welche Vor- und Nachteile kann das haben?

Es ist schon klar, dass bei den Auditions die Leute erstmal auch auf die Zeugnisse gucken und da die Leute von den großen Schulen wie Stage School oder Folkewang eindeutig Vorteile haben. Wir müssen dann noch mal 100% mehr geben und noch überzeugender sein. Auf der anderen Seite hat so eine kleine Schule den Vorteil, dass der Druck nicht so groß ist. Ich kann besser lernen, wenn ich mich wohlfühle und nicht, wenn ich unter Druck gesetzt werde. Da ist so eine kleine Schule dann besser. Ich fühle mich schon auch gefordert, aber ich habe da Platz, mich zu entwickeln und die Förderung ist individueller.

Wie ist es denn generell mit dem Konkurrenzdruck schon an der Schule?

Klar hatte ich auch totale Angst vor dem Zickenkrieg, von dem ich auch schon viel gehört habe und den es an den größeren Schulen wohl auch gibt. Hier ist der Vorteil, dass wir nur wenige Leute sind und einfach von vornherein verschiedene Typen haben. Da ist also keiner doppelt "besetzt" und das findet daher nicht so statt.

Lena Wischhusen, 2. Platz Bundeswettbewerb "Jugend musiziert 2003" in der Sparte Musical (Foto: muz)

Ortstermin: Lena Wischhusen vor dem Musicaltheater in ihrer Heimatstadt Bremen (Foto:muz)
Du hast auch an Wettbewerben wie "Jugend musiziert" teilgenommen und auf Bundesebene 2003 den zweiten Platz belegt. Hilft das für die Ausbildung?

Auf jeden Fall. Da lernt man schon, mit dem Druck umzugehen und auch das Lampenfieber in den Griff zu bekommen. Bei mir ist es dann z.B. auch so, dass mein Wettbewerbsprogramm dann auch mein Auditionprogramm bei der Aufnahmeprüfung an der Schule war. Da war dann schon eine Sicherheit drin.
Und in den Bewerbungsbögen für die Schulen, da gibt es dann meistens auch so eine Zeile, da soll man dann solche Dinge wie gewonnene Preise eintragen. Die Bögen liegen dann ja bei den Aufnahmeprüfungen auch vor den Leuten, die einen da begutachten. Und da spielt dann sicher eine Rolle, was da noch so steht.

Einige Schulen erteilen ihren Schülern Auftrittsverbot für die Zeit der Ausbildung, Deine Schule tut das nicht. Wie wichtig ist in Deinen Augen die Autrittspraxis?

Unheimlich wichtig. Ich sehe dass, bei den Leuten bei uns, die nicht nebenher auch woanders auf der Bühne stehen. Denen fehlt einfach die Routine und die Abgebrühtheit, mit bestimmten Situationen umzugehen. So zum Beispiel, wenn der Pianist die Noten fallenlässt oder man einfach den Text vergisst. Da hilft dann einfach nur durchziehen und so tun, als wäre nichts gewesen. Ich stand schon mit 14 das erste Mal auf der Bühne, hatte damals auch tierisch Lampenfieber, aber inzwischen kann ich damit ganz gut umgehen und habe da durch Spielpraxis einfach einen Vorteil. Sicher auch in Situationen wie Aufnahmeprüfungen und Auditions.
Und nach der Ausbildung? Gleich am liebsten direkt in eine Großproduktion? Oder auch gern ans Stadttheater?

Nicht unbedingt, aber gut, ich bin jung und ich brauche das Geld (grinst). Also, klar würde ich auch Stadttheater machen, aber eigentlich schon lieber was großes. Ich meine, wenn man dann für so etwas engagiert wird, dann hat das schon seinen Grund, da muss man schon gut sein. Und das ist mein Ziel.

Gesang ist ja Dein Schwerpunkt, gibt es da weitere Optionen?

Ich möchte schon Musical machen, singen und schauspielen ist einfach mein Traum, aber ich würde schon auch gut gemachte Popmusik singen. Und ich hätte auch nichts dagegen, mich auch ins Studio zu stellen und Werbejingles einzusingen oder, wenn es sich ergibt, vielleicht eine richtige Schauspielausbildung dranzuhängen.

Musicaldarsteller ist ja ein Beruf mit "Verfallsdatum". Gibt es den Gedanken an die Zeit danach?

Klar gibt es den. Aber der ist nicht aktuell. Ich habe mich bewusst dafür entschieden, die Ausbildung zu machen und die Gedanken mache ich mir, wenn es die richtige Zeit dafür ist. Ich meine, es gibt auch Rollen für ältere Darstellerinnen oder dann auch die Möglichkeit, Schauspiel zu machen. Und vielleicht möchte ich ja auch mal Familie und Kinder und gucke dann danach, was sich so ergibt.

Lena Wischhusen, Studentin an der German Musical Academy in Osnabrück (Foto:muz)

Auf den Spuren grosser Kollegen: Lena Wischhusen und die Hand- und Fußabdrücke von Ethan Freeman vor dem Bremer Musicaltheater (Foto:muz)
Wie steht es mit den Traumrollen?

Für mich im Moment die Sarah aus dem "Tanz der Vampire" oder einen der Vampire aus dem Ensemble.

Warum gerade "Tanz der Vampire"?

Ich mag Vampire total und ich finde da einfach so toll, dass auch das Publikum mit angespielt wird, wenn die Vampire durch die Reihen kommen. Ich finde das als Zuschauer selber toll, wenn auch mit dem Publikum gespielt wird und spiele auch selber gerne die Leute direkt an. Darum würde ich gern einen dieser Vampire spielen.

Das heißt, nicht unbedingt gleich der Traum von der Hauptrolle?

Nee. Auch wenn ich eine Ensemblerolle spiele, dann will ich das so gut und so professionell machen, dass sich hinterher im Publikum jemand an mich erinnert und sagt: "Du bist mir aufgefallen." Es ist mir völlig klar, dass man nicht gleich eine fette Hauptrolle abkriegen kann. Einige treten zwar schon in der Ausbildung so selbstbewusst auf, dass sie sagen: "Na klar spiel ich die Hauptrolle!". Viele davon stürzen dann aber hinterher heftig ab.
 
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Leserbeiträge:

Die hier wiedergegebenen Beiträge sind Meinungen einzelner musicalzentrale-Leser und entsprechen nicht unbedingt den Ansichten der Musicalzentrale.


17 Zuschauer haben dazu etwas geschrieben:


Völlig leere Informationen über das Thema "Traumberuf Musicaldarstellerin"

19.05.2011 - Hallo,

"...Ich bin zu groß und zu schwer dafür und habe wenig Lust, mir dafür die Figur anzuhungern."

...dann heißt es:

"Es ist schon klar, dass bei den Auditions die Leute erstmal auch auf die Zeugnisse gucken und da die Leute von den großen Schulen wie Stage School oder Folkewang eindeutig Vorteile haben. Wir müssen dann noch mal 100% mehr geben und noch überzeugender sein."

Sehr geehrte Frau Wischhusen, da hilft auch ihr 2. Platz bei Jugend musiziert nicht weiter. Wer auf einer privaten Musicalschule ausgebildet wird, hat eine extrem geringe Chance überhaupt einen Job zu bekommen und DANN auch noch zu faul das Tanzbein zu schwingen...

"...aber ich würde schon auch gut gemachte Popmusik singen. Und ich hätte auch nichts dagegen, mich auch ins Studio zu stellen und Werbejingles einzusingen oder, wenn es sich ergibt, vielleicht eine richtige Schauspielausbildung dranzuhängen."

Es geht viel weniger darum, was man sich vorstellen oder wünschen kann, sondern darum, was man bekommt. Überhaupt mit einer Musicalausbildung einigermaßen Geld zu verdienen, ist schwer und keine "leichte Sache". Es wird nicht jeder auf der Straße gefragt, ob er Popmusik machen oder Jingles einsingen möchte. Es gibt Künstler wie Sand am Meer! Und es gibt immer welche die besser sind als man selbst!

Zum Thema GROßE SCHULE und KLEINE SCHULE möchte ich mich auch kurz äußern.

Staatlich = "GROß", nehme ich an.

Wenn für eine Musicalproduktion Darsteller gesucht werden, gibt es entweder ein öffentliches Casting, bei dem ALLE Menschen dieser Welt teilnehmen dürfen. Oder ein Casting bei dem Menschen eingeladen werden.

Wenn Menschen eingeladen werden, dann sind es zu 99-prozentiger Wahrscheinlichkeit Darsteller von STAATLICHEN Schulen, oder Darsteller, die bereits einen Namen haben. Leute, die sich mit dem Musicalbusiness auskennen sagen daher auch:

"Wenn du an einer staatlichen Schule nicht genommen wirst, lass es."

Bei dem vorliegenden Interview kommt leider ÜBERHAUPT NICHT zur Geltung, was es eigentlich heißt, ein Musicaldarsteller zu werden. Deswegen wird hier auch entsprechend reagiert: "Ich möchte auch Musicaldarsteller werden und das Interview ist toll. Kann ich das auch bei mir in Buxdehude studieren?"

Liebe Grüße,
meangreenmother

meangreenmother (erste Bewertung)


Bewertung

01.01.2010 - Ich finde, dass das Interview sehr schön geschrieben worden ist und allen Ausbildungs-Interessenten einen guten Einblick gibt.

Alles Leibe,
Ilka

Ilka Groenewold


Guter Einblick

01.01.2010 - sehr gelungenes Interview...
Ich selber möchte in den Bereich rein und habe nun einen weiteren Einblick bekommen.... außerdem habe ich festgestellt, dass ich nicht die Einzige mit großen Hoffnungen bin, die selber weiß, dass es wohl Hoffnungen und Träume bleiben ;)
Lieben Gruß und viel Glück in der weiteren Laufbahn...
Gina

Gina


Sehr TOLL!

01.01.2010 - Hallo Leute!
Ich fand das Interview voll gut. Ich möchte selber unbedingt Musicaldarstellerin werden und habe dadurch viel mehr von dem Leben in solch einem beruf erfahren. ich war auch schon in Tanz der Vampire , höre es auch gerade: Nie geseh'n.
ich bin zwar noch sehr jung..., aber interessiere mich trotzdem schon sehr für die Schulen usw. Ich würde mir am liebsten gleich alles ansehen und mir Tipps von uwe Köger, Pia Douwes, Jessica Kessler, Tim Reichwein,.... geben lassen. Und nicht zu vergessen auch von carien Keizer,die iche erst vor kurzem kennen gelernt habe, aber schon ein sehr großer Fan von ihr bin.Auf der Suche nach ihrer Homepage oder E-mail Adresse bin ich HIER gelandet, guter Treffer... Schicksal...! Dich, Lena Wischhusen, würde ich auch sehr gerne mal kennen lernen! du siehst sehr nett aus und ich bin genau so ein TdV-Fan wie du! Mein erster Musicalbesuch...
Ich singe, tanze und schauspieler sehr gerne und mit meinen besten freundinnen spiele ich voll oft "Musicalinternat" , klingt zwar was komisch, mact aber umsomehr Spaß... oft sind wir dabei Vampire...! Klingt voll albern und kindisch, macht aber tierisch Spaß!
Wie ist das eigentlich auf so einer Musicalschule? Wie sieht das Programm aus? Naja, dann noch viel Spaß beim Studium für all die Studenten!
Liebe Grüße,
Inga
(13 Jahre alt)

Inga


Große Schule, kleine Schule??

01.01.2010 - Also ich finde es liegt immer an einem selbst, was man aus seinem Talent macht. Ich persönlich habe zum Beispiel an einer der so genannten "großen" Schulen abgesagt, um an einer "kleinen" Schule zu beginnen, weil ich sehr viel von den Dozenten halte.

Selbstverrauen ist in diesem Geschäft das A&O und wenn man sich da nur darauf beruft auf welcher Schule man war, kann man gleich einpacken. Egal woher Du kommst Du mußt in jeder Audition dein bestes geben und ob Du nun an einem Stadttheater oder an einer großen Produktion mitwirkst entscheidet sich dann wenn Du die ersten Antworten und Angebote bekommst.

Und warum sollten die kleinen Produktionen schlechter sein als die großen ??

Ich finde sie sogar teilweise besser, weil ich dort auch eher meine eigene künstlerische Vorstellung einbringen kann und viel kreativer Arbeiten kann.

Wenn man sich nur für die großen Produktionen bewirbt hat man sowieso verloren, denn vieles in diesem Beruf erlangt man durch hartes arbeiten an sich selbst und ständiges vorstellen seiner Künste.

Klar träumt jeder den Traum von der großen Bühne aber das ist ein langer und beschwerlicher weg, den viele gehen wolen aber den nur wenige schaffen.

Mein Traum ist es, diesen Beruf auszuüben, egal, ob ich nun auf der großen oder der etwas kleineren Bühne mein Publikum begeistere und zum lachen, weinen, rasen udn toben bringe.

Jedenfalls setze ich jeden Tag einen neuen Stein auf mein "Traumhaus".

So nun hab ich genug geschrieben.

Ich wünsche euch viel Mut, Ausdauer, Kreativität, den nötigen Biss und alles andere das man braucht um diesen Beruf erfolgreich auszuüben.

Lg aus Hamburg

Tommy

Tommy


Was sind denn Große Schulen

01.01.2010 - Hi Leute,
Ich steh auf der Leitung. WAs sind denn große Schulen und was sind kleine Schulen? Ist die Stage school eine große Schule, wenn ja heißt das doch das wenn man auf die sage school geht das man dan gute Chansen hat auch arbeit zu finben! Oder? Lg Antonia

Antonia


hochschlafen??

01.01.2010 - hallo, ich interessiere mich sehr für eine musicalausbildung, aber nicht selten zweifel ich auch daran, es zu schafen. da denke ich nicht nur an die bedingungen, die in tanz, gesang und schauspiel erfüllen muss, sondern auch an den psychischen druck, den konkurrenzdruck. ich denke manchmal, wenn man da nicht abgebrüht ist, schafft man es nicht hoch!?
ich würde mich sehr freuen, wenn vielleicht jemand eine realistische beurteilung dazu abgeben kann, der die erfahrungen gemacht hat an einer musicalschule!??
danke, lisa

lisa


Ich brauche Hilfe!

01.01.2010 - Ich brauche Hilfe. Schon immer war es mein Traum Musicaldarstellerin zu werden. Seit fünf Jahren habe ich Gesangs- und Tanzunterricht. Ich liebe es auf der Bühne zu stehen. Meine Gesangslehrerin meint, dass ich großes Talent habe, was meine Stimme angeht. Doch schauspielerisch muss ich noch einiges lernen. Ich bin sehr fleißig, ergeizig und arbeite hart. Doch ich bin ebenfalls sensibel und komme mit zuviel Druck nicht sehr gut zurecht. Für mich steht fest, dass ich in Wien vorraussichtlich in drei Jahren mein Studium beginnen möchte. Wie bereite ich mich bis dahin optimal vor?
Welche Schule wäre eine gute Wahl für mich? Ich möchte mit der Wahl meiner Universität eine gute Möglichkeit für spätere Rollen auf großen Bühnen gewährleistet bekommen, was bei kleineren Schulen vllt. nicht so möglich ist. Jedoch weiß ich nicht, ob ich mich des großen Druckes wegen auf einer kleineren Schule nicht besser fühlen würde. Was kann ich tun? Bitte, wenn ihr evt. vor einem ähnlichen Problem standet wie ich, dann helft mir! Vllt. habt ihr ja einige brauchbare Ratschläge? ich würde euch sehr dankbar sein!

Isabella


Eure Meinung

12.07.2009 - Hallo, ich bin 15 Jahre alt, und auch sehr interessiert am Beruf Musicaldarstellerin.
Ich wollte eigentlich nur mal fragen, wie hoch die Kosten für das Studium sind, und wie lange man studiert!
Wäre cool, wenn es mir jemand beantworten könnte!
Ach ja, kennt jemand noch eine Musicalschule in Bayern, vielleicht in der Nähe Frankfurt?
Danke schonmal! :-))

Teresa (erste Bewertung)


Traumberuf !

29.04.2008 - also ich bin 15 jahre alt..un will unbedinqt Musicaldarstellerin werden. Weiß vllt. jemand was man füa ein Zeuqniss habn muss un ob es in nrw auch iwelche musicalschulen qibt. Ich wohne selber in nrw nähe Mönchengladbach könnt ihr mia bitte helfn?!

jennifer m.


gut

16.09.2007 - Ich finde das interview sehr gut und ich finde, lena bringt das alles sehr schön rüber, wie das in ner Musicalschule so abgeht.

Zur GMA muss man sagen, dass es eine Schule ist, die noch neu ist und daher auch noch im Aufbau ist, die aber schon viele Absolventen in großen Produktionen (sowohl stage entertainment als auch stadttheater und VBW und andere) hat.

sina


UdK

22.02.2006 - Ich hatte schon mehrere Workshops bei Björn Breckheimer (derzeit spielt er den Gallileo aus We will Rock you)und er hat an der Universität der Künste (UdK)studiert(eine große Schule) Die Workshohs bei ihm haben mich sehr beeindruckt nicht nur das er sehr viel über die die Singstimme wusste (über die der Wokkshop ging) sondern auch über alle anderen Bereiche wusste er auf jede gestellte Frage eine Antwort und hatte für jeden Teilnehmer eine eigene Songinterpretation die zum Ende des Workshohs Aufführ reif war.Auch hat er es geschaft allen Gefühle zu entlocken die man sich normalerweise nie getaut hatte zu zeigen (wie trauer, Enteuschung,Wut und tränen)Deshab steht mein Enschluss klar Ich will an der UdK studieren umso viel Erfarungen und Sicherheit zu bekommen wie Björn und um eine richtig gute Musicaldarstellerin zu werden. Drückt mir die Daumen.Liebe Grüße Antonia, 16

Antonia


Hallo!

03.06.2005 - Ihr habt doch alle keine Ahnung... Ich mache zur Zeit Ausbildung zur Musicaldarstellerin und war auch an einer "großen" Schule... Das war der beschissenste Fehler den ich je gemacht habe. Wer sich hochschlafen möchte ist dort genau richtig... Das Buisness ist verdammt hart. man sollte sich das alles drei mal überlegen! Ich bin dankbar,dass ich ab diesem Semester an einer "kleinen" Schule studieren kann. Es ist nicht alles so toll wie man denkt und vor allen Dingen eins: Meiner Erfahrung nach kommen die schlechtesten Schüler von den sogenannten "besten Schulen" Liebe Grüße (Nicht böse sein,dass ich meinen Namen nicht sagen möchte,aber es ist besser so)

Egal


Mein Star

14.05.2005 - :-)

Henryk


AW: GMA und andere Schulen

09.05.2005 - @ Svenja - Das stimmt natürlich, aber du musst doch auch zugeben, dass das eher eine Ausnahme ist und nicht die Regel. Wer weiß, was der Student vorher schon gemacht hat? Ich schere ja auch nicht alle über einen Kamm und habe ja in meinem Beitrag die Option gelassen, dass es möglich ist, dass mal jemand den Sprung ins grosse Geschäft schafft, aber 90% der Schüler von kleinen Schulen schaffen das nicht. Und dass Absolventen anerkannter Schule bessere Chancen haben, war auch vor der Stage Holding Academy schon der Fall. Bei den großproduktionen sitzen halt überwiegend immer dieselben Verantwortlichen und die haben nun mal ihre ganz eigene Meinung. Zumal an den großen Schulen auch viele Lehrer unterrichten, die bereits in den Stage Holding (oder ehemals Stella) Shows mitgewirkt haben und die Produzenten haben vermutlich mehr Vertrauen in "Greenhorns", die von ihren ehemaligen Angestellten unterrichtet und auf den Beruf vorbereitet wurden. Wirklich in die großen Shows reinzukommen ist sehr, sehr schwer und wer das möchte, hat bessere Chancen an den großen Schulen und ich persönlich kann von dem kleinen da eher abraten, weil das Niveau ein anderes ist. Die Privatschulen bieten eine Ausbildung, die ausgelegt ist auf vielfältige Bereiche, aber die Studenten bekommen meistens nicht das Rüstzeug, das vorausgesetzt wird, um dem Sprung in die große Musicalliga zu schaffen. Wenn jemand bereit ist, sich sein Leben lang mit kleineren Jobs, wie Liederabenden, Stadttheater, Studioarbeiten usw. durchzubringen und nicht den Traum vom großen Musicaldarsteller träumt, und noch dazu mit dem Druck (vorallem "Konkurrenzdruck") nicht umgehen kann, der ist vielleicht auf einer kleinen Schule besser aufgehoben. Aber die meisten wollen eben doch Großproduktionen spielen. Und ich denke, die Schüler der privaten Schulen habe da so gut wie keine Chance... Ausnahmen bestätigen die regel. Und seit Jopp van den Ende seine eigene Academy aufgemacht hat und seine zukünftigen Mitarbeiter dort spezifisch ausbildet und rekrutiert, haben die anderer erst recht keine Chance mehr, glaube ich.

Sarah


GMA und andere Schulen

08.05.2005 - Naja, klar haben es die Leute von den kleineren Schulen schwerer. Wenn die Joop-van-den-Ende-Akademie Leute ausbildet, dann investiert sie in eine Ausbildung von Leuten, die anschließend auch möglichst auf einer Stage Holding-Bühne landen. Da ist dann wenig Interesse, jemanden von einer anderen Schule zu nehmen. Und was die GMA anbetrifft: Von da gehen zwar einige Leute weg an die großen Schulen, aber die haben z.B. jetzt einen Absolventen bei "Romeo und Julia" in Wien und die VBW nehmen ja nun wirklich nur gute Leute.

Svenja


Mmh, die G-M-A ist nicht eine der besten Schulen!

08.05.2005 - Naja, die G-M-A ist nicht gerade die allerbeste Schule in Deutschland, wie Lena ja selbst sagt. Die Studenten der großen Schulen werden bevorzugt und interessanterweise wechseln ja die Schüler der kleinen privaten Schulen, wie eben auch der G-M-A, zum Beispiel zur Stage Holding Academy oder zu den Hochschulen. Ich bemerke, dass viele zu den kleinen Schulen gehen, dort ein Jahr oder anderhalb Ausbildung machen, sich bei den richtigen, etablierten Schulen bewerben, da auch aufgenommen werden, aufgrund der guten Vorbildung und dann erst Karriere machen, was Großproduktionen angeht. Die Schüler der kleineren Schulen sind da tatsächlich eher im Stadttheater angesiedelt. Aber sehr viele der Nachwuchsmusicaldarsteller haben eben doch den Traum den Fuß in die Großproduktionen zu kriegen und Fakt ist, dass es die Schüler der kleinen privaten Schulen da nicht so leicht haben, wie Lena sagt. Die müssen dann beim Vorsingen 200% geben und das langt meisten noch nicht, weil sie eben Nobodys von einer Nobody-Schule sind. Auch wenn es voreingenommen klingt, aber ich glaube, wenn einer in dieses harte Geschäft einsteigen will, dann schon richtig und er muss sich überlegen, woran es wohl liegt, wenn keine große Schule ihn aufnehmen will (mangelndes Talent, zu alt etc.) und ob die private, kleine Schule das wirklich getan hat, weil sie Talent sieht oder weil sie die Studienplätze vergeben muss aufrund finanzieller Gründe. Den finanziellen Aspekt kann man bei den größeren, in Fachkreisen allgemein anerkannten Schulen meist streichen, denn es bewerben sich in der Regel viel mehr Leute als Ausbildungsplätze zu vergeben sind. Wenn man bei den großen Schulen durchkommt, dann heißt das schon meistens, dass man echtes Talent hat und in allen Bereichen hoffnungsvoll für den Job ist, aber auch da gibt es natürlich keine Garantie. Das sind meine 10 Cent. Jeder hat eine andere Meinung, das ist meine, also keine Angriffe bitte. Sarah

Sarah


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