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Themen / Vorwort in der neuen "Da Capo" (an di...
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Gast24601
(Benutzer deaktiviert)
7000 Beiträge
10.02.07 10:16

Eben ist mir fast das Herz stehen geblieben, als ich das Vorwort in der neuen "Da Capo" gelesen habe:

(Zitat)
Liebe Musicalfreunde,
vor kurzem hat mich bei einem Musicalbesuch ein Zuschauer gefragt, woran man eigentlich ein gutes Musical erkennt. Intuitiv sagte ich damals, dass Erfolg oder Misserfolg sicherlich nicht von der Meinung selbsternannter Kritiker abh√§ngen, die sich ohnehin oftmals in anderen Sp√§hren w√§hnen als das "gemeine" Publikum. Folgerichtig kam die Erwiderung, dass ich somit ja meinen eigenen Berufsstand in Frage stellen w√ľrde. Dies ist auf den ersten Blick sicherlich richtig, doch beim n√§heren Betrachten muss man auf den traditionellen Unterschied zwischen Kritikern und Journalisten hinweisen. Journalistiche Berichterstattung sollte sachlich und ohne pers√∂nliche Wertungen ausfallen, kann nat√ľrlich Kritik genauso wie Lob enthalten. Aber sie muss auch die Hintergr√ľnde hierzu objektiv deutlich machen. Kritiker konzentrieren sich auf ihre subjektive Meinung und betonen dementsprechend das Pro und Contra, leider zumeist mit dem Hang, die eigene Meinung in den Vordergrund zu stellen, die nat√ľrlich dem eigenen, pers√∂nlichen Geschmack entspricht. Oft werden wir auf kuriose und auch unsachliche Kritiken, speziell in Internet-Datenb√§nken angesprochen. Doch beim n√§heren Betrachten stellt man fest, dass da gar keine gelernten Journalisten schreiben. Oft sind es Laien oder Fans, die versuchen, sich einen journalistischen Anspruch zu verschaffen mithilfe dessen sie auch kostenlos in die Theater gelangen k√∂nnen. Wenn man sich dessen beim Lesen von "Kritiken" bewusst ist, sollte man vieles nicht mehr so bier-ernst nehmen, was dort oft zu lesen steht. Nat√ľrlich hat jeder Journalist seinen pers√∂nlichen Geschmack. Einen guten Journalisten erkennt man aber daran, dass man diesen Geschmack nicht aus den Artikel herausliest.
(/Zitat)

Es ist echt der Hammer, wenn man bedenkt, dass der Chefredakteur von "Da Capo" selber mit einer Internet-Datenbank angefangen hat (www.musicalkritik.de). Und besonders toll finde ich auch die Aussage, "dass da gar keine gelernten Journalisten schreiben", sondern nur Laien und Fans. Schon klar, bei "Da Capo" l√§sst er gleich Fanclubleitet schreiben. Und er schreibt: "Einen guten Journalisten erkennt man aber daran, dass man seinen Geschmack nicht aus den Artikel herausliest". Jo, geil... Man beachte in diesem Zusammenhang z.B. nur mal seine eigenen Artikel zu "Bonifatius" oder besonders sein Vorwort in der Ausgabe 2005, wo eine Rezension von "Bonifatius" drin ist. Da schreibt er selbst im Vorwort, wie gl√ľcklich er doch nach Hause gefahren ist, nachdem er dieses tolle St√ľcke gesehen hat.

Ich lache mich schlapp!

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Kitsch
Benutzer
643 Beiträge
10.02.07 10:35

Die Da Capo ist doch eh nur wegen der Interviews interessant. Mir kann niemand bei vollem Verstand erz√§hlen, dass er den Rezensionen vertraut! Ich sag nur nochmal: Im letzten Vorwort hat der Chefredakteur sich daran erg√∂tzt, dass er einen Premierenbericht dank der schnellen Druckerei vom Tanz der Vampire drinne hat! Die Druckerei und die Post will ich finden, die es schafft, Nachdem Sonntag Abends die Premiere war, das Ding Montag Morgens im Briefkasten zu haben! Das ist Verarsche! Es ist nat√ľrlich sch...egal, ob die Rezension von einer Preview oder von DER Premiere ist, aber die Da Capo hat sich damit nur mal wieder selber verarscht!

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Fosca
Benutzer
602 Beiträge
10.02.07 11:51

Ja aber warum nimmst Du die denn ernst, um Himmels Willen? Eine Zeitschrift, die ihre Leser "Endverbraucher" nennt und ihre Autoren "Schreiberlinge", eine Zeitschrift, die Uwe Kröger nach seinen Kindern fragt und deren Chefredakteur die Fremdwörter "Adaptionen" und "Assoziationen" nicht auseinanderhalten kann?

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Pitts
Benutzer
289 Beiträge
10.02.07 12:45

Nur mal ne dumme Frage (ist nicht böse oder ironisch gemeint), aber woher wisst Ihr alle so genau, was in der "DACAPO" drinsteht, wenn Ihr sie alle nicht lest?

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Elisabeth aus Wien
Benutzer
7874 Beiträge
10.02.07 12:53

Was soll ein Darsteller der z.b. in Stuttgart arbeitet denn auch auf eine Frage wie: "Wie gefällt es ihnen in dieser Stadt?" schon antworten? "Nein,ich kann die Schwaben nicht ausstehen.."?

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Rusty
Benutzer
175 Beiträge
10.02.07 12:54

Das ist wirklich lustig! Da hat wohl jemand in diesem Forum die Kritik an seiner Zeitschrift gelesen und f√ľhlte sich gen√∂tigt, √∂ffentlich Stellung zu beziehen. Mal ehrlich, kennt ihr au√üer der Musicalzentrale noch eine andere "Datenbank" zum Thema Musicals? Besonders lustig finde ich auch die Tatsache, dass der Chefredakteur eines Musicalmagazins selbst noch nicht begriffen hat, dass Rezensionen immer den pers√∂nlichen Geschmack ihres Autors enthalten. Dass sie im Gegensatz zu Nachrichten und Berichten immer subjektiv sind, liegt in der Natur der Sache. So etwas sollte man schon wissen, wenn man sich selbst als "Journalist" bezeichnet!

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Kitsch
Benutzer
643 Beiträge
10.02.07 13:43

Aber das mit den Interviews ist so... Die normalen Musicalfans lesen halt lieber alle 2 Jahre ein Interview vom aktuellen Musical-Star als vom Cross-Swing aus der letzten Reihe.. Obwohl DAS genau die Richtung w√§re, die ich mir w√ľnschen w√ľrde... Nicht immer nur aktuelle Stars interviewen, sondern auch mal Zweitbesetzungen √° la Henriette Grawwert oder ganz einfache Swings, bei 3m gibts doch einen, der ist seit Tanz im Allpollo immer "nur" Swing und freut sich seines Lebens!

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Biene
Benutzer
6 Beiträge
10.02.07 13:49

versteh' ich das also richtig? eine zeitschrift, die sich vor kurzem noch damit gebr√ľstet hat, dass das von ihr veranstaltete konzert "von engeln und d√§monen" in den nutzercharts der musicalzentrale ganz oben stand, stellt pl√∂tzlich die seriosit√§t dieser seite in frage?

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Rusty
Benutzer
175 Beiträge
10.02.07 14:29

Sieht ganz so aus:

http://www.musicalzentrale.de/index.php?service=9&subservice=2&details=183

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Gast22
Benutzer
9 Beiträge
10.02.07 19:26

Also,sachlich und ohne persönliche Bewertung...da kann ich ja auch nur lachen.Soviele subjektive Artikel,wie in der Da Capo habe ich selten gelesen.Da wird das eigene Konzert "Von Engeln und Dämonen" hoch gelobt,obwohl es nach meinem Empfinden in Duisburg eine Zumutung war!Das "Klangerlebnis der besonderen Art" war wohl ironisch gemeint..selten so schlechten Ton gehabt!

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