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musicalzentrale - Forum
Themen / Stanke als Jekyll - zu jung?
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Gast24601
(Benutzer deaktiviert)
7000 Beiträge
31.01.07 18:18

Ich bin der Meinung, dass Stanke noch zu jung ist f├╝r diese schwierige und anspruchsvolle Rolle. Okay, ich finde ihn zwar gut, h├Ątte ihm aber diese Rolle nicht gegeben. Finde den "Hype" um ihn auch ein bissel ├╝bertrieben, der wird mit Hauptrollen quasi zugesch├╝ttet (ohne R├╝cksicht auf typgerechte Besetzung). Wenn man mal ├╝berlegt, welche Hauptrollen er in den letzten vier Jahren seit seinem Deb├╝t bei "Titanic" Ende 2002 hatte: Titanic, Aida, 3 Musketiere, Die letzten 5 Jahre, Best of Musical, Kleiner Horrorladen, Mozart!, Die Sch├Âne und das Biest. Sei ihm alles geg├Ânnt, habe ihn auch in einigen Rollen sehr genossen.

Aber f├╝r den Jekyll ist er mir zu jung und auch vom Typ her unpassend.

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Scarlet
Benutzer
215 Beiträge
31.01.07 18:38

Mir hat Patrik Stanke bei den Musketieren gut gefallen.

Ich kann ihn mir als Jekyll/Hyde allerdings auch nicht so richtig vorstellen. Das hei├čt aber nicht, dass ich es ihm gar nicht zutraue.

Allerdings lockt mich die Besetzung insgesamt nicht, den weiten Weg nach Tecklenburg auf mich zu nehmen.

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Karen
Benutzer
3 Beiträge
31.01.07 19:36

Naja, wegen ansgar sch├Ąfer w├╝rd ich kommen, mal sehen, wer so im ensemble noch dabei ist.... *aufgeregtwart*

LG

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Mozart
Benutzer
754 Beiträge
31.01.07 21:15

Ich finde das immer sehr spannend die Diskussionen in den Foren zu verfolgen, sobald die Besetzung f├╝r ein neues Musical bekannt gegeben wird.

Dabei stelle ich immer wieder fest, je bekannter ein Darsteller ist und je mehr Rollen er bisher gespielt hat, desto h├Ąufiger h├Ârt man: "DEN kann ich mir ├╝berhaupt nicht in der Rolle vorstellen!"

Das muss man IMMER bei Uwe Kr├Âger lesen und nun auch schon bei Patrick Stanke. Ich empfinde das als "Ritterschlag", das er auf dem besten Weg ist ein ganz Gro├čer zu werden! :-)

Patrick Stanke wird ebensowenig, wie Uwe Kr├Âger mit Hauptrollen "zugesch├╝ttet". Offenbar haben diejenigen, die f├╝r die Besetzung der Rollen zust├Ąndig sind einfach nur mehr Vorstellungskraft als die meisten Forenteilnehmer!

Wo ist denn festgelegt, welch ein Jekyll/Hyde oder ein Mozart f├╝r ein Typ sein soll? Viel wichtiger ist f├╝r mich eine herausragende Stimme und eine gro├če Schauspielerpers├Ânlichkeit.

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ereshkigal
Benutzer
1972 Beiträge
31.01.07 21:47

@ kindergarten-cop: es deucht mich ... wie war das noch mal mit grassini? lol ...

abgesehen davon ...

---------------
der wird mit Hauptrollen quasi zugesch├╝ttet (ohne R├╝cksicht auf typgerechte Besetzung)
---------------

fielen eine menge anderer ein, auf die das auch zutrifft


[und ja, ein k├Ânigreich f├╝r quote oder edit]

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Gast24601
(Benutzer deaktiviert)
7000 Beiträge
31.01.07 21:53

@ Mozart
Meine Fresse, wenn ich dein Posting lese, kommt's mir schon wieder hoch. Vielleicht darf ich dich darauf aufmerksam machen, dass dieser Thread nicht unbedacht "Patrick Stanke als Jekyll - zu jung?" hei├čt. Die Betonung liegt dabei auf dem Fragezeichen. Ich wollte damit lediglich eine Diskussion anregen, ob er nun zu jung ist oder nicht. Jedem seine Meinung, okay. Aber dann kommt so sein Satz wie: "Wo ist denn festgelegt, welch ein Jekyll/Hyde oder ein Mozart f├╝r ein Typ sein soll?" Nat├╝rlich ist das nirgendwo festgelegt. Aber das ist auch das Problem, weshalb Musical manchmal unglaubw├╝rdig wirkt. Nehmen wir "Les Mis" als Beispiel, die Originalproduktion in Berlin. Im Ensemble fast nur junge Darsteller unter 30 Jahre, die alte Kr├╝ppel spielen - mit angeklebten B├Ąrten. Sieht man sich "Les Mis" an einem Stadttheater an, habe ich den Opernchor als Ensemble. Da gibt's keine angeklebten B├Ąrte, weil im Chor verschiedene Altersklassen vertreten sind - wirkt authentischer und glaubw├╝rdiger.

Und ich denke schon, dass einige Darsteller quasi mit Hauptrollen zugesch├╝ttet werden. Uwe Kr├Âger muss doch f├╝r Rollen wie Richelieu und Maxim gar nicht mehr zur Audition gehen. Den Richelieu hat Joop van den Ende pers├Ânlich bei Kr├Âger angefragt und als Maxim wollten ihn Kunze und Levay von Anfang an haben. Aber es ging auch gar nicht um Kr├Âger.

Gerade in Tecklenburg kann ich mir vorstellen, dass da einige Rollen immer fest vergeben werden - ohne Audition. Stanke z.B. im letzten Jahr in einer kleinen Rolle im Tecklenburger "Horrorladen". Die Produzenten merken, dass er eine gro├če Fangemeinde hat und gut ankommt beim Publikum, also bekommt er ein Jahr sp├Ąter gleich ne dicke Hauptrolle. Nicht umsonst spielen Jana Werner, Dean Welterlen, Martin Berger usw. schon seit Jahren hintereinander in Tecklenburg. Die haben sich inzwischen in die Herzen der Tecklenburger gesungen und gespielt, so dass es den Produzenten eine volle Burg garantiert, wenn man j├Ąhrlich auf die altbekannten Leute zur├╝ckgreift. Nat├╝rlich alles nur Spekulation meinerseits...

Sehr geil finde ich noch deinen Kommentar: "Ich empfinde das als "Ritterschlag", das er auf dem besten Weg ist ein ganz Gro├čer zu werden!" Meiner Meinung nach ist Stanke schon l├Ąngst ein ganz Gro├čer. Das macht ihm so schnell keiner nach, noch w├Ąhrend der Ausbildung eine Hauptrolle in der Deutschlandpremiere von "Titanic" abgreifen, anschlie├čend zu "Aida" wechseln, zu "3 Musketiere" - nat├╝rlich immer Hauptrolle und immer Premierenbesetzung. Ich hatte auch geschrieben, dass ich ihn in den meisten seiner Rollen gesehen habe und gut fand. Aber weil ich einen Darsteller gut finde und der auch wirklich etwas drauf hat, muss ich ihn nicht in jeder Rolle haben. Und es geht mir auch gar nicht darum, ob Stanke einen besseren Jekyll als einen Mozart abgibt (ich fand ihn n├Ąmlich gut als Mozart). Eine tolle Stimme hat er, ein guter Schauspieler ist er auch. Bin mir auch sicher, dass er stimmlich einen guten Jekyll gibt und mache mir eher Sorgen, dass er sich die Stimme kaputt macht (wer Ethan Freemans Stimme VOR und NACH seinem "Jekyll"-Engagement kennt, wei├č vielleicht, was ich meine, denn die hat auch ein kleines bisschen gelitten). Aber f├╝r einen Jekyll ist mir Stanke pers├Ânlich zu jung und unerfahren in solch einer dramatischen Rolle, wo er bislang fast nur Rollen vom Typ "Draufg├Ąnger" gespielt hat.

Nur mal so zur Erkl├Ąrung. Ich bin n├Ąmlich kein Fan, der schreit: "DEN kann ich mir ja gaaaaaar nicht in der Rolle vorstellen." Ich wollte lediglich eine Diskussion anregen, ob ein Darsteller zu jung sein kann f├╝r eine Rolle. Schon mal was von typical casting geh├Ârt? Und wo ich schon mal dabei bin: ich finde auch, dass Christian M├╝ller ein zu junges Phantom ist.

Aber diese Darsteller werden selber sehen, was sie f├╝r Probleme bekommen, wenn sie erst mal die 40 ├╝berschritten haben. Dann sind n├Ąmlich andere J├╝nglinge am Zug und die "alten Knacker" fragen sich, warum sie nicht einen Mann im besten Alter authentisch auf der B├╝hne spielen d├╝rfen, statt dass ein 25-j├Ąhriger Darsteller genommen wird, dem man noch den Bart ankleben muss.

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Batboy
Benutzer
1138 Beiträge
31.01.07 22:21

Bei "Die Sch├Âne und das Biest" in M├╝nchen hat er ja gar nicht mitgespielt.... Ansonsten fand ich ihn damals bei "Die letzten 5 Jahre" schon ziemlich gut. Als "Mozart" war er OK, mal schauen, ob er den Jekyll kann. Und zu jung - das bekommt man schon hin mit Schminke.

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Wotan
Benutzer
202 Beiträge
31.01.07 22:26

Ich denke, da├č der Jekyll etwas ganz spezielles ist.
Den sch├╝ttelt man nicht aus dem ├ärmel und es geh├Ârt schon wirklich viel dazu, die komplette Rolle, also auch den Hyde-Teil, glaubhaft darzustellen. Da ist nicht nur hohe Gesangskunst und schauspielerische Leistung gefragt, sondern auch einfach ein B├╝hnenformat, da├č man hat, oder eben nicht. Der vieldiskutierte Thomas Borchert hat das, ebenso ein Darius Merstein-McLeod. Schon einem Yngve Gasoy-Romdal nehme ich die Rolle(n) nicht ab. Christoph G├Âtten tat sich in K├Âln auch sehr schwer...

Patrik Stanke habe ich noch nie live gesehen oder auch nur geh├Ârt, aber nach den Bildern zu urteilen, die man von ihm findet, und seinen bisherigen Engegements hat er das n├Âtige Format (noch) nicht. Ich stecke ihn jetzt mal in eine Klasse mit Jesper Tyden, Aris Sass und einigen mehr, die in Rollen wie dem Alfred im "Tanz der Vampire" ohne Ende abr├Ąumen k├Ânnten. Die gro├čen Charkterdarsteller sehe ich hier aber (noch) nicht.
In der Oper spricht man hier vom Spiel- oder Buffo-Fach im Gegensatz zum schweren (Helden-)Fach. Beides stellt komplett andere Anforderungen an S├Ąnger, die ja alle hervorragend ausgebildet sind. Hier die Rollen zu tauschen ist f├╝r den Zuschauer, der nicht wie im Musical so oft beobachtet unbedingt uneingeschr├Ąnkter Fan eines bestimmten Darstellers ist, in der Regel schwer ertr├Ąglich - und das in beide Richtungen!

Um mal auf die Ausgangsfrage zur├╝ck zu kommen, ich stimme hier Gast24601 in seiner ├ťberschriftsthese zu, und das ohne Fragezeichen.

Das ist auch der Grund, warum der Krolock nicht mit Patrik Stanke besetzt wird (oder auch mit Uwe Kr├Âger...), sondern mit einigen wenigen immer wiederkehrenden. Singen k├Ânnten den viele.

Gru├č
Wotan


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Johnny_Depp
Benutzer
10571 Beiträge
31.01.07 22:29

Naja, ich stimme Gast24601 schon zu - zu junge Darsteller in Rollen die auf reifere M├Ąnner ausgelegt sind, geht oft daneben. Ich erinnere mich an Martin Berger bei "Les Miserables" in Duisburg damals - als Enjolras grandios, als Valjean viel zu jung und total unglaubw├╝rdig. Umgekehrt ist es ja genauso unglaubw├╝rdig, wenn zu alte Darsteller/innen junge Rollen spielen.

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justin
Benutzer
13386 Beiträge
31.01.07 22:50

else ludwig wird keine gr├╝ne hexe, pia douwes niemals babe v dirty dancing, maya hakvoort keine julia, aber dazwischen existiert sehr wohl ein graubereich..der ausschlie├člich davon abh├Ąngt, ob der/die darstellerin das gewisse etwas mitbringt, ber├╝hrt, schauspielerisch ber├╝hrt, gesanglich anspricht oder eben nicht, darum gehts ja wohl, der rest bleibt wieder geschmackssache..

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