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musicalzentrale - Forum
Themen / \"Etablierte\" Musicals neu inszenier...
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coricolonzo
Benutzer
836 Beiträge
29.01.20 19:47

Hallo Zusammen! Ein besserer Thread-Titel fiel mir leider nicht ein - daher hier ein paar Erklärungen:

Die Idee dazu kam mir, als teilweise negative Kritik aufkam, dass in Hamburg eine neue Inszenierung von Wicked kommt. Und das, ohne bisher dazu etwas gesehen zu haben. Aber auch zur damalige Phantom-UK-Tour mit neuem Setting habe ich so manches Negatives gelesen gehabt. Die Meinungen zu den St. Gallener Vampiren waren ja auch ... sehr unterschiedlich. Auch die Begeisterung der übernommenen Les-Mis-Version in London findet ja nicht überall Anklang. Die Überarbeitung von Starlight kam auch nicht bei allen sooo gut an.

Gefühlt nehme ich es so wahr, dass die Anpassung / Veränderung lang gespielter Inszenierungen "in der Fan-Szene" meist eher nega- als positiv aufgenommen wird.

Ähnlich könnte ich es mir bei Neuinszenierungen von Mamma Mia oder Cats vorstellen... (Wobei mir die Tecklenburger Umsetzung gefiel). Auch die Bilder die ich von der aktuellen neuen Phantom-Produktion in Griechenland gesehen habe, gefallen mir gut.

Nun seid ihr gefragt: Wannn habt ihr "etablierte" Shows in neuem Gewand gesehen und was hat euch daran gefallen? (Bitte achtet auf die Positivformulierung) ;0)

Oder: Was und wie würdet ihr "altbewährte" Shows neu inszenieren, weil euch Bestimmtes nicht gefällt und ihr Ideen für eine andere Umsetzung habt?

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Kenny
Benutzer
816 Beiträge
29.01.20 19:57

Ist das gleiche wie wenn man euren Lieblingsfilm komplett neu macht oder eure Mama das Rezept eures liebsten kindheitsgericht verändert. Da sind soviele Emotionen dabei das es einfach schwer wird

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coricolonzo
Benutzer
836 Beiträge
29.01.20 20:11

Aber auch da kann man ja positiv überrascht werden. Siehe Cats Tecklenburg. Nichts kommt für mich an die Langezeit-Hamburg/Stuttgart-Produktion heran - aber der (auch wohl rechtlich erforderlche ) Ansatz in Tecklenburg gefiel mir.
Total begeistert - zumindest vom MakeUp und Kostüm - war ich von der Inszenierung im Kilworth House Theatre in UK: Das Setting war ein alter U-Bahn-Tunnel im 2. Weltkrieg. Die Katzen vermenschlicht kostümiert, die Köpfe animalisch. Gefiel mir sehr sehr gut. Leider nicht live gesehen und kaum Videomaterial online gefunden.

https://www.kilworthhousetheatre.co.uk/gallery/

Womit ich mich sicher schwer tun werde: Wenn ich im Mai Chicago in Braunschweig schaue. Ich LIEBE halt die Revival-Inszenierung...

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Fiyero
Benutzer
3717 Beiträge
29.01.20 21:40

Ich schaue mir im Februar Chicago in Koblenz an. Bin auch gespannt, weil ich die Revivalinszenierung und gerade die Choreos von Fosse so unglaublich gut finde.

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LaRose
Benutzer
29 Beiträge
30.01.20 05:25

Grundsätzlich gilt das für mich für jedes Stück. Es neu zu inszenieren, bringt spannendes mit sich. Etwas was man so noch nicht gesehen hat, neue Ideen, neue Ansätze. 1:1 muss kein Stück für mich sein. Es kann das Stück auch sehr verstärken.

Ich habe einige Neuinszenierungen gesehen, viele Non Replica Fassungen von ALWs Phantom. Gab gutes und schlechtes, aber ich war schon begeistert das man es neu inszenieren durfte. Ich habe die damalige neue UK Tour gesehen und mochte sie, für Amerika wurde sie dann noch ein wenig verändert. Habe es in Finnland, Estland, Prag, Budapest und sogar eine doch eigenwillige Fassung in Österreich gesehen. Jedes Stück hat seinen Beginn aber es weiterzuentwickeln, finde ich richtig. Tanz der Vampire finde ich auch wesentlich spannender neu inszeniert. Gefiel mir in Prag sehr gut, in St. Gallen die Idee super, nicht die ganze Umsetzung kam bei mir an, aber die Idee an sich fand ich toll und freu mich jetzt auch schon auf die Vampire in Kopenhagen. Überarbeitungen bringen immer etwas mit sich. Aber finde ich noch besser als es immer 1:1 übernehmen zu müssen. Neuinszenierungen sind spannend wenn die Regie neue Ideen einbringt, das Bühnenbild und auch Kostüme Überraschungen bieten.

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MyMusical
Benutzer
8559 Beiträge
31.01.20 07:29

Ich freue mich auch immer auf neue schlüssige Inszenierungen, die einem Werk ja auch mal etwas neues abgewinnen können. Ich gebe aber auch zu, dass ich auch Inszenierungen mag, die man alle paar Jahre wieder mal schauen kann, weil sie einfach sehr gut sind. Aber das muss sich ja auch nicht ausschließen, ich denke beides hat seine Berechtigung nebeneinander und ist auch individuell ganz verschieden. Während ich mich über die Wicked-Neuinszierung (vom Grundsatz her) erstmal freue, fällt dieses Stück bei anderen vielleicht in die zweite Kategorie.

In der erwähnten "Fan-Szene" sehe ich es aber auch so, dass jede minimale Änderung gleich einen Sturm der Entrüstung auslöst, allerdings ist das für mich auch eine sagen wir mal sehr eigenwillige Gruppe.

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mrmusical
Benutzer
2746 Beiträge
31.01.20 08:49

Ich fand damals bei LES MISERBALES in Chemnitz zum Beispiel die Fabrikszene genial inszeniert. Alle Arbeiter/innen zogen mehr und mehr ihre Lumpen aus und am ende standen Sie in unterkleidern da und die Klamotten hingen an Fleischehaken und fuhren nach oben. Ein tolles Bild von Hilflosigkeit und ...

oder bei MISS SAIGON in Klagenfurt die Hubschrauberszene. Hier rotierten nur die Rotorblätter im Licht auf der Bühne und die Geräusche ... und dann beim Finalen Abflug zog es nach und nach die GI's an Seilen in den Bühnenturm. Das war nicht minder beeindruckend als das Original.

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