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musicalzentrale - Forum
Themen / Deutschsprachige Erstaufführung Dr. S...
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Maxim
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3385 Beiträge
28.01.18 21:12

Hier die erste Kritik zur Premiere vom Samstag:

http://www.lvz.de/Nachrichten/Kultur/Kultur-Regional/Liebe-in-den-Zeiten-des-Buergerkriegs

Da freue ich mich schon richtig auf meine Vorstellungen - die Musik von Lucy Simon ist einfach grandios und so wie es klingt ist Cusch Jung ja eine sehr solide Inszenierung des Broadway-Flops gelungen...bin gespannt -

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vonKrolock
Benutzer
7561 Beiträge
28.01.18 21:13

Wusste gar nicht, dass du auch mitspielst. Wleche Rolle übernimmst du?

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Maxim
Benutzer
3385 Beiträge
28.01.18 21:15

Die Rolle des hoffentlich begeisterten Zuschauers

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kevin
Benutzer
3810 Beiträge
28.01.18 21:43

Dabei muss es sich um eine Falschmeldung handeln.
Ich weiß aus sicherer und kompetenter Quelle, dass DR. SCHIWAGO, BIG FISH und BOOK OF MORMON von der SE in Deutschland aufgeführt werden.
So sicher, wie MARY POPPINS niemals nach Stuttgart kommen wird...

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Maxim
Benutzer
3385 Beiträge
13.02.18 14:39

Prachtvolles, emotionales Historien-Musical mit Gänsehautmelodien

10.02.2018 - Die Musikalische Komödie Leipzig zeigt wie es richtig geht den historischen Stoff der "Russischen Oktoberrevolution" in ein emotionales, ergreifendes und auch erschütterndes Musical umzusetzen! Hatten im Herbst 2017 die Stadttheaterkollegen mit "Rasputin" vollends ins Klo gegriffen und aus dem Thema nichts anderes als eine Lachnummer kreiert ging mir nun bei den zwei komplett ausverkauften Vorstellungen in Leipzigbuchstäblich das Herz auf!

Zum einen liegt das an der ergreifenden Geschichte der einzelnen Schicksale (nichts für schwache Nerven - wir befinden uns sprichwörtlich in einem Totenhaus - hier wird hingemetzelt was das Zeug hält - allerdings muss man ja sagen - das war historisch wirklich so und ist nicht Stoff eines Phantasiefilms a La Hollywood)!

Auch die Kostüme und einfache aber wirksame Bühnenausstattung begeistern - die Tontechnik ist dies mal anders als bei Dracula sehr gut eingestellt und man kann der Geschichte gebannt und ohne Störungen folgen und sich ins Russland um 1903-1930 herum hineinziehen lassen!

Cusch Jung hat den Broadway-Flop stringent, glaubwürdig und niemals langweilig oder zu lang auch nicht "kitschig" inszeniert - die reine Spieldauer beträgt 3 Stunden mit Pause also gute 3 1/2 Stunden und es wird klar warum es den Amerikanern am Broadway nicht gefallen hat - die Realität ist einfach zu hart da bleibt für Spässchen und gute Laune einfach kein Platz!

Der erste Star neben der Geschichte ist die Cast und da muss ich sagen - noch nie waren in einem Stadttheater die Rollen so gut besetzt wie hier - die Darsteller passen alle wie die Faust aufs Auge!

Allen voran natürlich unser großer Musicaltenor Jan Ammann er spielt und singt seinem Film-Ego Omar Sharif von Beginn bis zum Schluss absolut den Rang ab - perfekte Stimmführung, emotionales, berührendes Schauspiel - das ist Ammanns beeindruckende Leistung vor allem. bei seinen zahlreichen Solis und Duetten seiner beiden Frauen!

Seine Ehefrau wird gespielt von Hanna Mall - Musicaldarstellerin aus Heilbronn - perfekt besetzt sie hat den typisch russischen Typ und man nimmt ihr die Liebende und verständliche Ehefrau vollends ab

Lisa Habermann als Geliebte Larissa passt auch total vom Typ her und harmoniert perfekt im Spiel mit Jan Ammann

Aber auch mit Björn Christian Kuhn als ihrem Ehemann Pavel Antipov & Revolutionär Strelnikow dem Widersacher Doktor Schiwagos aber auch mit dem Zwielichtigen Viktor Komarovskij verkörpert von Patrick Rohbeck der hat eine Ausstrahlung und tolle Stimme und man nimmt ihn den Zwielichtes Anwalt von der ersten Minute an ab -

Die 3 Kinderrollen sind ebenfalls sehr gut besetzt (sie können auch singen! aus dem hauseigenen Kinderchor der Oper Leipzig und auch Ballett und Chor sind tänzerisch & stimmlich exzellent drauf

Der wahre Star des ganzen Abends als absolutes i-Tüpfelchen sonst wäre der Stoff doch zu düster, tragisch und ohne Hoffnung ist die wunderschöne Musik von Lucy Simon - absoluter Höhepunkt da muss ich der Kritik der Musicalzentrale recht geben ist das Duett der beiden Frauen "Und doch wundert es mich nicht" aber auch die Liebesduette sind traumhaft und die Soli wie "wer ist Sie" oder "Adges"

Wunderbar berührend und hoffnungsvoll zwei großartige Musicalabende - Prädikat:Unbedingt ansehen und geschichtlich was lernen und mitbekommen!

Großer Applaus für die mehr als gelungene Deutschsprachige Erstaufführung der Musikalischen Komödie Leipzig - Standing Ovations waren der Dank dafür

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