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Poltergeist
Benutzer
162 Beiträge
25.05.17 13:17

MusicalJones hat einen wichtigen Aspekt bereits angesprochen:

Früher handelte es sich bei PK1 um einige wenige Reihen und in PK3 konnte man noch zu günstigen Preisen gut sehen. Heute sind damalige Stella-PK3-Reihen bei Stage oft PK1 und wer nicht mindestens PK2 zahlt, sieht kaum noch etwas.

Bei Stella gab es damals 50% Schüler- und Studentenrabatt. Damit konnten jugendliche Fans ihrer Leidenschaft problemloser nachgehen, denn gute Karten gab es schon für 40-50 DM, also umgerechnet keine 30€. So wurde eine ganze Generation Musicalliebhaber großgezogen. Viele blieben wohl auf einige Großmusical fixiert, aber sicher gab es auch viele andere, die dann mal ins Stadttheater, andere Sparten für sich entdeckten und über die Jahre viel Geld für Kultur ausgegeben haben oder das Hobby sogar zum Beruf gemacht haben.

Ich weiß nicht, wie viel davon heute noch übrig ist. Die 50% Rabatt wurden außerdem durchgehend gewährt, es bestand keine Notwendigkeit, ständig nach irgendwelchen Rabatten Ausschau halten zu müssen.

Die endlosen kreativen Gebühren und die 15%VVK-Abzocke wurden ja bereits erwähnt.

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Maxim
Benutzer
3385 Beiträge
25.05.17 13:25

@Indis: Wenn ich ein Ticket online buche z.B. auch in meinen Staatsgalerien zahle ich auch 1,50€ Gebühr mehr als wenn ich direkt an die Kasse gehen würde - die Museen müssen ja für die ganze Technik, Grafik usw. bezahlen - also das ist mittlerweile fast überall der Fall - dass eventim viele verschiedene auch kreative Vorverkaufsgebühren erhebt steht außer Frage im Endergebnis muss man aber eben festhalten, dass selbst diese ganzen Gebühren die Karten an sich in knapp 15 Jahren im Schnitt lediglich um 2 Prozent verteuert haben....

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Indis
Benutzer
1730 Beiträge
25.05.17 13:29

dann buch mal online ein Ticket für London fürs Musical - da bezahle ich 0 - die haben auch eine funktionierende Grafik
da schauste,ne?

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Once234
Benutzer
2949 Beiträge
25.05.17 14:05

Die Firma hieß Stella.

Und trotzdem kostet der Löwenkönig mittlerweile 180€ ohne Zusatzgebühren am Samstag Abend.

Also in 10 Jahren eine Preissteigerung von 74€. - Wenn sowas bei der Milch oder sonstigen Dingen wäre, würden die Leute einen Aufstand machen.
Also darf man auch hier kritisieren dass die Preise zu hoch sind.

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kevin
Benutzer
3904 Beiträge
25.05.17 15:09

Wie bereits richtig bemerkt wurde, sind die Preise (im Vergleich Stella/Stage) unverhältnismäßig schnell gestiegen. Das lässt sich nicht mit einem inflationsbedingten Preisanstieg erklären.

Hinzu kommt eben auch, dass die Stage parallel zu ihrem Preisanstieg einen technischen und personellen Einsparungskurs bei ihren Produktionen betreibt.

Ich meine mich auch zu erinnern, dass Stella die Preise nach dem produktionstechnischen Aufwand der Musicals ausgerichtet hat. So waren die Tickets für CATS oder JOSEPH günstiger als die für MISS SAIGON oder PHANTOM.

Insgesamt haben die Preise der Stella weit weniger für Diskussion und negative Kritik gesorgt.

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TazMA
Benutzer
3221 Beiträge
25.05.17 16:51

In diesem Werbeblock für Gebühren bin ich ganz bei Poltergeist und meine mich auch an den Aspekt erinnern zu können, den Kevin beschreibt. Auch wenn es nur marginale Unterschiede waren.

Wenn man eine Gebühr in einer Höhe zahlt, bei der man auf Kleinbühnen eine Comedy Show oder eine Band sehen kann, investiere ich lieber in diese Alternativen.

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Newsie
(Benutzer gesperrt)
107 Beiträge
25.05.17 16:57

"""""""""""
Und trotzdem kostet der Löwenkönig mittlerweile 180€ ohne Zusatzgebühren am Samstag Abend.
""""""""""

Das stimmt so pauschal nicht mehr. Weil es auch für den Löwenkönig mittlerweile zahlreiche Sonderaktionen gibt. Es lohnt sich, zu recherchieren - der Rabatte Thread ist dabei durchaus hilfreich.

Wir waren zu Dritt am Samstag 13.5. nach langer Zeit wieder im "König der Löwen". Ticketpreis per Stage-Aktion inkl. aller gebühren: EUR 101,--.
Dafür gab es die 7. Reihe Parkett (!) rechts am Mittelgang.
Das war ein faires Preis-Leistungsverhältnis.

Trotzdem hat uns der Löwenkönig nicht mehr gefallen. Viele altbackene, langweilige Balladen-Hänger ohne Optik drin, die mich vor 10 Jahren noch nicht gestört hatten. Ich meine, an einigen Stellen wurde das Bühnenbild reduziert. Auch das Casting hat nachgelassen: Simba war nicht hübsch und viel zu alt und stämmig. Der kleine Simba hatte ein Stimmvolumen wie eine Maus. Und auch Mufasa gab es schon mal mit besserem Deutsch.
Trotz Preisaktion war der Saal nicht voll am Samstagnachmittag. Die Reihen 3 + 4 Parkett im rechten Block zum Gang, jeweils mit 4-6 Plätzen nebeneinander leer.

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Newsie
(Benutzer gesperrt)
107 Beiträge
25.05.17 17:02

"""""""
Insgesamt haben die Preise der Stella weit weniger für Diskussion und negative Kritik gesorgt.
""""""""

Damals gab es auch noch keine MUZ als Marktplatz der Meckerer. Außerdem bin ich ziemlich sicher, dass die meisten "Kritiker" hier, die Stage-Produktionen gar nicht besuchen. Unabhängig vom Preis. Wer sich wirklich für eine Stage Show interessiert, der zahlt auch den geforderten Preis oder wartet auf Rabattaktionen.

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Mariana
Benutzer
629 Beiträge
Beitrag gelöscht durch Autor
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Mariana
Benutzer
629 Beiträge
25.05.17 17:56

Bin ich eigentlich die einzige, die sich wundert, warum bei Maxim auf einem Flyer von 2001 Preise in Euro stehen?

Zur Sache: Mozart-Flyer habe ich nicht, aber einen vom Glöckner, tatsächlich von 2001 und natürlich noch in DM. Preise damals: 49 bis 199 DM. Heute: 39 bis 139 Euro. Als Studentin konnte ich also damals für 25 DM! ins Musical -
und habe das auch oft getan.
( Wie bereits erwähnt: Das machte Musical-Liebhaber aus vielen von uns. Bei den heutigen Preisen undenkbar - Kinderermäßigungen nur unter der Woche wie bei Mary Poppins und nicht bei der Maatinee am Wochenende ist ein typisches Bespiel für die Preispolitik der Stage, die eben gerade den Nachwuchs eher abschreckt.)
Die eigentlichen Steigerungen sind in Berlin zumindest jetzt nicht so massiv, aber damals standen auch Profis im Ensemble auf der Bühne und keine Laien-Chöre für 20 Euro am Abend. Und auch ich denke, wenn man die tatsächlichen Preise gleich kommunizieren würde statt der 100 Gebühren, würde man sich viel an Kritik ersparen.

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