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musicalzentrale - Forum
Themen / Pannen im Theater
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HamYork
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789 Beiträge
22.04.17 17:18

Beim Thema Pannen fallen mir immer spontan drei Beispiele ein:

1. Bei IWNNINY im Metronom Theater Oberhausen gab es mehrmals St├Ârungen bei der Gangway-Szene. Hat mich echt gewundert, dass man das nicht in den Griff bekam, da das ja alles keine Raketentechnik ist.

2. In Hamburg ist bei Sister Act wohl mal eine Nonne in den Orchestergraben gefallen, was ja nicht nur f├╝r Darsteller, sondern auch das Orchester lebensgef├Ąhrlich ist. Seitdem wurden dort Netze installiert.

3. Als nach den starken St├╝rmen das Dach des Metronom-Theater so stark besch├Ądigt war, dass mehrere Vorstellungen abgesagt werden mussten.

Wobei ich sagen muss: solche gro├čen Pannen sind ja echt selten. Kleiner (Texth├Ąnger, etc.) gibt es ja immer schonmal und das ist oft auch lustig f├╝r die Darsteller aber auch das Publikum.

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ProLog88
Benutzer
84 Beiträge
01.05.17 09:00

Zwar keine Panne, aber trotzdem sehr schade: Die gestrige Derniere von Next to Normal in Dresden wurde kurzfristig abgesagt, aufgrund einer Erkrankung von Pia Douwes.

Die Info kam per Durchsage im Foyer etwa 20 Minuten vor Vorstellungsbeginn. Als Entsch├Ądigung gab es eine etwa 90 min├╝tige Sondershow mit dem Rest der Cast, in der ein Teil der Songs pr├Ąsentiert wurden. Titus Hoffmann ├╝bernahm die Moderation und erz├Ąhlte was zum St├╝ck und zur Handlung. Trotz allem ein einmaliger und toller Abend, an dem alle Beteiligten sehr bem├╝ht waren, das Beste draus zu machen und den Zuschauern was zu bieten. Das Eintrittsgeld gab es an der Theaterkasse abschlie├čend problemlos und vollst├Ąndig zur├╝ck gezahlt. Ein riesen Dank an das komplette Team von N2N und der Staatsoperette Dresden, die sich da wirklich ins Zeug gelegt und super improvisiert haben. Schade, dass es die Derniere war, die sich alle wohl ganz bestimmt anders vorgestellt haben. Hoffen wir, dass diese Produktion mit dieser Cast bald wieder auf die deutschen B├╝hnen zur├╝ck findet.

Zur wirklich sehr kurzfristigen Erkrankung (Rettungswagen stand vor dem Theater..) von Pia wurde nichts konkretes gesagt. W├╝mschen wir ihr alles Gute und hoffen wir, dass es ihr schon besser geht und sie bald wieder genesen ist!

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mrmusical
Benutzer
2804 Beiträge
01.05.17 11:49

@HamYork - der Unfall war schon 2002 bei MAMMA MIA und die Donna (Annika Bruhns) hatte sich damals schwer verletzt.

Technische Pannen kann es immer geben. Es sind Maschinen die da arbeiten und auch bei bester Wartung kann was verhaken oder so. Manche Pannen sind auch nur witzig.

So musste das Biest Gaston mal ohne Westfl├╝gel von der Klippe st├╝rzen weil die B├╝hne leer war. Oder der Darsteller mit dem buschigen Schwanz im Gel├Ąnder h├Ąngenblieb.

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ballrock2
Administrator
130 Beiträge
03.05.17 09:14

Bei uns wird die Liste so langsam immer l├Ąnger ;-)

Meine ersten Pannen habe ich 1998 beim Phantom der Oper erlebt. Die Fahrt ├╝ber den unterirdischen See hat dort etwas gelitten als das Boot mehrfach in die Plastikkerzen gefahren ist. Sp├Ąter schwebte der Kronleuchter eher langsam von der Decke auf die B├╝hne statt wirklich zu st├╝rzen.

Ebenfalls in Hamburg hatten wir bei einer Backstagef├╝hrung ca. 2001 erfahren, dass es von jeder Figur ein Backup gibt - au├čer von Zazuu. In der darauffolgenden Show lies das Puppet pl├Âtzlich den Kopf h├Ąngen und Jochaim Bernoit musste eine Zeit lang ohne Puppet weiterspielen. Sp├Ąter waren wieder beide V├Âgel (im positivsten Sinne) auf der B├╝hne zu sehen.

Auch bei MammaMia haben wir mal eine technische St├Ârung erlebt: Das B├╝hnenbild samt Licht schien zu haken. Erst verstummte die Musik, dann sah man auf den Monitoren den Dirigent telefonieren. Irgendwann gingen die Schauspieler von der B├╝hne (Steg war zu der Zeit hochgefahren). Es gab eine Durchsage zu technischer St├Ârung w├Ąhrend die Gobos der Movingheads auf der B├╝hne munter weiter rotierten. Nach ca. 15 Minuten fuhr der Steg zur├╝ck in den B├╝hnenboden und es ging weiter.

In Bremen bei Hair gabs mal einen so gro├čen Krankenstand, dass sich die Abendspielleitung auf der B├╝hne entschuldigte und ank├╝ndigte, dass nun au├čer dem Berger alle Swings in die Hauptrollen schl├╝pfen, damit der Abend nicht ganz ausfallen muss. Im Laufe des Abends hat man davon nichts mehr gemerkt. War eine tolle Show.

Auch in Bremen mussten wir bei Jekyll and Hyde leider auf die tolle Flugszene "Die Welt ist v├Âllig irr" verzichten, weil (wie man mir sp├Ąter erz├Ąhlte auch regelm├Ą├čig) die Flugapparatur gest├Ârt war.

Ebenfalls in Dauerst├Ârung war wohl das Pult von Elphaba bei Wicked in Oberhausen. In unserer Show kniete Roberta Valentini ebenfalls auf dem Boden ├╝ber ihrem Zauberbuch.

Bei der Aidatournee in Bremen stand Bettina M├Ânch nach ihrem Lied 2 Minuten regungslos und etwas hilfesuchend Richtung Technik schauend vor dem geschlossenen Vorhang und ging dann schweigend ab. Nach ca. 5 Minuten kam sie zur├╝ck, der Vorhang ├Âffnete sich wieder und die Show ging weiter.

Das "Pannenhighlight" hatten wir in Oberhausen beim Tanz der Vampire, auch wenn das Theater da nichts zu konnte. Dort gab es eine Bombendrohung (im Nachhinein ein Fake). Nach der Pause gab es die freundliche Durchsage, dass die Show wegen einer technischen St├Ârung unterbrochen werden muss und man bitte das Theater verlassen soll. Nachdem die meisten auf den Pl├Ątzen blieben, wurden die Durchsagen immer bestimmter. Drau├čen vor dem Theater wusste ebenfalls niemand bescheid und wir standen mit ca. 800 ratsuchenden Besuchern in der K├Ąlte (zum Gl├╝ck ohne Regen). Nach einiger Zeit gab es die Info, dass die Show auch nicht mehr weitergespielt wird und das Theater nicht mehr betreten werden darf (M├Ąntel und Co blieben drin, die konnte man sich am n├Ąchsten Tag abholen). War an dem Abend dann ziemlich frustig. Aber entgegen der Bef├╝rchtungen der Vorschreiber hier gab es damals (2009) eine hervorragende Nachbetreuung durch Stage. Wir konnten unsere Kontaktdaten hinterlassen und erhielten kurze Zeit sp├Ąter einen Anruf eines Clearingcenters. Man bot uns neue Tickets an (nach kurzer Verhandlung sogar f├╝r eine andere Show, die Vampire kennen wir in- und auswendig, das darauf spielende Wicked damals noch nicht), ├╝bernahm die Fahrt- und Hotelkosten, weil wir tats├Ąchlich nur f├╝r das St├╝ck angereist waren. Es waren glaube ich sogar gewonnene Tickets damals. Wei├č nicht, ob das heute immer noch so w├Ąre, aber der Service hat uns damals wirklich geflashed. Da Wicked erst sp├Ąter kam, war noch nicht klar, wie viele Sitzreihen aus dem Parkett entfernt werden. Der Herr legte sich den Fall auf Wiedervorlage und meldete sich eigenst├Ąndig, als das auch klar war. Als eine klare 1+ f├╝r den damaligen Service und die Kulanz :-)

Ich finde, dass solche kleinen Pannen den besonderen Reiz von Live-Entertainment ausmachen. Ebenso wie Momente, in denen man sich doch mal in die erste oder zweite Reihe setzt und direkt angespielt wird. Ich habe in Hannover z.B. ein sehr intensives Gedicht bei Cats (3 Minuten direkten Augenkontakt mit einem Darsteller) und ebenso einen G├Ąnsehautsong mit Jan Ammann als Graf von Krolock in Oberhausen. Da kann kein Kino und vor allem Fernsehen nicht mithalten

Sonnige Gr├╝├če von
Andreas

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TazMA
Benutzer
3315 Beiträge
03.05.17 09:49

Bei Elisabeth in Essen ging w├Ąhrend "Milch" pl├Âtzlich die komplette Saalbeleuchtung an und man hat dies w├Ąhrend des gesamten Liedes nicht in den Griff bekommen. Es war gef├╝hlt taghell im Saal. Auf der B├╝hne wurde munter weiter gespielt.

Bei Starlight wurden wir mit l├Ąngerem "dideldi dideldi, dideldi dideldi" begl├╝ckt w├Ąhrend die Br├╝cke hing. Das ist allerlings wirklich sch├Ân Urzeiten her.

Von der ausrastenden Mutti in "Priscilla" bei der Ping Pong Szene habe ich schon berichtet, sie geh├Ârt allerdings aufgrund der Situation zu meinen Highlights, da sie ein mit 1800 Zuschauern besetztes Theater zusammen geschrien hat und von Ordnern auf die Stra├če geschleppt wurde.

Weniger eine Panne, da es anscheinend t├Ąglich passiert; Bei Dremgirls "Moving to the bad Side" schwitzen die Darsteller schon beim betreten der B├╝hne so extrem, das man sich in den vorderen Reihen einen Dauerschwei├čregen ausgesetzt sieht. Und ich rede da nicht von ein paar Tropfen. Es schaut bei den Drehungen aus, als w├╝rde man einen nassen Regenschirm schnell drehen.
Bei meinem Besuch sa├č ich in der zweiten Reihe und war um die Existenz des Orchestergrabens sehr froh.

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Elisabeth aus Wien
Benutzer
7812 Beiträge
03.05.17 09:59

Bei Elisabeth in Essen musste der vorstellungsbeginn um ca. 1/2 Stunde verschoben werden und es gab zwischenzeitlich ein gratisgetr├Ąnk. Dann wurde uns mitgeteilt dass der Dirigent noch immer im Stau steckt und die Vorstellung wurde komplett am Klavier begleitet. Es gab f├╝r diese Show dann Ersatzkarten von der Stage

Bei Ludwig2 in F├╝ssen musste eine Vorstellung wegen technischer Probleme abgebrochen werden und wurde in der Bierwirtschaft semikonzertant fertig gespielt. Auch da bekam ich ein Ersatzticket

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_ouzo_
Benutzer
1072 Beiträge
03.05.17 11:17

Ich habe mal eine ca. 30 sek├╝ndige Turandot-Vorstellung in Hannover erlebt. Gleich in der ersten Szene sollte der Zusatzchor aus der Unterb├╝hne nach oben gefahren werden. Offenbar fuhr aber nur ein Teil der B├╝hne, sodass einzelne Chormitglieder aufschrien, weil sie an der Kante abzust├╝rzen drohten. Zudem klang es, als ob Teile des B├╝hnenbildes durchbrachen. Zum Gl├╝ck ist niemandem etwas passiert. Die Vorstellung stoppte direkt und konnte den ganzen Abend ├╝ber nicht mehr fortgesetzt werden, obwohl es noch mindestens einen Anlauf gab. Wir wurden mit derweil mit Sekt vertr├Âstet und bekamen schlie├člich zumindest eine grandiose nicht-szenische Darbietung von Nessun dorma. Der Eintrittspreis wurden anschlie├čend problemlos erstattet. Schade um die Vorstellung war es nat├╝rlich trotzdem.

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Hughie
Benutzer
520 Beiträge
05.05.17 09:39

Eigentlich etwas am Thema vorbei, aber doch nachhaltig im Ged├Ąchtnis geblieben ist mir ein Paraglider, der w├Ąhrend einer Andr├ę Chenier Vorstellung bei den Bregenzer Festspielen im Bereich hinter der Seeb├╝hne im See gelandet ist. Seine minutenlangen Versuche noch ans Ufer zu kommen, sein Absturz und (gl├╝cklicherweise) die prompte Rettung haben doch sehr von der Oper abgelenkt...

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Elisabeth aus Wien
Benutzer
7812 Beiträge
05.05.17 10:20

Die am├╝santeste Panne die ich je erlebt habe, ebenfalls in der Oper. Montserrat Caballe sang die Tosca und im 3. Akt ist das Erschlie├čungskommando nicht aufgetreten sodass Cavaratossi lebend abgehen musste und Tosca dann den Tod eines nicht vorhandenen Geliebten auf der b├╝hne besang. Wir haben uns alle ausgesch├╝ttet vor lachen anstatt ergriffen zu sein

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Gwion
Benutzer
1066 Beiträge
05.05.17 11:29

Ich kann mich an "Elisabeth" in Berlin erinnern, wo die Show komplett konzertant aufgef├╝hrt worden ist, weil die Technik nicht funktionierte. Nett war, dass man dennoch sein Geld zur├╝ck bekam.

Bei Les Mis in Berlin war's mal lustig als Karin Khawatmi als Javert bei der Selbstmordszene in den Fluss sprang, aber aufgrund streikender Technik das komplett unsinnig erschien. Der war anschlie├čend echt geladen, hab ich von jemandem geh├Ârt, der Backstage war.

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