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musicalzentrale - Forum
Themen / Budapest
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chess
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1558 Beiträge
23.04.16 16:57

Ich bin beruflich bedingt mindestens einmal im Jahr für mehr als eine Woche in Budapest und versuche dabei Abends auch Theaterbesuche mit einzubauen.

Über die Jahre hinweg habe ich an Musicals dabei schon "Cats", "Miss Saigon", "Romeo und Julia", "Ghost", "Rebecca", "Mary Poppins" oder "Les Miserables".

Aber auch Operetten wie die bekannte "Csardasfürstin" oder in diesem Jahr "Szibil" konnte ich anschauen.

An guten Opernaufführungen habe ich u.a. Aida und Fidelio bereits anschauen können.

Mich fällt immer auf, dass in Ungarn die Theater durchgehend voll sind. Das mag sicherlich an den Preisen liegen. Ich habe für Les Miserables letzte Woche im Parkett (Reihe 12 Mitte) 5000 Forint gezahlt, was bei derzeitigem Wechselkurs ca 16,50 Euro ausmacht.

Klar, man darf nicht vergessen, dass der durchschnittliche Verdienst in Ungarn deutlich geringer ist als es in Deutschland der Fall ist, aber wenn ich es in Relation zum Durchschnittsverdienst in Deutschland setze, dann sind Theaterbesuche deutlich günstiger.

Liegt darin ein gewisser Schlüssel zu vollen Häusern? Erschwinglichere Ticketpreise?

Ansonsten gibt es noch weitere Unterschiede, die mir bei meinen Fahrten nach Budapest auffallen:

- Schlussapplaus ist meistens viel ausgeprägter als bei uns.
- Oftmals gibt es auch schon Verneigungen am Ende eines Aktes.
- Nur mit Jeans und Pullover würde man in Budapest im Theater noch auffallen.
- Gerade die Operetteninszenierungen sind richtig schön "klassisch".

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chess
Benutzer
1558 Beiträge
23.04.16 16:57

So und zum Schluss die Frage in die Runde: Hat sonst schon wer, Theaterbesuche in Ungarn und kann seine Erfahrungen teilen?

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Johnny_Depp
Benutzer
10571 Beiträge
23.04.16 17:06

Ich denke, es hat ganz sicher etwas mit den Preisen zu tun.

Aber ich kann mir vorstellen, dass noch andere Faktoren reinspielen. So ist Budapest DIE Metropole von Ungarn (ähnlich wie London für UK, Paris für Frankreich, etc.), wo sich alles konzentriert, also auch die Besucherströme.

Soweit ich weiß, laufen ja auch immer mehrere Stücke im Repertoire, man bekommt also viel Abwechslung geboten und versucht nicht, EIN Stück 300x im Jahr zu füllen. Ist also wohl eher vergleichbar mit Stadttheater-Repertoiren (und -preisen).

Und ich könnte mich täuschen, aber ich habe allgemein den Eindruck, dass "Live-Theater" in Osteuropa noch mehr geschätzt wird als im Westen, vielleicht weil es weniger andere Bespaßungsformen in Form von allen möglichen Events gibt?

Ich war selbst nur 1x in Budapest im Theater, wir haben Jesus Christ Superstar gesehen weil sonst halt grade nichts lief. Hat mir auch sehr gut gefallen. Würde ich beruflich öfter nach Budapest "müssen", würde ich sicher auch öfter gehen, aber jetzt touristisch noch öfter dorthin, das muss für mich nicht sein.

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chess
Benutzer
1558 Beiträge
23.04.16 18:50

Du hast sicherlich recht mit der Größe. Zwischen 18 und 20% der Gesamtbevölkerung der Ungarn leben in Budapest und die zweitgrößte Stadt Debrecen würde knapp 8x in die Hauptstadt passen.

Aber generell habe ich das Gefühl, dass in Ungarn (und wie du richtig bemerkst) in weiten Teilen Osteuropas das Theater generell noch einen höheren Stellenwert hat als in vielen Teilen Westeuropas.

Das Madach Theater spielt derzeit neben Les Miserables, auch Mamma Mia sowie ein ungarisches Musical "En Jozsef Attila".

Sollte auf jeden Fall jemand in Budapest sein, so kann ich das Madach Theatre, die Nationaloper und das Operettenhaus als Spielstätten nur empfehlen.

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NewYork2012
Benutzer
1045 Beiträge
23.04.16 19:32

@ chess

meinst du das Ernst? Die Aufführungen (Szinhaz) sind Repertoire Theater, daher sind die Karten generell billiger. Auch der Standard der Aufführungen und Ausstattung (z.B. bei Elisabeth) ist mehr als grenzwertig! Einfach nur billig.

Rebecca war zwar besser, aber noch immer weit unter dem Niveau von großen Musicals wie wir es in Ö/D sehen.

Und das Lohnniveau ist einfach viel geringer, daher sind natürlich auch Theaterkarten günstiger.

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chess
Benutzer
1558 Beiträge
23.04.16 19:47

Das mit dem Lohnniveau hatte ich erwähnt. Und eine "billige" Produktion habe ich noch nie dort gesehen.

Sicherlich waren die Kulissen bei "Les Mis" nicht so gut wie die im Palace Theatre in London seinerzeit, aber sie waren beileibe nicht "billig". Das würde ich vehement davonweisen.

Vergleichbar wären die Produktionen, die ich im Deutschen Theater München regelmäßig sehe.

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HetSpook
Benutzer
8816 Beiträge
23.04.16 19:57

Ich hab über die Jahre hinweg schon einiges in Budapest gesehen. Meist sehe ich die Stücke im Madach. Und ich liebe Jubiläumsvorstellungen weil die Hauptrollen dann dreifach in einer Show zu sehen sind.

Ich finde die Produktionen haben Niveau. Ich finde es toll das sie anders inszenieren. Nicht jedes Kostüm mag mir immer zusagen, aber sie machen viel großartiges und haben auch großartige Darsteller.

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Once234
Benutzer
2949 Beiträge
25.04.16 13:01

Ich habe Romeo und Julia damals gesehen und fand die Ausstattung toll. Leider kann ich mich nicht mehr erinnern, wie viel es gekostet hat.

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chess
Benutzer
1558 Beiträge
25.04.16 19:32

@Once234

Ich hatte es vor drei Jahren gesehen und habe einen Preis von knapp 4000 Forint in Erinnerung. Waren bei dir in der Vorstellung auch die Sprachen am Spruchband immer verschieden? Mal Englisch, mal Ungarisch und als letzten sogar noch Rumänisch.

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Once234
Benutzer
2949 Beiträge
26.04.16 13:34

Bei mir damals waren die Übertitel nur Englisch und ich fand dass das gereicht hat.

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