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musicalzentrale - Forum
Themen / Attentate in Paris
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Once234
Benutzer
3009 Beiträge
14.11.15 00:17

Allein im Bataclan-Theater wurden dem unbestĂ€tigten AP-Bericht zufolge 15 Menschen getötet. Bei einer Schießerei in einem Pariser Restaurant im zehnten Arrondissement der Stadt seien elf Todesopfer zu beklagen, wie AP weiter berichtet.

Hundert Geiseln im Bataclan-Theater
Wie französische Medien zuvor berichteten, sei es im Bataclan-Theater zu einer nach wie vor laufenden Geiselnahme gekommen. Mit Verweis auf die Polizei berichtet AP von rund 100 Geiseln. Die Geiselnahme dauerte in der Nacht noch an, die Pariser BĂŒrgermeisterin Anne Hidalgo traf dort gegen 23.30 Uhr ein. Die Pariser BĂŒrger wurden indes von der Stadtverwaltung via Twitter aufgerufen, ihre HĂ€user nicht zu verlassen.
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Schon wieder in einem Theater. Sofort die Erinnerungen von Moskau im Kopf. Ob jetzt auch in Deutschland vor allem Berlin und Hamburg mehr auf die Sicherheit in den Theatern geschaut wird? Ebenso in Wien?! Hoffe es zumindest.

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Gastkritiker
Benutzer
138 Beiträge
14.11.15 13:07

Wir schaffen das schon.

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chess
Benutzer
1702 Beiträge
14.11.15 14:09

@Gastkritiker

Nun, diese Meldung finde ich fast schon zynisch. Dass die Regierungen der Welt terroristischen TĂ€tern (die in den meisten FĂ€llen muslimisch-extremistisch motiviert sind) leider hilflos gegenĂŒber stehen, das hat sich gestern auf traurige Art und Weise leider wieder einmal bestĂ€tigt.

Ich bin wirklich kein Freund von langen Sicherheitskontrollen Ă  la Schlangestehen am Flughafen, aber eine bessere Alternative weiß ich auch nicht. Wenn ich in ein GerichtsgebĂ€ude gehe, muss ich mittlerweile auch durch eine Sicherheitsschleuse gehen. Und bei Sportveranstaltungen gibt es mittlerweile auch immer öfters Sicherheitskontrollen. Ob das fĂŒr Theater- und Konzertbesuche (da haben wir es ja bereits) auch kommen wird?

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TazMA
Benutzer
3382 Beiträge
14.11.15 16:07

Ich war in der MET in Death of Klinghoffer. Bei der Kontrolle am Einlass stocherten Àltere Herren mit einem Tacktstöckchen in den Taschen rum.

Auf dem Platz kam kurz nach halb ein arabisch wirkender Mann. Er war nicht fĂŒr die Oper gekleidet, eher stylisch, stank dafĂŒr nach Stall. Er wĂŒhlte kurz in der Tasche die er dabei hatte. Erschreckte und suchte jemand oberhalb der Ranges. Setzte sich nervös und blieb nervös wĂ€hrend der ganzen ersten HĂ€lfte.
Nur wurde ich dann auch nervös.

In der Pause ging er raus und meine Begleitung meinte, der kÀme eh nicht mehr, der hört ja nicht zu.

Er kam wieder. Nervöser den je.
Als er beim ersten Tod von Klinghoffer sein Handy "unbemerkt" raus zog, das dann auch anfing zu blinken, wurde es mir zu bunt. Ich bin dann raus, mein Bekannter blieb drin.

Vor der MET standen fĂŒnf Polizeiwagen. Es gab Funkverkehr rein, was ich oben hören konnte.

Als das StĂŒck aus war, fuhren diese weg, bevor das Publikum raus kam. Der Typ lief nach draußen, ein andrer kam, zwei Worte wurden gewechselt, die Wege trennten sich wieder.

Ich kam mir komisch vor. Derjenige der in der auch alleine in den StÀdten unterwegs ist, stand hier unter Alarm. War die ganze Zeit unsicher, soll ich was sagen oder bin ich plötzlich einer Hysterie verfallen?

Mein Freund sagte dann, als ich raus ging, sei der Typ völlig verunsichert gewesen. HÀtte immer geschaut ob ich wieder komme.

Ein Tenor hat gut einen Monat nach der letzten Klinghoffer gepostet, das er froh war ĂŒber den Erfolg.
Es hĂ€tte regelmĂ€ĂŸig Androhungen gegeben.

Ich frage mich, wieso kontrolliert man dann nicht besser, wenn es schon direkte Androhungen gibt? Gerade bei einem so kontrovers diskutierten StĂŒck.
(Wo ich die DiskussionsbeitrÀge nicht nachvollziehen konnte.)

Auch wenn das ein US Beispiel war. Meine BefĂŒrchtung ist, das es ein Europa der offenenen Grenzen die lĂ€ngste Zeit gegeben hat.

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MyMusical
Benutzer
9386 Beiträge
14.11.15 20:41

Naja, ich möchte das hier auch eigentlich nicht ausfĂŒhrlich diskutieren, aber es gibt keine absolute Sicherheit und eine kĂŒnstlich erzeugter Sicherheitswahn treibt die Spirale auch immer weiter nach oben. Ich hoffe nicht, dass man zukĂŒnftig auch im Theater durch den körperscanner muss. Genauso wenig macht es Sinn in Washington DC die botanischen HĂ€user wie einen Flughafen zu bewachen. Das hĂ€lt weder einen potentiellen AttentĂ€ter ab noch ist ein großes Teibhaus nun das potentielle Ziel. Das soll nichts verharmlosen, im Gegenteil. Nur sollen die Politiker bitte nicht durch solche Schritte so tun, als sei das die Lösung. Naja, das fĂŒhrt nun auch zuweit.

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Timon Freitag
Benutzer
318 Beiträge
Beitrag gelöscht durch Autor
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Gwion
Benutzer
1066 Beiträge
15.11.15 09:34

Meine BefĂŒrchtung ist, das es ein Europa der offenenen Grenzen die lĂ€ngste Zeit gegeben hat
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Das wĂ€re schön, wenn es so wĂ€re, denn offene Grenzen funktionieren nicht in der Welt, in der wir leben. Ich bin auch fĂŒr humanitĂ€t und klar gibt es niemals 100%ige Sicherheit, aber FlĂŒchtlinge unkontrolliert und unregistriert ins Land zu holen ist sicherlich der Sicherheit nicht förderlich. Mir wird jedenfalls ein wenig mulmig zu mute sein, wenn ich das nĂ€chste mal meine bereits geplanten zahlreichen Theaterbesuche in London vorhabe. Trotzdem Herr Cameron macht es zumindest richtig, dass er sein Land nicht unbegrenzt fĂŒr alle öffnet. Frau Merkel wird es nie kapieren, welche Folgen ihre Politik fĂŒr die Menschen in den nĂ€chsten Jahren haben wird.

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Hardl
Benutzer
3506 Beiträge
15.11.15 14:20

Gwion, viele der FlĂŒchtlinge fliehen vor Leuten wie den AttentĂ€tern aus Ihrem Heimatland.
Die FlĂŒchtlinge so wie Du es tust nun pauschal unter Terrorismus-Verdacht zu stellen, finde ich, sagen wir mal, bezeichnend.
Und ich bin sehr fĂŒr ein offenes Europa. Denn Grenzen halten Terroristen nicht auf, aber sie bremsen die VerstĂ€ndigung der Völker untereinander.
Übrigens: Herrn Camerons Politik und die seiner VorgĂ€nger haben ja in der Vergangenheit prima geklappt, wenn Du ein wenig recherchierst. NĂ€mlich genausowenig, da gab es auch Macheteschwingende wĂŒtende junge MĂ€nner. Und Dschihadi John kommt aus England, ist ja nett von ihm, dass er die Leute vor Ort köpft und nicht in Europa, oder?

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Maxim
Benutzer
3385 Beiträge
15.11.15 15:06

Dieser Angriff auf das Herz Europas ist wirklich nur verabscheuungswĂŒrdig! Mit aller Macht mĂŒssen die Völker Europas sich gegen diesen Terror wehren und zwar gemeinsam! Das große Friedensprojekt Europas darf nicht aufgegeben werden sondern muss weiter geschĂ€rft werden - es darf also kein ZurĂŒck zu Nationalen Grenzen und Nationalem Klein-Klein Geben - die Grenzen mĂŒssen offen bleiben um ein offenes und tolerantes Europa der Begegnungen und Freundschaften zu bleiben und zu schaffen - grad im Musicalbereich kommen die Kreativschaffenden aus aller Herren LĂ€nder die wir als Europa gerne und freudig begrĂŒĂŸen - und das Asyl darf nicht verwaschen und unterwandert werden - jeder der verfolgt wird muss Schutz gewĂ€hrt werden - dafĂŒr mĂŒssen die Leute sich aber auch an die Rechte und Gesetze Europas bzw. Deutschlands halten..dann ist das alles kein Problem...es ist eine Chance fĂŒr Deutschland und Europa - aber dazu muss sich EUROPA erst mal selbst zusammenraufen...und finden - hoffentlich ist jetzt nach diesem schrecklichen Attentat die Wahrnehmung der einzelnen Staaten und Regierungen endlich da dass nur wenn EUropa zusammenhĂ€lt und gemeinsam handelt eine freundliche, gute Gesellschaft mit ĂŒber 500 Mio Einwohnern möglich sein kann und wird....

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sus70
Benutzer
1028 Beiträge
15.11.15 16:28

Es ist einfach nicht in Worte zu fassen, wenn sich solche Ereignisse abspielen. Vor allem aber erschĂŒttert es mich meine Überzeugung zutiefst, dass wir solche AnschlĂ€ge wieder und wieder erleben werden; in Zukunft sicherlich in noch kĂŒrzeren AbstĂ€nden. Und den ganzen Opern kann man nicht helfen, so sehr es einem das Herz zerreißt.

Mich berĂŒhrt die Tatsache, dass so viele Menschen und Unternehmen mitfĂŒhlend reagieren und ihre Trauer zum Ausdruck bringen. So habe ich gerade gelesen, dass Disneyland Paris erstmalig fĂŒr 4 Tage geschlossen hat, um ihrer Anteilnahme Ausdruck zu verleihen.

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