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musicalzentrale - Forum
Themen / Preisdiskussion
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Kashoggi
Benutzer
2362 Beiträge
25.02.15 15:59

Sind Musicals noch Preiswert oder wird der Zuschauer - insbesondere in Deutschland - nur noch abgezockt? Das ist die Frage, die sich immer wieder, gerade auch bei Neuproduktionen stellt.

Nachdem in den Produktionsthreads immer wieder diese Diskussion aufkommt und das eigentliche Thema dadurch ein bisschen untergeht hier ein Preisdiskussions-Thread.

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stollentroll
Benutzer
1787 Beiträge
25.02.15 16:36

man muss sich ja nur einmal die BE Preise unter der Woche in Holland angucken!

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Maxim
Benutzer
3385 Beiträge
25.02.15 17:25

Interessiert die Masse nicht da die sich das 1-2 mal im Jahr gönnen - das ist ein Event dafür zahlen die Leute gern - außerdem sitzt das Geld locker jetzt erst Recht nachdem es keine Zinsen mehr bringt - Deutschland ist das reichste Land und was gut ist darf auch was Kosten! Nix gekostet is nichts Wert sagt der Volksmund! Die Leute erwarten Spektakel das kostet zwei stellige Millionensummen - und irgendwo muss das Geld ja her kommen eines ist sicher bei der Stage kommt das nicht vom Staat

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cellophan
Benutzer
1447 Beiträge
25.02.15 17:50

Aus der Preisdiskussion im anderen Thread hab ich mitgenommen, dass es sich vielleicht lohnen würde eine 400-Personen Theater zu bauen, die Preise zu verdreifachen (Premium Tickets um die 500-600 EUR) und dafür seltener zu spielen so etwa 3 Tage die Woche. Dafür dort dann aber nur mit Erstbesetzung und alle Plätze im Theater sind PK1, bis auf die ersten 4 Reihen die sind Premium und die Plätze aussen sind PK2 (ca. 250 EUR).

Ein Porsche eben.

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cellophan
Benutzer
1447 Beiträge
25.02.15 17:52

Ach so: Und wenn es gut läuft, dann kann man sich für Tickets auf die Warteliste setzen lassen, oder an einer Zuteilungs-Lotterie teilnehmen (Lotterieteilnahme kostet 5 EUR).

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cellophan
Benutzer
1447 Beiträge
25.02.15 17:53

Es klingt völlig abgehoben und daneben was ich da geschrieben habe. Aber wenn ich länger darüber nachdenke...

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MsDesmond
Benutzer
784 Beiträge
25.02.15 17:59

Sorry Maxim, aber das ist doch Käse. Natürlich ist Deutschland "reich", aber die Massen an Menschen haben nicht so viel Geld zur Verfügung, dass es egal ist, was es kostet! Selbst wenn man es sich nur einmal im Jahr leistet, macht man es dann meist nicht alleine, sondern im Zweifelsfall mit Familie. Und schwupps kommt ein riesiger Betrag zusammen. Und dann überlegt man sich seeehr genau, was einen interessiert und was nicht. Dabei fallen etliche Dinge unter den Tisch, die man sonst vielleicht auch spannend finden würde.

Als Beispiel: Meine Tochter ist jetzt in dem Alter, dass sie sowohl Tarzan als auch KdL spannend fände. Sie kennt beide Filme, sie liebt Musical. Trotzdem gehe ich mit ihr zu keinem der beiden Musicals, weil ich einfach nicht einsehe, so viel Geld zu bezahlen - denn mit ihr müsste ich gut sitzen, sprich auf jeden Fall bei der Saalplanaufteilung PK 1. Und da sogar Studenten günstiger ins Theater kommen als Kinder unter 14 steht es für mich nicht zur Diskussion. Was wir aber gemacht haben ist Shrek und jedes Jahr Starlight - beide haben / hatten sehr lohnenswerte Aktionen. Und auch Mary Poppins mit Aktion und selbstverständlich Tschitti. Aber wenn ich für sie mehr als 50 - 60 Euro pro Ticket zahlen muss, ist für mich Schluss.

Und ich kenne eine Menge, die diese Grenze weit niedriger ziehen und dann ganz klar sagen, dass sie eben einfach nicht in die großen Shows gehen.
Ich weiß nicht, in welcher Umgebung du lebst, dass es die Leute nicht interessiert - mein Eindruck ist eher ein anderer, gerade in den vergangenen Jahren hab ich das Gefühl, dass viele Probleme haben, mit ihrem normalen Gehalt überhaupt noch das ganze Leben zu finanzieren. Da ist dann logisch, dass Luxusgüter wie teure Shows als erstes wegfallen.

Und Ja, Maxim, irgendwoher muss das Geld kommen, keine Frage. Und so eine Produktion verschlingt so viel Kosten, die wir normalen vermutlich nicht mal annähernd auf dem Schirm haben. Aber gerade der Vergleich mit den Niederlanden schürt doch die berechtige Vermutung, dass Stage bei den Deutschen einfach nur die Kuh so gut wie möglich melken will. Aber wie man hier immer wieder merkt, steht das nicht mehr im Einklang mit den Zuschauern. Im anderen Thread hat jemand etwas ganz Entscheidendes gesagt - mit dem Preis steigt auch die Erwartungshaltung. Wenn ich mir ein Stück für 70 - 80 Euro anschaue, gehe ich mit einem anderen Gefühl rein, als wenn ich es mir für 160 Euro anschaue. Das Wunder von Bern wird nie eins meiner Lieblingsstücke werden, aber es ist handwerklich absolut ok. Für einen normalen Preis würde ich es sicher mal verbinden, wenn die Besetzung mich reizen würde. Aber für den Preis kann keine Besetzung der Welt mich noch mal in das Stück bringen. Bei IwnniNY ist es ebenso. Das Stück tat absolut nicht weh, Andi Bieber spielt mit und ich würde es durchaus noch mal schauen. Aber ganz sicher nicht zu einem Stage Preis. Eine Freundin von mir würde es gerne schauen - als sie die Preise gesehen hat, hat sie beschlossen, dass kein Stück der Welt das Wert sein kann. Und sie ist schon regelmäßig in Theatern, sprich in Summe aufgeschlossen dem Genre gegenüber. Also was auch immer dafür gesorgt hat, würde ich sagen, dass die Stage in den letzten Jahren die Grenze der Wertigkeit eindeutig überschritten hat.

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Johnny_Depp
Benutzer
10571 Beiträge
25.02.15 17:59

Nein, cellophan, das klingt nicht abgehoben, sondern das wäre dann wirklich das Luxusprodukt, das Kashoggi so gerne herbeireden würde, das aber die aktuellen Stage-Produktionen mit ihrer Massenabfertigung, Drittbesetzungen und Sparorchestern nicht sind. Vor allem aber müsste es sich um streng limitierte Spielzeiten mit Top-Stars handeln.

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MsDesmond
Benutzer
784 Beiträge
25.02.15 18:02

Ich denke, dass so ein Luxusprodukt durchaus funktionieren könnte. Aber nicht mit den Maßstäben, die die Stage ansetzt. Wenn man ein Musical mit den wirklich Besten der Besten der Welt! umsetzen würde und tatsächlich nur selten spielen, würden garantiert sehr hohe Preise gerechtfertigt und erzielt werden.

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Awakennings.neu
Benutzer
9050 Beiträge
25.02.15 18:08

Was für einen abgehobenen Stuss manche SE-Jünger schreiben, da kriegt man schon fast die Wut.
Tipp: mal aus dem vergoldeten Fensterrahmen nach draußen schauen, da gibt's sowas wie das wahre Leben. Und Ihr werdet überrascht sein (sicher auch ein wenig angeekelt): es gibt nicht nur Millionäre und bestverdinende Oberschicht, sondern richtig ganz normale Leute, die gehen arbeiten, um über die Runden zu kommen und sich womöglich hin und wieder sogar mal was zu leisten. Die essen aber weder von goldenen Löffeln noch sind sie imstande und willens, für zwei Stunden mittelmäßiger Unterhaltung einen Großteil ihres Monatsbudgets hinzublättern. Und das, obwohl sie lesen und schreiben können und durchaus mal an einem Theaterbesuch interessiert wären.

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